Kratz kratz

Es gibt angenehmere Arbeiten, aber ich bin sehr zufrieden, dass ich mal wieder ein paar Berge weg gehäckselt hab!

Vorher.
Nachher.

Daneben lag noch ein Berg Feigenholz und dann nahm ich mir gleich den folgenden Kollegen vor, bevor seine Samen reif werden:

Vorher. Archivbild. 😀
Nachher.

Freier Blick auf den Bambus.

Man ahnt nicht wieviele Kilos da zusammen kommen!

Das geht natürlich sofort in die Heissrotte und um das zu vermeiden, musste ich sofort handeln!

Aber so viel Zeit muss sein! 🙂

Hier bleibt niemand alleine zurück! 🥰

Unkraut abscheren, Würmer und Ökodünger. Ein Zentner Mulch wird pro Dattelpalme nicht reichen.

Dabei fiel mir auf, wie leicht sich jetzt die Schubkarren über den neuen Weg hoch schieben lassen.

In zwei Wochen ist das alles ganz dunkelbraun.

Das sind aber auch riesige, fette Teppiche!

Eine Freundin, mit mehr Erfahrung, meinte, dass das für gut drei Jahre reichen sollte und dan muss man wieder etwas nach mulchen.

Gleich neben dem Häcksler, mulchte ich noch weitere Palmen, wo man wegen der vielen Tropfschläuche, kaum Mähen konnte.

Diese Samen konnte ich mit dem gefällten Baum vermeiden. Hier sind sie schon weiter. 👆

Ob die Hühner das fressen?

Und wie sie das mögen!

Blick über die Brücke: Bin ich nicht gesegnet? Maracujas, Paradiesblumen, Natur und ein Regenbogen.

Duft…
..und Schönheit.

Der zuletzt gefällte Baum, verdeckte die letzte, eingestürzte Mauer. Hinter dem Bambus, links, steht die alte Mauer genauso schön wie rechts.

Der letzte Feigenstamm und die Dornen sind auch endlich platt!

Bimba’s Shithole. 💩

Bimba’s erstes Wurmloch ist trotz ständigem Wurmfraß randvoll! Eben hab ich gleich daneben das nächste angelegt. Schutt raus, Würmer rein und Deckel drauf. Schneller kann man wohl kaum Humus bilden und daneben, war beim Unkraut rupfen, alles voller Würmer, die ständig weiter Arbeiten.

Das alte war rechts davon und ist bereits abgedeckt.

Es ist gar nicht tief, weil lieber grabe ich bald mal wieder ein neues und die Nährstoffe sickern so, fast von der Oberfläche, in die Tiefe.

Auf dem Weg zum Wurmloch kommt man direkt an dem Haupt Katzenklo vorbei. Dann kann man deren Knödel auch gleich den Würmern zum Fraß hinwerfen. 😀 Sie lieben das!

Die Bananen daneben vergas ich ein zu wurmen, aber das ist kein Problem! Ein Loch in den Mulch und eine Schaufel voll Würmer einspülen, fertig. Schon arbeiten sie im Akkord! Unter dem Mulch, bekommen sie ein feucht, kühles Paradies, das hier Seinesgleichen sucht.

Bei Tio Mike.
Es war ein schöner Tag und heute soll es noch wärmer werden.

Immer wieder wird ein weiterer Feigenstamm gefällt und die Dornen sind auch schon draussen.

Am Abend hab ich den vorletzen, links, noch raus gehackt.

Fehlt noch ein letzter Stamm und der ist schon angezählt.

Gummistiefel.

Der Tag fing schon goldig an: Als ich morgens kurz den Berg hoch fuhr, um meine Tages Pflege Kinder, Coco und Mini in Empfang zu nehmen, packte ich einfach meine schlafende Bimba und legte sie ins Auto.

Das wäre früher undenkbar, aber heute ist Bimba schon so zuversichtlich, dass ich sie danach wieder genauso in ihr Bettchen legen konnte. 😀

Zum Mähen hatte ich ein paar alte Laufschuhe geopfert, aber dieser Mist fällt schon auseinander!

