Endlich Maracuja…

…und Papaya und vieles mehr! Heute Morgen fuhr ich mit Geza Richtung Puerto und wir zeigten uns gegenseitig die verschiedenen Gärtnereien die wir bisher gefunden haben. Nun fand ich endlich meine Traumpflanzen, nach denen ich wochenlang vergeblich gesucht hatte!

Drei Papayas, die nur etwa zwei Meter hoch werden. Ideal für das Beet, hinter dem Eingang!  Ich sehe schon immer eine Dreiergruppe vor meinem inneren Auge! 🙂 Sie werden in verschiedener Höhe nebeneinander plaziert… Später sehen sie fast wie natur- Regenschirme aus. Plus fette Früchte am Stamm.
Vorne stehen zwei kleine Maracua Pflanzen. Sogar eine rote ist dabei, die süßere Früchte tragen wird. Der Fensterblatt dahinter trägt hier übrigens auch sehr leckere Früchte. Sie kommt unter den Palmen an die Aussenmauer…
Hier stehen nochmal zwei Maracujas die bereits über 1,50 cm hoch sind. Bald dürfen sie zu viert mit einer Bouganville um den Zaun kämpfen. Links davon, eine neue Blume, die aber bereits zum „schlafen“ ihre Blüten eingefahren hat. 🙂 Ganz links, eine Glückspflanze, die mir Geza neulichgeschenkt hat.
Ein weiteres Highlight sind für mich diese hübschen „Farbpinsel“ die auf dem schwarzen Pikon sicher schön leuchten werden. Alles echt günstig! Diese hier gabs z.b. für 1,25 € das Stück und sie werden etwa 80 cm hoch.

Richard

Endlich traf ich heute wieder Richard, den Chef vom Rikarepa.

Richard spricht super Englisch, aber ich verstehe ihn auch relativ gut, wenn er Spanisch spricht. Unsere Unterhaltungen sind immer sehr anregend… Sobald ich mit meiner Musikmaschine richtig am Start bin, werden wir gemeinsam ein Konzert im Rikarepa veranstalten. Bei Erfolg gäbe es ja in Puerto de la Gruz noch einen Rikarepa. 😉
Es sind übrigens Restaurants die auf venezuanische Küche spezialisiert sind. Sehr interessant, sehr lecker und günstig!

Geza

Noch ein lieber Freund und mein nächster Nachbar, den ich euch vorstellen möchte:

Geza machte vor etwa 7 Monaten den Sprung auf die Insel, wo er sich gerade sein Paradies einrichtet. Er sammelt gerne Steinherzen:

und kreiert auch Herzen:

Und das passt auch sehr gut zu seinem Wesen! Ein sehr ruhiger und friedliebender Zeitgenosse, der selbst den schädlichsten Käfer sehr sehr behutsam von seinen Blüten hebt. 🙂 Ich dagegen schnipp die Dinger weg, dass sie nur so rumfliegen. 😀
Geza knipste mir ein Bild von derselben Pflanze, die mir mein Freund Klaus neulich geschenkt hatte. Quasi sowas wie eine Vorschau.

Er hat teils ganz ähnliche Ideen, ist aber mit der Umsetzung schon viel weiter und inspiriert auf eine ganz andere Weise. Hier ist z.b. ein Bild von seinem Mini- Privatsand- „strand“.

Unter dem Glas kann sich der schwarze Sand schön aufheizen und wenn er am Abend Lust hat, kann er sich reinlegen und die strahlende Wärme geniessen. Find ich klasse!

Dann gab es noch eine Menge zu entdecken, was den Rahmen für einen Beitrag bei weitem sprengen würde… oh und liebe Katzen! viele Pflanzen: Baumwolle, Guaven, „irre Kirschen“ – die fast wie Erdebeeren schmecken …viele wilde Tomaten – supermini und superfein! Bei mir stehen heute plötzlich vier davon. 🙂
Das nächste mal muss ich einen Notitzblock mitnehmen, denn ich bekam heute schon einen kleinen Informationsstau! 😀
Eines find ich noch bemerkenswert: Wir trinken beide sehr viel Wasser und haben „zufällig die selben drei Steine in unseren Glaskrügen: Amnethyst, Bergkristall und Rosenquarz. Die Kritiker dürfen uns dafür schimpfen was sie wollen, aber wen es  interessiert, was uns dazu bewegt, dem sei empfohlen nach folgender 3sat Sendung auf Youtube zu suchen: „Wunder Wasser – unser Wissen ist ein Tropfen im Ozean“.
Apropo`s Wasser: Heute lud mich Geza ein, gemeinsam mit ihm zur Quelle zu fahren, um uns mit frischen Quellwasser einzudecken. 🙂

Meine erste Ratte…

…in einer Lebendfalle:

Heute früh hörte ich es bereits vom Bett aus, wie die Falle zu schnappte. 🙂 Später schaute sie mich dann mit großen Augen an. Kurz nach meinem Kaffe packte ich das ganze in eine Tüte und dann gings zu ihrer letzten Fahrt!
Nein nein, erst fertig lesen, bevor der Shitstorm auf mich einhagelt! 😀
Wir fuhren zusammen den Berg hoch, bis wir in der Pampa waren, wo ich sie natürlich wieder laufen lies. Sie war nach der Rollerfahrt so blitzschnell verschwunden, dass das Fotografieren unmöglich war! Happy day, viel Glück bei deinem zweiten Leben!

 

Loch

Heute entdeckte ich das Problem, vor dem mich viele Freunde und Nachbarn gewarnt hatten: Ein Loch im felsigen Boden, in dem das komplette Erdreich, wie in einer Sanduhr verschwinden könnte!

