Inzwischen haben sich fast schon zu viele Maracujas angesammelt.
Demnächst muss ich mich mal mit dem Thema Marmelade auseinander setzen, aber heute hab ich einfach wieder einen Saft zum verdünnen gesiebt.
Jetzt hab ich Maracuja Sirup im Kühlschrank und Ingwer Eiswürfel im Gefrierfach. Beides lässt sich reichlich verdünnen und gibt einen genialen Mix!
Gestern arbeitete ich unter strenger Beobachtung von meinem Haruki. 🧐😊Vorher.Nachher.
Fehlt noch ein Stück Mauer und dann kann ich diese Ecke, wie einen grossen Blumentopf, hoch ziehen. Weiter hinten, Richtung Haus, kommt eine Bouganville auf die Terrasse, damit etwas Grünes zwischen mir und den Nachbarn wächst. Erstens will ich nicht wegschauen müssen, wenn die Kinder dort unten planschen und ich will auch, dass die befreundeten Nachbarn langfristig eine perfekte Privatsphäre bekommen!
Mein Grosser greift den ganzen Tag mit seinen Samtpfoten um sich! Er nimmt gerne Dinge in den Arm, greift im Vorbeigehen nach meinen Beinen und ist so aktiv, dass ich ihm Hände wünschen würde!
Er ist jetzt nicht ganz so schmusebedürftig wie mein kleiner Haruto, aber ist doch gern ständig irgendwie in der Nähe! 🥰
Inzwischen kommen, wie letztes Jahr, richtig grosse Asche Flocken vom Himmel gefallen.
Es könnte sogar mit Calima zusammen spielen!? Schwer zu sagen, weil ich veranstalte hier meinen eigenen Calima. 🤪 Ein brutaler Drecksjob! 🙈😅 Wünsche weise, sag ich da nur! 🤦🙃😃 Auf jeden Fall wünsche ich uns allen, dass die Feuerhelden das schnell in den Griff bekommen! Die ersten Freunde mussten bereits evakuiert werden! Sie sind jetzt bei meiner lieben Ester unter gekommen. Ok, die Vesperpause ist rum und ich werde wie ein Uhrwerk weiter laufen. Schutt ist leider nicht so fotogen, darum wird man heute kaum etwas sehen.
Jetzt kommt auch bei uns etwas Asche runter. Hoffentlich bekommen die Helden der Feuerwehr das bald in den Griff! Ich brauche hier viel Geduld beim Aufräumen! Es geht ja mit der mauer darum eine Linie zwischen Müll und natur zu ziehen. Dabei hätte ich es mir viel einfacher machen können, wenn ich auf ein paar Meter Natur verzichtet hätte, um die Schutthalde etwas flacher auslaufen zu lassen. Aber jetzt zieh ich das schon durch und versuche mich auf das Ergebnis zu freuen, das noch weit weit weg liegt! 😅
Vorher.Nachher.Gefühlt passen auf jede reihe drei Eimer Müll, dann ist es schon wieder voll! 🤪
Jetzt wird es natürlich immer schwieriger die nächsten Reihen drauf zu legen, weil man oben noch nicht laufen kann.
So sehen meine Bodenschätze aus. 😂
Unten versuche ich jeden Meter zurück zu gewinnen und grabe, bis der ganze Mist wieder hinterher rutscht. Das kostet viel Geduld, aber aufgeben ist keine Option! Für die Statik ziehe ich jetzt eine grössere Ecke hoch, die auch etwas verschlucken kann. Das Ziel ist es, oben so schnell wie möglich Erdreich auf zu türmen, damit dort die gewünschten Pflanzen so bald wie möglich wachsen können!
Habt ihr ja sicher schon gehört!? Gestern sah ich hinter Puerto manchmal die Flammen am Horizont, aber sonst bekomme ich bei mir nicht viel mit. Ich bin wieder voll im Powermodus und drehe meine Steine durch die Gegend.
Der Müll wird weggezaubert.
