Heute hab ich die erste israelische Riesendattel pikiert…
…und da sprangen gleich noch zwei neue raus:
Man sieht, dass sie erst mal gerade nach unten Bohren wollen! Darum bekamen sie alle drei ganz hohe Töpfe und kommen auch bald in den Boden. Das freut mich jetzt mega und ich finde es auch total spannend, bisher nur die großen Früchte zu kennen! Allerdings kann ich mir den Wuchs sehr gut vorstellen: Es ist ebenfalls eine Phoenix, wie die kanarische, also ne große Fächerpalme. Wahrscheinlich ist sie etwas schlanker, eher graublau und sieht auch markanter, schärfer und zackiger aus.
Heute Morgen bin ich erst mal erschrocken, weil am Eingang alles aufgeräumt ist! Das sind schon krasse Veränderungen, weil man statt Sichtschutz die unendlichen Weiten zu spüren bekommt! 😄 Das war eine brutale Aktion gestern, die ich immer noch an den Händen spüre! Gras hacken klingt niedlich, aber es war eine derbe Knochenarbeit! Was man in der Zeit Mauern bauen könnte! 😃 Bin ich froh, dass ich das letzte Jahr überstanden habe und dasselbe werde ich in der nächsten Saison von dieser hier denken! Es wird immer besser!
Hier mein Österei: Eine neue Galerie für Vorher – Nachher Bilder. Damit werde ich mir richtig Mühe geben! Alte geeignete Bilder suchen und sortieren. Datum notieren und Beschriften. Dann muss ich für jedes Bild das richtige Licht abwarten, damit etwas geeignetes zum Vergleich rauskommt. Hier sind die ersten Beispiele:.
Heute hab ich mal wieder einen schönen, wahrnehmbaren Vorher – Nachher Effekt gebraucht! Ihr braucht es doch auch, oder? 😄 Die Nachbarn sind es auch schon gewohnt, dass ich meine Aktionen durchziehe! Dementsprechend sind die Erwartungen!
Vorher. Hier sollte ich zum Planen zumindest mal den Boden sehen!
Nachher. Fast. Mal sehen ob die Nachbarn beim Wenden immer noch 20 x vor und zurückstechen müssen!? Naja, 2 x die Woche. Die Wolfsmilchkugel muss weg!
Vorher.
Nachher. Eigentlich hat es mir nach fünf Metern schon gereicht, aber das musste ich schon durchziehen!
Nur ein Zwischenbild. Seht mal, wie wenig erst weg ist und dann, was es auf dem nächsten Bild für einen Haufen gibt!
Manchmal hast du nach drei Metern schon einen Kubikmeter Zeugs zum rumschleppen.
Die Breitseite auf einen Blick.
Die blaue Tüte, die ich am anderen Ende als Markierung rangehängt hab, sieht man schon gar nicht mehr! 😄 Also Platz hats und deshalb darf ich ruhig spendabel sein, wenn es um die Einfahrt geht! Mein Tor hat eh 4,50 Meter und ich will selber vorwärts und rückwärts komfortabel rausfahren können!
Die Rohre als grobe Skizze. An der Straße wird die Einfahrt ca. 11m. breit.
So könnte ich mir die Einfahrt vorstellen.
Plan für den kommenden Winter: Mit einer kleinen Natursteinmauer und Treppen werde ich diesen Bereich bis zum Straßenniveau auffüllen. Da könnte ich dann schön den Schutt versenken! Das Problem ist nur, dass zuvor noch Leitungen unten durch verlegt werden müssen, weshalb ich den Schutt wahrscheinlich nochmal zwischenlagern muss. Oben muss ich eh nochmal ganz viel aufräumen, dass ich mir das Ganze überhaupt vorstellen kann, denn es sollen ja noch massenhaft Pflanzen in den Boden und das fordert Entscheidungen!
…Feiertag! Alles ruhig! Da wollte ich auch nicht auffallen!
Also spielte ich im Palmengarten etwas rum. 36 Ficis stehen jetzt in Reih und Glied im Wasserkanal, was natürlich viel besser ist! Mit einem Hocker kann man sie auf Augenhöhe einzeln betrachten. Man muss sich beim Gestalten ziemlich früh für eine Vorderseite und eine Wachstumsform entscheiden. Im Kanal ist schonmal der Blickwinkel auf die Vorderseite genau definiert und das bringt große Vorteile! Hab 36 Bäumchen im Akkord durchgestutzt. Eine neue Erfahrung! Man wird automatisch schneller und vor allem konsequenter! Vor einem Jahr träumte ich noch von einem Arbeitsplatz mit Tisch, sichtgeschützt, im Schatten. Deshalb zelebriere ich das auch wie ein großes Ankommen! Ein Tuch als Windfang, happy day!
Eine Woche liegt dazwischen.
