Es ist natürlich immer eine Frage der Erwartung, aber ein bisschen frustrierend ist es in den ersten Sekunden schon, wenn nach 30 abgegrabenen Eimern Schutt, wieder ein ganzer Berg Müll vor die Füße rutscht!
Vorher. Also gestern Abend nach dem Erdrutsch. Weitere Bereiche hab ich danach etwas gesichert.Nachher. Das Zeugs im Vordergrund, bleibt bis auf das Holz liegen, damit ich es direkt in die Mauer einbauen kann.Heute früh waren es 63 Eimer.Schwarz, rot, gelb.
Mit solchen gesammelten Lava Steinen kann man schöne Akzente setzen, die vor allem bei Regentagen total bunt leuchten. Wichtige Stellen kann man alt aussehen lassen, als wäre der Weg, oder die Mauer schon immer da. Ich hab euch ein paar Videos gemacht und hoffe, dass ihr damit einen besseren Überblick bekommt:
Um 12:00 Uhr stehe ich da unten immer noch im Schatten und hinter der neuen Terrasse hab ich auch Schatten, was ich mir praktisch alles selber gebaut hab. Ein total kühler Wind zieht durch den ganzen Schuttberg! Da muss auf jeden Fall ein Kanal durch die Wand offen bleiben, weil an heißen Tagen ist das traumhaft! Am Anfang roch es noch nach altem Keller, aber mittlerweile zieht hier schon ein Jahr lang der Wind durch und man riecht fast gar nichts mehr!
Wenn ich jetzt oben am Miniaturwanderweg stehe, sehe ich statt Schutt, fast nur noch Terrassen mit Erde. Die Stirnseite von dem Schutthang ist der hässlichste Teil auf der ganzen Finca, wenn nicht im ganzen Tal. Davon ist jetzt schon ein großer Teil abgedeckt.
Von der ersten Kurve des Miniaturwanderwegs geknipst.Hier gedeihen viele neue Flamenco und Tango Maracujas.
Meine einzige Riesengranadilla „Quadrangularis“ gedeiht in ihrem Hochsicherheitstrakt.
Am Abend wieder 36 Kübel Schutt weggeräumt: Damit bin ich bei 359 Kübel. Je drei Stück entsprechen einer gestapelten Schubkarre.
Der Jackpot, wenn solche schöne, große Brocken raus kommen!
Es kamen massig tolle Steine und es ist gut, mehrere Baustellen am Start zu haben! So sehe ich manchmal gleich: Oh, das ist eine tolle Treppenstufe, für den Miniaturweg. Oder das gibt ein Dach, für eine urige Nische. Diesen brauche ich hier, den anderen brauche ich dort usw.
Diesen Betonblock hab ich bei meiner Schutthalde entsorgt, weil ich keine grenzwertigen Gewichte mehr heben will! Mit gehts einfach so gut und das soll so bleiben!
Aber ich hab viele Blöcke gesammelt, weil die fette Wand unmengen an Material verschlingt!
Wenn der Sockel mal bis zu dieser Linie geht, hab ich das gröbste schon gewonnen! Im Vordergrund liegt ein ganzer Hügel Baumaterial, für den letzten Meter. Upcycling!
Bisher steht die dicke Mauer auf komprimiertem Erdreich, aber ab jetzt geht der Untergrund in die Tiefe und wurde halt mit Schutt gefüllt. Ich vermute dort ging ein Weg nach links ins Tal zur nächsten Terrasse. Meine Schutthalde war mal ein Tal! 🤪 Aber das passt, denn dort will ich eh eine Rohrleitung tief unter dem Boden und hinter der Mauer durch führen. Falls dort jemals Wasser oder Strom unter dem Fundament durchgehen sollte. Durchbrüche kann man nie genug haben, weil wenn diese Festung mal steht, ist alles dicht! Am Nachmittag war ich mit Ester in Los Silos, wo wir bei einem kleinen kanarischen Restaurant einkehrten:
So einfach und doch hat es fast schon ein Sucht Potential! 😋
Knusperfisch! 😳😋
Bei einer Freundin holte ich ein paar große Blumentöpfe ab und bekam u.a. diese sehr interessante Pflanze:
Sie soll so stark entgiftend sein, dass selbst bei einem Betrunkenem, der Alkoholtest nichts anzeigt. Nicht, dass das Trinken für uns je ein Thema wäre, aber das klingt nach einem hohen gesundheitlichem Potential und vielleicht sogar nach einer Marktlücke!? 🙄😀
Eine Plage folgt der anderen! Heute neu: Die Wurzellaus, die verherende Schäden anrichtet! Diese haben Tomaten und vielleicht auch Melonen komplett vernichtet!
