Tasten.

Das Schreiben wird gerade erschwert, weil sich meine Tastaturen nicht mehr verbinden lassen! 🤔

Ein neuer Versuch mit Agar Agar entäuscht ebenfalls! Das Zeugs fühlt sich feucht und klamm an. Auch die Konsistenz ist nicht mehr so angenehm, wie mit Pektinen gekocht.

Papaya, Banane & Ingwer.

Bananen werde ich auch keine mehr mischen. Sondern nur als Scheiben trocknen.

Aber der Ingwer pur Kombucha, den Ester sich gewünscht hat wird super! 🤤

Es gibt Kürbis Suppe mit Möhren. 😋

Auch für die Hundis hab ich eine schöne, salzfreie, Soße gekocht. Dort steckt auch Zuchini drin.

Bimba frisst ihre Möhren auch so, was sehr gut gegen Mundgeruch wirkt!

Teils helfe ich Ester und auch hier gibt es einiges vorzubereiten! Morgen hole ich meine liebe Nichte vom Flughafen ab. ☺️

Lass arbeiten!

Die Erde vom Bambus Beet wurde steinhart:

Es ist derart verwurzel, dass man es nicht aufhacken könnte!

Also lässt man es von den Arbeitern lockern.

Pilzsporen.

Zum Eingießen, kommen Hefe, Mikroben und etwas Zuckerrohrmelasse mit ins Wasser.

Wir haben einen schön warmen Calima, aber abends wird es schon winterlich kalt. 16 – 18° und morgens ist es noch kälter! 🥶

Rezept.

Da gibt es noch einiges auszutüfteln!

Von den Manga Maracuja Schnitten hab ich heute drei schwere Formen zum schneiden.

Sie sind sehr süß, bleiben dafür aber auch dicker und weicher!
Die Textur und alles wirkt schon sehr professionell.
Ester war von der Probe begeistert, aber die geschnittenen Streifen lassen wir nochmal nachtrocknen.

Als neues Geliermittel werde ich nächstes mal Agar Agar probieren, weil das bekommt man hier an mehreren Orten.
Dann werde ich den Zucker, grammweise, ganz genau einmessen und neue Standarts notieren. Mit mehr Geliermittel kann man wahrscheinlich den Schwund regulieren und alles weicher halten.
Es ist also wieder eine ganz neue Wissenschaft. 😀

Die Tage werde ich meine Ester wieder unterstützen. Dort ist es auch schön!

Bananenrausch!

Äh, Bananentausch!

Aus Neugier und für einen Vorgschmack, kaufte ich mir ein paar rote Bananen.
Man sieht nicht mehr ganz so leicht, wann sie perfekt reif sind.
Eben hab ich eine probiert und kann eigentlich geschmacklich keinen großen Unterschied entdecken.
Doch gestern entschied ich bereits, dass ich mehr kanarische Sorten haben will und darunter vor allem die kleinen Früchte, die geschmacklich nochmal einen drauf setzen!

Die kleinere rote kommt weg.

Also wird die zweite rote Bananenpflanze verschenkt!

Neu: 10€.

Hier setze ich eine kanarische, von meinem lokalen Lieblingshändler, dem „El Tucan“.
Mit Wurzelbooster, Würmern und Mykorrhyiza Spezialdünger. Nur die Pflanzenkohle hab ich diesmal vergessen! 🤦😄

Jetzt stehen links, eine andere Kanarische und wie farblich markiert: Rot, 2 x blau und rechts die Neue.

Die Neue, erinnert mich von den Blättern her, an die zwei auf der Hochebene. Ebenfalls kanarische Pflanzen, wovon hier etwa 13 – 14 Sorten geläufig sind.

Das sind die zwei.
Die hatten zumindest am Anfang auch so rote Flecken.

Die ganz kleinen Zwergpflanzen, hab ich sicherheitshalber schon bei einem ehemaligen Nachbarn bestellt. Die sind am leckersten und bisher steige ich mit den Sorten noch nicht ganz durch.

Das Salathaus hab ich gestern auch mal wieder aktiviert.

Es war ein kühler Morgen! 🥶

Es gibt nichts schöneres, als wenn die Bimba sehlig schläft und sich dabei genüsslich streckt.

Natürlich freue ich mich auch über meine Chickos und daß alle gesund sind!

Das Highlight des Tages.

Zum Abschuß des Tages, hatten Bimba und ich viel Spaß! ☺️

Der Tag war ein bisschen ungemütlich.

Hier pflege ich den Hinterhof Avocado. Mein größter und ältester Baum, aus dem Kern gezogen, trug immer noch keine Früchte.

Hier hab ich zwei Techniken angewendet, um bald zu Früchten zu kommen. ⬆️ Oben sieht man noch einen von drei Nägeln, im Stamm. (Blau markiert.)
Dann der Sägeschnitt…

…der auf der Rückseite wie eine Spirale endet.

