Das Kühlzelt für die Elektronik arbeitet super! Geräte die vorher „geglüht haben werden nichtmal handwarm. Das ist sehr beruhigend und ein wichtiger Schritt für zuverlässige Dauereinsätze! Bis zum 14. Juli ist ein täglicher Einsatz auf der BUGA geplant.
naja…
alles in allem lief der gestrige Tag sehr gut, nur der Anfang war wieder zum verzweifeln: Als erstes fiel die vordere Kette vom Nockenfon aus unerklärlichen Gründen zwei mal runter. Danach nie wieder. Einfach so!?
Aber was noch merkwürdiger ist. Alle zwei bis drei Minuten drückt es aus bisher unerklärlichen Gründen den Didge & Sitarsound für einen Moment weg. Es wirkt wie eine Fehlfunktion von einem der dynamischen Effekte. Gates und Kompressoren sind ja massenhaft unter der Haube am arbeiten. Diejenigen die direkt in der „Leitung“ liegen hab ich auch mal zum testen abgeschaltet.
Über den Tag verschwand es mehr und mehr, aber nicht ganz. Damit bin ich immer noch ratlos…
Im Grunde ist es für die Gäste nicht hörbar, aber für mich sind gerade die sich scheinbar selbst reparierende Probleme am schlimmsten!
Selbst bei der Fehlersuche wurde ich gefilmt und hörte eine Minute später mein Testgezupfe von einem fremden Smartphone… echt nervig! Wie versteinert startete ich den Tag! Die Leute sind allerdings so gut drauf, dass sich das in wenigen Minuten wieder aufgelöst hat. Happy day!
Prüfung
Der Tag war echt eine Prüfung für mich! Voller Vorfreude fuhr ich bestens vorbereitet zur Buga, wo ich auch die Maschine aufgebaut hab. Erst gab es ein Elektrikproblem mit der neuen Kühlung, dann ein Kabelbruch bei einem von über 30 Audiokabeln. Ausgerechnet der Kick, den ich gestern perfektioniert hab… nachdem ich schon wochenlang am fummeln bin. Mechanik super, audio tot… Fehlersuche… kompliziert. Jemand labert mir die Ohren voll und geht nicht weg! Ich fahr genervt weg und er läuft mir hinterher. 🙂 Ein Kabel vom Stimmgerät war ein guter Ersatz für das kaputte! Dann sprangen plötzlich zwei Ketten abwechselnd runter. Immer wieder! Die neuen Kettenspanner überfordern die kleine Achse von dem alten Fallkugelsequenzer.

Hab noch kurz überlegt ein Lager zu wechseln, aber an dem Punkt gab ich dann doch lieber auf. Besser repariere ich das Ganze erst mal entgültig, weil die Achse als Verteilerstück für weitere Ketten zu wichtig ist!
Daheim zerlegte ich erst mal das komplizierte Gebilde und präparierte alles für eine stärkere Edelstahl-Achse. Das heisst: Drei Kettenräder und alle Fallkugeln aufbohren und neue Gehäusefüße für größere Kugellager bauen. Ja, Kugellager, fiel es mir siedend heiß ein! Schnell stürmte ich zum technischen Handel der viel früher schließt als andere Läden. 9 Minuten vor Ladenschluß bekam ich noch meine neuen Kugellager. Doch mein Glückstag! 🙂 Auch das Roller fahren war zwischendurch ein Highlight .

Gegen 22:00 war der Umbau fertig. Die neuen Füße konnte ich mit meinen geliebten Rundmuttern knackefest sichern. Jetzt kann da auch mal was drauf fallen, kein Problem! 21mm Multiplex. Die Edelstahlwelle ist ebenfalls kompromisslos. Viel besser um den Fallkkugelsequenzer einzustellen. Das sind jetzt fette M10 Muttern, statt 8. Die lassen zwischen den Fallkugeln kaum Platz.