Diese Wand ist schon doppelt so lang und wächst nach oben. Doch nach einer Stunde Schutt schieben, ist schon wieder alles voll! Erst wenn sie etwa doppelt so hoch ist, geht da richtig viel Material rein, damit ich richtig aufräumen kann. Diese Ecke gefällt mir schon viel besser und ich bin sehr motiviert!
Hier fand ich eben ein aktuelles Satelittenbild, auf dem ich meinen Standpunkt markiert habe. Man erkennt unser Schönwetter Dreieck in den Wolken. Ganz oft bin ich mit diesem Schatten gesegnet! Wenn man auf den Südwesten schaut, erkennt man, warum man dort vor Ort keine Kontraste wahrnimmt! Alles diesig!
Mit den folgenden drei Bildern kann man den Wachstum etwas verfolgen:
9.08.11.08.16.08.
Jetzt bin ich mal gespannt wo der noch hi geht! Das eingesäumte Beet ist einen Meter tief, damit in Zukunft auch mal 8 Meter oder mehr erreicht werden können.
Der schwarze Bambus, ganz vorne, ist leider immer noch klein.
Gestern hatten wir mal wieder einen Feiertag, von dem ich nichts mitbekommen hatte. Aber zum Wasser holen war das egal!
Auch sonst hab ich eigentlich, im Gegensatz zu meinem früheren Leben, fast immer das Nötigste da. 27º, 23º und über den Wolken wieder 30º.
Herrlich! ☺️
Pflänzchen ein- und umtopfen, Spritzen, pflegen und schon war es wieder Abend. Wenn ich dann noch 1-2 kühle Stunden habe, ist es ideal, nach so ein paar Einzelstücken zu schauen:
Diesen Brocken hab ich nochmal geteilt.Das sind jetzt die zwei linken Kandidaten.
Der Rechte war viel schwerer als er aussieht! Bei dem Grossen hatte ich wenigstens wieder mehr „Hebel“ zum greifen, bzw. drehen.
Ein Erfolg! Weil wenn ich am Aufbauen bin, bringt mich sowas total aus dem Fluss und dann fühle ich mich gebremst. Jetzt kann ich weitere zwei Meter zum Befüllen aufbauen und damit gewinne ich vielleicht genug Platz, dass ich mich für die kommenden Meter richtig bewegen kann.
Vor allem ist der riesen Brocken vom ersten Bild aus dem Weg geschafft!
Jetzt hab ich die erste Gelegenheit die Königsklasse der Edulis Varianten zu probieren!
Beide sind auf jeden Fall in der Liga der Panama Red! Das erste Plus bekommt die Flamenco für ihre dünnere Schale, obwohl sie etwas kleiner war. Das zweite Plus bekommt sie für diese unglaublich schöne Farbe und das dritte Plus, für diesen absolut runden, fast schon unwirklich lieblichen Geschmack! Die Tango hat vielleicht mehr, was man von einer Maracuja erwartet. Wie bei der Panama Red, liegt da etwas ganz leicht säuerliches im Gel, das man aber fast schon suchen muss! Ich bin so betört, dass ich sie kaum vergleichen kann, obwohl keine von Beiden so intensiv schmeckt, dass sie einem ins Gesicht springt! 😃 Sie sind, wie die Panama Red, ein absolut runder Traum! Bei einem Löffelchen, hat mich die Tango wieder etwas an Mango erinnert, die Flamenco ist einfach der Inbgeriff von süssem Saft und Bonbon Geschmack! 🥰 Wenn ich an die Zukunft und die Investition von über 150€ in 30 Sorten Maracujas denke, dann waren es diese Beiden alleine schon wert! Mal ganz abgesehen davon, dass ich damit das Leben vieler Freunde bereichern kann.
Was später wohl kaum relevant sein wird ist, dass zumindest die erste Flamenco weniger Samen hat.
Es geht gleich weiter mit der nächsten Paradiesfrucht:
Das Aussehen ist eher untypisch!
Meine erste Manga Torbert, die ich vor wenigen Tagen gepflückt habe. Sie wird über die Tage etwas weicher und heute riecht plötzlich der ganze Wohnwagen danach!
