Heute Morgen suchte ich ein paar Standbilder aus den Videos der letzten Wochen aus. Hier sind die ersten Schnappschüsse:




Nächster:










Es passiert wieder öfter, dass ich am Morgen schreibe, weil ich am Abend davor direkt eingeschlafen bin. 🙂 Aber gestern war es wegen einer Einladung von Chris und Deby zur Paella.

Manuel, einer ihrer Gäste, hat dazu einen grünen Papaya Salat gemacht. Das schmeckt ja lecker und total erfrischend! Das Ganze war im Thai Stil ordentlich scharf!
Genial, grüne Papayas gibts immer!
Bin schon auf die Ghanesischen Papayas gespannt! Auf grün und orange!

Debyˋs Paella aus dem Wok. Wir haben ja von unserem Meister Santiago dazu gelernt! Deby ist eine Meisterköchin!
Zur Arbeit: Es war höchste Zeit ein Rohr einzubauen, das den neuen Weg kreuzt, damit ich Strom und Wasser unter dem Weg durchziehen kann!





Links, wo das Rohr liegt kommt später ein kleines eingemauertes Blumenbeet hin, um die letzten hässlichen Teile der Mauer zu verdecken!
An der Wand sieht man eine Linie, bis zu der ich das Nieveau ebenfalls anheben will.

Das obere Rohr hat mir Chris mal von der Mülldeponie mitgebracht! Den selbstgebastelten Adapter hab ich in Beton gegossen.

Hier klebe ich wieder ein paar alte Schuttblöcke zusammen, damit es schnell geht. Am Ende wird alles von beiden Seiten befüllt sein! Vor diese Mauer kommt ebenfalls ein Beet.

Jetzt kann ich endlich wieder auf der Hochebene einen Steinhaufen nach dem anderen abziehen und damt den Weg befüllen.

So gewinne ich wieder Land und beim Rumlaufen geht einem mehr und mehr das Herz auf!

Das Aufräumen geht echt fix, wenn man erst mal weiss wohin mit dem ganzen Zeugs!




Heute geht es so weiter! Aufräumen und Füllen. Mit den vollen Schubkarren kann ich diesmal immer von oben runter flitzen!
Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein erhebendes Gefühl, wenn mein Panoramaweg höher und höher wird!
Und es war auch vorher schon absolut erhebend darüber zu laufen!
Eigentlich wollte ich ein Loch graben und dabei Revuelto sammeln, aber beim Aufräumen entdeckte ich Wichtigeres:




Dann steht dort noch eine Fünfte und vor dem Busch, der sich auf der Hochebene befindet, stehen nochmal zwei Kentia.

Sieben Kentia Palmen und vier ghanesische Papayas werden mal den Busch ersetzen.
Das Graben war auch ein Bodentest! Es gibt hunderte Quatratmeter auf der Hochebene, von denen man 10cm Erde abkratzen kann und dann kommt nur noch erstklassiger Revuelto raus! Plus Steine und Felsen, die auch nie ausgehen sollten!


Diese Senke, in der ich den Revuelto sammel, war mal mein ausgekratzter Vorrat. Jetzt wird mir der Vorrat nie wieder ausgehen, denn Löcher kann man nie genug haben!
Das ist genial, weil man braucht ständig Revuelto! Wege, Terrassen, für Beton und für die Einfahrt! Im Grunde war es so, dass ich es Monat für Monat rausgeschoben hab, Kubikmeterweise Revuelto zu kaufen, aber jetzt hab ich eine eigene Mine!
Ansonsten freue ich mich über die Geschenke der Natur:
Minibananen sind viel besser! Ganz frisch sind sie weniger holzig und ich kann den ganzen Tag viel öfter Bananen genießen! Bei den Großen reichts mir immer ziemlich schnell und das liegt nicht daran, dass eine Große drei Kleinen entspricht!
Große werden alle zeitgleich reif und auch schon wieder matschig!

Die Kleinen reifen ständig nach und wenn man dran bleibt, kann man tagelang ganz frische Bananen genießen! 😊

Meine erste Papaya schmeckt auch super! Bin schon auf die nächsten drei größeren Pflanzen gespannt!

Die getrockneten Samen werden als sehr guten Pfefferersatz verwendet!

Auch diesen Halbschatten betrachte ich als „Früchtchen“ meiner Arbeit!

Am 29.Mai 2020, fand ich diese kleinen Nüsschen unter einer Romanzoffizianischen Kokos Palme.
Es bedurfte sehr viel Zeit und schweres Werkzeug, um die fasrigen Früchtchen zu entfernen, was mir darum noch sehr gut in Erinnerung blieb!

Heute sind das prächtige Pameritas, die ich dringend einpflanzen sollte, weil es nach zwei Jahren zu schade wäre, wenn sie in ihren Töpfen verkümmern würden!
Die ersten Zwei hab ich gestern an einer sehr schwierigen Stelle versorgt!

Die Steine machen deutlich was beim Graben alles im Weg war!

