Halb sechs fit, um7:00 Uhr gings los. Bei einem genüsslichen Finca Spaziergang gibt es immer etwas zu tun. Pflanzen verwöhnen und über das Leben freuen! Um 10:00 Uhr, war der erste Fincawagen geladen, den ich immer noch bei jedem Einsatz zelebriere!
10 Eimer SchotterVorher.Nachher.
Dann kommt gleich die zweite Ladung, mit Kies und Sand. Hier sieht man auch schon, dass es warm wird!
Ein Stein……liegt jetzt bei dem Brocken von gestern. Das Tempo reicht mir!
Weil es vor allem erst mal auf den Weg ankommt! Bald kann ich mit dem Fincawagen wieder durchflitzen und das Spart Arbeit und Zeit!
Zur Belohnung und für die Motivation, hab ich gleich noch ein wenig den Belag verschönert.
Nach einer kleinen Spazierfahrt scheint es immer noch warm zu sein.
Heute mal Rückwärts: Kurz vor der Dämmerung gelang es mir den Platz für die Nische auszuräumen!
Das wird die perfekte Kleinbühne!
Nach diesem Foto räumte ich noch kurz die Treppe in der unteren Mauer frei.
Jetzt kann ich mir das noch besser vorstellen und das motiviert! Ich hatte Glück, weil genau in der Mitte, steckt ein riesen Betonklotz, ganz knapp hinter der Linie! Würde dieser 30cm weiter raus stehen, müsste ich alles kleiner Machen, oder wieder eine riesen Lawine riskieren! Und ich hab vorerst genug vom Schutt, kratzen und schleppen! Die Tage hab ich wieder 186 schwere Eimer eingesammelt!
Bei der Mittagshitze hab ich einen frischen Kürbis verwandelt. Mit 16 orangenen Charapitas, etwas Curmin und frischen Ingwer. 😋 Perfekt! Ganz leicht pikant, dringt das Chili Aroma durch! Echt nicht scharf, aber man schwitzt halt doch. 😀🤤
Den Weg mach ich etappenweise weiter. So wie das Material gerade anfällt. ⬆️ Kies 🔽 Sand.
Beim Material sammeln, grabe ich immer wieder schöne Steine aus. Auc die kommen auf den Weg, so wie sie gerade auftauchen.
Dieser handliche Brocken liegt jetzt hier.
Normal siebe ich Sand und der Schotter ist das Nebenrodukt! Zur Zeit ist es umgekehrt und dadurch hat sich endlich ein Sandpuffer angehäuft! Hochzufrieden, nur mit den Steinen wird es bald wieder knapp werden!
Wir haben Calima! Die Sonne brennt und um 11:00 Uhr spürt man wie die Temperaturen steigen! Eine Gelegenheit um ein paar Stellen auf der Finca zu vergleichen:
Beginnen wir hinter dem Wohnwagen, unter dem Avocadobaum. ⬆️
⬆️ Unter dem Parkpavillon spürt man schon eine erfrischende Meerbrise!
Aber auch da klettert es jetzt hoch!
Unter der Brücke merkt man schon eine deutliche Erfrischung!
Vor meiner Nischenbaustelle wird es schon richtig kühl! Aber jetzt kommt der Hit!
Aus dem Berg, blasen derzeit 18,6ºC. 😳🥶😄 Mit diesem Durchzug, wird die Luft Woche für Woche besser! Im Winter kann man das kurze Stück Rohr, mit der Katzensicherung, raus nehmen und einen Deckel rein stecken. Würde ich einen Filter davor bauen und diesen feucht halten, könnte man es mit Verdunstungskälte sicher noch etwas drücken. Eine Art Filter Zimmerspringbrunnen, für ätherische Öle, könnte die Luft Qualität sicher noch steigern! Aus derselben Wand kommt weiter oben noch ein Erdkühlkanal, den ich selber, mit sauberen 125mm Rohren, immer weiter durch den Nordhang verlängere. Diesen könnte man im Winter in den Filterspringbrunnen leiten! Falls man mal 2-3 heisse Wintertage mit Calima haben sollte. Es werden sicher noch weitere Ideen folgen, aber das ist jetzt schon der Hit!
Nach dem Miniaturwanderweg, steht man auf dem luftigsten Teil der Hochebene und selbst unter der Dattelpalme bekommt man schon wieder einen richtigen Wärmeschub!
⬆️ Ein paar Schritte weiter stehe ich im Pavillon Alto und das hat einen superkühlen Schatten! Aber wie gesagt, das Thermometer wird noch ne Weile klettern und dann wird der Unterschied, zwischen Hochebene und meiner kühlen Senke immer gravierender!
