Eindeutig Hitzefrei

Das Auto hat auch schon schlapp gemacht! Batterie leer.

Es wird gefeiert, dass ich einfach vor der Türe laden kann und wie ihr seht, liegt das Gerät sogar noch im Gelände. Kommt eh keiner und sieht auch keiner. Falls ein Kind käme und Quatsch baut, ist es elektronisch Kurschluss- und Verpolungssicher!

Jetzt hab ich ja Strom und drei solche supermoderne Ladegeräte. Plus, eine fette extra Batterie mit Starterkabel im Auto. Die Fahrten sind einfach zu kurz und wegen der vielen Tunnel hatte ich einfach das Licht angelassen. das werde ich mir abgewöhnen.

Heute ist der absolute Sommertraum, mit recht klarer Luft.
Zum Teide ist der Blick nicht so spektakulär, aber das Meer ist total schön heute!

Man kann nicht viel machen heute, ausser im Schatten die frische Meeresbrise zu geniessen! Ein paar Lieblingspflanzen bekommen Bonuswasser. D.h. 2 -5 min aus dem Schlauch, obwohl sie automatisch bewässert sind. Bei der Hitze können das gerade die Kürbisse, Melonen und Papayas direkt umsetzen!

Nr.6 bekommt die erste Frucht. ☺️
Nr.5 legt richtig los.
Nr.4 war die erste auf der Hochebene und ist gerade etwas zaghaft.
Nr.3 macht schon mehr Freude!
Nr.2 wollte letztes Jahr gar keine Früchte machen und ist dafür jetzt der Hit!

Den Kürbis darunter muss ich heute schon zum zweiten mal Giessen! Naja, der deckt auch sicher schon 50m² heissen Boden ab.

Meine Nr.1 im Park Pavillon liefert ohne Ende, unglaublich leckere Früchte!
Das ist nr.7, die eigentliche nr.2, wurde gleich am Anfang umgesetzt und wächst jetzt, zu meiner Verwunderung, doch noch!

Dann tanze ich noch täglich um meine drei ghanesischen Papayas. Vielleicht blühen sie bald. Das war die beste Papaya meines Lebens! Aussen gelb und innen rot.

Mein Chili Beet liebt die Hitze und sieht spitze aus!

Die roten „Black Cobra“ sind super zum dosieren! Bei zwei Früchte auf einen Topf spürt man fast nichts und es schmeckt nur ganz leicht pikant! Getrocknet sollten sie ein Jahr lang reichen.

Wir haben jetzt 16:30 Uhr und ich sitze gerade hier im Park Pavillon. Das Oben ist völlig dicht, aber es fehlt noch der Tisch. Es duftet extrem nach Passionsblumen, man hört nur Bienen und wenn die Brise mal für zwei Sekunden aussetzt, freut man sich anschliessend wieder über den schönen Küstenwind! Die Falken fliegen direkt vor meiner Terrasse, fast auf Augenhöhe, über das Tal. Mir kribbelt es in den Fingern, weil ich wollte heute so viel machen! Aber so komme ich mal wieder dazu, richtig bewusst in mein Paradies einzutauchen und damit kann man sich echt arrangieren! 😎 Während ich schreibe ziehen tatsächlich Wolken auf.

Die gemischten Tage sind natürlich super! Mir fiel übrigens auf, dass es zur Zeit fast keine Mücken gibt! Ob das an den Wespen liegt? Libellen gibt es auch viele. Die jagen sowas auch. Hach, der Wind… die erste Wolke schiebt sich vor die Sonne. Diese Reinheit und die Schönheit ist mit Worten kaum zu beschreiben!

Zwischenernte

Kann man nie genug haben!
Hoffentlich schmecken die auch! Muss schon wieder Kürbis kochen! 🫣🤤😋
Eben wurden etwa 17 weitere gesichtet.

Der erste kanarische Kürbis.

Baum eingemauert.

Vor lauter Arbeit liegen hier noch halb fertige Berichte rum: Das sind die vorletzten Bilder vom Buddeln.

Vorher.
Nachher.

Vor kurzem wollte ich erstens den Baum „Eintopfen“ und damit auch das Fundament meiner „alten“ Mauer erbebensicher machen.

Vorher. Der arme Baum hing schon fast in der Luft und auch die ersten Grundsteine meiner Mauer sind bereits untergraben.

Weil es mit Sonne doch heiss wird, hab ich mir ein kleines Dach hoch gespannt. So hab ich einen superkühlen Ort mit Nischen für die Getränke und das Radio. Dort kann ich laut Radio hören und bin für die Aussenwelt, weder hör noch sichtbar!

Vorher.
Nachher. Leider nicht ganz fertig geworden, weil ich bis um 15 Uhr Gartenarbeit machen musste.

Wenigstens steht der Baum jetzt in einem Sockel und wird damit Teil des gesamten Kunstwerks.

