Ecke

Jetzt hatte ich heute Mittag Bretter auf die Löcher gelegt und dachte noch, hier musst du mit allem rechnen! Also legte ich noch je einen Felsen auf ein Brett, damit die Autos nicht darauf rum rutschen! Dann kam ein Nachbar, hat gewendet und sich so über den großen Platz gefreut, dass er unachtsam auf so einen Felsen gekracht ist. Beim Jubeln! 😃 Ich hörte nur noch wie das Brett verrutscht ist. Er fuhr weiter und gab sich nicht die Blöse erst mal nachzusehen. Bei mir war alles ok! Aber stellt euch vor, hier kracht jemand in so ein Loch! Das zeigte mir deutlich, dass vor allem der Eckpfosten schnell und schön tief einbetoniert werden muss. Ich entschied mich ja auch für dickere Pfosten, damit die nicht gleich umgefahren werden! Dabei fahren hier gerade mal 10 Autos am Tag! 😄 Für meine lieben Kanaren hätte ich 2″ Pfosten nehmen sollen und ganz dick Gummi aussen rum wickeln! Oder gleich Autoreifen drüber werfen! 😃

Dort hat der Boden bereits einen schönen Übergang zum Asphalt. Den schönen Sand fand ich passend und er hält auch etwas die Feuchtigkeit, um ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern.

Laser auf Betäubung! 🙂
Der erste und der Dritte stehen! Allerdings hat der erste nur eine Schubkarre Beton und da gehen schnell mal zwei rein!
Hier ist ein 30 sek. Video wie ich den Beton von Hand mische. D.h. Revuelto und Zement werden bereits am Kiesplatz trocken gemischt. Hier machen das sogar viele Profis von Hand.

Ach und zum Glück hab ich die letzten zwei dünnen Stangen nicht versägt! Kurz drauf kam ne sinnvolle Planänderung. Zeig ich dann wenns so weit ist.

Bäm!

Der Sommer ist seit drei Tagen da und so bleibt es jetzt wahrscheinlich bis Dezember. Eben hab ich hier eher windige 27 Grad im Vorzelt. Der Wohnwagen ist so genial! Viele Fenster und Dachluken, Fliegengitter. Ganz herrlich wie es durchzieht! 😊 Jetzt um 16:15 Uhr gönne ich mir eine Siesta, weil es einfach nicht mehr geht! Heute Morgen vier schwierige Löcher in den Boden gekratzt. Auch beim Asphalt will man nicht so weit ausbrechen! Wären dort große Felsen gelegen, hätte ich ein ganz unangenehmes Problem gehabt! Happy day! Jetzt fehlen nur noch acht Löcher!

Nunja, wenn mein Bananenfreund denkt ich bräuchte mehr Energie, bringt er mir noch mehr Bananen! 😃

Mein Bananenfreund, Ramon, der Abuelo, alle stehen mir mit großem Interesse bei! Dann kam Jose:

Das sieht natürlich wieder aus, als wolle ich ein achtstöckiges Parkhaus bauen! Also gleich auf den Roller, Farbe holen und erst mal alles agen! Dann Sägen! 🤪 Die acht Dicken sind durch! Die letzten zwei Dünnen schaffe ich noch vor dem Abend.

So gefällt es mir aber auch besser, wenn es mal verbaut ist! Die billige Farbe altert schnell und dann kann man es von den alten Stangen nicht mehr unterscheiden!

Ok, kurz das erste mal in den Park, kurz hinlegen und dann sehen wir weiter! 😄

Hyperlapse

Zwei mal Torpfosten vorbereiten. Das Ziel: Einen Meter tief Bohren und so kompakt wie möglich bleiben, damit ich keinen Beton verschwenden muss! Beim ersten Schlag, direkt auf einen Felsen gestoßen. Ab 19:00 Uhr und ich hab geschwitzt! Heute 25 Grad im Schatten. Jetzt, 23:20 Uhr – 22 Grad, im Wohnwagen. Fenster offen Stille!

Nach dem Ersten hab ich geduscht, um 20:00 Uhr war das Wasser gerade noch warm.

Motivation,

wie gesagt, gegen Ende will ich mich nicht mehr stressen, aber von der Begeisterung und der Motivation getrieben, bleibt erlaubt! Not macht erfinderisch und so kamen neue Ideen!

Not: Die Steinchen könnten gerade so reichen, aber dann würde es vielleicht zu dünn werden. Sollte es nicht reichen, wäre die Frage, wie man den besten Übergang zum nächsten Material gestaltet. Schwarz gibts ja nicht mehr! Z.B. rechts unter den Parchitas ein Streifen rotbrauner Sand. Auch wenn man einen Bogen als Übergang machen würde wäre noch die Frage der Trennung. Mich jetzt noch für ein Design zu entscheiden, wäre ein riskanter Schnellschuß, doch dann sah ich die Lösung klar vor Augen:

Ein Früchtepavillon! 😄 Hab schon drei Stangen einbetoniert. Die vorne links sollte morgen mit ganz viel Stahl geliefert werden. Die mittlere und die hinteren Querstangen, werden jeweils 3m lang. Die Vordere 5 m.
Die gelben Striche werden ein Pfad in den Steingarten. Ab dort grabe ich den rechten Teil vom Hügel etwas ab und setze links ein paar schöne Mauern um die neue Terrasse schön einzurahmen. Folgendes Bild zeigt die Rückseite.

