Sommeranfang

So ist meine Vermutung, dass unser Zweitsommer langsam beginnt!

Im folgenden Bild, sieht man orange markiert: Die neue Terrasse mit dem Miniaturwanderweg.
Gelb markiert: Die geplante Bambusterrasse.
Blau: Die Brücke.
Grün: Das Dach vom Park Pavillon und davor liegt die Pyramide.

Was man auf den Bildern nicht sieht, dass mein halbes Tal voll ist mit diesen blühenden Kletterpflanzen.

Heute bin ich endlich mal runter gestiegen, um mir ein paar Ableger zu holen, weil ich damit noch einige Pläne hab!

Sie werden nie gegossen und blühen trotzdem das ganze Jahr durch! Man kann damit, total unproblematisch, Pavillons oder Wände zu wuchern lassen.

Sie wuchern über Rizome, weshalb sie eingegrenzt werden sollten.

9 Töpfe für den Anfang. Im Laden ca. 7€/Stück.

Ich denke daran, die Panama Red an dem Bambus zu versetzen und die Blumen dafür wuchern zu lassen! An dem Bambus haben die Eidechsen zu viel Kletterhilfe und fressen einfach alles ab! Wenn es doch mal Früchte gibt, werden im Tal 90% von den Ratten geklaut!

Mit dieser schönen Wucherblume hätte ich diese Probleme nicht und sie würde das Gitter bis zur Brücke in einen grünen Tunnel verwandeln.

Auch Oben gibt es neue Probleme am Pavillon! Ratten fressen täglich Stengel der noch grünen Kugeln ab!

Auf dem Dach lagen bereits ausgehölte Früchte, was man nur ganz selten erlebt.
Ich opfere ein halbes Stück Schokolade und versuche sie zu schnappen.

Damit hatte ich dasselbe Problem bereits im Tal abgestellt und dann war lange Ruhe! Es sind halt, wie die Eidechsen, Wiederholungstäter!

Das Dach ist wundervoll zugewuchert, bringt aber kaum Früchte!

Maracujas wollen Wände!
Oder Zäune und dann produzieren sie ganze Trauben!

Granadillas sind perfekt für Dächer, weil Blüten und Früchte daran runter hängen wollen! Nur muss man diese gelegentlich Stutzen und Pflegen und damit verliert man den Schatten! Darum sollte ich dort die Blumen setzen, wo ich immer Schatten haben will! Sie brauchen kaum Wasser, sind unzerstörbar und wuchern irgendwann richtig dicke Teppiche, die für Viehzeugs nicht so attraktiv sind!

1/3 Rot 2/3 orange. Links und rechts, roter Klassiker.

Während meine liebe Ester Kombucha verköstigt und verscherbelt, produziere ich schon wieder die neuen Sorten:

Ganz aufregend: Apfel Mango mit Maracuja. Letztere hielt ich etwas zurück, damit sie nicht aus dem Mix raus springt!

Beim letzten Fest hatten wir den Vergleich mit zwei anderen Kombucha Produktionen und das kann man mal gar nicht vergleichen! Die schmeckten gesund, aber mehr nicht! Bei unseren schmachteten die Gäste nach jedem Tropfen! Konnten es gar nicht glauben! Ich sah auch schon Videos, wo die Chickas mit erhobenen Gläsern tanzen und unsere Leckerei zelebrierten! 💃🏼
Es wird Zeit für frischen Ingwersaft, weil mit dem kann man ebenfalls neue Mischungen variieren!

Eimertag

Es gibt bei der Arbeit ständig Unterbrechungen. Aber trotzdem geht es Bröckelchen für Bröckelchen voran:

Rechts von dem Rohr, markiert eine rötliche Linie die Mindesthöhe.
Hier hab ich mir selber eine Markierung gesetzt, wo die Querwand enden wird.

In dieser Ecke gibt es wieder ein paar hohle Stellen, wo der Wind durch den ganzen Berg zieht. Deshalb ist es dort deutlich kühler!

Die Naturklimaanlage geht bis ans andere Ende vom Hang. Bis zu 40m entfernt.