Hab heute viele Ideen ausgebrütet! Z.B. ein modulares Zeltsystem! Werde ein paar Rohre in den Boden betonieren, in die man jederzeit Stangen stecken kann. Stoff nähe ich alles selber: Eckstücke mit teilbaren Reissverschlüssen. Fenster, Stoffe, Folien, oder Mosquitonetze als Optionen zum austauschen. Am besten mit Holzboden. Dach mit Vordach, wasserdicht, fertig! Ein maßgeschneidertes Zelt, zwischen Palme und Banane. Sonst müsste die mittlere Palme raus, damit in Zukunft genug Platz für ein Mittelgroßes Zelt bleibt. Nene, die Palme bleibt und ich näh mir ein modulares System! 😄 Dann denke ich noch über eine Art Strandkorb nach. Wie ein Kapuzenpulli zum reinsitzen. 🙂
Das ist der Tag, an dem meine erste israelische Riesendattel geschlüpft ist!
Aus Israel stammend, einen Tag vor Heiligabend gesetzt und an Ostern geschlüpft, wenn das mal nicht biblisch ist!? 😄 Mir schwillt jedenfalls vor lauter Bedeutung schon der Brustkorb an! 😃 Ne, nach so vielen Wochen des Wartens, freut man sich natürlich umso mehr! Vor allem, weil es Hoffnung macht, dass noch mehr solche Langschläfer am Leben sind! Seit November, warte ich auf unzählige Palmensamen, dass sie endlich schlüpfen! Viele werden erst nach sechs Monaten kommen, manche brauchen ein ganzes Jahr! Mit dieser Dattel wird vor allem klar, dass ich keine ungenießbaren kanarischen Datteln mehr pflanzen werde! Damals kauften wir beim Discounter 9 Riesendatteln für 4,50€ Wenn da mal die lästigen Riesentrauben zentnerweise runter hängen, sind die wenigstens was wert! Muss noch mehr Gelegenheiten suchen, um mein Kopfweh wegzufreuen:
Juhuu, die neue Kapuzinerkresse scheint bald direkt zu blühen!
Die Papayas wachsen endlich wieder, die ich ja nur dank einer Bio-Medizin über den Winter brachte! Blüht auch bald! Müsste eigentlich alle zwei Wochen blühen und im Sommer mindestens ihre zwei Meter erreichen. Machos können auch drei mal so hoch werden. Das wird sich noch rausstellen, ob welche dabei sind. Kommenden Winter müsste es jedenfalls reichlich Früchte geben!
Ein wundervoller Tag! Die meiste Zeit war, bis auf die Vögel, einfach nichts und niemand zu hören!
Zum Glück, hatte ich nur zum Spiel mal das Sonnensegel aufgebaut! Heute brachte ich mir eine schöne Decke und ein Luftkissen mit. Perfekt! Jetzt kommt ein Mosquitonetz her, dann schlaf ich draussen. Die gesamte Fläche vor dem Pavillon sollte wie ein Sandstrand sein!
Jetzt hat man die besten Möglichkeiten, den Bereich Richtung Straße kurz abzuhängen. Hab dort heute aber auch viel gearbeitet. Bewässerung ausbauen, vor allem Topfpflanzen und endlich auch die Banane automatisiert, mit 7l./2Tage.
Tropftest mit Messbecher und Stoppuhr, genau wie angegeben, mit 2l. pro Stunde. Klasklar! 😄 Im Palmengarten läuft es alle zwei Tage 30 min. Also ein Liter pro Tropfer. Dort hat es 213 Tropfer. Gehen wir von 30 Tage/Monat aus, gießt es 15 mal 213 Liter im Monat. 3195 l./Monat x 12 = 38,34, sagen wir 39 kubikmeter/Jahr. 39 x 0,60 € = 23,40 € /Jahr für den Palmengarten. Damit produziert der Garten bisher 70 Ficus für die Bonsai-Gestaltung und das Pavillon kommt auf eine Gesamtfläche von 24 Quatratmetern für Maracujas und Granadillas. 2 x 9 Pflanzen lassen nicht mehr lange auf sich warten! Dann stehen da noch drei Papayas und eine Banane!
Dafür, dass ich mir den Platz als reine Wohlfühloase freihalten wollte, wird das noch recht dankbar! Die Bittergurken hab ich noch ganz vergessen. Bald pflanze ich Pitaya- Kakteen auf und vor die Pyramide. Beides „Top-End“, was den Wert angeht! Das wird kein schlechter Deal, vor allem weil die Maracujas und Granadillas schnell wachsen! Wenn ich mich dort zu verschiedenen Uhrzeiten eine Weile aufhalte, fallen mir täglich neue Vorteile auf, warum das die perfekte Oase wird! Da ist auch ne super Energie, was mir schon beim ersten mal aufgefallen ist! Die Mauern und Bögen, die Pyramide und die ganzen Proportionen, das Klima… Da will man einfach bleiben.