23:30 Uhr, die Maschine ist wieder gepackt, auf ein Neues!
Wochenende in Wassertrüdingen
Zurück von der Gartenschau. War sehr schön dort!
Samstag Abend traf ich meine Inselfreunde Chris und Mike am See. Deby & Benji waren natürlich auch da. Und ich lernte ein paar Freunde der Freunde kennen… Nach einem gemeinsamen Essen verbrachten wir einen entspannten Abend bei Mike, wo alle übernachteten.
Sonntags besuchten mich nochmal alle bei der Gartenschau und Chris brachte seine Eltern mit, die ich letzten Winter auf der Insel kennen lernte.
Das war schon eine mega Freude! 🙂
Nachmittags besuchte mich ein anderer Freund, den ich seit Jahren öfter vermisst hab. Mesut. Bei uns reicht es wenn wir nur drei Worte chatten und wir bekommen Krämpfe vom Lachen! 🙂

Boah, seh ich fertig aus! 🙂 Die Temperatur war auch echt grenzwertig, aber es lief trotzdem sehr gut! Der Schatten sowie die Kühlung für die Elektronik haben sich bewährt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht!
Jetzt muss ich weder Dauereinsätze noch Rekordwetter fürchten! 🙂
Sonnenschutz
Um mich auf die kommenden heiße Tage vorzubereiten besorgte ich mir einen weißen Zeltstoff. Heute Morgen legte ich gleich los:




Es ging knapp her! Der Deckel hätte größer werden können, aber so gefällt es mir auch. Wahrscheinlich nimmt das Gewebe im Nachhinein noch mehr die Form an, so wie es bei der Regenhaube der Fall war.
Jetzt hab ich gögseidank einen viel kühleren Schatten! 😀
Es geht gleich am nächsten Projekt weiter, + 2 Reparaturen, bevor es heute Abend ans Packen geht.
Nachtrag 17:00 Uhr: HiHat-Maschine repariert, Blinklicht- Kabelbruch gelötet, und:
Einen dritten Lüfter eingebaut. Rechts vom Lüfter ist ein Verbindungsstecker, damit man ihn trennen kann. Denn der Lüfter hat Power und ist richtig laut! Der Wind bläst so stark durch die ganze Anlage, dass ich dahinter noch richtig stark angeblasen werde. Genau auf Sitzhöhe, dass er schön unters Hemd blasen kann. 🙂 Wenn die Maschine Spielt hört man von den Lüftern nichts mehr!
Nachtrag 20:00 Uhr: Um den Mixer und alles vor den Sonnenstrahlen zu schützen hab ich mich erst mal für eine einfache Testvariante entschieden: Ein Sonnenzelt mit feststellbarem Deckel.

In den hinteren Ecken steckt jetzt jeweils ein Gewinde um z.b. so einen Deckel festzumachen. Zwischen Zelt und Kasten zirkuliert noch etwas Luft. Vorerst tuts mal ein Baumwolltuch um den weißen Kasten zu tarnen.

Mit Sitar und Didgeridoo wird es kaum mehr auffallen.
Ursprünglich dachte ich an eine Stoffwand“ die als Schattenspender vom Schirm runter hängt. Aber die würde das Sichtfeld zu sehr einschränken und auch noch die Flügel verdecken. Bis zum Abend konnte ich mich für keine Lösung entscheiden. Darum bin ich jetzt echt froh, dass am Ende doch noch etwas nützliches raus kam! 🙂
Schwanenhals
Für alle Freunde mit denen ich mich über ein Moderationsmikrofon auf der Musikmaschine unterhalten hab: Inzwischen hab ich mich für ein Schwanenhals- Mikro entschieden, das am Didgeständer befestigt wird. Dann hängt mir nichts im Gesicht rum und ich hab trotzdem die Hände frei.
In letzter Zeit spüre ich, dass ich viel öfter mit den Zuhörern kommunizieren will! Sie lieben es und kommen sofort begeistert näher, wenn ich z.b. frage, ob ich mal die Einzelklänge vorführen soll.
Das ist megaschön und macht mir auch Spaß, nur hab ich nicht gerade die geübte „Marktschreier Stimme“.
Es gibt auch mitten im Spiel Situationen, dass z.b. Eltern von mehreren Kindern sagen: „Eine Karte reicht!“ Dann würde ich gerne öfter einwerfen, dass dann immer nur die anständigen Kinder zu kurz kommen. „Übrigens war ich auch mal der Kleinste und dann gibt es nachher schon keinen Streit.“ Alle lachen! 🙂 Solche Kleinigkeiten stellen eine schöne Verbindung her! Dann fühlt sich die „Arbeit noch freundschaftlicher an, die Zeit geht noch schneller rum und ich löse mich vollens von dem Gefühl mich irgendwie beweissen zu müssen.
Juhuu!
Es ist wieder da und ich freu mich so!