Hier wurde er schon von der schönen Bouganville schattiert.

Oben hat er jetzt doch schon viele Blüten Ansätze!

Gleich daneben stehen noch mehr Blüten. ⬆️ Der Baum von Bananentoni trägt sogar noch zwei Früchte.

Eins weiter, „Persea Americana“. Angeblich eine edle Sorte aus Mittel Amerika. Kann Typ A, aber auchh Typ B. sein!
Das hab ich heute gelernt! 😄
Die meisten Avocados sind Hass, Typ A. Daneben steht bei mir eine Fuerte, Typ B.
Typ A, blüht z.b. morgens Weiblich und mittags Männlich. Bei Typ B Blüten, ist das Timing dann genau entgegen gesetzt.
Darum bekommt man eine bessere Bestäubung, wenn man beide Typen kombiniert.

Meine kleinste, auf der Hochebene, fängt erst mal wieder zu wachsen an. Da hängt noch eine Frucht. Zwei Große, hab ich dem Minibäumchen schon abgenommen.

Die Schwester, auf dem zweiten Steinsockel, hat noch drei schwere Früchte!

Praktisch reif, aber je älter, desto besser! 1½ bis zwei Jahre gereift, wäre traumhaft und die Bäumchen gedeihen trotdem ungebremst weiter!

Noch eins weiter, steht ein Fuerte! 🧐 Typ B. 😂

Der hat schon offene Blüten und er ist damit der früheste Avocado von allen.

Neue Versuche: Manga und lieblings Papaya…

Ein spannender Orangensaft, aus Javierˋs riesen Orangen:

Plus Maracuja Saft und etwas Zucker.

Wieder zwei Formen Leckeres. Im Trockner liegen jetzt fünf Platten zum Schneiden! ☺️ Ein halbes Kilo hab ich schon mit drei Sorten verpackt.

Mangas.

Bei meinen Freunden, im nächsten Barranco, konnte ich noch ein paar Mangas ernten.

Ich vermute, dass es Manga „Manzanillo“ sind.
Meine neueste Sorte, von der ich bisher nur eine Testfrucht geerntet hatte.
Manzanillo gehört, wie „Torbert“ und „Osteen“, zu den Sorten, die nicht weich werden sollten, weil sie sonst gleich matschig werden und diesen vergorenen Geschmack entwickeln.

Also gab es einiges zu trennen und zu sortieren. Trotzdem bekam ich mit den weichsten Früchten, einen 3kg Topf zusammen.

Über 400ml. Maracuja Saft.

Diesmal gab ich zum ersten mal etwas Zucker dazu.
Erstens hab ich den Eindruck, dass das Geliermittel sonst gar nicht richtig funtkioniert.
Zweitens schmecken mir die Papaya Varianten zu ähnlich.
Drittens: Man gönnt sich ja sonst nichts! Das ist nur mal ein Test.

🥰

Ansonsten hält sich die Aufregung in Grenzen! Das Wetter ist wechselhaft, ja momentan sogar etwas ungemütlich. Die Tiere, Hühner versorgen, Aufräumen, Pflanzenpflege und Kleinkram halten mich beschäftigt.

Meine Ester freut sich über das frische Grün, aber mir macht es langsam Sorgen!

Ich hab es immer noch nicht geschafft, alles so aufzuräumen, dass man überhaupt mal mit der Motorsense durchkommt und diese fiel letzte Saison, wegen Inkompetenz vom Service, für 8 Monate aus.

Aber es ist wirklich schön! 🥹🙈😄

Es regnet immer etwas nach, damit alles schön feucht gehalten wird.
Darum verteilte ich den Mikrobendünger, damit ich mich jetzt, wenigstens für diesen freuen kann! 🥳

Neue Rezeptur.

Die letzten zwei Tage hab ich nochmal massenhaft Dünger verteilt.

Diesmal mit Hefe…
..und Zimt.

Beides bekommt man hier für 50 Cent!
Zimt vertreibt z.b. auch Ameisen und Hefe soll angeblich steinharte Böden wieder lösen. Wie alle guten Mikroben, wächst Hefe nachträglich, durch die Zuckerrohrmelasse.

Das Gane wird nochmal mit der letzten Jauche aufgemischt.

Auch die süße Bimba schleicht ganz interessiert um meine Kübel herum. 😀

Der Winter schleicht sich langsam ein und bringt schöne Farben mit sich!

Alle begleiten mich beim Gießen! 🥰 Cocolisa, Mini, Haruki und gelegentlich auch Haruto und Bimba. 😄

Faulerei!

Gestern gönnte ich mir mal einen richtig faulen Tag! 🙈😄

..und nicht nur ich!