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Beim Düngen lachten mich bunte, lustige Kugeln an! ☺️ Oben links, mein Superstar: Panama Red. Rechts: Zwei rote Flamencos und unten eine gelbe Flamenco.
Die runde Flamenco hatte mich enttäuscht und diesmal bekommt ein dunkel reifes Früchtchen nochmal eine Chance: Mmmh, sehr lieblich und lecker, aber ich kann den Geschmack nicht zuordnen! Weder typisch Maracuja, noch sonstwas, aber geht mit einem freudigen Summen runter! Die kleine rote: Voll das leckere Bonbon! 😋 Die gelbe: Wie kann eine Maracuja so derart nach frischer Ananas schmecken? Nur die Maypop, die ich endlich wieder anpflanzen muss, schmeckt noch mehr nach Ananas. Bzw. nach getrocknetem Ananaskonzentrat! 🤤 Mehr Ananas als Ananas! 😀 Die Panama Red ist mit Qualität und Menge nicht zu steigern! Von dieser bekomme ich schon einige täglich und dann freut man sich auch über Abwechslung! Es kommen noch viele neue Pflanzen: Tangos, Flamencos, gelb und rot. Flamencos haben alleine schon ein riesen Spektum an Variationen! Riesengranadillas: Alata und Quatrangularis. Die „normale“ Granadilla, „Ligularis“ hatte ich auch schon lange nicht mehr, wächst aber fleissig nach! Wir nähern uns dem absoluten Maracujahimmel!
Dabei fehlt noch die Beste: Popenovi. Für diese kaufte ich extra Alkohol, damit ich Wachstumshormone ansetzen kann. Bei dem Thema kam mir die Idee: Ich kann ja 4 Töpfchen in die beheizte Wärmebox zu den Mikroorganismen setzen! Dann muss ich gar nicht mehr auf die warmen Nächte warten!
Wenn der eine Küchenkombost voll ist, dann muss ich den zweiten Ableeren! Der Bokashisaft kommt mit Hühner und Pferdemist ins große Fass. Wenn diese voll ist, muss ich was abschöpfen und zum Düngen mit den Kannen rum rennen!
Neue Kannen, a12l. heissen „Stefanplast“. 🙂Das neue, rosa Blütengestrüpp fängt langsam an zu schießen!Es kann mir nicht schnell genug gehen, dass es hier dicht macht!
Tomaten, Lauch und Pastinaken. Die Mischung klappt bisher wunderbar!
Dazwischen, gelbe Charapitas und ich hab schon das erste Früchtchen entdeckt!
Wie versprochen, hab ich gleich am Morgen ein paar Bilder gemacht:
Man läuft wie durch Luftblasen, zwei Schritte warm, dann wieder kühl…
Bei dem Rohr, war der Weg nur noch einen halben Meter breit und da ging es neulich noch über 4m. in die Tiefe!
Unten sieht man, wie es weiter geht: Schotter, Kies und dann kommt der Sand.
Sobald man unter der Brücke durch kommt, ist es wie ein Kühlhaus! Alles hat seine perfekte Zeit!
Nach einem halben Tag Arbeit, staune ich selber, wenn ich mal wieder von unten nach oben schaue!
Fast 6m² Terrasse erobert! 🥳🦾
Auf der Hochebene werde ich später noch einiges verschieben, aber das ist was anderes, wenn man wie hier, bis zum Hals und darüber hinaus im Schutt steckt!
Der hässlicheste Fleck, wird bald zum schönsten, kühlsten Platz, auf der Finca! Wenn nicht im ganzen Tal, weil die Bergkühlung kühlt wie sau! 🥶Über meinem Kopf schwirren die Bienen und zwitschern die Vögel. Sonst nix! Still und windstill!
Sehr gesund! 🥳
Bei den Maracujas klettert die einzige Riesengranadilla hoch. Über den Mniaturwanderweg aufgestiegen, hat man jetzt diesen Blick.
Die untere Mauer hat jetzt 6m.
Es sah neulich noch aus, wie ein dreckiger Bombenkrater! Eine brutale Arbeit und ein Mammut Projekt, aber es geht über wenig Last und viel Bewegung! Immer wieder schöpfe ich aus dem Resultat neue Energie und Motivation! Bis auf die Hornhaut, an meinen Pranken, geht es mir echt supergut! 😄 Ich fühle mich total geschmeidig! Das Spielen auf dem Markt, haben wir um eine Woche verschoben. Ein kleiner Schnitt am Zeigefinger hätte mir den Spaß genommen!