Nachdem mein wichtigster Elektronikhandel bereits geschlossen hat, weiss ich es wirklich zu schätzen, überhaupt noch einen Fachhandel zu finden, der das so schnell reparieren kann. Ohne, dass das empfindliche Teil erst mal von Paketboten zig mal rumgeworfen wird! Jetzt hat es ein neues Netzteil und wird sicher wieder lange halten.
Super, 2250€ und verdammt viel Zeit & Arbeit gespart!
Vor dem Einbau nutzte ich die Gelegenheit nochmal alle Kabel durchzugehen und 2-3 überflüssige Kabel zu entfernen. Zerlegt kamen fast 40 Münzen aus allen möglichen Ritzen hervor, die mir die Leute einfach in den Kühlschacht geworfen haben. Heute hab ich auch die komplette Ledertasche und den eingenähten Didgeständer schön mit Lederfett gepflegt.
Zur Feier hab ich mir gleich eine schöne Papaya und eine tolle Mango geholt. 🙂
Leichtigkeit
ja, ich hab mich über den letzten Winter gehen lassen und schleppte seither viel zuviel Wampe mit mir rum! 🙂 Jetzt hab ich mir endlich mal wieder 2-3 Kilo diszipliniert runter gerannt und gespielt. Selbst bei 30°C. war es eben traumhaft schön zu Laufen! Endlich kann ich wieder von meiner Leichtigkeit schwärmen! Das möchte ich nie wieder verlieren, denn dann läuft alles wie von selber. Ich empfinde so viel Dankbarkeit für die Gesundheit und die freie Zeit! Muss gleich nochmal los! 🙂 Eben rannte ich den schönen Hügel hoch und jetzt gehts nochmal an meiner Echaz entlang. Das ist der Weg, den ich bei dem Video „Jump“ entlang gefahren bin. Mir wäre fast nach meinem Lieblingsbaum, kennt Ihr den? Er hat keine Blätter…
Am Waldrand neben der Echaz hört man manchmal nur Vögel und das Wasser plätschern. Heute traf ich meinen Freund Horst, der auch immer Barfuss unterwegs ist. Nach einer kurzen Unterhaltung laufen wir beide mit mehr Energie weiter! Herrlich!
Es ist der Purzelbaum. 😀
Mehr Zelte
Endlich hab ich etwas Zeit alle Angebote von Zeltstoffen zu studieren. Einen weißen Zeltstoff hab ich mir schon bestellt. Damit nähe ich eine kurze weiße Überwurf-Kappe die auf alle Schirme passen wird. Eigentlich habe ich etwas ohne Rückwand geplant, aber vielleicht lasse ich doch an einer Stelle einen schicken Streifen runter hängen. Diesen könnte ich an heißen Tagen immer so mit dem Schirm drehen, dass meine Elektronik im Schatten bleibt. Also links von der Maschine wo es eh nicht viel zu fotografieren gibt. Vor allem geht es mir um einen besseren UV- Schutz von oben.
– Dann brauche ich noch ein Zelt zum einlagern. Für die Maschine, ohne Schirm und Flügel. Die zwei Teile muss ich eh fast für jede Garage abbauen. Das untere Ende vom Lagerzelt will ich unter dem Boden überkreuzen und abschließen. Dann kommt weder Staub noch klebriges- fettiges Zuckerzeugs rein, was mir an manchen Lagerstätten auch schon passiert ist. Verschlossen wird auf jeden Fall eine große Hemmschwelle entstehen, weil man dann ohne Zerstörung erst gar nicht mehr rankommt.
– als Drittes hab ich eine richtg schicke Regenhaube geplant! Die Rückwand soll doppelwandig werden. Links wird sie seitlich verschlossen und rechts mit einem Reißverschluß zu öffnen. Die wasserdichte Aussenhülle fällt dann hinter dem Motor bis zum Boden. Die schönere Innenwand hängt dann vor dem Motor runter. So entsteht ein sichelförmiges Backstage Zelt in dem ich für lange Tage Verpflegung, Ersatzklamotten und zur Not sogar eine Pinkelflasche verstauen könnte. Haja, was mache ich denn, wenn ich den ganzen Tag alleine, z.b. auf einem Volksfest stehe? Nichts trinken bis zum Kopfweh? Abbrechen und zwei Stunden raus tuckern, um auf die Toilette zu gehen? Jedes mal Fremde fragen ob sie Wache halten? Nein, die drei Tage im Jahr, wo ich mal ungestört für den Klingelbeutel Spielen kann, muss ich gnadenlos durchziehen und so ginge das. Theoretisch. 😉 Da kenne ich jemanden der das schon gemacht hat… 😀
Einmal hatte ich so einen Backdrop provisorisch getestet und es war genial! Allein mal fünf Minuten Pause von all den Blicken und den vielen Kameras, sind sehr wertvoll, um mich auf das nächste Set zu fokusieren.
Große sch..ade!
Eigentlich wäre der gestrige Sonntag der letzte Tag Spielzeit auf der BUGA, von einem 16 Tage-Block. Doch leider brach nach einer Stunde meine komplette Spannungs-Versorgung zusammen. Und das mit nagelneuen Batterien. Umhüllt von einer gutgelaunten Menschenmenge suchte ich systematisch nach dem Fehler. Alles ausgeschaltet – Spannung wieder da. Dann testete ich Gerät für Gerät, wo der Fehler versteckt sein könnte. Als ich mein quasi zentralstes Steuergerät, mein RME Interface startete, verursachte dieses einen Kurzschluß. Dabei kaufte ich extra das Beste und Teuerste von einem deutschen Hersteller, damit ich mich auf jeden Fall darauf verlassen kann! Hier baue ich es gerade aus:

