Schön wars bei der ersten von drei Jubiläumsfeiern! Es war einiges Geboten und ich lernte nette Kollegen kennen…
Kommenden Samstag findet die nächste Feier in Tripsdrill statt!
Das Foto aus einer Bildergalerie der Heilbronner Stimme. Wenn ihr draufklickt, dann führt euch das direkt in die Bildergalerie.
Hier geht es direkt zu dem Bericht der Heilbronner Stimme:
https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Fest-Spass-auf-der-Gass-im-Freizeitpark-Tripsdrill;art140897,4238395
Mundstück für die Tuba
Diese Woche gabs wieder einiges zu reparieren, was man gar nicht alles erklären kann. Auf jeden Fall hab ich heute z.b. mit einer einzigen Schraube ein Problem am Basskick gelöst, das mich schon seit Jahren beschäftigt, oder gar regelmässig genervt hat. Jetzt kann man das Teil ganz genau, viel einfacher und endlich zuverlässig einstellen.
Fast schon beschämend, dass ich nicht früher drauf kam, aber so ist das manchmal, wenn man betriebsblind wird! 😉
Seit Wochen übe ich mit der Tuba, die sich mittlerweile fast schon wie ein Alphorn spielen lässt. Um trotzdem die tiefsten Didgetöne heraus zu bekommen brauche ich ein extrem großes- offenes Mundstück:

Heute fand ich dieses Anschlußstück für Regentonnen. Es hatte ein Innengewinde, das ich nach dem Schneiden innen rausgefräst habe, bis es nur noch hauchdünn war.

Jetzt ist es ein angenehmes Munstück mit dem ich die tiefen Töne immer noch gut erreichen kann. Die hohen Töne trifft man dafür viel sicherer!

Das experimentieren hat erst begonnen. Diese Hybrid-Didge-Tuba hat jedenfalls ein großes Potential und hat spieltechnisch mit den bisherigen Instrumenten nicht viel gemeinsam!
Nur schnell ein Bild für Euch
Schiffshebewerk
Hier sind ein paar erste Bilder vom Schiffshebewerk. Das ist schon die endgeile Location! 😀 Dann noch der warme Sommerwind… schön, aber das Alter und die Dimensionen sind fast schon überwältigend!
Ist das nicht abgefahren? 🙂 Den Bereich Unterwasser kann ich vielleicht gar nicht sehen, weil ich hier im Oberwasser den Laden machen darf. Vielleicht in der Pause mal kurz joggen gehen, denn das sind echt weite Wege! 🙂 Wir sind noch ein ganzes Stück von dem Kugelturm entfernt.


Freu mich schon auf morgen! Einerseits bin ich allein vom letzten Wochenende gut auf den Event vorbereitet, auf der anderen Seite weiß ich noch nichtmal wie weit mein Sichtfeld auf meine Workstation ist! Konnte es daheim ja nicht testen weil die Decke nicht hoch genug ist und hier blieb mir nach dem Aufbau auch keine Zeit mehr zum testen. Naja, wir werden sehen! 😀
angekommen
…und Abfahrt.
Gestern musste ich noch den ganzen Tag an den letzten Kleinigkeiten rumfummeln.

Mein Pitcheffekt ist kaputt, weshalb ich stundenlang die Anleitung studierte und rumprobierte. Dann nehm ich halt den retro Phaser, der auch gut zu dem Event passt… Auch kaputt! Schon wieder fast 700€, einfach verreckt. Letztendlich fand ich Trost an dem alten E608 Mikro, das ich für die Moderation gerichtet hab. Dafür hab ich jetzt den Vocoder aktiviert, der mit seiner Roboterstimme natürlich super zum Neurotransmitter passt. 🙂
Ansonsten fehlt es trotzdem an nichts! Das kaputte Zeugs hab ich ja eh lange nicht mehr benutzt. Gelogen, das mit dem Pitch nervt mich tierisch!
Naja, hab trotzdem ein traumhaftes Set im Gepäck!
Ok, das Auto ist gepackt und demnächst werde ich ganz gemütlich nach Dortmund tuckern. Hatte Glück und bekam eine Regenpause zum Packen. 🙂
Das Beste…
…kommt zum Schluß. Um den obersten Part am Didge mit dem passenden Leder einzukleiden nähe ich nochmal von Hand. Auf dem Bild sieht man ja den Engpass und weshalb man das Leder beim letzten Teil direkt auf das Instrument nähen muss.

Für weitere Fotos war es schon zu dunkel. Jetzt ist das Didge vom Mundstück bis zum Ständer mit dem selben Leder eingenäht, mit dem auch der Schirm daneben vollständig verkleidet ist. Der Didgeständer setzt dieselbe Lederverkleidung fort, wo es beim Didge endet. So haben die schwarzen und die braunen Lederelemente immer einen Zusammenhang zu anderen Teilen und lassen alles etwas mehr wie aus einem Guss erscheinen.
Damit bekam der Neurotransmitter einen neuen „Lederrüssel“ und keinen aus Plastik.
Noch mehr Zeugs.
Der Neurotransmitter hat jetzt endlich seine Lüftung bekommen. Das leichte Surren wird mit In-Ear Kopfhörern kaum zu hören sein. Der Lüfter pustet nicht aufdringlich gegen meinen Kopf, sondern schiebt die komplette Luftmasse durch den Helm. Damit hab ich vorerst jeden Luxus den ich mir gewünscht habe!
Die 12v. Leitung läuft durch einen der zwei Messingschläuche direkt in den Helm. Der andere Schlauch wird später für das Kopfhörerkabel genutzt.
Noch ein paar Extras:

Wie ihr also seht, hab ich wieder eine große Freude an der Nähmaschine! Leider war das Reibrad mit dem man den Unterfaden aufspulen sollte komplett morsch.


Schirm
Bisher stört mich noch die Vorstellung, den Neurotransmitter mit einem Schirm zu kombinieren. Beides hat seine eigene Magie, aber zusammen hat man deshalb echt nicht mehr! Aber vielleicht brauch ich den Schirm, dass ich unter dem Helm keinen Hitzschlag bekomme!?
Auf jeden Fall gab ich heute mein Bestes um den Schirm nochmal zu pimpen!

Der Schirmständer ist jetzt auch schwarz. Beide Ledersorten haben einen traumhaft schönen Griff! Doretta wird langsam zum „Jaguar“ unter den Musikmaschinen. 🙂
Didgeständer
Das hässliche Blechteil ist mir schon lange ein Dorn im Auge!

Doch jetzt hat sich das alles weiter entwickelt und er muss nur noch gekürzt und verschönert werden! Doch wie beschichtet man so ein lackiertes Blech mit Leder? Es sollte schon die Kanten abdecken! Doch um abgerundete Kanten herum kann man das Leder kaum in Form bringen. Im Alter könnte das Leder schrumpfen oder sich weiten, dann würde es sich wieder ablösen. Also muss ich es irgendwie direkt einnähen.
Erst hab ich das Teil mal zerlegt, gestutzt und Langlöcher für ein zweites Paar Riemen rein gefräst. Dann bereitete ich die Lederhaut mit einer fast umlaufenden Naht vor. Rechts musste ich es ja offen lassen! 😉
Dann draufziehen. Alles kleben!
Und zunähen. Die Maschine ist einfach genial!

Was für ein Unterschied! Wenn man es mit dem oberen Bild vergleicht, sieht man, dass der alte Ständer ganz schön viel abgedeckt hat.