Um 5 steh ich auf und arbeite vom Morgengrauen, bis zur Dämmerung! Um 20:00 Uhr falle ich meistens müde ins Bett! Da hatte ich eine Mail übersehen und vor lauter Müdigkeit versäumte ich eine Sofortüberweisung an zu klicken! Ehrlich gesagt, macht mir diese Webseite schon länger Sorgen, weil sie mit den großen Datenmengen, zu meinen grössten Ausgaben zählt! Aber ohne geht es halt auch nicht! 🙈 Es ging die Tage trotzdem voran:
Es ginge auch größer, aber ich will keine grenzwertigen Aktonen mehr!
Endlich hab ich einen soliden Untergrund, meinen Weg wieder aufzubauen! Das hat mich eine unvorstellbare Geduld gekostet und jetzt kann ich es kaum erwarten, das Ding durch zu ziehen!
Der Stein liegt jetzt bei der Markierung. Die Schubkarre macht die Dimensionen klar!
Das war vorgestern. ⬆️
Und das war zuvor am Morgen, als Manolo mich, wie jeden Tag, kontrollierte. 😀
Da oben konnte ich jetzt ständig Schutt nachfüllen. Die Steine werden aber immer erst mit sauberem Schotter gefestigt!
Genial, wenn das Material immer zur Hand ist! Das muss ich natürlich erst morgens ausgraben und sieben!
Aus der Nische hab ich über 4m³ ausgegraben! Diese ekelhafte Arbeit will ich endlich hinter mich bringen! Nebenher warten die Pflanzen, aber diese bringen auch ihre Highlights!
Da weiß man gleich wieder wofür das Ganze gut ist! ☺️
Das war laut Nachbar, allgemein ein schwaches Mangojahr. Dafür brummt jedes zweite Jahr richtig. Nächsten Sommer könnte es bei mir von Juli bis November Mangas geben! Die Nächte sind wieder herrlich! 6:00 Uhr und noch dunkel! Noch ein Cappuchino, ne halbe Tonne Material sortieren und dann mach ich euch aktuelle Fotos von meinem Werk!
Es wird ein paar entspanntere Tage geben! Einfach mal wieder ankommen, genießen, freuen und abwechslungsreiche Dinge erledigen!
Dennoch gab es gestern einen Schub nach Vorne, bzw. nach Oben!
Ich liebe, was ich da sehe! Wenn man davor steht, sieht man immer wieder charakteristische Brocken leicht überhängen, was dem Ganzen ein noch gruftigeres Feeling verleiht!
Die Nische ist nass, aber sie hebt sich auch so nochmal richtig ab. Es wird so ein richtig rustikaler Ort, mit einem Durchbruch in eine „uralte“ Höhle! 😀 Ich weiß, dass ich ein Kindskopf bin! 😄
0,75l.
Am Abend traf ich Ester mit Cocolisa und im Anschluß besuchte ich noch eine neue Bekanntschaft. Diese Lady trinkt so ein Wasser und sammelt die blauen Glasflaschen, weil sie einfach zu schade zum wegwerfen sind! Perfekt, um meine Produktion hoch zu fahren!
Rot, Maracuja und in der Mitte gemischt.
Endlich rückt wieder ein Sortiment näher und baut bereits Druck auf! Die ersten roten können morgen schon in den Kühlschrank! Gestern kaufte ich im Bioladen Ingwer ein und brachte für Ester und mich zwei Flaschen Kombucha mit. 3€ für 250ml. Mango war ok, aber kein Vergleich! Er hatte nicht dieses feine Champagner Sprudeln, sondern perlte mehr kratzig und aufgesetzt! Auch Orange mit Zimt, ist eine nette Idee, aber wirkt eher wie Kombucha mit saurem Sprudel gemischt. Dazu so ein leicht schwefeliger Geruch, was mir früher auch schon passiert ist! Man merkt an der Enttäuschung, wie hoch unsere Messlatte hängt!
Wie bei den Maracujas. Es gibt eine Neue: Die dritte von rechts, ist eine pink Flamenco. In der Mitte eine Red Flamenco und links drei gelbe Flamencos
Von der dunklen war ich neulich enttäuscht, darum lass ich sie liegen, bis sie schrumpfelt. Die Neue, schmeckt wieder so betörend, dass der Nachgeschmack bis an den Horizont reicht! Spektakulär! 🤤 Ein Fruchtcoctail, der einem fast schon künstlich ins Gesicht springt! Süß, ein bisschen brausig und man glaubt es kaum, dass die Natur so parümige Bonbons hervor bringen kann! 😋 Die gelbe Flamenco ist ebenfalls zum reinlegen, aber die geht mehr so geradeaus runter! Ihre große Schwester erinnert mehr an Ananas, wo diese kleine eher in Richtung Orange geht!
Voll, voll, voll! Das Abendteuer scheint kein Ende zu nehmen!