Hier wird nächstes mal ein schöner Weg gebaut und der Steingarten vollendet. Unten war eh eine kleine Rampe geplant, weil ich dort oft bei den Parchitas durchlaufe.

Kurz zurück: Die Parchitas rechts hängen eh total voll und wissen nicht mehr wohin mit den vielen langen Trieben! Es ist so eine wohltat denen eine schöne Perspektive zu bieten. Für mich springt ein toller Schattenplatz mit einem schönen Ausblick raus. Wenn der Busch nächstes mal weg kommt, sieht man von dort, durch 18 kleine Palmen aufs Meer. Das wird eine geniale Bereicherung für die ganze Ecke Steingarten. Durch die gewachsene Qualität, wird das ganze schön verschachtelt. Hätte ich mir gleich so gewünscht, aber manchmal kann man sich das so kaum ausdenken! Dank dem zusätzlichen Sichtschutz, von dem Pavillon, kann ich das Vorzelt vorne halb offen lassen. Das perfektioniert die Kombination von Vorzelt und Steingarten! Wenn ich dort eine alternative Schattenterrasse mit Meerblick habe, dann könnte ich wiederum meine Mauer vor dem Vorzelt höher ziehen! Dann hätte ich im Vorzelt den besseren Windschatten und im Pavillon den offenen Meerblick.
Dann war ich noch unterwegs um fehlendes Material zu suchen. Bei meinem Eisenhändler, der mir die Stangen liefert, bekam ich kein ganz fettes Rohr, welches ich fürs Tor benötige. Der gab mir auch keinen Tip. War nicht mein Jose. Zum Glück verfuhr ich mich beim zweiten mal und sah zufällig diesen Stahlhändler nur eine Gasse weiter oben!

Da liegen sie, die zweiten von Hinten. Da lies ich mir 2 x einen Meter zusägen. Das muss ich anschweißen und in dem Fall einen Meter tief in den Boden bekommen. Das Loch im Boden war die große Unbekannte, denn wenn da zwei Meter große Felsen liegen, könnte mich das zu sehr zurück werfen. Wenn sowas zäh läuft verliert man viel Zeit! Doch im folgenden Beitrag werde ich diesbezüglich gute Nachrichten haben!

Auf dem Weg komme ich an der Pinie „Buen Paso“ vorbei, der unser schöner Vorort seinen Namen zu verdanken hat.

Tranquillo

Heute war es ein Sommertraum! Morgens noch Unkraut gezupft, musste ich Mittags, zum ersten mal seit langem, wieder eine ausgedehnte Siesta machen. Da fällt mir erst auf, was für ein gnädiges Arbeitswetter wir in den letzten Wochen hatten! Um 19:00 Uhr gings dann ganz gemütlich weiter. Die letzten Wochen will ich jede Stunde genießen!

Als ich Mittags vom Einkaufen heim kam, lagen Bananen vor dem Wohnwagen. Mein Bananenfreund hat mich besucht! 😃

Vorher.
Nachher.

Musste ne Anti-Unkrautfolie aus Plastik nehmen, weil man nichts anderes mehr her kriegt. Wenn man nur wenig Löcher reinschneidet gehts! Jetzt wird der Hügel flacher, aber immer länger.

War sehr schön heute, ganz gemütlich schöne Steine aussuchen und unter dem Orangenbaum abspritzen. 🙂

Umgedreht.
🤪

Zwischen Orangen- und Mangogarten stehen jetzt zwei Zwergfächerpalmen, die ich hier gelb markiert hab.

Gestern beschrieben. Die Wurzeln die man mit der Zange ganz tief aus dem Boden ziehen kann. Das ist dann aber auch befriedigend, wenn es ganz dumpf zwischen den Felsen raus knackt.

Der Teide war den ganzen Tag spannend!

Tengo Prisa!

Habs eilig! Werde Abstriche machen müssen! Mit dem Feuer wird es zum Beispiel nichts mehr, so lange ich hier bin.
Aber es wird sich noch viel bewegen!

Heute Morgen gleich mal 80 Rohre zugeschnitten und versenkt. Der Teil, der Bewässerung, der mir mal am unangenehmsten war, macht mir inzwischen am meisten Spaß!

Vorher. Hier brauche ich mehr Platz für mindestens sieben Palmen!