Hier hab ich die Wurzel einer kleinen Zuckertraube Tomate abgespült. Neemöl sollte helfen, aber ich will ja die Würmer nicht töten! Jetzt versuche ich erst mal die vorgezogenen Töpfe mit Neemöl zu sättigen, damit die Tomaten einen Vorsprung bekommen. Vielleicht gieße ich später nach, um wenigstens die Stammregion frei zu halten. Kieselgur probiere ich auch, obwohl ich nichts darüber gelesen hab.
Sofort eilt eine Ameise herbei und rettet ihre Laus! Ameisen werden immer wieder zum indirekten Problem und das ganze Gel nützt nichts! „Biokill“ aus der Schweiz war super, aber das bekommt man hier nicht mehr!
Die Läuse sehen aus wie Schildläuse, sind aber viel aktiver! Das komische ist, dass Tomaten als Mischkultur gepriesen werden, weil sie diese nicht mögen. Ich setze gleich mal Lauch und Zwiebel dazwischen, weil sie das anscheinend auch hassen. Die Chilis, die seit zwei Jahren im Wurmbeet stehen, haben überhaupt keine Probleme! Hier kommt aber schon der nächste, vielleicht noch schlimmere Wurzelkiller:
Keine Ahnung was das für Maden sind, aber sie sind ebenfalls sehr schnell und aktiv! Vielleicht haben auch diese teils meine Melonen getötet!? Die Tage beginne ich ganz neu mit Weizengras, weil sie sich darin auch breit gemacht hatten! Am Ende ging das Gras, ähnlich wie Haarausfall, komplett ohne Wurzeln aus dem Boden! Normal bildet das Gras in 12 Tagen eine feste weiße Matte, aber das war alles weg! Die Hühner freuen sich über Maden im Weizengras, aber ich probiere jetzt einen Neustart!
Zum Trost gab es Lieblingspapaya mit Panama Red. Jedes Löffelchen gleicht einem weichen exotischen Bonbon. Nachmittags zog der Himmel doch nochmal zu und ich zerrte wieder 53 Eimer Schutt den Miniaturwanderweg hoch. Ich bin fit, aber heute spüre ich es in den Beinen!
Das Wetter ist ein Traum, aber man will trotzdem nicht stundenlang in der Sonne arbeiten! Trotzdem hab ich in zwei Tagen eine kritische Lücke geschlossen, die ich im folgenden Bild gelb markiert hab:
Vorher. Rot ist die geplante Ecke markiert.Nachher.
Jetzt sitzt der letzte, unbeschädigte Abschnitt vom Weg, ganz fett in der neuen Mauer!
Aus der Ecke gegenüber, kann man erahnen, was noch geschlossen werden muss.
Heute kommt noch ein Calima dazu.Gestern beim Gassi gehen.Ein Klecks Tomatensoße mit 3 Charapitas. Nichtmal pikant, aber lecker! & Okras. 😋
Dann macht man halt im Schatten andere Dinge! Kombucha, Kochen, Einkochen, Umtopfen usw.
Tomatensoße nr: 5-7Maracujas verköstigen: Die gelbliche Edulis Grande ist super, aber wenn man von der Panama Red zurück kommt, schmeckt die gelbe links, eher wie Zwetschen. Gestern war die Ratte in der Falle. Ihr gehts nicht schlecht, aber……es war ein Spaß für die ganze Familie! 😀
Wir wussten gar nicht, dass Cocolisa bei Ratten derart abgeht! 😅
So ist meine Vermutung, dass unser Zweitsommer langsam beginnt!
Im folgenden Bild, sieht man orange markiert: Die neue Terrasse mit dem Miniaturwanderweg. Gelb markiert: Die geplante Bambusterrasse. Blau: Die Brücke. Grün: Das Dach vom Park Pavillon und davor liegt die Pyramide.
Was man auf den Bildern nicht sieht, dass mein halbes Tal voll ist mit diesen blühenden Kletterpflanzen.
Heute bin ich endlich mal runter gestiegen, um mir ein paar Ableger zu holen, weil ich damit noch einige Pläne hab!
