Die Luft bewegt sich super und es könnte kaum schöner sein! Aber in der Sonne will man nicht lange arbeiten.
Links: Eine Reihe gestern und eine heute. Das Rohr hat jetzt 3,30m.
Im Schatten hab ich die neuen Kleterpflanzen mit den rosa Blüten bereits umgetopft.
Sie treiben schon und haben viele Wurzeln ausgebildet. Sehr dankbare Pflanzen, die im Tal nur von der Nachtfeuchte, ständig wachsen und total schön blühen!
Mit den Charapitas läuft es super! Während die einen wie irre Kugeln produzieren, wachsen die anderen noch.
Auch der Moringa, den ich wegen der Leichtigkeit, testhalber mit viel Torf eingetopft hatte schießt! Den hab ich schon zwei mal zurück geschnitten! Lecker und gesund! Schmeckt wie nussige Kapuzinerkresse.
Ein Keitt produziert wieder Riesenfrüchte!
Der wächst dafür kaum!
Manch andere machen keine Früchte, werden dafür aber richtig erwachsen!
Osteen.
Der Selbe von hinten.
In zwei Jahren wird das zum Mangowald.
Jetzt doch, Ingwer.
Bald gibts wieder ein paar Gläser Tomatensoße! 😋 Juhuu, es zieht zu, es zieht zu! 😄
Der Hauptgrund, warum ich so Gas gebe, ist das absichern von dem Weg, damit mir dieser nicht mit einem erneuten Einsturz noch mehr Arbeit bereitet! Bis zum Monatsende wollte ich auch sehen, was in einer 20 Tage Etappe möglich ist. Da begann das große Aufräumen und der Bau von dem Miniaturwanderweg. Es ist interessant eine Liste mit geschleppten Kübeln anzulegen! Vielleicht sollte ich zum Monatsbeginn eine breitere Liste/Tabelle anlegen. Bis jetzt sind es 537 Kübel Schutt, die ich seit dem 10.September versetzt hab. Verrückt, ich hatte ca. 600 geschätzt und das könnte bald so aufgehen!
Unten kann ich noch viel super Erde abtragen. Ein Schatz! Was auf der Erde noch liegt, wird in zwei Reihen von der Mauer verschluckt sein! Heute importierte ich schon wieder Schutt von Oben! Alte Blöcke und große Brocken zum füllen.
Heute hab ich mich vollens durch den Schutt gegraben und konnte zum alleresten mal, von einer Wand zur anderen sehen.
In dem Bild sieht man deutlich Steine der Naturmauer und wo die Terrasse in die Tiefe ging. Die großen Brocken im Schutt sind ein Segen! Dort kommt der kühle Wind raus und da kann man in der Tiefe auch einen Starkregenablauf anschließen! Am Ende lag nochmal eine schöne Steinreihe drauf, aber da war es schon wieder zu dunkel.
Heute knipste ich nur ein Bild bei Tageslicht, ansonsten hab ich es wieder voll durchgezogen!
Die erste Papaya aus Ghana Samen. Mit dem Probieren warte ich aber bis Ester wieder kommt! Sie hat eine Performance, wo sie mit einer Kollegin live, Geschichten vertont. Also die Kollegin erzählt und Ester spielt. Genau dafür hat sie ein unwahrscheinliches Talent!
Der letzte Meter, der fetten Mauer, wächst nach Oben. Im Hintergrund, das Rohr, das mit einem Lappen abgedeckt ist. Es ist gut 2,30m lang und dementsprechend tief geht es in den Boden. Weil das ganze Erdreich wird ja noch viel tiefer abgegraben, bis alles über 3m hoch wird.
Die Blöcke stehen nur als „Gerüst“.
Links, von der Eckstange steht bereits, ein aus Schuttbrocken gebautes Stück Mauer, das nachher mit der Quermauer verbunden wird. Die ganzen großen Brocken sind schon wieder verbaut. Viel Schutt und Schotter kann ich abgraben und direkt als Drainage zwischen Wand und Berg füllen. Mit mehr Platz kann man immer besser laufen und arbeiten. Es ist noch nicht zum greifen nah, aber der Rahmen ist abgesteckt und ich kann es mir immer besser vorstellen! Das motiviert nachtürlich alles!
Seit langem hab ich in der sonnigen Mittagspause mal wieder eine schöne Kürbissuppe gekocht. 😋
Dieses Jahr hab ich anscheinden eine andere Sorte. Die Pflanzen krüppelen vor sich hin und gehen jetzt plötzlich voll ab. Vielleicht sind die wurzelfressenden Maden geschlüpft, oder was weiss ich!?