Und das nur einen Meter von meinem neuen Beet, „am Meerblick“ entfernt.

Hoffentlich ist mir derselbe Fehler nicht unter meinem Beet passiert, denn dort musste ich die Steine sehr hektisch zusammen kratzen, einen Tag bevor der Bagger kam. Der große Garten steht ja zum Glück auf dem alten Erdreich! Da kann so etwas nicht mehr passieren.

 

Der neue Garten in der Ecke „Meerblick“.

Der neue Garten in der Ecke, die ich bereits mal als Meerblick bezeichnet hatte, nimmt auch langsam Gestalt an. Daneben ist das Gelände aber noch richtig roh! Seit langem betrachte ich die Sonnenuntergänge immer von verschiedenen Stellen, um den besten Platz für diese Stunden auszusuchen. Später entsteht dafür eine erhöhte Plattform. Vielleicht rund… Zuerst dachte ich eben an die Stelle in der Ecke, stellte jedoch fest, dass man dort vor allem das Nachbargrundstück und die Nachbarhäuser besser sieht, aber deshalb auch nicht mehr vom Meer. Am unteren Grundstück wächst sogar ein Baum direkt in die Aussicht. All das bleibt einem erspart wenn man z.b. über dem neuen Gärtchen sitzt, also rechts, wo nun die rote Erde liegt. Das Gärtchen darunter verdeckt dann nur die Nachbarhäuser. Auf der unteren Aussenmauer kann man nach wie vor bis in die Ecke laufen.

Auf dem Weg zu dieser Baustelle entdeckte ich die Tage eine wilde Tomate, die einfach so aus dem Boden schießt. Meistens sind das hier sehr leckere, recht kleine Tomaten.

Efrén

Heute bekam ich gleich mehrmals Besuch… Z.b. von Efrén, den ich mehr oder weniger auf der Straße kennen lernte. Wenn mich nicht alles täuscht hatte ich ihn hier sogar schonmal erwähnt. Es hat jedenfalls beiderseits gleich beim ersten Blickkontakt gefunkt“. Einfach wegen der Energie, wie er mir heute erzählte. Mir gings genauso!

Wir lieben beide täglich Sport, nur mit dem Unterschied, dass er neben dem Laufen auch noch Kampfsport betreibt. Ein Kickboxer, dessen Videos mich sehr beeindruckt haben. Das tut echt ganz üble Schläge bei ihren Kämpfen! 😀 …die sind ja auch noch jung. 😉

Efrén war mit seinen beiden Jungs unterwegs, die sich hier vergnügt austobten. Ich war gerade dabei mein Tor zu streichen. Kurz nachdem sie wieder abgezogen waren, zog es ihn wieder zurück und er fragte mich, ob ich noch einen Pinsel für ihn hätte. Dann malten wir gemeinsam an meinem Tor rum.
Voll lieb, oder? 🙂

Verzeiht mir, aber ich hab natürlich schon wieder die Namen vergessen. 🙂 Der größere konnte mit seinen 10 Jahren bereits fleissig beim Übersetzen ins Englische und umgekehrt helfen.

Vielleicht ist euch schon die dunkelgrüne Farbe aufgefallen!? Wäre jetzt vielleicht nicht meine erste Wahl, aber es passt eigentlich ganz gut in die Natur. Allerdings hab ich mich für die Farbe entschieden, damit es einer alten Tradition auf der Insel gerecht wird und damit möchte ich zeigen:
„Somos nosotros“ – „Wir sind zusammen“, oder „wir sind eins“, wenn man das überhaupt so wörtlich ins Deutsche übersetzen kann. Sinngemäß ist es das!

Die Uhr tickt!

Am 28. April werde ich wieder in Deutschland aufschlagen. Also hab ich morgen noch 21 Tage um mit dem Gröbsten fertig zu werden!
Trotzdem gönnte ich mir heute zum ersten mal eine Siesta mit einem Eis.  🙂

Und was macht noch mehr Freude als ein Eis? Richtig! Zwei Eis! 😀

Durchbruch

Das ist eine der unliebsamen Arbeiten, die ich neulich erwähnt hatte. An der Aussenwand brach ich nach Aussen durch und auch meine neue Steinreihe, die einmal mit Eisenstreben meine Aussenmauer stabilisieren wird, hab ich nochmal zerlegt um einen Graben durch das Ganze zu ziehen. Zum Glück war der hintere Teil noch nicht betoniert!

Seht ihr das schwarze Rohr, das an meiner Aussenwand entlang läuft? Dort verlaufen mehrere Wasserleitungen, die an verschiedene Finkas das Gießwasser von den Bergen liefern. Noch hab ich keine Aussicht auf die Option, doch sollte sich das je einmal ändern, bin ich somit darauf vorbereitet. Morgen kommt eine flexible Hülle die ich dort eingraben/betonieren werde. Dann kann man bei Bedarf eine Wasserleitung unter zwei Steinmauern durchziehen. Sollte es je einen Tank, oder Biopool geben, wird dieser eh in der unteren Hälfte entstehen, wo bis jetzt nur ganz grobe Felsen in tiefen Löchern liegen. Auf dem Foto hinten links.

Das sind eben so Dinge an die ich jetzt spätestens denken muss, denn bald ist das Ganz hoffentlich zu gemauert. Ähnlich ist das mit den Stromleitungen, die ich ebenfalls versenken sollte, bevor die Mauern, Wege und Beete fertig sind. Viele Entscheidungen… eigentlich wie immer! Also auch daheim in D.!  😀