Das erste Plus bekommt sie, weil sie die früheste Sorte ist! Genau was ich mir gewünscht hatte, damit das Erntezeitfenster möglichst in die Länge gezogen wird! Das erste Minus bekommt sie dafür, dass die Blüten ganz viel Mehltau Probleme hatten und dieser alle Stengel zerstört hätte, wenn ich die grauen Blüten nicht täglich abgezupft hätte! Nächstes mal spritze ich vorsorglich Netzschwefel, was bei den Melonen inzwischen super wirkt!
Beim Schneiden merkt man gleich, dass das Fruchtfleisch faserfrei und cremig ist.
Aber alleine vom Geruch her, kann ich gleich sagen, dass sie nicht zu meinem absoluten Favoriten wird! Das ist Klagen auf ganz hohem Niveau, aber da war z.b. die Lippens mehr mein Typ! Da bin ich auf den ersten Tropfen durchgedreht, so lecker schmeckt die! 🤪😂
Selbst um den kleinen Kern, kann man das Mangacremchen löffeln!
Die zweite Hälfte löffel ich gerade aus. Sie schmeckt traumhaft lecker, aber man darf diesen Typ nicht überreif werden lassen, sonst bekommt sie diesen angegorenen Geschmack, wegen dem ich beim Kauf auch schon aufgelaufen bin! Zum Glück zeigt sie mit ihrem Duft unmissverständlich, wann der richtige Tag ist! Die Torbert ist wirklich sehr süss und zählt mit ihrem fast schon winzigen Kern auf jeden Fall zur obersten Liga! Trotzdem bin ich froh, dass ich von den Lippens, Keitt und Osteen, zwei Bäumchen hab und werde auch eher wieder nach der Osteen greifen, wenn ich noch mehr Bäumchen holen werde!
Nachtrag: Nachdem das mit dem Nachreifen so gut geklappt hat, wollte ich die nächste Frucht holen, die unten bereits gelb ist.
Heute Morgen hing sie noch und jetzt lag sie auf dem Boden. ☺️ Mit knapp 400gr. kommt sie mir noch etwas schwerer vor. Hier zum Vergleich:
Mit Osteen. Diese sind noch sehr „grün“, sollten noch riesig werden und könnten evtl. noch bis Oktober wachsen. Meine Riesenpflaumen. 😄Lippens, auch noch steinhart und grün! In dieser Grösse, wurden sie letztes Jahr fast alle von den Ratten gefressen. Mit den Schutzrohren haben sie keine Chance mehr! 🦾 Keitt, bisher die grössten Früchte, sind auch noch steinhart und grün.
Der Samstag lief sehr gut! Die Leute lachten, tanzten und klatschten begeistert. Der Sonntag war total entspannt und heute räumte ich wieder im Tal rum:
Vorher.Nachher.Vorher. Die Terrassenmauer Richtung Tal.Nachher. heute konnte ich schon eine Menge Schutt darin versenken und gebe der Wand damit auch etwas Gegendruck von hinten.
An diesem Punkt musste ich weiter graben, um die nächsten Meter der Terrassenmauer vorzubereiten. Das ist eine ziemlich üble Arbeit. Zum einen weil die Grenze genau zwischen Schutthalde und Naturboden verläuft. Zum anderen weil ich sehr tief graben muss, weil alles von Bambuswurzeln untehöhlt wurde. Da kommt einfach kein fester Boden zum Vorschein und bis man auf Stein kommt, fällt von beiden Seiten ständig Geröll in den Graben. Die ganze Zone ist total verwildert und muss erst noch gerodet werden.
Kurz vor Feierabend schaffte ich es noch mit Schotter und Sand einen Untergrund für die nächsten Meter vorzubereiten. Danach geht diese Baustelle komplett auf dem Schuttberg weiter und ab dann lasse ich die neue Wand immer schräger gegen den Hang lehnen, weil dort hab ich Platz zum verschwenden und das gefällt mir auch! Wie bei der Mauer, bzw. dem Weg über dem Mangogarten.
