Vamos a la playa!

Mit großer Vorfreude, bereitete ich gleich nach dem Steineschleppen, einen Liegeplatz für den schönen Sand vor.

Kehren.
Flies.
Gefüllt und Abdeckung getestet.

Um das Südseefeeling zu steigern, hab ich 10 selbstgezogenen Koko Palmen ans Kopfende gestellt. 😄

Richtig dick! 🙂

Mein uraltes Lieblingsbadetuch ist vorläufig das Strandtuch. Es gäbe auch noch einige indische Bettücher, um die ganze Fläche abzudecken.

Der Sand ist sehr schön und fühlt sich ganz cremig an!

Dann aber schnell die Klamotten runter und ab in die Sonne! 🌞⛱
Es war heute zu spät für den Sand, um sich richtig aufzuheizen, aber ok! Die oberste Tüte war nämlich richtig warm! Eine halbe Stunde Sonne bekam ich noch und dann musste ich auch schon schnell duschen, bevor es um 16 Uhr kurz ungemütlich wurde!

Bottlebrush, erster Blühtag. Dahinter der Nieselregen, der gleich kommen wird.
Heute kam das Wetter mal von der anderen Seite.

Mit diesem Liegeplatz wurde eine Traumvorstellung wahr! Bei dem Preis muss ich unbedingt nochmal viele Pakete hamstern, weil man weiß nicht ob der feine Sand noch lange im Angebot sein wird, oder gar teurer wird.
Den halben Steingarten sollte ich als Barfusszone zum „Strand“ machen. Noch zwei kleine klassische Strandstühle unter die Palmen stellen, damit man auch einfach mal im Sitzen, mit den Füßen im warmen Sand rumwühlen kann. Ein Planschbecken ist schnell daneben gestellt, falls jemand das Meer vermisst! 🙂

Eingedeckt

Heute bekam ich von Jeanot einen ganzen Berg Schläuche, die er nicht mehr braucht. Ganz viele und sehr lange 20 mm Rohre, die ich für die Fallrohre in 30cm Stücke säge. Gut, dass ich diese nicht mehr kaufen muss, weil es fühlt sich nicht richtig an, so ein schönes neues Rohr komplett in Stücke zu schnipfeln!
Es ging heute aber auch darum das große Auto als Transportmittel zu nutzen, weil es morgen eh verschrottet wird.
Sprit war noch reichlich drin, also fuhr ich gleich zwei mal nach Puerto, um Tonnenweise Material zu hamstern.

Material und Wasser für einige Zeit. Das Beste sind die zehn Beutel superfeiner Sahara Sand! Ein Traum! Seit 2018 aktiv gesucht und nur einmal gefunden! Damals kostete im Palmenladen der Beutel 25€ weshalb ich diesen Traum aufgeschoben hab.
Heute, 2€ den Beutel. Stellt euch vor: Ein kleiner warmer Sonnenstrand im Steingarten.😊 Das Einzige, worauf ich mit dem Handtuch auch mal gerne auf dem Bauch liege! Werde einen schwarzen Fliesteppich nähen. Für drunter und zum abdecken! Dann kann der Sand an der umgeklappten Seite nicht raus rutschen, wenn man an der Stelle drüber läuft. Wahrscheinich wärmt der Sand sich unter der Decke auch schneller auf.

Ein Weg nach Nirgendwo

Vorher. Bergauf.
Nachher. Bergab.

Juhuu, es gibt eine neue Abzweigung! Das gefällt mir sehr gut, wie geheimnisvoll der neue Weg um die Ecke geht!
Aber das ist nur temporär, damit ich zum Arbeiten überhaupt in diese Ecke komme. Jetzt kann man mit der Sackkarre, oder Schubkarre, Steine aus dem kleinen Tal ziehen, die dringend in Massen benötigt werden. Für Mauern, Rampen und wenns reicht, für 1 – 2 schöne Hochbeete. Es wird die größte Baustelle überhaupt auf der Finca. Zumindest vom Volumen her, weil es geht auch um die Gestaltung von dem gigantischen Schutthaufen! 😄

Wenn man ab den ersten Meter Weg, eine gedachte Linie um etwa 12 m geradeaus verlängert, hat man rechts Schutt und links einen Berg Steine, die ich auf keinen Fall unter Schutt begraben will!
Am Ende der gedachten Linie, soll quer ein Wall zwischen mir und den Nachbarn entstehen. Auf meiner Seite eine Natursteinmauer und dahinter fülle ich mit Schutt auf, der später mit Erde abgedeckt wird. Dann wird der Hügel vor uns etwas höher und rechts von uns flacher.
Gelegentlich werde ich einen Tag zum Aufräumen opfern, aber das kann noch lange gehen, bis ich da überhaupt einen Plan rein bringe! Ideen gäbe es schon viele!
Auf den Bildern seht ihr, was sich in 3 – 4h ansammelt.