Na gut, die dürften schon 16 Jahre alt sein. Aber kaum getragen! 😄

Dann musste ich improvisieren:

Dafür hatte ich meine edlen Barfussschuhe zum Schutz eingepackt.

Die kamen zum Glück heil aus der Sache.

Heute sah ich zufällig, neben dem Hühnerfutter, Gummistiefel für 12€.

Perfekt zum Mähen.

Zum Hühnerfutter hole ich gleich 15 Salate. Der wächst üppig und jetzt wird immer wieder ein Viertel erneuert.

2 x laufen mit Coco und dann soll Bimba auch mal raus. Dazu gehen wir gemeinsam in unser Tal, wo es sich noch entspannter läuft. Coco kann ich da frei laufen lassen und Haruki, oder Mini laufen manchmal mit. 🥰

Bei der Arbeit hab ich ganz die Bilder vergessen. Bäume stutzen, Unkraut raus und putzen. Wieder zwei schwere Säcke voller Dornen und Wolfsmilch!

So hatte ich heute morgen schon zwei abtransportiert. Alles Dornen. 😬

Morgen kann ich gleich die nächste Ladung weg bringen. In Betzingen zahlte ich damals schon 5€ pro Häckselplatz.

Feinster Maracuja Kombucha.

Am Abend gab es plötzlich wieder massig Mosquitos, die ich schon ganz vergessen hatte!

Mit dem Ding ist die Jagt wenigstens befriedigend! 😅

Sonnenhungrig!

Der Markt am Samstag war wie eine Party und die Maschine hat super gegroovt!

Am Abend konnte ich gerade noch vor dem Regen ausladen.

Der Sonntag war mein Tag! ☺️

Vorher. Barfuss Fußspuren! 🥰

Was die Farbe ausmacht. Wisst ihr noch, wie ich die Erde aus meinem alten Grundstück kratzte? Jetzt zahlt sich das vielfach aus, weil ich sie wie Lehm Pigmente einsetze.

Nachher.

Um den Wohnwagen herum, kehre ich einfach mal alles durch.

Vorher.
Nachher.

Das gefällt auch Bimba, weil sie viel lieber auf sauberem Untergrund ihre Runden dreht. Ich glaube sie riecht sogar meine Barfuss Spuren.

Um 10:00, half ich meinem Freund und Nachbar Javier, zwei Avocados zu veredeln.

Von dort sieht man wie meine Finca im Tal liegt.
Mein Pinienwald. ☺️😄
Orangensaft mit Ingwer Eiswürfel, auf roter Erde. 🥸 😋
Die Bananen wurden fett gemulcht.

Ein kleiner Ziergarten liegt im Zentrum, wenn man ins Tal kommt. Den hab ich auch rausgeputzt, damit ich hier eine hübsche Motivation habe.

Vorher.
Nachher.

Die Bananen dahinter sind auch bald dran, weil die bekommen so viel Wasser, dass das Unkraut heiter weiter sprießen würde. Man sieht es im Hintergrund. ⬆️

Der Elefantenfuß ist wieder sichtbar und die ganze Architektur kommt zur Geltung. 😄

Das ist Ester’s Gärtchen, wenn sie zu Besuch kommt.

Auch vorher.
Nachher.

Das erste mal verbrachte ich, oben ohne und Barfuss, ganze Stunden in der milden Sonne. 🌞

Zum Glück, gibts bei mir keine Ecken!

🥹 da seh ich Bimba lieber auf der Finca rumlaufen!

Das sind Schnappschüsse. Die meiste Zeit ist Bimba ganz aktiv, oder schläft auch mal wieder.

Mal half ich Ester und dann begleitete ich Cocolisa zur Physio.

Die ersten Meter vom Barfuss Weg entstehen.

Am Abend erreichte ich schon den Testfleck, der sich bereits gefestigt hat.
Die Musikmaschine ist geladen und die Finger geschmeidig gespielt.