Neben dem supersaftigen kanarischen Knoblauch, hab ich das Ganze, mit sechs Charapitas gewürzt. Ein Vermögen, wenn man das kaufen müsste! 😀
Die ersten Charapitas hab ich testweise mit Eiern versenkt, aber in Suppen und Soßen, ist das echt eine sehr leckere Delikatesse! 🤤❤️👌🏼
Ein Geschenk vor meinem Tor: Bananentoniˋs Flaschenkürbis.
Das war ein traumhaft schöner Tag und auch um 5 Uhr morgens, kann ich meinen Cappuchino nackig im Freien machen! 🤸🥳 Es ist so dunkel, dass ich während des Aufheizens der Maschine, auf der Hochebene rumlaufen und die Gerüche genießen kann!
Der Bambus schießt schon über das Bananenzelt!Daneben sieht selbt der Teide klein aus! 😀
Am Morgen säuberte ich sorgfältig die Ecke, wo die Mauer plaziert werden soll.
Die originale Mauer als Fundament!
Es ist Glück, aber auch sorgfältige Beobachtung und letzendlich hab ich mich von meinem Gefühl leiten lassen! In diesem Schutt Chaos traf ich bis ins letzte Eck, genau auf die Grenze, von dem schönen alten Boden!
In dem blau markierten Loch, steckt jetzt eine Stange im rechten Winkel, an der ich eine Leitschnur spannen kann. An der roten Markierung hab ich einen halben Meter tiefer, ein Rohr eingebaut, durch das ich in Zukunft Leitungen, bis unter den Boden durchziehen kann. Da sitzen auch schon die ersten Brocken drauf, aber bis zum Feierabend war es total finster! Bilder gibt es morgen, also heute!
Heute hab ich das Wurmbeet wieder gepflegt und versuche nun mit einer Mischkultur ausgewählter Pflanzen mein Glück!
20 x Lauch, Pastinaken und viele Test Tomaten.
Setzlinge wie diesen Lauch, bekommt man für 10 Cent.
Neues Feature, eine versenkte GöGˋs Eidechsenfalle, falls doch mal eine Echse über die Barriere kommt.
Es gibt zur Sicherheit auch noch Tomaten in Töpfen, weil ich will sie kennen lernen und mit Sicherheit frische Samen sammeln. Es gibt noch weitere frische Beet und Topfpflanzen, wie noch mehr rote Charapitas. 14 junge, gelbe Charapitas stehen auch schon in Töpfen. Spannend, diese hier bleiben orange. Sie sind einen Tick pikanter.
Eigentlich hätte es für heute gereicht, aber sobald es kühl wird, buddel ich unten wieder weiter:
Nach wenigen Eimern (18) stiess ich auf den originalen Boden:
Der hintere Stein kommt aus einer antiken Mauer, die genau hier entlang läuft! D.h. innerhalb der Mauern stehe ich auf altem Erdreich und ausserhalb, ging die Terrassenmauer in die Tiefe. Diese Tiefe ist mit Bauschutt aufgefüllt. Also hab ich genau die Erdterrasse ausgegraben und mauere sie jetzt vom Schutt ab. Dafür hab ich mich jetzt ca. 4m breit und bis zu 4m tief rein gegraben!
Auf den letzten Meter wurde es noch spannend! Hier konnte ich gerade noch, ohne eine Lawine auszulösen, einen Boiler aus dem Schutt ziehen. Vor einem Jahr musste ich mal 4m³ extra abgraben, weil ein zerfetzter Kühlschrank tief und quer im Schutt gesteckt hat!
Hier steckt z.b. ein Teppich tief im Schutt. Den kann ich beim einmauern gerade noch einquetschen, weil würde ich ihn raus ziehen, kämen wieder 100 Eimer Schutt mit.
Es geht schon auf die finale Tiefe zu.
Ansonsten kam jetzt zum Glück, vor allem unten rum, ganz grober, richtig verkeilter Schutt.
Es war schon zu dunkel, aber hier kommt nach 40 Jahren, total schöne Erde ans Licht!
Man kann es sich schon gar nicht mehr vorstellen, aber es wäre traumhaft, wenn ich bald diese Ecke setzen könnte!
Irgendwo an meinem Zaun steht eine rote Maracuja, die total aus der Reihe tanzt. Sie ist normal, also total sauer! 😀
Innen orange, schmeckt wahnsinnig lecker und nur süß! Die gelblichen sind für mich zu sauer, obwohl sie zum verarbeiten ok wären.