Das könnte auch vorteihaft sein, wenn der Wind später hinter der Wand durch den Schotter drückt, damit alles schön trocken bleibt!

Gestern sorgte ich fürs Wochenende vor und brachte gleich ein paar Schnäppchen mit. Blau 1€ Schwarz 4.90€
Mit dem Fincawagen ändert sich die Arbeitsweise: Ich könnte praktisch an einer Stelle 20 Eimer vorsieben und dann mit zweri Fahrten an den jeweiligenm Wunschort schieben.
Jetzt müsste ich 16 Eimer haben, mit denen ich auch sehr praktisch eine Ladung Pferdemist rumfahren kann!

Zieht schon zu.

Und das mach ich jetzt gleich mal: Auf den Berg fahren, um Mist und Wasser einzuladen.

Es ist ein farbenfroher Tag!

Die erste Ghana Papaya. Leider haben die ersten oft keine Samen.

Vollmond

Letzte Nacht spielte ich bei der Vollmondnacht, in Los Realejos.

Kurz davor, hörte Cocolisa eine Sprachnachricht von ihrer Mami Ester. Sie sprang sofort und ungefragt ins Auto und wartete auf mich. Als wir dann ankamen, war Mami nicht da und ich sah Coco noch nie so enttäuscht und traurig!

Sie lässt sonst nie den Schwanz hängen!

Der Flieger hatte Verspätung, aber Spaziergänge helfen immer:

Ich liebe dieses Wetter! Man muss sich nur die richtigen Orte aussuchen, an denen natürlich alle leben wollen. Gestern war es dazu noch total windstill!

Bei meinem Auftritt stahl Coco meine Show, indem sie rührsehlig und mitten im Spiel, mit ihrem Pfötchen zu Streicheleinheiten aufforderte! 🥰 Aber natürlich kraulte ich sie während meiner Didgesolos ordentlich durch! 😄 Als Ester kam, wimmerten wir Beide wieder lautsark vor Freude und wir machten Sessions bis um halb drei!

Eine super Assosiacion, super Leute und eine traumhafte Location!

Heute sammelte ich im Hühnerstall mindestens so viele Maracujas wie Eier! Groß und gelb, lies mich erst mal stutzen, weil sie wie normale Flavicarpa aussehen! 😳 Aber nach einem Tropfen ist klar: Das sind Yellow Flamencos und sie sind extrem lecker! 😋 Die geschmacklichen Unterschiede von Maracujas entsprechen einem ganzen Korb unterschiedlichster Obstsorten!

Unbeschreiblich! Beim nachdenken, wie ich sie beschreiben könnte, ruft es innerlich nur noch: Noch eine, du brauchst noch eine! 🤪❤️🍹👌🏼⛱️

An der ganzen Straße entlang purzeln viele Sorten, der leckersten Königsklasse! Nur eine Panama Red schmeckt säuerlich, wie normale Maracujas. Wir müssen Früchte ernten, die Stengel markieren und beim Fund, die Stengel zur Pflanze verfolgen. Diese dann gleich austauschen! Wobei ich vorausschauend bereits Ersatzpflanzen gesetzt hab, weil nur so kommt man auf einen spitzenmäßigen Schnitt! Bei allen Sorten kann man auch mal undankbare Exemplare erwischen! Sauer, klein, kränklicher Wachstum und nur wenig Früchte! Stellt euch vor, man hat nur diese und kennt gar keinen Vergleich! 🙄 Wie meine erste gelbe Maracuja! Mickrig und fast schon bitter!

Lockertag

Heute mal wieder alle anderen Dinge aufarbeiten: Z.b. mehr Kombucha, Mikroorganismen, Ernte verarbeiten…

Für diesen Becher öffne ich schon einige Früchte! Bei Zweifel, oder Besonderheiten probiere ich hier und da mal einen Tropfen.

Die Kleine hat mich total überraschend angesprungen! 👌🏼 Etwas ganz anderes! Vielleich purzeln bereits die ersten Red Flamencos aus den dichten Büschen!? Supersüß und ein bisschen wie Mango!