Im Wechsel.

Die Tage hüpfe ich von der einen zur anderen Aufgabe und mache alles nebenher.

Z.b hacke ich mit dem Beil mal 10 Minuten auf dem riesen Feigen Komplex rum, den man eh nicht auf einmal raus bekommt! Ich komme noch nichtmal an die Dornen dahinter ran. 🤦

Man kann schonmal durch laufen.

Bevor die Belastung eintönig wird, wechsel ich wieder zu der Wurm Sickergrube.

Wenn man aus der Tiefe so einen Stein raus gekratzt hat, braucht man auch mal wieder eine Abwechslung, damit es nicht so einseitig wird.
Bei solchen Arbeiten bekommst ja sonst irgendwann einen Vogel, aber im Wechsel gehts.

Edler Humus!

Dann beginne ich die ersten Pflanzen auf der Hochebene zu mulchen. Dafür muss ich aber erst eine Weile Unkraut entfernen, was auch irgendwann nervt! Diese Bananen stehen am Rand der Hochebene.

Dann gut Düngen.
Steine und Schutt entfernt.

Steine aus der Fläche räumen, damit in Zukunft, jedes Mähen angenehmer wird.
So verteilen sich die Fortschritte auf ein Unsichbares, aber es macht Sinn!
Die Erde geht aus der Wurmgrube direkt aufs Feld, wo sie gebraucht wird.

Nachmittags und Abends, intalliere ich für meine Ester ein paar Lampen und technisches Zeugs, damit sie eine Renovierung abschließen kann.

Da bleibt kaum Zeit für unsere Lieblinge!

Da muss was rausspringen!

Die Hochebene wurde das zweite mal gemäht.

Diesmal aber mit Zeugs umstellen. Damit alles erwischt wird.

Wenn aufgeräumt wäre, wäre das nicht der Rede wert, obwohl wir hier von riesen Flächen reden.
Vor allem gibt es Zeichen der Hoffnung, dass viele gemähte Bereiche, nach 1 – 2 Tagen Sonne, schon wieder verbrannt sind. ⬇️ Sonne ist angesagt.

Beim Gassi gehen, knipste ich ein paar Bilder, wie es wuchern könnte, wenn ich nicht gemäht hätte:

Das ist ja nur ein Anfang, weil das Zeugs ist nass und schießt jetzt erst richtig in die Höhe.

Das sind alles Stellen, an denen ich eher blanke Erde gewohnt bin.

Vor allem dieses Kraut steht im Fokus!

Beim Mähen kommen mir Bilder in den Sinn, wie erbärmlich unsere Hundi’s humpeln und leiden, wenn sie auch nur auf einen Samen getreten sind! Auch wir klappen vor lauter Schmerz zusammen, so schlimm schmerzt das! 😅 Muss weg!

Erst mal aufsammeln.

Mein größtes Problem sind daneben auch die Steine! Leute was muss ich Lehrgeld zahlen!? 😀🤦
Bei sämtlichen Plätzen und Wegen, hätte ich gleich auf einen Belag aus Erde setzen sollen!

Hier hatte ich ein altes Baum Loch mit Steinen und Sand gefüllt.

Mitten auf dem Weg, nervt diese Stelle schon lange! Man läuft so gut und hier macht es „krrrk krrk“ 😀 und der Sand klebt an den Sohlen. Ein ideales Testfeld.

Vorgesiebte Erde wird mit dem Handsieb drauf gepudert. Ein Eimer könnte für einen m² reichen.

Direkt traumhaft! ❤️

Vor dem Vorzelt lag eh Erde und da kann man sogar kehren. ⬇️

Platt wie eine perfekte Lehm Schicht.

So sollen alle Pfade aussehen und das mach ich jetzt zu meiner neuen Motivation!

Daneben ein neuer Test, mit der roten Erde.