Klein bis mittel. Das kratz ich alles mit Sacho und Kübel auf. Ganz entspannt, weil das Werkzeug ist sehr effektv!
Bausteine.
Noch mehr Bausteine.

Icod

Um 11 Uhr bin ich bereits Richtung Stadtzentrum gelaufen, um meine Karte fürs Internet aufzuladen.

Es wird schon langsam winterlich, aber das heisst nicht, dass es keine schönen Momente mehr gibt! Wenn die Wolken kommen fällt die Temperatur schon rasch nach unten und hier friert man doch schon bei 21 Grad! 😃
Alle laufen mit ihren Rutschbrettern rum. Wegen schlechtem Wetter wurde das Rutschfest um eine Woche verschoben. Es dürfte also am Wochenende in Icod ziemlich abgehen!

Ein Bild von gestern, weil heute zog es ziemlich zu.
Mittags hab ich nur noch etwas aufgeräumt. Mehr eine Bestandsaufnahme der schlimmsten Stellen, wie am Fuße meiner Schutthalde. Nicht sehr fotogen, vielleicht knipse ich es mal von den Nachbarn aus, wenn ich die mal besuchen gehe.

Dachluke -Check

Bei der ersten alten Dachluke hat es natürlch prompt reingetropft! Nicht schlimm, solange meine Reparatur von gestern noch hat gehalten hat!

Von oben betrachtet sieht das toll aus! Der Endfest ist schön eingesickert und ausgehärtet! Das sollte vorerst sturmfest bleiben!
Doch darüber haben sich zwei kleine Risse gebildet, die ich einfach mit Silikon zugeschmiert hab.

Ansonsten ist es heute schon wieder viel freundlicher!

Rechts beobachte ich täglich wie die Granadilla das Dach erobert! Inzwischen hab ich gelernt, dass man eigentlich alle Granadillas und Alatas auf dem Dach halten sollte und die Edulis besser an den Wänden! Die Granadillas lassen ihre Blüten und später auch die Früchte schön nach unten hängen. Eine Edulis blüht in den Himmel, was man von unten nur selten mit bekommt. Die Früchte stecken dann zwischen dem Grünzeugs und werden meistens erst gesehen wenn sie gelb, oder rot werden. An den Wänden öffnet die Edulis ihre Blüten schön zur Seite weg, wo die Granadilla, eher schüchtern wirkend, nach unten hängt. 🙃

Zweite Hälfte

Heute hab ich die anderen zwei Dachfenster ebenfalls zum Waschen und modifizieren ausgebaut.

Vorher.
Nachher.

Allzu oft kann man das leider nicht machen, weil das Plastik sehr anfällig ist! Darum überlege ich bei den zwei großen Dachluken, aussen herum, einen Flies Filter einzubauen. Vielleicht säge ich sie nächstes mal innen so weit auf, dass man sie gleich von innen Putzen kann.
Die alten Dachfenster sind hinüber! Entweder kauf ich Neue, oder bau ich Kunstoffhauben drauf, wie sie für Hausdächer angeboten werden.

Total rissig!

Mit Silikon etwas zugeschmiert und gereinigt, sehen die zwei kleinen Dachluken etwas weniger schlimm aus und lassen wesentlich mehr Licht ins Innere!

Fantastisch! Trotz der leicht getönten Wohnwagenfenster und dem noch dunkleren Vorzelt, ist es hier drin vom Licht durchflutet! 😎

Dachfenster

Heute bleibt es ein ganz gemütlicher Sonntag! Man kann immer wieder raus in die Sonne, bis der nächste Schauer kommt. Im Wohnwagen ist es auch ohne Heizung 24,2 Grad warm und sehr gemütlich! Gut, dass ich damals die zwei großen transparenten Dachfenster eingebaut hab! Nur, dass sie nach vielen Calimas total zugestaubt waren!
Seit langem denk ich schon, wenn nur alles, oder wenigstens das innere Quadrat so klar wäre, wie die äussere Hülle! Was soll das überhaupt? Zur Stabilität? Brauch ich nicht, weil der Wohnwagen wird ja nicht mehr durch die Länder gezogen! Erst mal aufschrauben!

In der Diagonale kann man das Dachfenster gut durch die Luke ins Innere ziehen.

Brutal dreckig! Hätte ich gewusst, dass das so leicht zu demontieren geht…

Nachdem ich beide Teile eingeschäumt und abgeduscht hatte, sägte ich das mittlere Kreuz vorsichtig mit der Japansäge raus.
Genau so hatte ich mir das immer vorgestellt! Direkt beim Aufwachen sehe ich jetzt eine Vorschau auf das Wetter!
Wenn es bei Regentagen nur etwas heller wird, fängt es jetzt hier drin gleich zu leuchten an! 🌞

Von diesem Erfolg motiviert, hab ich erst mal eine der alten Dachluken raus geschraubt.