Acht Liter reiner Maracuja Kombucha! 🤤 Von dem roten Kombucha hab ich ein Eis gemacht! Maracuja Kombucha Eis gibt es nur noch eines für Ester. 🫣 😅 So ein Kombucha Eis ist auch was ganz besonderes. Ein säuerlich, erfrischendes Wassereis!
25 Salate gekauft und eingegepflanzt.
Es gab aber auch mehr Cocotime!
Morgen bereite ich mich auf ein kleines Vollmondkonzert am Abend vor.

Ein Block

Der erste Block, von diesem Abschnitt sitzt:

Mindestens so fett wie hoch!

Mittags war es mal richtig warm und ich kümmerte mich um viele andere Dinge, wie Wurmfutter, Dünger und bevor Ester am Mittwoch wieder kommt, um einen neuen Kombucha.

Maracujaflocken setzen sich über Nacht bis unter den Hahn.
Die neue Sorte sieht nachher so aus und schmeckt unglaublich reich! Man spürt die Zutaten nicht mehr raus, aber es schmeckt einfach exotisch, spritzig, leicht säuerlich und sehr fruchtig!

Die Charapitas werden leuchtend rot und sind supermild! Sehr aromatsch, aber nichtmal pikant! Es sei denn man beisst direkt rein!

Die Abende und Nächte sind traumhaft! Gestern war es sogar windstill!

6:00 Uhr am Morgen.

Der erste Liegt!

Tja, man muss erst mal das Gemüse versorgen, das gerade reift!

Die Tomatensoße wurde diesmal vor dem Abfüllen erst mal etwas reduziert

Wieder nur drei Gläser, aber diesmal sieht es viel schöner aus!

Es sind eigentlich nur wenige Testpflanzen und Samen hab ich bereits „erneuert“.

Da sammeln sich die ersten Schichten Erde, für die zukünftige Bambusterrasse.

Erst am Nachmittag, nachdem die Nachbarn aus dem Haus waren, begann ich da unten noch etwas aufzuräumen. 36 Eimer und ich war soweit den ersten Felsen zu legen.

Links von dem neuen, steckt ein toller, langer Felsen, den ich aber noch nicht rausziehen will! 😅 Erst muss ich diesen knappen Meter Breit, hoch ziehen und stabil füllen.

Von Oben sieht man, wie ich Betonbrocken, aus dem Bauschutt, zum Füllen einsetze. In diesem Fall, kann ich beide Brocken mit den Felsen in der Rückwand vergießen.
Weiter hinten sieht man, wie breit die ersten zwei Meter Mauer wurden! Schwer und solide, wie eine Burg Festung. Dort, wo ich gerade arbeite, steht die Nachbarmauer aber bereits auf eigenen Füßen, weil da war bei meiner Ankunft, vor vier Jahren, noch ein Tal und der Weg hat nich nicht existiert.

Die Eisenstange war damals meine erste Sicherung, als ich begann, die eingestürzte Mauer, heute Weg, wieder aufzubauen. und die geht über einen Meter tief in den Boden.
Die Eisenstange ist mit der Mauer vergossen, die ich auf diesem Bild markiert habe. Die hab ich für die Statik gesetzt, weil da lastet die Nachbarmauer auf meinem Weg

Hier hab ich noch ein paar nostalgische Bilder vom Dezember 2021 ausgesucht:

Die Nachbarmauer steht letztendlich auf Bauschutt. Den Weg zog ich bis zur Natursteinmauer hoch!

Im oberen Bild, noch etwas tiefer gegraben, ist meine aktuelle Position! 😳🙄🤪

Meine antike Mauer stürze ein, als der Gärtner von den Nachbarn, links oben, ein Betonmonster drauf gebaut hatte.
Nochmal heute, zum Vergleich.
Wie gesagt, erst die Stange rein, dann die Mauer repariert und mit einer Quermauer stabilisiert. Inzwischen schaut die Stange, nichtmal mehr zur Hälfte, über dem Weg raus.
Dezember 2021.
August 2023.