Bei uns zieht der Himmel mittags oft zu, wenn die Sonne am stärksten brennen würde. Da kommen oft die Wolken, die sich um den Teide breit machen. Am späteren Nachmttag, kommt dann ganz oft die Sonne seitlich hinter den Wolken wieder vor und wärmt, etwas gemildert, kurz bevor es schon wieder zu kühl werden könnte. Solche Tage sind einfach perfekt!
Eine kurze Szene bei Geza gefilmt. Nebenan stehen die Washington Palmen, die mir schon bei dem letzten Grundstück auffielen, weil sie bei Sturm ein ziemlich stressiges Geräusch machen!
Ein Paar Sekunden bei mir zum Vergleich. Beim Wohnwagen ist es heute auch ungemütlich, aber vom Palmengarten, bis zu den Tanks hoch, hat man viele stille Ausweichmöglichkeiten!
So Freunde, jetzt stellt es sich raus, ob ich mit meinen Vermutungen und Ideen richtig liege:
Hab eine 30 cm Leitung auf allen Seiten schön durchlöchert. Wie praktisch, dass das eine Gewindestange war, so konnte ich sie gleich zum Entgraten von dem Rohr nutzen. Voller Aufregung stapfte ich nach Oben!
Hab fast das komplette Teil in den Auslauf gehämmert. Man sieht ja, dass das Wasser nur mäßig rausgedrückt hat. Aber in dem Moment als ich das Werkzeug rauszog kam gleich ein schöner Strahl hinterher! Zu schade um das schöne Wasser, um noch lange rum zu fotografieren. O zapft is!
Hab unterhalb von dem blauen Hahn geöffnet um mit dem Messbecher die Geschwindigkeit zu messen. Keine zwei Sekunden und der Becher ist voll. …und das Wasser im Gesicht! 😄 Ganz toll! Bei der Geschwindigkeit, so ein sauberes Wasser! Es war also ständig nur der Auslauf, der wie ein enger Flaschenhals alles blockiert hat. Darum hab ich jetzt Reserven ohne Ende, bis der Sand selbst mal vollgestopft ist!
Vorher. Zwischen Aloe Vera und Golden Cane Palmen ging leider eine meiner alten Palmen verloren. Darum wollte ich wieder einen Sichtschutz Richtung Straße.
Nachher. Damit hat auch diese schöne Zwergfächerpalme ihren Platz gefunden. Es war ein Schnäppchen, mit viel zu kleinem Topf und sie fiel beim ersten Wind um.
Praktisch, dass diese, wie die Golden Cane, immer wieder unten neu austreiben. Wenn der Hauptstamm in die Höhe treibt, kommen unten gleich mehrere nach, um den Platz einzunehmen. Bzw. einen neuen, noch breiteren Sichtschutz zu schaffen.
Apropoˋs Wind: Um halb 10 war es so schön warm und fönig. Blauer Himmel, Sommertraum. Dann konnte man schon sehen, wie es überm Atlantik grau wird und das Meer stellenweise „aufkratzt“. Auf einmal ein kühler Wind, Sturm!
Eine Stunde später hat sich die Lage schon wieder beruhigt! Nein, ich muss schon wieder zurück rudern. Niesel wäre übertrieben, aber ein unangenehm feuchter Wind … und da, wieder Sonne! Dabei ist noch gar nicht April. 🙂
Heute hab ich den Filter kontrolliert und musste feststellen, dass er zu langsam wurde. 1 Liter in drei Minuten und er ist ja noch nichtmal verstopft, bzw. gebraucht. Die gute Nachricht: Es war nur am Auslauf verstopft, wahrscheinlich weil sich der Kies mit dem Flies in die Öffnung gedrängt hat. Hab mit nem Bambus durchs Rohr unten reingestochen, dann lief der Liter wieder in 15 Sekunden. Das ist ja mal das Wichtigste, dass der Filter an sich praxistauglich ist, bis auf die Drainage. Jetzt muss ich zusehen, wie ich ein Drainage Rohr mit Bohrungen von unten reinstopfen kann und verhindern, dass es wieder rausrutscht. Mir kommt auch schon ne Idee! Kennt ihr mein neues Werkzeug? Ist das lustig, vorgestern hab ich die Lösung selbst erfunden! 😄 Reinhämmern, rausziehen, fertig!
Seht mal die Pusteblume, die sich auf den Rand schlich. Naja, hab da oben ein Teesieb für solche Fälle deponiert. 🙂
Sollte mich die Situation zwingen, den Filter nochmal auszuräumen, dann würde ich daneben auf jeden Fall gleich einen zweiten Ersatzfilter bauen, in den ich den Sand direkt umfüllen würde. Denn ich will nie wieder ohne!