Neben der „Pink“ hängt noch eine, neue, gelbe Flamenco, auf die ich schon sehr gespannt bin! Und as Wetter! Oktober und November sind eine super Zeit! ☺️
Heute gibt es Salkat und morgen auch! 😀
Jetzt neu: Eine mehrjährige Wasabi Rauke. Daneben Rucola. Die Wasabi schmeckt echt scharf! 😳🤭 Gemischt, mit der nussigen Rucola, wird es echt spannend!
Heisst, ich hab um 16 Uhr schon Feierabend gemacht! 😀
Diese Tage sind wunderschön! Klar, blau und eben hatte ich im Vorzelt noch 27ºC.
Neue Steine liegen bereits zwei Meter tief in der Terrasse. Mehr braucht es eigentlich nicht! Weiter oben soll mindestens eine erweiterte Stufe kommen, auf der man evtl. Instrumente und meine kleinen Vitrinen, mit Aboriginal Artefakten, präsentieren kann.
Das wird extrem urig, aber man kann es leider nicht wirklich mit Fotos rüber bringen!
Von oben.
Für heute bin ich zufrieden! Wenn ich diesen Abschnitt hoch ziehe, kann ich wieder den vollständigen Weg darüber aufbauen.
Das wird irre, mit der beleuchteten Nische daneben! 🥰
Eben schnitzte ich frische Pommes und zelebriere die Aussenküche!
Jeder Griff in den Schutt bleibt spannend! Eine große rutschige Fliese reicht und ein halber Meter, der darauf liegt, könnte los rutschen. Das kann wieder Lawinen mit sich reissen!
Deshalb immer feucht halten, sichern und hoffen.
Aber gutes Füllmaterial ist vorhanden. GöGˋs unbezahlbare Drainagescherben! 😀 Man muss es sich immer wieder sagen! 😅 Der Berg mit den großen Brocken lichtet sich schon wieder.
Obwohl die Mauer ihre Höhe noch nicht erreicht hat, (gelb) setze ich weiter oben, in indie ersten Felsen, (rot) um den Weg wieder herzustellen!
Damit gewinne ich mehr Raum, um Schutt rein zu schieben und vor allem, ist es nur noch eine kleine Stufe in einen neuen Arbeitspfad.
Überblick. 🤪
Nach einem halben Tag Aufräumen, konnte ich wieder zwei Steine in die Tiefe legen!
Jetzt hab ich 1,75m erreicht und kann am Sonntag hoffentlich wieder ein Stück hoch ziehen. Ich geh mal kurz schauen, ob was nachgerutscht ist… nein, alles Gut!
Natürlich laufen nebenher andere Dinge, wie dieser wundervolle Kombucha. Viele Maracujas stecken rechts drin und der Mix in der Mitte, ist diesmal auch Maracuja lastiger! 🤤 Es reicht hinten und vorne nicht und ich werde die Produktion bald aufstocken! Jetzt bin ich schon zwei mal um 8 ins Bett und schlaf sicher über 10 Stunden! 😳😄 Hat auch was beruhigendes, mir geht es richtig gut! 🤸
Heute machte ich einen ganz entspannten Tag und in Kürze geh ich bei Chris und Deby fein Paella essen. Vielleicht kommen auch Ester und Cocolisa.
Der Blick aufs Meer war superklar und der Ozean war total still.Total angenehm, aber ich war auch fast immer im Schatten!
Der neue Abschnitt geht bereits 1,50m tief. Gestern fragte ich mich noch zig mal, ob es das wert war!? 😀 Heute war ich schon wieder besser drauf und bin voller Ideen!
Wenn es weiter hoch geht, ist es am besten, dahinter gleich alles mit Steinen und Scherben aufzufüllen! Dann hat man einen Gegendruck für die zweite Reihe und man hat immer kleine Steine zur Hand, um Löcher zu schließen.
Den schlimmsten Teil, mit dem pulvrigen Dreck, hab ich bereits eingemauert!
Aus dem nächsten Meter, muss ich bereits Zeugs abtragen, das ich hinter der Mauer brauche. Wenn es so weiter geht, ginge meine Rechnung voll auf!
Hier sieht man den Übergang, zum Boden der Nische.
Wenn ich noch einen guten halben Meter tiefer komme, kann ich diese Nische als perfekte Kleinbühne nutzen! Es könnte auch ein genialer Platz für Musikvideos werden!
Von Vorne gesehen, wird dieser Teil dann 6m tief.
Hier hab ich noch ein paar Nahaufnahmen der Steine geknipst:
Kommt nur ein kalter Aufguss rüber! Dieser sieht allein schon aus wie ein Miniaturgebirge!Irre Farben!Endlose Sorten an Moos, Flechten und facettenreiche Patina, wie aus dem Mittelalter!
Jetzt kommt mein Highlight des Tages: Freunde und Paella! 🥳