Sie werden nie gegossen und blühen trotzdem das ganze Jahr durch! Man kann damit, total unproblematisch, Pavillons oder Wände zu wuchern lassen.
Sie wuchern über Rizome, weshalb sie eingegrenzt werden sollten.
9 Töpfe für den Anfang. Im Laden ca. 7€/Stück.
Ich denke daran, die Panama Red an dem Bambus zu versetzen und die Blumen dafür wuchern zu lassen! An dem Bambus haben die Eidechsen zu viel Kletterhilfe und fressen einfach alles ab! Wenn es doch mal Früchte gibt, werden im Tal 90% von den Ratten geklaut!
Mit dieser schönen Wucherblume hätte ich diese Probleme nicht und sie würde das Gitter bis zur Brücke in einen grünen Tunnel verwandeln.
Auch Oben gibt es neue Probleme am Pavillon! Ratten fressen täglich Stengel der noch grünen Kugeln ab!
Auf dem Dach lagen bereits ausgehölte Früchte, was man nur ganz selten erlebt.Ich opfere ein halbes Stück Schokolade und versuche sie zu schnappen.
Damit hatte ich dasselbe Problem bereits im Tal abgestellt und dann war lange Ruhe! Es sind halt, wie die Eidechsen, Wiederholungstäter!
Das Dach ist wundervoll zugewuchert, bringt aber kaum Früchte!
Maracujas wollen Wände!Oder Zäune und dann produzieren sie ganze Trauben!
Granadillas sind perfekt für Dächer, weil Blüten und Früchte daran runter hängen wollen! Nur muss man diese gelegentlich Stutzen und Pflegen und damit verliert man den Schatten! Darum sollte ich dort die Blumen setzen, wo ich immer Schatten haben will! Sie brauchen kaum Wasser, sind unzerstörbar und wuchern irgendwann richtig dicke Teppiche, die für Viehzeugs nicht so attraktiv sind!
1/3 Rot 2/3 orange. Links und rechts, roter Klassiker.
Während meine liebe Ester Kombucha verköstigt und verscherbelt, produziere ich schon wieder die neuen Sorten:
Ganz aufregend: Apfel Mango mit Maracuja. Letztere hielt ich etwas zurück, damit sie nicht aus dem Mix raus springt!
Beim letzten Fest hatten wir den Vergleich mit zwei anderen Kombucha Produktionen und das kann man mal gar nicht vergleichen! Die schmeckten gesund, aber mehr nicht! Bei unseren schmachteten die Gäste nach jedem Tropfen! Konnten es gar nicht glauben! Ich sah auch schon Videos, wo die Chickas mit erhobenen Gläsern tanzen und unsere Leckerei zelebrierten! 💃🏼 Es wird Zeit für frischen Ingwersaft, weil mit dem kann man ebenfalls neue Mischungen variieren!
Es gibt bei der Arbeit ständig Unterbrechungen. Aber trotzdem geht es Bröckelchen für Bröckelchen voran:
Rechts von dem Rohr, markiert eine rötliche Linie die Mindesthöhe.Hier hab ich mir selber eine Markierung gesetzt, wo die Querwand enden wird.
In dieser Ecke gibt es wieder ein paar hohle Stellen, wo der Wind durch den ganzen Berg zieht. Deshalb ist es dort deutlich kühler!
Die Naturklimaanlage geht bis ans andere Ende vom Hang. Bis zu 40m entfernt.
Das könnte auch vorteihaft sein, wenn der Wind später hinter der Wand durch den Schotter drückt, damit alles schön trocken bleibt!
Gestern sorgte ich fürs Wochenende vor und brachte gleich ein paar Schnäppchen mit. Blau 1€ Schwarz 4.90€ Mit dem Fincawagen ändert sich die Arbeitsweise: Ich könnte praktisch an einer Stelle 20 Eimer vorsieben und dann mit zweri Fahrten an den jeweiligenm Wunschort schieben. Jetzt müsste ich 16 Eimer haben, mit denen ich auch sehr praktisch eine Ladung Pferdemist rumfahren kann!
Zieht schon zu.
Und das mach ich jetzt gleich mal: Auf den Berg fahren, um Mist und Wasser einzuladen.
Es ist ein farbenfroher Tag!
Die erste Ghana Papaya. Leider haben die ersten oft keine Samen.