Noch ein paar Bilder mit der Morgensonne.
Die Schrägen sind optische Täuschungen!
Die Rohre werden noch gekürzt und enden nachher teils in einem zentralen Stromkasten.
Vorher. Das hatte sich bis gestern Abend angesammelt.
Nachher. Eine Stunde später.

Darum geht es auch: Direkt ein paar Steine vor Ort verlegen, damit ich sie erst gar nicht raus schleppen muss!

Dafür hab ich bald ne neue Pyramide.

Dann bringe ich noch gelegentlich ein paar Schubkarren auf die Hochebene. Wenn ich im Bett liege, denke ich, ab und zu so ne halbe Stunde Sport wäre doch ein guter Ausgleich! Dann stell ich mir das immer so romantisch vor, wie ich leichtfüssig mit der Schubkarre über die Finca laufe. 😄 Statt barfuss laufen zu gehen. Doch jedes mal wenn es dann zur Hochebene hoch geht denke ich Mist, ist doch schwerer als erwartet! 😅 Tendenziell werden die Portionen kleiner und die Bewegungen häufiger und das tut am Ende doch gut! Ameisen sind auch nicht besonders gross und bewegen was! 🙄🙂🤸

Melonen

Sicher liegt auch ihr schon nachts wach im Bett und fragt euch, was eigentlich aus meinen Melonen wurde!? 😃
Sie wachsen!

Ganz vorne hängt, bereits halb abgestorben, eine veredelte Sorte aus der Cooperativa. Bananentoni sagt, dass Schädlinge die Wurzeln angreifen. 😳
Sandia, Wassermelone aus der Cooperativa.
„Janosh“ Eine Hybrid Melone, ausnahmsweise aus F1 Samen.
Golden Midget. Eine art Wassermelone mit gelber Schale.
Die F1 Hybrid Wassermelone hat dafür ein gelbes Fruchtfleisch.
Oranje Ananas.
Noir des Charmes.
Mangomelone.
Die ersten Melonen aus der Cooperativa hängen teils schon an trockenen Stengeln!

Eine probier ich jetzt! 🧐

Die erste von neun Früchten wiegt ein knappes Kilo.
Keine Ahnung ob die schon reif ist! Man muss auch mal was riskieren! 😃
Mmmh, riecht schonmal sehr gut!

Kurz vor der Schale wird sie etwas knackig, schmeckt aber total süss! 😋🥰
Nach stundenlanger Gartenarbeit hab ich mir mit der zweiten Hälfte einen Fruchtsalat gemacht! Papaya, Melone mit zwei Maracujas als Sosse! Ein Traum wird wahr! Fehlen noch die Mangas!

Ich dachte eigentlich, dass die Papayas die besseren Melonen sind, aber der Mix schmeckt doch wahnsinnig lecker! Es ist vor allem leicht und erfrischend, weil ich muss noch den ganzen Tag im Garten wursteln! Es ist bereits 15 Uhr.

Werbung für Samstag

Gestern hab ich endlich mal wieder ein kleines Plakat zusammen gebastelt. Damit bewerbe ich nur den Samstag Abend, weil am Vormittag hab ich beim Mercado schon genug Publikum!

Frühstück wie im Paradies

Hier hab ich vier verschiedene Maracujas und sie schmecken so krass verschieden!

Nachdem ich „Panama Red“ und „Tango“ kennen gelernt habe, muss ich feststellen, dass eigentlich keine einzige davon typisch nach Maracuja schmeckt! Jede hat was ganz eigenes, teils orangig, pflaumig, oder zitronig, wenn man das so beschreiben kann. Am besten ist es ein ganzes Sortiment aufzuschneiden und durcheinander zu probieren! Dann denke ich jedes mal „hä, komisch, aber auch irgendwie lecker…“ 😃😋

Banane als Wurmfutter

Heute sind es aber keine Müllfrüchte, sondern meine erste Bananenpflanze!

Diese wurde grob zerschnitten und etwa einen Monat im Fass fermentiert.

Seit Jahren roch ich keinen Kuhmist mehr, aber es geht etwas in diese Richtung! Nur ganz leicht, aber man hat doch das Gefühl der Natur etwas Gutes zurück zu geben! 🙂

Der Stamm wurde total matschig!

Den Stamm hab ich extra am unteren Ende angeordnet, damit ich diese Stelle später gezielt kontrollieren kann. Davor hab ich den Haufen etwas aufgestochen um das Gras daneben zu checken.

Prima, schon wieder teils ausgepupst! 😄

Das war ja der erste Versuch komplette Pflanzen zu verwurmen. 🧐 Klappt super und spart mir eine Menge Arbeit!

Es muss nur regelmässig gesprenkelt werden und dann muss man einfach nur drauf werfen!
In der Rückwand wurde von den Mäusen ein Loch rein gefressen! Ich brauch doch irgendwann eine Betonwanne!

Also Fallen aufstellen und Wurmfutter generieren! 😃 Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Wurmzucht in der Badewanne mit dieser fusionieren soll. Aber die Badewanne ist mäusesicher und daher besser für Küchenabfälle und Weizengrasreste!