Die guten Panama Red sind fast schon apfelförmig. Die Sauren eher länglich. Jetzt pflücke ich ständig, markiere die Äste und probiere, damit ich die Saure raus finden kann. Die wird dann am Stamm abgeschnitten. Genau so muss man das machen, weil es gibt immer Variationen! Stellt euch vor, man pflanzt bei diesem „Roulette“, den sauersten Samen von hundert und kennt gar nichts anderes! Die Saison geht erst richtig los und es ist dieses Jahr traumhaft! Es gedeihen schon zwei Drittel Königsklasse!
Es gibt schon schattige Stunden, aber wir haben, wie im Frühjahr, mehr Sonne als im Hochsommer!
Es ist natürlich immer eine Frage der Erwartung, aber ein bisschen frustrierend ist es in den ersten Sekunden schon, wenn nach 30 abgegrabenen Eimern Schutt, wieder ein ganzer Berg Müll vor die Füße rutscht!
Vorher. Also gestern Abend nach dem Erdrutsch. Weitere Bereiche hab ich danach etwas gesichert.Nachher. Das Zeugs im Vordergrund, bleibt bis auf das Holz liegen, damit ich es direkt in die Mauer einbauen kann.Heute früh waren es 63 Eimer.Schwarz, rot, gelb.
Mit solchen gesammelten Lava Steinen kann man schöne Akzente setzen, die vor allem bei Regentagen total bunt leuchten. Wichtige Stellen kann man alt aussehen lassen, als wäre der Weg, oder die Mauer schon immer da. Ich hab euch ein paar Videos gemacht und hoffe, dass ihr damit einen besseren Überblick bekommt:
Um 12:00 Uhr stehe ich da unten immer noch im Schatten und hinter der neuen Terrasse hab ich auch Schatten, was ich mir praktisch alles selber gebaut hab. Ein total kühler Wind zieht durch den ganzen Schuttberg! Da muss auf jeden Fall ein Kanal durch die Wand offen bleiben, weil an heißen Tagen ist das traumhaft! Am Anfang roch es noch nach altem Keller, aber mittlerweile zieht hier schon ein Jahr lang der Wind durch und man riecht fast gar nichts mehr!
Wenn ich jetzt oben am Miniaturwanderweg stehe, sehe ich statt Schutt, fast nur noch Terrassen mit Erde. Die Stirnseite von dem Schutthang ist der hässlichste Teil auf der ganzen Finca, wenn nicht im ganzen Tal. Davon ist jetzt schon ein großer Teil abgedeckt.
Von der ersten Kurve des Miniaturwanderwegs geknipst.Hier gedeihen viele neue Flamenco und Tango Maracujas.
Meine einzige Riesengranadilla „Quadrangularis“ gedeiht in ihrem Hochsicherheitstrakt.
Am Abend wieder 36 Kübel Schutt weggeräumt: Damit bin ich bei 359 Kübel. Je drei Stück entsprechen einer gestapelten Schubkarre.
Der Jackpot, wenn solche schöne, große Brocken raus kommen!
Es kamen massig tolle Steine und es ist gut, mehrere Baustellen am Start zu haben! So sehe ich manchmal gleich: Oh, das ist eine tolle Treppenstufe, für den Miniaturweg. Oder das gibt ein Dach, für eine urige Nische. Diesen brauche ich hier, den anderen brauche ich dort usw.
Diesen Betonblock hab ich bei meiner Schutthalde entsorgt, weil ich keine grenzwertigen Gewichte mehr heben will! Mit gehts einfach so gut und das soll so bleiben!
Aber ich hab viele Blöcke gesammelt, weil die fette Wand unmengen an Material verschlingt!
Wenn der Sockel mal bis zu dieser Linie geht, hab ich das gröbste schon gewonnen! Im Vordergrund liegt ein ganzer Hügel Baumaterial, für den letzten Meter. Upcycling!