Nachher. Gestrüpp ist immer übel! Aber das ist ja nichts neues! 🙂 Hier sind bereits sieben Kentia Palmen verteilt und kurz bevor es dunkel wurde, konnte ich sie noch alle an die Bewässerung anschliessen. Auf der anderen Seite vom Busch, stehen weitere 11 Kentia Palmen. Wenn der Busch nächstes mal weg kommt, steht da bereits eine Mini-Gruppe aus 18 Palmen. Mal sehen ob ich dort noch mehr Platz finde.
Insgesamt hab ich heute 12 Palmen eingepflanzt und noch ein paar mehrjährige Blumen. Viel an der Bewässerung optimiert und Unkraut gerupft! Mittlerweile hab ich eine Sorte Gestrüpp, die ich mit der Kombizange rausziehe. Dann knacken ewig lange holzige Wurzeln tief aus dem Boden. Wenn man die von Hand packt, hält man nachher nur die leere Rinde in der Hand. Werde es mal fotografieren.

Datteln

Heute hab ich die erste israelische Riesendattel pikiert…

…und da sprangen gleich noch zwei neue raus:

Man sieht, dass sie erst mal gerade nach unten Bohren wollen! Darum bekamen sie alle drei ganz hohe Töpfe und kommen auch bald in den Boden.
Das freut mich jetzt mega und ich finde es auch total spannend, bisher nur die großen Früchte zu kennen! Allerdings kann ich mir den Wuchs sehr gut vorstellen: Es ist ebenfalls eine Phoenix, wie die kanarische, also ne große Fächerpalme. Wahrscheinlich ist sie etwas schlanker, eher graublau und sieht auch markanter, schärfer und zackiger aus.

Fröhe Östern!

Die erste Blüte ziert die schönen Felsen.

Heute Morgen bin ich erst mal erschrocken, weil am Eingang alles aufgeräumt ist! Das sind schon krasse Veränderungen, weil man statt Sichtschutz die unendlichen Weiten zu spüren bekommt! 😄
Das war eine brutale Aktion gestern, die ich immer noch an den Händen spüre! Gras hacken klingt niedlich, aber es war eine derbe Knochenarbeit! Was man in der Zeit Mauern bauen könnte! 😃 Bin ich froh, dass ich das letzte Jahr überstanden habe und dasselbe werde ich in der nächsten Saison von dieser hier denken! Es wird immer besser!

Hier mein Österei: Eine neue Galerie für Vorher – Nachher Bilder. Damit werde ich mir richtig Mühe geben! Alte geeignete Bilder suchen und sortieren. Datum notieren und Beschriften. Dann muss ich für jedes Bild das richtige Licht abwarten, damit etwas geeignetes zum Vergleich rauskommt.
Hier sind die ersten Beispiele:.

Einfahrt

Heute hab ich mal wieder einen schönen, wahrnehmbaren Vorher – Nachher Effekt gebraucht! Ihr braucht es doch auch, oder? 😄 Die Nachbarn sind es auch schon gewohnt, dass ich meine Aktionen durchziehe! Dementsprechend sind die Erwartungen!

Vorher. Hier sollte ich zum Planen zumindest mal den Boden sehen!

Nachher. Fast. Mal sehen ob die Nachbarn beim Wenden immer noch 20 x vor und zurückstechen müssen!? Naja, 2 x die Woche. Die Wolfsmilchkugel muss weg!

Vorher.

Nachher. Eigentlich hat es mir nach fünf Metern schon gereicht, aber das musste ich schon durchziehen!

Nur ein Zwischenbild. Seht mal, wie wenig erst weg ist und dann, was es auf dem nächsten Bild für einen Haufen gibt!

Manchmal hast du nach drei Metern schon einen Kubikmeter Zeugs zum rumschleppen.

Die Breitseite auf einen Blick.

Die blaue Tüte, die ich am anderen Ende als Markierung rangehängt hab, sieht man schon gar nicht mehr! 😄 Also Platz hats und deshalb darf ich ruhig spendabel sein, wenn es um die Einfahrt geht! Mein Tor hat eh 4,50 Meter und ich will selber vorwärts und rückwärts komfortabel rausfahren können!

Die Rohre als grobe Skizze. An der Straße wird die Einfahrt ca. 11m. breit.

So könnte ich mir die Einfahrt vorstellen.

Plan für den kommenden Winter: Mit einer kleinen Natursteinmauer und Treppen werde ich diesen Bereich bis zum Straßenniveau auffüllen. Da könnte ich dann schön den Schutt versenken! Das Problem ist nur, dass zuvor noch Leitungen unten durch verlegt werden müssen, weshalb ich den Schutt wahrscheinlich nochmal zwischenlagern muss.
Oben muss ich eh nochmal ganz viel aufräumen, dass ich mir das Ganze überhaupt vorstellen kann, denn es sollen ja noch massenhaft Pflanzen in den Boden und das fordert Entscheidungen!