Von Sonntag bis Mittwoch wurde den Kanaren ein extremes Wetter angekündigt! Calima, Wind und evtl. sogar Gewitterstürme, die hier ganz selten sind. Bei mir tropft es dann auch mal! 😀
GöGś Wurzelbooster, enden nach 1m. in der Mitte. Ca. 30cm unter dem Boden.
Die Arbeit hat sich heute sehr verteilt, aber wenigstens ist das Loch schonmal ebenerdig gefüllt!
In den Ring kommt auch hier wieder ein Steinsockel! Dann werden beide Sockel zu einem Hochbeet verbunden. Ca. 1,50 x 4,50 Dazu kommen viele Ideen, wie ein tiefer Verbindungsgraben, mit Wasserreservoir in der Mitte. Eine obere Pflanzzone mit 2 Wurmbecken und ebenfalls ein Wasserreservoir, dessen Überlauf gleich das Untere nachfüllt, welches beim Überlaufen in beide Baumlöcher sickern soll! Bei Starkregen kann sich dort eine Pfütze ansammeln, die ich gleich da rein leiten werde. Oben könnte ein Holzgerüst die Avocados stützen, damit ich die Bäumchen gleich zum Flachdach ziehen kann. Für die Pflanzen könnte ich ein Schuzgitter, gegen den Wind, oder bei Bedarf ne ganze Haube in das Holzgestell setzen. Langsam bin ich selber gespannt, welche Ideen sich durchsetzen werden!
Das erste Bäumchen treibt schonmal schön!
Wenn man sie richtig verwöhnt, dann gehen Avocados echt ab und sie können auch riesig werden!
Heute mal Banane, mit Honigmelone und Panama Red Marauja.
Das neue Maracuja Papaya Eis! 🤤 Der Hammer! 😋 Nicht auszudenken, wenn das erste Panama Red, oder Flamenco Eis kommt! Oder ein Granadilla Tango Mix! Mehr Eisformen! Eis, kann man eigentlich immer brauchen! 😀
Bis auf eine halbe Stunde lang, war es heute wieder herrlich grau:
Direkt nachdem ich das kühle Wetter gelobt hatte, knallte mal für 30min. die Sonne durch, aber am Nachmittag, bis in den Abend hinein hat es sogar gesprühnebelt!
Das erste Drittel wurde hier mit fermentiertem Mist, Holzkohle und Wurmsoße abgedeckt.
Ganz unten steckt wieder viel Biomasse, von versamten Holzspänen, alten Wurzeln und Mist, der auch schon auf versamtem Boden lag. Diesmal will ich aber nicht so viel Biomasse, weil ich hier auf eine ganz andere Problematik stoße!
Holzkohle, mit viel Asche, damit der Stickstoff ausgleicht, was der Kohlenstoff weiter unten entzieht!In die Mitte schütte ich immer kegelförmig eine Schubkarre aus krümeliger Talerde……und aussen herum fülle ich die gesiebte Erde von der Hochebene.
Trocken und auf Fotos sieht man den Unterschied kaum, aber es sind Welten!
Vor allem aussen herum spüle ich die staubige Erde mit viel Wasser in alle Löcher, bis das Wasser nicht mehr alles in ein Loch flüchtet!
Zwischen durch machte ich mit Coco eine große Runde, weil wir tagsüber alleine waren. Manchmal schaut Coco mir interessiert zu und dann fängt sie selber an zu graben! 😀🥰 Sie hat schon einige Palitos und andere Leckereien, wie getrocknete Pansen im Spiel! Dann sucht sie ihre Schätze und gräbt sie an anderer Stelle wieder ein! 🥰 Gestern hat sie ein riesen Stück auf einmal rein gewürgt und musste sich direkt übergeben! ich schwörs, dass Folgendes nicht übertrieben ist: Sie verlor dabei kurz das Gleichgewicht und machte einen perfekten Handstand, mit Hinterbeinen und Schwänzchen, gerade nach Oben, in der Luft! 😳😄
Sie werden noch richtig Freunde! Mein Haruki kommt immer, stößt sie mit der Schulter und stellt ihr dann umgehend ein Bein! 😀
Coco ist ja mit einer Katze aufgewachsen und spielte täglich mit ihr! Das muss mein cooler Kater nur noch verstehen, dass er die Zeichen anders deuten muss und dann macht das der haruto schon bald nach. Es wäre super, wenn sich alle drei gegenseitig unterhalten könnten! Die Kater haben ja längst kapiert, dass Coco alle anderen Katzen aus der Finca jagt und auch dazwischen geht, wenn sie sich streiten!