Bisher steht die dicke Mauer auf komprimiertem Erdreich, aber ab jetzt geht der Untergrund in die Tiefe und wurde halt mit Schutt gefüllt. Ich vermute dort ging ein Weg nach links ins Tal zur nächsten Terrasse. Meine Schutthalde war mal ein Tal! 🤪 Aber das passt, denn dort will ich eh eine Rohrleitung tief unter dem Boden und hinter der Mauer durch führen. Falls dort jemals Wasser oder Strom unter dem Fundament durchgehen sollte. Durchbrüche kann man nie genug haben, weil wenn diese Festung mal steht, ist alles dicht! Am Nachmittag war ich mit Ester in Los Silos, wo wir bei einem kleinen kanarischen Restaurant einkehrten:
So einfach und doch hat es fast schon ein Sucht Potential! 😋
Knusperfisch! 😳😋
Bei einer Freundin holte ich ein paar große Blumentöpfe ab und bekam u.a. diese sehr interessante Pflanze:
Sie soll so stark entgiftend sein, dass selbst bei einem Betrunkenem, der Alkoholtest nichts anzeigt. Nicht, dass das Trinken für uns je ein Thema wäre, aber das klingt nach einem hohen gesundheitlichem Potential und vielleicht sogar nach einer Marktlücke!? 🙄😀
Eine Plage folgt der anderen! Heute neu: Die Wurzellaus, die verherende Schäden anrichtet! Diese haben Tomaten und vielleicht auch Melonen komplett vernichtet!
Hier hab ich die Wurzel einer kleinen Zuckertraube Tomate abgespült. Neemöl sollte helfen, aber ich will ja die Würmer nicht töten! Jetzt versuche ich erst mal die vorgezogenen Töpfe mit Neemöl zu sättigen, damit die Tomaten einen Vorsprung bekommen. Vielleicht gieße ich später nach, um wenigstens die Stammregion frei zu halten. Kieselgur probiere ich auch, obwohl ich nichts darüber gelesen hab.
Sofort eilt eine Ameise herbei und rettet ihre Laus! Ameisen werden immer wieder zum indirekten Problem und das ganze Gel nützt nichts! „Biokill“ aus der Schweiz war super, aber das bekommt man hier nicht mehr!
Die Läuse sehen aus wie Schildläuse, sind aber viel aktiver! Das komische ist, dass Tomaten als Mischkultur gepriesen werden, weil sie diese nicht mögen. Ich setze gleich mal Lauch und Zwiebel dazwischen, weil sie das anscheinend auch hassen. Die Chilis, die seit zwei Jahren im Wurmbeet stehen, haben überhaupt keine Probleme! Hier kommt aber schon der nächste, vielleicht noch schlimmere Wurzelkiller:
Keine Ahnung was das für Maden sind, aber sie sind ebenfalls sehr schnell und aktiv! Vielleicht haben auch diese teils meine Melonen getötet!? Die Tage beginne ich ganz neu mit Weizengras, weil sie sich darin auch breit gemacht hatten! Am Ende ging das Gras, ähnlich wie Haarausfall, komplett ohne Wurzeln aus dem Boden! Normal bildet das Gras in 12 Tagen eine feste weiße Matte, aber das war alles weg! Die Hühner freuen sich über Maden im Weizengras, aber ich probiere jetzt einen Neustart!
Zum Trost gab es Lieblingspapaya mit Panama Red. Jedes Löffelchen gleicht einem weichen exotischen Bonbon. Nachmittags zog der Himmel doch nochmal zu und ich zerrte wieder 53 Eimer Schutt den Miniaturwanderweg hoch. Ich bin fit, aber heute spüre ich es in den Beinen!
Das Wetter ist ein Traum, aber man will trotzdem nicht stundenlang in der Sonne arbeiten! Trotzdem hab ich in zwei Tagen eine kritische Lücke geschlossen, die ich im folgenden Bild gelb markiert hab:
Vorher. Rot ist die geplante Ecke markiert.Nachher.
Jetzt sitzt der letzte, unbeschädigte Abschnitt vom Weg, ganz fett in der neuen Mauer!
Aus der Ecke gegenüber, kann man erahnen, was noch geschlossen werden muss.
Heute kommt noch ein Calima dazu.Gestern beim Gassi gehen.Ein Klecks Tomatensoße mit 3 Charapitas. Nichtmal pikant, aber lecker! & Okras. 😋
Dann macht man halt im Schatten andere Dinge! Kombucha, Kochen, Einkochen, Umtopfen usw.
Tomatensoße nr: 5-7Maracujas verköstigen: Die gelbliche Edulis Grande ist super, aber wenn man von der Panama Red zurück kommt, schmeckt die gelbe links, eher wie Zwetschen. Gestern war die Ratte in der Falle. Ihr gehts nicht schlecht, aber……es war ein Spaß für die ganze Familie! 😀
Wir wussten gar nicht, dass Cocolisa bei Ratten derart abgeht! 😅