Aber hier oben hat man später so einen privaten V.I.P. Bereich, dass ich keinen Zentimeter davon vergeuten will. Alles was ich unten raus kratze, musste ich direkt daneben, regelrecht die Schutthalde hoch werfen. Noch drei Meter von dieser Aussenmauer und dann tut sich ganz viel Platz auf, um endlich Massen an Geröll zu veräumen. Die grossen, frisch ausgegrabenen Steine, sind fast alle verbaut und in Zukunft, kann ich sie direkt vom Ausgraben, in eine der Mauern legen. Heute war es wunderschön schattig und angenehm. Am Abend hatte ich trotzdem schön warmes Wasser zum Duschen.
Fertig für das erste Set! Zu Beginn, riss das Kabel vom Klingelbeutel. Geflickt!
Dann fehlte eine lange nicht genutzte Stomversorgung. Zufällig packte ich vorher noch eine Block Batterie ins Auto. Damit gehts auch! Das Orangene ist ein neu entdeckter retro Effekt, der meine zukünftige Sitarmusik ab heute prägen wird!
klingt traumhaft!
Jetzt leg ich los. 😎 Das Wetter ist ein absoluter Sommertraum und mit Rückwand kann ich das schwülwarme, windstille Urlaubsglück geniessen! 😅 Papageien brüllen gegen mich an. 😃
Schatten war Gold wert! Eigentlich war das als Regenhaube gedacht. 🙃
Über 5 Stunden liefen super! Der Tag hat sich bereits gelohnt! Die Reaktionen sind fantastisch! Bin gespannt wann der erste Unfall gegenüber passiert! 😳😎
Na zum Glück hab ich mich etwas an den frühen Rhythmus angepasst! Gestern kam ein starker Calima und wir hatten etwa 32 Grad. Zum Glück, weil im Süden stöhnen sie nicht schlecht, wo sie teils bei Nacht fast 30 Grad haben!
Ich liege also genau richtig und heute spiele ich auch in der gelben Zone. Das war gestern Abend.
Ich liebe diese warmen Nächte und heute Morgen ist es so herrlich und wie es duftet! 🥰 Das gepackte Auto steht vor der Tür. Ebenfalls immer ein Fest, weil das in Betzingen undenkbar war! Meiner Ex Freundin Claudia, hatte man ja früher mal den Golf in unserer Briesbergstrasse geklaut! Gestern Abend hab ich das Auto noch ausgesaugt. Auch klasse! Eine neue Batterie ist eingebaut.
Mal sehen ob diese Eidechsenbarriere klappt.Sie lassen meine kleine Maracuja „Rubi“ einfach nicht durchstarten! Trotz Fallen und obwohl ich sie täglich mit Schwefel eingepinselt hab! Die muss wahnsinnig lecker schmecken!
Solche Spielereien machte ich zwischendurch, aber hauptsächlich genoss ich den Schatten und schaukelte mit einem guten Gewissen in der Hängematte. So ist das befriedigend! An Schattentagen voll durchrödeln und für drei Tage arbeiten, dann wieder bewusst ankommen, riechen, hören und geniessen! Ich bin glücklich und mir geht es gut! Jetzt dudel ich gleich den Leuten die Ohren voll! ☺️ An solch einem Morgen läuft mein Hirn auf hochtouren! Gestern lud ich, den noch verpackten Motor für die Maschine ein, damit ich damit den Berg zum El Tucan runter bremsen kann. Eben fiel mir ein, dass der Bolzen extra rumfahren könnte. Ein Check, tatsächlich! Ich suchte im Container und nach 30 Sekunden fiel es mir ein, wo ich ihn vor einem Jahr verstaut hatte! 🤪🤸😅
Ein sammelbeute für Münzen. Das Delay war noch im Miniset verbaut. Ein neuer Stift, weil ich am Vormittag für den Abend das Programm aufschreiben und proben will! Und der besagte Bolzen, dessen Abwesenheit mich derb frustriert hätte!
Ich hab sogar die Regenhaube für den Schirm dabei, um mir einen leichten Schatten zu zaubern. So sehen die Leute auch immer was Neues! Happy day, wünsche ich auch all meinen Lesern! (Wer gendert kriegt aufs Maul! 😂