Am Abend

Ging es gleich hinter dem Wohnwagen weiter.

Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher. Bougainvillea und der Avocado wurden auch gleich geschnitten.

Jetzt hat sich genug Grünzeug für die nächste Heißrotte gestapelt. Das Bild gibt’s morgen…

Sin Siesta!

Heute gibt es nur Suppe, damit ich nicht wieder müde werde! Es gibt viel aufzuräumen! Drinnen und draußen!

Vorher.
Nachher.

Ich denke immer öfter spanisch! 😳 Es geht nicht ums Unkraut rupfen, sondern darum Wurmfutter zu ernten. Ein Gewinn! Schnell noch den knackigen Stickstoff einsammeln, bevor es zu Kohlenstoff trocknet. Im Sommer werde ich das braune Zeugs mit Mist anheizen!

Die Idee am Morgen: Das Kraut muss gar nicht gleich gehäckselt werden! Ich lass es in die Heissrotte gehen und zersäge jeweils beim Umschichten diesen Krautkuchen! Ist doch viel praktischer, weil es dann nicht mehr rum fliegt!

Ich hab mir so sehr einen Nachtisch gewünscht!

Dann fiel es mir ein, dass im Tal die nächste Papaya wartet! 😊

Giovanni brachte mir die etwas andere Bananenmaracuja, eine Molissima, wie ich ihn aufklären konnte. 😄

Er war von der Finca begeistert! Giovanni war früher mein erster Nachbar, falls ihr euch erinnert. Er staunte nicht schlecht über mein Spanisch! Ich würde mal sagen, mindestens so gut wie sein Englisch, auf das wir nun nicht mehr zurück greifen müssen!

Ich mixte mir Papaya, Maracuja und Bananen…
…mit Milch. Es schmeckt wie ein flüssiger Eisbecher! 😋🥰

Jetzt räume ich im Schatten auf. 🫡🙂

Kürbis steht!

Das war heute richtig viel Erde!

Zwischendurch gab es eine lange Siesta bei traumhaftem Wetter.

Am Abend standen alle Kürbisse in der Erde. Vorne links, zwei kanarische Riesenkürbisse. Zweite Reihe, 6 Butternut und die restlichen, Tage sind 7 Butternut Rugosa, bei denen die Schale rauher aussieht. Butternut sind praktische Portionen, weil die Kanarischen, können schon zu Mannschaftsportionen werden!

Man sieht sie als erstes, wenn man aus dem Park hoch kommt.

Ansonsten verbrachte ich viel Zeit mit Würmer füttern und Bokashi Saft verteilen.

Der säuerliche Bokashisaft ist wie Medizin für alle Maracujas!

Eine Incarnata im Tal bekam Gesellschaft.
5 Sorten, für den Weg zur Brücke: Edulis Grande, Tango, Incarnata und Granadilla.
Alle sind zufrieden! 😊
oder auch nicht! 😄

Ein wunderschönes Abendrot! Die Aussichtsmauer muss noch einen Meter höher werden!

Im Hintergrund sieht man La Palma!

Kürbisbeet

Aus folgenden Gründen entschied ich mich für den letzten Zipfel der Hochebene:
– Wenig Nachtfeuchte (Mehltau),
– Es gibt viel ungenutzten Platz.
– Weit weg von den Melonen und ich dachte an so eine Art Opferbeet. Eine Saison anpflanzen und das Beet ab Winter den Palmen überlassen, weil die haben echt nicht viel Erde!

Im Kreis steht eine israelische Dattelpalme.

Das Graben im Bauschutt ist immer ätzend und brutal! Hier kommen gelegentlich halbe Randsteine oder Mauern raus, die total verkantet sind!

Schuttbrocken und Asphaltstücke.
Ein Berg gesiebtes, mit dem man die letzten Meter der Hochebene einebnen kann.
Am Ende grub ich um ein paar grobe Brocken herum.

Die Pläne änderten sich während der Arbeit. Kürbisse lieben Kompost und Würmer auch. Also spare ich Matierial und lass die Zeit für mich arbeiten!

Da mir der Schutt nicht heilig ist, versenkte ich noch einen Rest Folie. Die soll einfach, wie ein Untersetzer Wasser zurückhalten und nach 10 – 15cm über laufen! Weil im Schutt sind richtige Höhlen und die Würmer sollen nicht austrocknen! Beim letzten Tomatenbeet spare ich wahnsinnig viel Wasser!
Vorher.

Dann grub ich erst mal alte Komposthäufen ab, damit die endlich weg kommen!

Nachher.
Gestrüpp umschichten und die andere Hälfte abgraben.
Das Zeug war teils schon vererdet, aber an anderer Stelle nicht zu gebrauchen!
Schon halb gefüllt..
Jetzt kommt die Wurmarmee! Das ist eine relativ neue Zone in der Wurmzucht und ich fand fast nur noch Erde!
Gesiebte, schmutzige rote Erde, findet jetzt auch ihre Verwendung.
Mein Großer begleitet mich treu und kontrolliert nochmal alles! 😊
Weiter hinten sitzt der Kleine! 🥰

Damit wäre der unangenehmste Teil geschafft!

Die Farben kann man weder beschreiben, noch fotografierenn!

Es ist traumhaft schön und ich schabte zum ersten mal Spätzle, mit 50% Hartweizen Gries, den ich heute zum ersten mal in Puerto gefunden hab!