Dann stellte ich das RME auf den Tisch und öffnete das Gehäuse. Nach dem Einstecken und dem Anschalten verabschiedete es sich mit einem Funken und einem lauten Knall. Ein zukunftstauglicher Ersatz würde 2400€ kosten.
Zum Glück haben wir unseren Klaus vom Jimmy`s Musikladen in Tübingen. Der hat es sich gleich mal angesehen und war von dem kaputten Netzteil nicht sehr überrascht. Es scheint wohl typisch, dass sowas nach Jahren der erste Schwachpunkt sein wird. Generell kann man das erneuern, nur stellt sich die Frage ob das garantiert vor meinen nächsten Auftritten klappen wird. Jetzt warte ich gespannt auf einen Anruf um die Lage zu besprechen. Entweder kann der Meister es gleich reparieren, oder wir müssen rechtzeitig ein neues beschaffen, um die nächsten Termine zu garantieren.
Inzwischen gäbe es auch günstigere Ersatzgeräte. Meine Hoffung ist allerdings, dass ich über eine Computerverbindung die alten Einstellungen wieder zurück laden kann, denn darin stecken Wochen, wenn nicht Monate an Arbeit! Am liebsten wäre mir direkt eine Reparatur. Sollte ich doch ein neues Gerät brauchen, dann muss es wenigstens so gut passen, dass man es bei der nächsten Panne einfach kurz tauschen kann.
Zum Glück“ konnte ich ohne unnötigen Ärger mit der schwierigen Situation umgehen, was mich so gesehen schon wieder freut! 🙂
Werde euch auf dem Laufenden halten…
Nachtrag, 17:30 Uhr: Das Ersatzteil müsste morgen kommen und der Reparatur sollte nichts im Weg stehen. Drückt mir die Daumen, dass sonst nichts kaputt ging! Der Experte meint, das Gerät müsste von dem zerstörten Netzteil abgesichert sein. Morgen Abend wissen wir mehr.