Füllen

War heute das Hauptthema! Heute waren es 100 Kübel. Gesamt, am Tag 4: 225 Kübel, etwa 4 Tonnen. 🤪 Es ist fast schon wie beim Ironmen, mit den Kübeln ständig den Berg hoch rennen, aber ich bin motiviert und liebe was ich tue!

Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.

Jetzt schnell einen Streifen an der soliden Wand entlang hoch ziehen.

Nachher. Die Brocken, die da noch liegen, versuche ich gleich in die Wand zu stopfen.

Das ganze Zeugs liegt jetzt hier und ist an der dunkleren Farbe, von der Feuchtigkeit erkennbar.

Das lief bis zur Pause um 13 Uhr. 60 Kübel, dann kam die Sonne.

Der Busch steht auf einem Zipfel, als hätte die Hochebene an der äußersten Ecke noch einen kleinen Gipfel. Da sollte etwas besonderes gepflanzt werden! Vielleicht ein Drago. 🙄 Oder eine Zwergdattelpalme, wäre auch hübsch und nicht so massig! Oder ein Ficus, als eine Art Riesenbonsai zu ziehen. Oder einen kleinen Ficuswald als Riesenbonsai Wald ziehen. 😄
40 Kübel später kann man dann zumindest laufen.

Im wahrsten Sinne des Wortes, ein erhebendes Gefühl.

Jetzt hab ich links den Weg und kann rechts noch massig Schutt von der Hochebene ins Tal schieben.

Neu

Das ist so toll am improvisieren, wenn man zwar eine Vorstellung hat, aber keinen direkten Plan. Es gibt halt so viele Entscheidungsmöglichkeiten..

Das Fass der Maracujas ist endlich nicht mehr sichtbar! Gestern sah man noch einen Auspuff in der Wand stecken! 😅

Pläne ändern sich: Der Weg wird noch weiter raus gelegt, weshalb ich erst mal viel breiter auffüllen werde. Das ist zum Glück schon alles durchgewurzelt!

Folgendes Bild ist vom 31. August, als die Rückwand noch aufgebaut wurde, damit man dahinter mal eine riesen Schuttterrasse befüllen kann.

Damals träumte ich von dem heutigen Tag!

Im September stand der erste Teil der Terrassenmauer und damit eine große Entscheidung! Vor einem Jahr hab ich das Fass voller Erde gesetzt um die Maracujas zeitig vorzuziehen.

Damals war das hoch klettern an der Rückseite noch ziemlich abenteuerlich! Erde und Zeugs, warf ich vom Gerüst der Rückseite, über die Mauer.
Boah, bin zu müde und schlaf gleich ein!

Eröffnung

Um halb Sieben bin ich aufgewacht und dachte: Au ja, heute schaff ich es! Um halb neun ging es nach dem Gießen los! Nur 30 Kübel, aber viele Steine geschleppt und gelegt. Hier hab ich ein Video für euch:

Es ist hochkant gefilmt, weil ich dachte, die meisten schauen es eh auf dem Handy!? Schreibt mir gerne, wenn ihr wieder mehr Seitenformat wünscht!
Das lief bis zur Mittagspause! Erst mal mit Coco laufen und einen Snack aufsammeln. Es ist fantastisch, dass sie so eine interessante Finca hat, wo sie einfach mal frei den halben Tag schnüffeln und buddeln kann! 🥳
Hier hab ich, wie immer, frisch für sie gekocht:

Rindfleisch, slow cooked, auf Gemüsesösschen! 😂🥰 Mit Probiotischem Pülverchen und zwei Sorten Calcium. Einen Löffel Kokosöl, weil Coco liebt Coco! Und ein halbes Löffelchen Hanföl, für Haut und Haare. Dann gibt es noch gelegentlich eine Spritze grüne Soße in die Backen.

Ich genieße gerade meinen kühlen Kombucha zum Nachtisch! 🤤 Siesta fällt heut aus, weil ich natürlich tierisch motiviert bin! Aber auch beruhigt, weil wenn von dem Hauptweg doch noch ein Stück abbrechen würde, hätte ich gar keinen Zugang mehr ins Tal! Und jetzt kann ich Runden drehen! 🥳