Der Ring wird wieder zur Schablone für den Steinring!
In der Dämmerung schubste ich noch ein paar Schubkarren aus dem Tal und siebte noch etwas Dreck, für aussen herum. Hier blubbern nochmal 50l. Wurmsoße, damit die Mikroben schonmal schön einziehen können! Inzwischen kommen immer neue Ideen zum Gesamtkonzept
Der heutige Tag war ein grauer Traum! 😀 Es hat nachmittags sogar mal etwas gesprühnebelt!
Der Anfang war zäh!
Diese kühlen Stunden wollte ich gleich ausnutzen, um ein tieferes Loch für den nächsten Avocadobaum zu graben! Das ist nach fast vier Wochen Pause, auch eine gute Steigerung, um wieder sportlicher zu werden!
Weiter unten war es steinig, aber viel lockerer als beim letzten Loch, das etwa 6m. entfernt war.
Es wurde immer poröser und der Untergrund hat viel bessere Ablaufeigenschaften, als das bei dem letzten Baum der Fall war! Dort war zwischen den Steinen alles rammelvoll mit verdichtetem Sand! Aber das macht nichts, weil die zwei Bäume werden später durch einen tiefen Graben und sehr viel Erde verbunden!
Als wenige Stunden meine beiden Lieben kamen, war ich schon fast fertig! Ester hat uns ein feines Mittagessen zubereitet und dann stand ich schon schultertief in dem Loch!
Unten steckt ein Stemmeisen. Mit dem hebelte ich einen weiteren halben Meter tief größere Steine aus. Nächstes mal rühre ich ganz viel pulvrige Erde zwischen den unteren Schotter. Dann haben die Wurzeln über 2m Tiefe unterhalb dem Hochbeet, das oben aufgebaut wird.Abgedeckt, damit nachts keine Tiere rein stolpern.
Es kamen viele Bausteine raus, die direkt ins neue Hochbeet wandern werden!
Mit dem restlichen Aushub wuchs unser Parkplatz wieder ein Stück!
Es ist immer genial, wenn man direkt was zum Auffüllen hat! Das Zeugs ist entsorgt und die Zweitbaustelle wird zum Nebeneffekt!
Ich hätte früher nie gedacht, dass man sich derart über solche tiefen Wolken freuen kann!
Dann war es aber endlich Cocotime und wir gingen zum Meer:
Wenn es gefährlich wird, besteht der Tito, also ich, auf eine Leine! Das Handy beim Knipsen immer kopfüber halten! Dann bekommt man diese tolle Perspektive mit dem Vordergrund!
Ich bin echt froh, dass Coco ein bisschen fetzig aussieht! Das kommt davon, weil wir viele Samen und Knoten rausschneiden mussten! Aber wäre es zu perfekt, dann würde sie vielleicht aussehen, wie ein Omapudel und das verursacht Augenkrebs! 😎
Es sind kleine weiße Schmetterlinge, die ihre Eier auf meine neuen Ketchuptomaten legen! Ihre fetten grünen Raupen, fressen erst die Blätter zusammen und dann fressen sie sich in die Tomaten! Aber sie fressen sie nicht auf, sondern wandern mitten drin, zu der nächsten Frucht, womit sie bei manchen Pflanzen alles komplett vernichten!
Heute früh hab ich sie reduziert und gestützt. Jetzt kommt was mir Bananentoni geraten hat und was ich wirklich ungern mache:
Ein Beutel mit 2-3 Steinen und Schwefel, verteilt das Pulver ziemlich effektiv!