⬆️ Mit der roten Erde wird es ja noch besser! ☺️
Das ist es, was für mich rausspringen soll: Als Belohnung für all meine Aufräumerei, bekomme ich jetzt endlich erste Barfuss Pfade. Sie sollen wachsen! Zum Tor, Container und in die Pavillons, bis ich endlich routine Gänge barfuss ablaufen kann.

Das sprang schon am Abend für mich raus. Mein erster Finca Salat mit eigener Avocado.

Meine Mädels durften hier übernachten. 🥰

Konkurrenz belebt das Geschäft! 🥰 Eben, beim Blög Schreiben.

Leerlauf.

Die Tage war ich nur mit anderen Aufgaben, wie z.b. all unseren lieben Tieren beschäftig.
Das passt, damit auch mal wieder der ein oder andere Kratzer heilen kann.
Sitar üben kommt auch mal wieder ins Programm.

Bimba und Coco sollten auch mal wieder ein paar Highlights erleben!

Es wird so harmonisch, dass die Mädels sogar gemeinsam das Badezimmer teilen!

Coco zeigt langsam mehr Interesse an Bimba. ☺️

Am Anfang bekam Bimba von der Aussenwelt ja gar nichts mit. Bei drei von vier Gassi Versuchen, blieb sie einfach stehen, starrte in sich und machte keinen Schritt!
Dann hat Coco blockiert, weil das Laufen doch immer unser tägliches Highlight war.

An unserer Küste kann ich Coco frei laufen lassen und Bimba halte ich zeitweise wegen der Verbindung an der Leine. Dann bleibt sie fokusiert.

Wow, wie fett die Kakteen wurden! 😳

Gut, dass ich es rechtzeitig sah!

Jetzt hat der Kollege ein neues Sicherheits Band.
Der hat mich jetzt eingeholt und der links davon wird bald richtig fett! 😄

Sonst gab es nur Kleinigkeiten. Wie reparierte Werkzeuge.

Oh klasse, schon besser! 7:30 Uhr.

Gästeklo.

Gut, sie werden zwar über 100 Meter weit laufen müssen, aber dafür bekommen sie ihre eigene Toilette, mitten in der Wildnis! 😄

Einen Busch wollte ich am Ende des Tals eh stehen lassen, weil er den perfekten Sichtschutz bietet!
Man kann dahinter, mal abseits von allem, privat sonnen, oder ein Zelt aufbauen.

In das verworrene Gestrüpp, lies sich eine nette Höhle schneiden. Mitten im Vogelgezwitscher kann man die Wildnis genießen!

Mit Klappstuhl, Wurmgrube und optionalem Regenschirm bleibt es minimal invasiv! Weitere Ideen kommen beim machen!

Bimba läuft ganz toll und wird immer geschmeidiger! Die hinteren Rückenmuskeln, die sich anfühlten wie Kartoffeln, sind jetzt ganz weich!
Zum ersten mal schaute sie während des Laufens zu mir hoch.
Ich kann richtig spüren, wie sich der Tunnel der Demenz, in dem sie sich befand, auflöst!

Morgens ist es noch frisch, aber laut Wetterdienst, soll es immer, in wenigen Tagen, wieder normal werden. Das verschiebt sich halt von Tag zu Tag. 🤦

Vor dem Vorzelt ist es noch kälter. 🥶 Ihr könnt euch das nicht vorstellen! 😄 Man glaubt schon wieder fast seinen Atem zu sehen!

Eben lud ich meine Tagespflege Kinder wieder ein. Heute haben wir einen langen, gemeinsamen Tag. ❤️

Wundervoll, wie sich das eingespielt hat! ☺️

Baby Bimba. 🥰

Natürlich nehme ich mir immer Zeit, damit auch mein Mädchen schöne Tageshighlights erlebt!

Seht mal was mir meine liebe Ester generiert hat: 😄🥰

Happy Sunday!

Bimba beginnt Haruki’s Zuneiging zu erwiedern und legt sich zu ihm. ❤️

„will ich das wirklich?“
Genau, es geht auch noch enger. ☺️