Da sind natürlich alle sofort mit Begeisterung dabei!

Aber der Sport wird nicht vergessen!

Es war etwas grau und nicht sonderlich motivierend!

Heute sieht das schon besser aus!

Inspektion.

Es ist rührend und lustig zugleich, wenn wir mehrmals Täglich und auch bei Nacht, gemeinsam, unsere Inspektionen auf der Finca erledigen!

Alles unter Kontrolle!

Ein schönes Ritual, bei dem uns auch öfter Haruki und Haruto folgen.

Nein nein, nicht daß Señora Mini Pandera Negra von mir Besitz ergreifen will! 😄

Gestern riss ich noch diese abgebrochene Palme aus dem Boden, damit ein Avocado Bäumchen den Platz einnehmen kann.

Mit GöGˋs Rootbooster! 💪

Ich entschied mich für das Bäumchen, das es am nötigsten hatte, aus dem Topf zu kommen.

⬆️ Ebenfalls vor dem Hühnerstall, steht das nächst ältere Bäumchen, das schon richtig abgeht!

⬆️ Dann folgen, vor dem Container, der „Persea Americana“…

…und der nächste „Hass“, der mit seinen zwei Früchten schon wieder in Blüte geht.

Dann steht da noch mein Großer, dem ich rostige Nägel in den Stamm trieb, damit er nach 5 Jahren endlich blüht und Früchte trägt.
Auch ein Tip von einem südamerikanischen Video!

Wechselhaft, aber immer noch warme Nächte!

Jetzt stehen also 5 Avocado Büme, zwischen dem Wohnwagen und dem Container. Sie können ein riesiges, ungenutztes Erdreich darunter nutzen.
Auf der Hochebene stehen noch drei Bäume und ich überlege noch drei, am anderen Ende der Finca zu setzen.
Dort wären sie fast perfekt versteckt. Es werden auf der Insel nämlich echt viele Avocados geklaut!

Die große Suppe.

Abends schaue ich viele Videos der Latino Farmer in Südamerika an. Experten für Bananen, Avocados und Papayas, verraten ihre Tricks!
Dabei höre ich viel Latino Spanisch, was mir auch hier auf Dauer noch mehr Sicherheit gibt!

Mein erster Dünger mit Asche.

Jetzt kombiniere ich mein Wissen mit den Rezepten anderer Bauern.
Hier habe ich meine Jauche aus Hühnermist, der in Bokashisoße fermentiert wurde.

Neben der Asche, nehme ich auch Aloe Vera mit ins Programm. Damit werde ich noch einige Spezialtricks präsentieren. Aber erst wenn diese erfolgreich sind.

So mixen es die Bauern. ⬆️
Mykorrhiza – Pilszporen.

Während ich das Ganze nochmal klein mixe, nutze ich diese Gelegenheit, um ein extra Konzentrat zu kreieren.

Viele frische Mikroorganismen.

Zuckerrohrmelasse als Dünger, der sämtliche Mikroben ernährt.
Ohne Miikroben würde der Zucker zwar düngen, aber auch alles aus dem Gleichgewicht bringen!
Die Pflanzen würden für beißende Schädlinge attraktiver werden!
Am Geruch hab ich erkannt, dass die meisten Biodünger auf Zuckerrohrmelasse basieren!
Man kann eigentlich gar nicht ohne Mikororganismen arbeiten! 😀

Ein paar beschädigte Eier sind auch drin. Sie fielen einem Katzenkampf zum Opfer und Bimba hat das meiste aufgeleckt! 🙈🤪😄

Dann wird dieses Konzentrat mit etwa 80l. Jauche gemischt.

Mikroben ohne Ende!

Plus Wurmsoßen aus zweierlei Kulturen. ⬇️⬆️

Jetzt hab ich fast 100l. Düngerkonzentrat, mit Mikroben, Sporen und allerlei Leckereien! Die fermentierte Bokashisoße und der ganze Mix riechen echt fein und nicht wie man es von einer Jauche erwarten würde!

Nochmal: Mikroorganismen wandeln Fäulnis in Fermentation um!

Davon reicht mir ein knapper Liter für eine 12l. Kanne.
Während der Schlauch, die eine Kanne füllt, kann ich mit der anderen Gießen und trotz Akkord, hab ich Material geschaffen, das ich noch Tagelang Verteilen kann.
Es ist der perfekte Zeitpunkt und dann kann man sich bei jedem Regen freuen, wenn er alles großflächig einspült!

Papaya & Manga.

In den Pausen mache ich Kombucha, verarbeite Früchte, koche Tierfutter und hol mir die nächsten Leckereien..

Papaya & Zitrone.
Papaya & Maracuja.

Über ein halbes Kilo! 🤤☺️