Von ihrem spröden Alter ganz abgesehen, war es bei dieser Luke konstruktionsbedingt gar nicht vorgesehen, dass man die zwei Lagen zum Reinigen öffnet! Es war mit Plastiknieten verschweißt und die „Nieten“ waren bereits zerbröselt.

Die äussere Hülle war um die Bohrung herum teilweise ausgebrochen. An dem Plastik hielt nichtmal Gaffa Band! Ein Paketband hielt ein wenig. Zum Heften hats gereicht. Darin goß ich eine erste Form mit Gewebe und zwei Komponenten Schnellkleber. Diese erste Haut konnte ich schon bohren und montieren. Darauf basierend goß ich eine weitere Schicht aus stabilem Uhu Endfest und Gewebe, der erst heute Nacht aushärten wird.

Statt Nieten kommen Bohrlöcher und kleine Blechschrauben, die ich zum Glück noch da hatte, weil das Wetter drängt bereits!

Der Regen kam schon bedrohlich nah! 😳

Heute hatte ich mal richtig Glück mit dem Wetter! Beim Bauen war ich noch total aufgeregt, weil ich nicht schon wieder hilflos im Regen stehen wollte! Die Zeichen standen kurz auf Sturm, aber dann hat es sich doch nochmal beruhigt und es ist richtig aufgehellt.
Chris kam überraschend zu Besuch und darum hab ich kein Foto vom fertigen Dachfenster!

Abschiedsessen

Heute war die letzte Gelegenheit, mich von meinen neuen Freunden Volker, Stefan und Daniela zu verabschieden. Dazu luden sie mich erst zum Kaffee und später zum Essen ein. Beim rüber laufen knipste ich ein paar Bilder von unserem typischen Buen Paso Winterwetter!

Nichts gegen Schnee und auch nichts gegen Regen! Wenn der Abstand stimmt!

Hier lauf ich in mein „altes“ Nachbartal, rechts zu den Häusern und dann bis zum rechten Bildrand.
Von dort schaue ich jetzt wieder zurück.
Direkt hinter der nächsten Kurve sieht man schon das schöne Haus der Beiden. Auch hier sieht man wieder wie vielfältig das Wetter auf engstem Raum sein kann.

Jetzt sind wir beim Restaurant.

Die Tankstelle gegenüber fanden wir ganz amüsant. Wie sie in den Fincas steckt und wie der Tankwart zwischen den Bananen raus geschaut hat. 🙂

Hier hatten wir ein eigenes Räumchen mit einem schönen Ausblick.

Zu viert hatten wir eine riesen Paella und eine schöne Zeit! Nachdem sie mich zurück chauffierten, hat es nochmal richtig geschüttet!
Der neue Damm hat heute alles geändert! Das Vorzelt bleibt jetzt trocken und im Steingarten gibt es keine Pfützen mehr!

Damm

Um die nächste Flut im Vorzelt zu vermeiden, hab ich heute kurz einen Damm gebaut:

Vorher.
Nachher.

Einfach innen und aussen am Zaun eine Steinreihe gelegt und mit etwas Beton aufgefüllt. Aussen goß ich nochmal einen Sockel vor die Steinreihe, damit ja alles dicht ist!

Etwas Sand drauf und schon sieht es so aus, als würde es schon immer da liegen!

Jetzt wird das ganze Regenwasser von der Straße schonmal bis in die Einfahrt umgeleitet, wo es nur noch um wenige Zentimeter geht, damit es in die andere Hälfte der Hochebene umgeleitet wird, wo es dann schön versickern kann.
Das war schonmal so, aber im Frühjahr hab ich den Containerplatz ausgegraben und damit dem Wasser neue Wege aufgetan, die ich nun wieder verschlossen hab.

Mango Maracuja

Eine neue Maracuja Sorte ist geschlüpft! Angepriesen war sie als Mango Maracuja, die Passiflora Tripartita Azuayensis.

Zu dem Bild kam ich beim Samenkauf.

Von den Blüten her sehen sie rosa und trompetenförmig aus, wie die Bananenmaracuja, Coactilis und Mixta.
Bin schon sehr gespannt, ob diese hier wachsen!? Allerdings hab ich inzwischen dazu gelernt, dass die süße Granadillas, die hier prächtig wachsen, eigentlich in einer Höhe zwischen 800 und 2200m Höhe zuhause sind! Damit steigen natürlich die Chancen, dass auch andere Passionsblumen aus dem Hochland bei uns wachsen könnten!

Es sind gleich zwei Pflanzen geschlüpft!😊