Ich sah ja schon Ökofincas, in denen Schwefel auf die Erde verteilt wird, weil unser PH meistens zu hoch ist! Zumindest für die Maracujas wäre es ein sehr guter Nebeneffekt! Natürlich hab ich es ganz vorsichtig verteilt und taste mich ganz langsam rein!
Hier werden viele Pflanzen, vor allem Weinreben, regelrecht in dem gelben Pulver vergraben! Auf die jungen Avocados werde ich es auch wieder streuen, wenn im Dezember die Junikäfer wieder schlüpfen! 🤪😄
Hoffentlich kommen heute meine Lieben! Es gibt Okras, Crispy Chicken, Tunfischkroketten und Salat. Zum Nachtisch hätten wir, Bananen, Papaya, Melone und mindestens fünferlei Maracujas!
Weil ich es kaum erwarten kann, hab ich mal etwas recherchiert, was mich eigentlich mit den roten Chili erwartet. Dazu hab ich mit erlaubt, einen Screenshot, von der Seite Spanish Chili Spices zu machen, wo man noch mehr interessante Sorten als Endprodukt bestellen kann:
Das Kilo für 3200€ ist immer noch eine menge, klingt aber realistischer als 20 000, wie im Fernsehen beschrieben! NACHTRAG: Beim wiederholten Blick, fällt mir auf, dass es sich um frische Chili handelt! Wenn man 80% Feuchtigkeit beim Trocknen abzieht, kommen wir doch wieder auf eine prickelnde Hausnummer!
Mit diesen winzigen getrockneten Früchten muss man allerdings erst mal ein Kilo zusammen kriegen! Mir geht es ja vor allem um die eigene Küche und vielleicht noch ein paar Chilisoßen!
Die Rote wird als milder beschrieben! Gelb: 9+ von 10 mit 50 000 – 100 000 Scoville. Rot: 7/10 mit 30 000 – 50 000 Scoville. Das ist mir schonmal ganz recht! Anscheinend ist der Geschmack zwar fruchtig, aber zurückhaltender. Weil es wird beschrieben, dass der Eigengeschmack der anderen Zutaten trotzdem noch sehr gut zur Geltung kommt.
Bald kann ich sie schon nicht mehr zählen! 😀 Es müssten ja mindestens 20 Pflanzen sein und vielleicht leben sie hier genauso lange, wie meine Black Cobra Chilis!? Die ersten drei Charapitas stehen schon im Wurmbeet und verdrängen überzählige Cobras.
Dazu muss ich ausholen: So sieht eine durchschnittliche Edulis Grande aus:
Von sechs Pflanzen tragen wahrscheinlich nur vier Früchte!
Vorher.
Eine davon steht hinter der Brücke und wächst auch nur mäßig! Die kam erst mal weg um Platz für neues zu machen!
Vorher. Links, die Edulis „Grande“.
Das Loch wurde tief ausgehöhlt und eigentlich kam eine ziemlich schöne Talerde raus.
Massig Steine sind aber bereits aussortiert!
Jetzt geht es mit dem neuen Supermix los:
Super durchfermentierter Mist.Gestampfte Pflanzenkohle, die erst mal nachgesättigt wird.Öko Langzeit Düngerpellets.Torf und……GöGˋs edle Wurmerde! Torf und Wurmerde werden erstmal liebevoll verrieben und dann wurde das Ganze in der Schubkarre durchgehackt. In das Pflanzenloch kam ganz unten erst mal Edelwurmerde mit einer aktiven Wurmmannschaft.
Jetzt kamen die zwei größten Riesengranadillas in den neuen Erdmix. Eigentlich sind es drei, weil noch eine Kleine nachgeschlüpft ist.
Ein letztes mal, werden die Pflanzen mit Quellwasser und frischen Mikroorganismen eingegossen.Sie bekamen einen weiteren Tropfer der auf einen ordentlichen Durchfluß gestellt ist.