Links vom Tor gab es weniger Felsen und hier kam ich mit nur vier Schubkarren Erde aus! Rechts waren es fünf, die ich natürlich komplett aus dem Tal geholt hab, damit auch der Park wieder aufgeräumt wird!

Jetzt zieren sie mit den selben Abständen das Tor. In spätestens zwei Jahren könnte das ziemlich eng werden! Aber lieber kürze ich mal ein Blatt, falls es im Tor hängt und hab sie dafür perfekt plaziert, wenn sie mal darüber heraus ragen! Damals war das so ungreifbar, weil sie schon drei Monate zum Keimen gebraucht haben!
Heute bedeuten mir die eigenen Sämlinge natürlich schon viel! 🥰

Nebenbei gibt es 100 000 kleine Arbeiten! Hier hab ich z.b. die ersten neuen Tulsi Samen gesammelt.

20:30 Uhr, fette Kakteen in der Abendsonne! 😊
In seinen Pausen nutzt Bananentoni fast immer den Ausgang gegenüber meiner Finca und ich hab den Eindruck, er freut sich jeden Tag mehr mich zu sehen! Das geht mir natürlich genauso, vor allem weil er so ein herzenslieber Mensch ist!
Gestern brachte er mir schon wieder Bananen, nachdem ich mir das letzte mal Kleine gewünscht hatte!

Dann kann ich direkt losziehen um meine Freunde zu versorgen! Ein Bündel an Chris & Deby, Eines für Mike & Corinna und ein Weiteres für Geza. 😊
Geza lud mich zum Essen ein, während ich bei ihm Silberwasser zubereitete. Gleich daneben lies ich bei Mike ne Wäsche laufen und dann kamen sogar noch Volker und Daniela, die mittlerweile auch zu unserer Runde zählt, zum Kaffee.
Dort presste ich auch unseren ersten Weizengrassaft, damit die mal sehen, wie gute Rasenmäherbrühe schmeckt! 😂 Mit Orangensaft waren alle begeistert!

Eben schenkte mir Bananentoni ein paar Bendel aus Bananenblätter und zeigte mir, wie man sie erntet. Das Kilo kostet über 50€ wenn man es kaufen müsste und Bananen haben wir tausende ums Eck!
Die Fasern lassen sich knicken und brechen, aber sie lassen sich nicht zerreissen!
Toni erzählte, dass damit z.b. Flaschen eingeflochten werden!
Ich stelle mir Sonnendächer aus Bambus und Bananenriemen vor! 🙄 Mit einer hängenden Bananenbambusliege! 😊
Zum Dank hatte ich ein Fläschchen Silberwasser, von dem Toni total beeindruckt ist!
Meinem Diabetes Mädchen brachte ich gestern auch etwas Silberwasser.
Am Ende war ein blauer Tag also total nützlich für Alle!
Die Nacht im Freien war fantastisch und ich wurde von den ersten Sonnenstrahlen geweckt!
Als ich später hörte, dass jemand ganz in meiner Nähe arbeitet, war es bereits zu spät!
Der Onkel von den Nachbarn räumte die ganze Grundstücksgrenze entlang bei mir auf! Ich bin gleich ins Tal und entschuldigte mich bei der Nachbarin, weil ich zu spät kam! Genau das wollte ich die Tage machen und das war auch ein Grund für die Expedition Nordhang, neulich! Alles gut!
Wir redeten und lachten gemeinsam! Dann bekam ich eine Schmuseattacke von ihrem Hundebaby! Eine französische Bulldogge, die gerade mal sechs Monate alt ist. Bzw. er!
Dann stellte mir die Nachbarin endlich ihr kleines Mädchen vor. Ein kleines hübsches, lockiges Herzchen, die mich gleich angestrahlt hat!
Um 10 Uhr sagte ich, dass ich jetzt aber wenigstens kurz die Wurzeln raus reissen würde, damit wir die selben Bäume nicht jedes Jahr wieder schneiden müssen! An der Grundstücksgrenze wollte ich keine Fotos machen!
Die Stämme steckten tief in den Felsen und die Arbeit war brutal! 🥵
Drei Bäume und es war bereits halb vier! Ich war total nass geschwitzt! Wenn die Sonne raus kommt, brennt sie runter, wie bei uns im Hochsommer!
Es reichte für eine lange Dusche und bereits beim Abtrocknen kam der erste Wind! 18 Uhr, es regnet und ich sitze bei kuscheligen 26 Grad im Wohnwagen! 😌


Juhuu, bald gibt es Energiegranaten aus Rasenmähersoße! 💪
Eben warf ich zum ersten mal meine Fincabeleuchtung an! 😃

Wie die Nische bei Nacht mit Kerzenlicht wirkt! 🥰 Kann man nicht fotografieren, müsst ihr euch vor Ort ansehen!
Die Fincaleuchte ist übrigens echt genial zum rumlaufen!

Frösche brüllen! Bisher noch kein Moskito! Danke Geckofreunde!