Sehr gut! Eine Bereicherung und super Abwechslung für die Zukunft! 😋

Offene Türen!

Bin ich eingerannt! Eben war ich in Puerto, um mir einen genehmigten Platz für die Musikmaschine zu ergattern! Es gibt in Puerto eine Markthalle und die veranstalten Samstags Flohmärkte, auf denen ein richtiges Touristengerangel stattfinden soll! Ob mir das wirklich weiter hilft, wird sich noch zeigen, aber die Zusage bedeutet mir viel! 😊 Immerhin hab ich mich zum ersten mal auf spanisch beworben und die begeisterte Zusage hat auch was symbolisches! Ich hatte meine Erwartungen echt gebremst! Ob man hier einen Sinn für meine Musik hat, oder soll ich gar wie die Anderen Standgebühren zahlen?
Ich hattte auch auf andere Märkte geschielt, aber da ist mir meistens zu wenig los, um für Münzen zu spielen! Dafür hab ich natürlich einen professionellen Blick! 🧐
Am nächsten Samstag werden wir sehen!

Anschliessend hetzte ich noch schnell zur Bank und hatte keine Zeit zum Fotografieren! Aber der Tag ist traumhaft und so sieht das Meer durch meine Sonnenbrille aus.

Speck

Eben hab ich 2,20€ in den billigsten Speck investiert. Er sollte mindestens bis Juli halten:

Dann nehme ich ein Stück und brutzel eine kleine Ecke mit dem Feuerzeug an.

Die Falle hatte ich früher schon mit einer Krokodil Klammer für Kabel modifiziert! Die krallt sich ziemlich fest!

Im anti Katzenfass…
…am Rand vom Busch zwischen Papayas und Tomaten.
Es ist natürlich verständlich, so lange die Früchte bis auf den Boden hängen! Aber mein Verständnis hält sich in Grenzen! 🤨

Eben hab ich zum ersten mal das grosse Fenster geöffnet. Es ist um 19 Uhr imer noch herrlich und die Siesta in der Hängematte war ein Traum! Die Blumen, Bienen und Vögel, die Luft und der Schatten im Pavillon… es ist ein Paradies! 🥰

Ratten

Sie haben drei Tomaten geklaut! Jetzt ernte ich einen Tag früher und lass sie nochmal liegen.

Hab schon lange keine Falle mehr aufgestellt, weil meine Katzen damit spielen, sie verschmusen, markieren, oder auslösen!

Mal sehen ob es in dem alten Fass funktioniert.

Würmer hab ich gefüttert! Aus dem 200l. Fass scheint eine halbe Tonne Material zu kommen! 🤪

Auch Deckschichten, die ich aus jüngerem Material aussteche, sind voll, voll, voll, mit Würmern, Kokons und Erde!

Auch in der grossen Wurmzucht läuft es besser und schneller als gedacht! Es werden immer mehr und so ein Eimer voller Würmer, frisst einen halben Eimer Zeugs am Tag!

Es ist wunderschön mit 25°C.

Gerade eben war der Teide noch wolkenlos! Beim Arbeiten und Essen kommt man schon schnell ins Schwitzen!

Zwischen den Bildern liegen etwa 2min.

Die Hummeln sind zurück! 😊

10 %

Inzwischen fand ich bereits 5 Raupen in meinen Salat Setzlingen!

Winzige, Fette, Graue, also mindestens drei Sorten! 😳
Die Fetten fallen wenigstens mit ihren Kötteln auf! 🧐

Also wenn bereits 10% der Setzlinge Raupenverseucht sind, dann muss jeder das Problem haben, der es mit selbstgezogenem Salat versucht! Eine echte Marktlücke? 🙄

Ansonsten bleibt alles schön kühl und es gedeiht prächtig!

Schlauch

Was hab ich gesagt?

Das ist der Teil, den der Elektriker abgeschnitten hat!

Dann hat man sich bei mir beschwert, dass das Rohr zu kurz sei und, dass ich es um 1,5m. zu verlängern habe!

Jetzt haben sie es wieder auf die selbe Länge zurück geschnitten!

🤦

Pavillon

Das Beste, was ich hier je machen konnte! Die Siesta in der Hängematte war ein Traum, bis mein Pluto kam und mich raus warf!

Ich bin so stolz auf meine schlauen Jungs! Er spürte sofort, dass es nur um Balance ging und kuschelte sich zielstrebig ins Zentrum!

Gestern war so ein Tag, an dem man sich am liebsten im Schatten verkriecht. Dafür hab ich mir ja extra die Zupfarbeit in den Pavillons eingeteilt!

Vorher. Im Park.
Nachher. 50min. später.

Da unten blüht es schon wieder prächtig!

Mit den Fincawägen ist das ein meditativer Job! Im Pavillon Alto benutze ich einen flacheren und im Park den Hohen. Man kann rum laufen, sich drehen und barrierefrei die richtige Distanz oder Nähe zum Arbeitsbereich wählen!

Noch ein kurze Runde:

Die Tajinasten sind auf dem Höhepunkt und werden bald durchgeblüht sein!
Manga Lippens.
Manga Torbert.
Eine zweite Lippens.

Bin zufrieden! In jedem Garten gibt es ein paar Erfolge zu besichtigen!