Ganz rechts steht noch eine Tango, die aber eh mini bleiben wird!
In der Mitte stehen neue Panama Red und dazwischen, sowie dahinter sind ebenfalls noch weitere, spendable Tropfer!
Mission erfüllt! Die freien Töpfe sind bereits mit Charapitas befüllt, damit wir das Maximum rausholen! Auch da tanze ich natürlich noch ganz aufgeregt rum!
Seht mal was für eine riesen Frucht! 😀
Es ist so spannend, wie diese schmecken werden und wie scharf sie sind!
Unsere kleine Prinzessin sieht jetzt viel jünger aus! 🥰😄❤️
Ich hab ja befürchtet, dass sie total knochig aussehen wird, aber sie haben unser Mädchen in dreieinhalb Stunden, ganz hübsch hin gekriegt! Die Arme war total verfilzt und voller Samen! Jetzt fühlt sie sich ganz flauschig an und auch sie kann offensichtlich meine massierenden Hände viel besser spüren! ☺️
Sie weiss vielleicht noch nicht so genau, was sie davon halten soll! 😀
Zwei Supergirls! ☺️
Ich denke schon, dass sie heute die Erlösung wahrnehmen kann! Wenn der Wind, in den heißen Stunden, bis auf ihre feine Haut durch bläst!
Von dem Pavillon Alto ist die Rede, das mit seinen 20m. Länge, gelegentlich etwas Arbeit macht!
Nach 1-2 Jahren sollte man mal wieder altes Zeugs raus rupfen! Hier ist es allerdings so, dass mittlerweile komplette Pflanzen ausgetauscht wurden und Alte mitsamt Stengel raus sollten.
Eine ideale Arbeit, wenn die Sonne scheint und man hat auch unter dem gesäuberten Teil noch genug Schatten.
An sich sind Maracujas super dankbare Pflanzen! Sie sind so zäh, dass man alte Stengel wie Schnüre, ohne Schaden, raus reissen kann. Es gab noch nie ernsthafte Schädlingsprobleme! Bei Wassernotstand halten sie sich noch lange grün und die Ernte geht fast ein dreiviertel Jahr lang! Runter gefallenen Früchte passiert wochenlang erst mal gar nichts und sie werden beim Schrumpfen nur süßer!
Das lag gestern noch auf dem Dach und ich bin noch nicht fertig.Aber schon weit! Jetzt denke ich über einen weiteren Pflanzentausch nach!
Weil den richtig guten Deal hat man erst mit den Spitzensorten! Am besten hält man da auch nur die Besten der Besten, weil eine produziert Massen und die Schwester vielleicht gar nichts! Das Bienenmeer, das man über dem Dach summen hört und der Duft der Passionsblumen sind unbeschreiblich!
Die Blätter füllen Saatfrei den Mulch auf. Genial!
Bald kommen sechs Alatas und eine Quadrangularis. ☺️
Okras.
Als erstes renne ich ganz aufgeregt zu den Charapitas! 😄
In gelb bekam ich noch nie so eine große Frucht. Erde und Dünger haben sich auch weiter entwickelt! Gelbe kommen später auch noch dazu.
Eine doppelte! 😳 Hoffentlich sind sie genauso aufregend wie die Gelben! Der kleine Avocado auf dem Hochbeet wächst!Der „Fuerte“ auf der Hochebene macht Freude!Die Dattelpalme macht zwei Ableger, die den Sichtschutz erweitern werden! Einen dritten, der in die falsche Richtung wuchs, versuchte ich mit Wurzeln zu entfernen. Hat aber nicht geklappt.Die Zweite sieht ganz anders aus!
Zwei weitere kommen noch!
Auch viele Koko Palmen werden zu kleinen Persönlichkeiten!Sie prägen mehr und mehr das hintere Ende der Hochebene! Das scheint heute wieder ein richtiger Sommertraum zu werden!
Genau umgekehrt wie im Winter! 😀 Man schaut immer aufs Meer und hofft, dass dieses Wetter zu uns kommt!