Mit Fliegengrill und Stirnlampe war ich schon im Jagdmodus, aber nichts! 🙂

Jetzt gehts eh gleich in die Hängematte und die ist dicht! Da freut man sich richtig, wenn mal ein verzweifelter Moskito vorbei surrt! 😃
Gute Nacht!
Um 13 Uhr hatten wir Glück, dass Isabel und ihr Stammrestaurant so familiär sind! Sonst hätten sie uns weiter geschickt! 😳 Das wäre fatal gewesen, bei diesem Duft! 😄

Spezialität des Hauses und unser Liebling: Bacalao, bei dem es sich um Kabeljau handelt. Die Fischkroketten als Vorspeise sind ein muss!

Das Restaurant Parralito ist direkt über unserem Weg, an der Bundesstraße.

Die Großeltern vom Wirt sind die Vorgänger von meiner Finca! Sie hatten im Park Bananen und u.a. auf dem Hang Ziegen! Laut meinem Grundstücksplan, war die Hochebene, die damals wahrscheinlich noch gar nicht hoch war, Ackerland für Viehfutter.

Nach dem Essen folgten wir beim Spazieren einer kleinen Gasse, die ich auch noch nicht kannte!

So ist unser Buen Paso! 😊

Pino – „Buen Paso“.

Unser Labyrinth.

Im Hintergrund ist der große Kreisverkehr, mit der Umgehungsstraße in den Süden. Unsere Lage ist absolut genial! Zentraler und zugleich dezentraler geht nicht!

Weiter hinten, die Fußgängerbrücke, bei der es wieder zur Finca geht.

Eben war ich ein zweites mal duschen, herrlich!

Beim Duschen kann ich aufs Meer sehen und gleichzeitig den Teide im Spiegel beobachten! 🤣
Der Teide sieht heute spannend aus und darum filme ich ihn gerade in Zeitlupe!

Da hinten steht das Stativ auf der Meerblick Terrasse. Deshalb hab ich von hier immer das Gefühl, meine Finca sei hufeisenförmig.
Es ist so still! Morgen ist hier ein Feiertag, also wieder still. Da sollte ich eigentlich in der Hängematte schlafen!
So fängt der perfekte Sonntag an!

Am schönsten ist es im Park Pavillon zu frühstücken! Das Dach ist so vielseitig und genial! Hier mit Pulli als Sonnenschutz! Um 11 hatte ich schon genug Sonne!

Gestern brachte ich Javier im Tal etwas Silberwasser. Jetzt hab ich Bohnen, Mais, Zitronen und eine kleine Papaya! So läuft das hier! 😃

Inzwischen scheint es sich zu lohnen, die Zeltplane mal für ein paar Tage aufzuhängen!

Das geniale Bühnenequipement wird jedes mal gefeiert! So praktisch, vielseitig und schnell!



Das könnte ich ewig aushalten, aber jetzt muss ich „leider“ schon duschen gehen, weil in 30min. bin ich zum Essen eingeladen! Papaya und Drink lass ich einfach für den Nachtisch stehen!
Im November 2020 kaufte ich die kleinen Ficis und teilte sie zu einzelnen mini Bäumchen auf.

Vor einem Jahr stellte ich die meisten in den alten Wasserkanal und versorgte sie mit je einem Tropfer.
Bisher lief es sehr pflegeleicht, aber jetzt brauchen sie dringend Hilfe! Selbst das Unkraut in den Töpfen wurde schon größer als die Ficis!


Das ganze Unkraut war auch noch mit Dornen durchwachsen!



Inzwischen sind das richtig kleine Bäumchen! Sie bekommen noch etwas Langzeitdünger und dann bin ich schon sehr auf das kommende Jahr gespannt!


Gestern sah ich seit sehr langer Zeit mal wieder das blaue Meer! Der kühle Schatten hatte natürlich auch seine Vorteile, aber heute Morgen nieselt es schon wieder bei 17 Grad!

Die ersten Granadillas werden gelb und auch die Coactilis macht sich breit!

Eine Papaya auf der sonnigen Terrasse. Derzeit ist das auch für mich ein seltenes Highlight! Wobei es fast noch mehr Papayas als Sonne gibt! Mir scheint, der April ist der übelste Monat seit ich hier bin! Gut, wenigstens die Nächte werden wärmer!

Die Tage arbeite ich an allen möglichen Stellen. Büsche zurück schneiden um eingewachsene Palmen zu retten und dabei setze ich eine neue Generation Gemüsepflänzchen.

Die Büsche bringen aber auch Vorteile! Sie bremsen den Wind, ähnlich wie die Mangroven die Wellen bremsen können!

Hauptsache die Palmeritas halten irgendwie durch, bis sie sich durchsetzen können!



So wird das noch einige Tage weiter gehen: Unkraut rupfen und Tropfschläuche verlegen. Das kann man gar nicht alles dokumentieren, weil es oft mit kleinerem Gezupfe anfängt, das dann meist ungeplant, immer mehr ausartet! 🤪