Jetzt wurden die Fässer gleich wieder gefüllt.
Vollgestopft mit einem juckenden und kratzenden Albtraum an Samen!
Millionen Samen!

Darum steht bereits der Kocher darunter. Diesmal versuche ich mit 20l. Wasser aus zu kommen und es scheint sich sehr schnell zu erhitzen.

Nachtrag 15:30: Zwei vollgestopfte Fässer sind bereits gekocht!

Das riecht erst noch gut! 😄

Beim Zweiten konnte ich oben, neben noch mehr Samen, frisch gezupfte Melonenblätter mit Mehltau drauf stopfen. Solche Pilze lassen sich sicher auch abkochen!

Jetzt steht das bis morgen und wird dann mit Wasser, Wurmsosse und EMA zum Fermentieren gefüllt.

Dann geht es gerade so weiter: Bittermelonen ernten…

Bokashi abgiessen und Maracujas mit Sauerjauche verwöhnen.

Dann muss ich noch Zeugs spritzen. So staut sich die Arbeit auf, wenn ich mal woanders rum grabe, aber es macht auch Spass, weil zu 90% bin ich mit eigenen Ideen und meinem eigenen, mittlerweile sehr erfolgreichen System beschäftigt!

Dattelblüte

Das ist ja spannend! Beim Bonusgiessen meiner grösseren Dattelpalme entdeckte ich etwas merkwürdiges:

Von Obenbetrachtet sah es erst mal so aus, als ob sich darin ein Unkraut verfangen hätte.

Man kommt kaum näher ran, weil die Blätter ganz schön pieksen!

Aber von der Seite betrachtet sieht man deutlich, dass sich hier Blüten bilden!

Dabei ist das Baby höchstens drei Jahre alt!

Aber sie wächst seit diesem Sommer immer schneller! Dafür bekommt sie auch mehr Wasser, Dünger und Wurmsosse, denn sie steht mehr oder weniger auf Bauschutt, mit ein paar Steifen Erde. Beim Pflanzen dachte ich eigentlich mehr an einen Sichtschutz und mehr grün, am Ende der Hochebene. Jetzt will ich aber Datteln sehen! 😄

Rekord Maracuja

Das bezieht sich jetzt auf die Roten, aus dem Park Pavillon:

Fast 200gramm.

Und das bei einem Kilopreis von etwa 6,50€

Endlich purzeln die Gelben!

Die wiegen im Schnitt schon 100gr., sind aber auch nicht so speziell wie die PP. – Park Pavillon.
Wieviel ist davon eigentlich Schale?

Bei fast genau 100gr. lässt sich das am leichtesten rechnen.
Es bleiben noch 36 gr. für die Würmer.

Also 36% Verpackung. Bei 6,50/Kilo zahlt man also 2,34€ für die Schale! Für das Nettogewicht legt man also schon mal 8,84€/Kilo hin.

So schwer werden die wenigen grossen.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich 2017 eine gelbe Riesenmaracuja für 90 cent gekauft hatte! Wie sehnsüchtig ich davon träumte, eines Tages so grosse Früchte zu ernten! 🥰🤤🥳

Afrikanische Auberginen

Die Samen wurden damals als süsse, afrikanische Auberginen angepriesen, was mich auf diese orangenen Früchte neugierig gemacht hat! Leider konnte ich mit Auberginen bisher nicht viel anfangen! 😄 Bei den ersten Tests fielen sie in Töpfe mit gemischtem Gemüse, wo ich keine Bereicherung entdecken konnte! Süss waren sie auch nicht! Schade, weil die Pflanzen sind sehr dankbar und diese hier produziert seit letztem Jahr, scheinbar endlos, diese kleinen hübschen Früchte!.

Mein Interesse schwand und ich lies sie mehr oder weniger verkommen!

Dann sah ich zufällig eine kulinarische Anregung, mit der ich den Früchten, oder mir, eine letzte Chance geben wollte:

Fast schon überreif abgezupft.
In Scheiben geschnitten und in Mehl getaucht.
Durch Ei gezogen, nochmal Mehl und ab in die Pfanne.
Kurz angebraten und fertig.

Erst danach fiel mir ein, dass ich sogar Paniermehl und weitere Sorten Mehl im Container hätte! Aber sie waren so schon sehr lecker! Nicht gerade süss, aber lieblicher als herkömmliche Auberginen! Nächstes mal ernte ich sie genau auf den Punkt und schneide sie noch etwas feiner. Wahrscheinlich pflanze ich noch mehr neue Pflanzen, weil die liefern rund ums Jahr und sind, zumindest paniert, eine tolle Beilage, bzw. ein leichter Mittagssnack!

Heute haben wir einen wolkenlosen Sommertraum!

Die Luft ist immer etwas in Bewegung. Wenn man nicht länger als 10min. in der Sonne arbeiten muss, ist es wie fast immer, genial!