Letzte Nacht spielte ich bei der Vollmondnacht, in Los Realejos.
Kurz davor, hörte Cocolisa eine Sprachnachricht von ihrer Mami Ester. Sie sprang sofort und ungefragt ins Auto und wartete auf mich. Als wir dann ankamen, war Mami nicht da und ich sah Coco noch nie so enttäuscht und traurig!
Sie lässt sonst nie den Schwanz hängen!
Der Flieger hatte Verspätung, aber Spaziergänge helfen immer:
Ich liebe dieses Wetter! Man muss sich nur die richtigen Orte aussuchen, an denen natürlich alle leben wollen. Gestern war es dazu noch total windstill!
Bei meinem Auftritt stahl Coco meine Show, indem sie rührsehlig und mitten im Spiel, mit ihrem Pfötchen zu Streicheleinheiten aufforderte! 🥰 Aber natürlich kraulte ich sie während meiner Didgesolos ordentlich durch! 😄 Als Ester kam, wimmerten wir Beide wieder lautsark vor Freude und wir machten Sessions bis um halb drei!
Eine super Assosiacion, super Leute und eine traumhafte Location!
Heute sammelte ich im Hühnerstall mindestens so viele Maracujas wie Eier! Groß und gelb, lies mich erst mal stutzen, weil sie wie normale Flavicarpa aussehen! 😳 Aber nach einem Tropfen ist klar: Das sind Yellow Flamencos und sie sind extrem lecker! 😋 Die geschmacklichen Unterschiede von Maracujas entsprechen einem ganzen Korb unterschiedlichster Obstsorten!
Unbeschreiblich! Beim nachdenken, wie ich sie beschreiben könnte, ruft es innerlich nur noch: Noch eine, du brauchst noch eine! 🤪❤️🍹👌🏼⛱️
An der ganzen Straße entlang purzeln viele Sorten, der leckersten Königsklasse! Nur eine Panama Red schmeckt säuerlich, wie normale Maracujas. Wir müssen Früchte ernten, die Stengel markieren und beim Fund, die Stengel zur Pflanze verfolgen. Diese dann gleich austauschen! Wobei ich vorausschauend bereits Ersatzpflanzen gesetzt hab, weil nur so kommt man auf einen spitzenmäßigen Schnitt! Bei allen Sorten kann man auch mal undankbare Exemplare erwischen! Sauer, klein, kränklicher Wachstum und nur wenig Früchte! Stellt euch vor, man hat nur diese und kennt gar keinen Vergleich! 🙄 Wie meine erste gelbe Maracuja! Mickrig und fast schon bitter!
Heute mal wieder alle anderen Dinge aufarbeiten: Z.b. mehr Kombucha, Mikroorganismen, Ernte verarbeiten…
Für diesen Becher öffne ich schon einige Früchte! Bei Zweifel, oder Besonderheiten probiere ich hier und da mal einen Tropfen.
Die Kleine hat mich total überraschend angesprungen! 👌🏼 Etwas ganz anderes! Vielleich purzeln bereits die ersten Red Flamencos aus den dichten Büschen!? Supersüß und ein bisschen wie Mango!
Acht Liter reiner Maracuja Kombucha! 🤤 Von dem roten Kombucha hab ich ein Eis gemacht! Maracuja Kombucha Eis gibt es nur noch eines für Ester. 🫣 😅 So ein Kombucha Eis ist auch was ganz besonderes. Ein säuerlich, erfrischendes Wassereis! 25 Salate gekauft und eingegepflanzt. Es gab aber auch mehr Cocotime! Morgen bereite ich mich auf ein kleines Vollmondkonzert am Abend vor.
Mittags war es mal richtig warm und ich kümmerte mich um viele andere Dinge, wie Wurmfutter, Dünger und bevor Ester am Mittwoch wieder kommt, um einen neuen Kombucha.
Maracujaflocken setzen sich über Nacht bis unter den Hahn. Die neue Sorte sieht nachher so aus und schmeckt unglaublich reich! Man spürt die Zutaten nicht mehr raus, aber es schmeckt einfach exotisch, spritzig, leicht säuerlich und sehr fruchtig!
Die Charapitas werden leuchtend rot und sind supermild! Sehr aromatsch, aber nichtmal pikant! Es sei denn man beisst direkt rein!
Die Abende und Nächte sind traumhaft! Gestern war es sogar windstill!