Programmwechsel

Das tut auch gut mal wieder auf andere Aufgaben einzugehen:

Rot und Maracuja, kann man ja auch vor Ort mischen!

Morgen spiele ich ein kleines Konzert und weil meine umtriebige Ester so geschäftstüchtig ist, bringen wir Kombucha und Gläser zum Verköstigen mit. Eine Sache, bei der ich für uns selbst, den Heiligen Gral suche, ist immer vielversprechender als eine Geschäftsidee!

Auch spannend! Die ersten Charapitas sind am trocknen.
Chilis soweit das Auge reicht!
voll, voll, voll
Die neuen gelben Charapitas.
Bisher sieht in dem neu angelegten Beet alles super aus!

Folgene Pflanzen werden meine Finca noch sehr stark prägen:

Die neuen lila, oder rosa blühenden Kletterpflanzen, die ich im Tal einfach aus dem Boden riss, drücken rasant in den Raum!
Leider wenig Mangas, aber ich freue mich über den Baumwuchs, für die kommende Saison!

Heute gibt es mal wieder Tomatensoße zum einkochen.

🤤🙏🏼😋❤️🥰🤸

Bereits vorletzte Nacht, probierte ich die erste Papaya aus Ghana. Ein Traum! Nicht so rot wie erwartet! Hängt vielleicht mit dem Boden zusammen, der in Afrika teils so rot aussieht, wie in Australien!? Unglaublich lecker!
Es gab sogar ein paar Samen!

Oben, mein bisheriger Liebling und unten, Samen aus Ghana.

Ich bin auch scharf auf diese Pflanzen, weil sie im Winter überhaupt keinen Mehltau bekommen!

Seit gestern mit Gerüst. Die Wand wird total bunt! Vielleicht öle ich sie am Ende mit Kokosöl ein, damit diese Farben immer zur Geltung kommen.

Wenn man nur nebenher mal, verspielt ein paar Steine legt, läuft es manchmal am besten! Es wird natürlich auch besser, wenn man mit jedem Stein durch die ganze Reihe gehen kann, um den passenden Platz zu finden!

Es macht mich jeden Morgen glücklich, wenn ich meine Runde mit dem Miniaturwanderweg abschließen kann! 🥳 Reger Verkehr! Ich ging hoch und Haruki begegnete mir gerade nach unten! 😀

Die Katzen akzeptieren den neuen Ersatzweg auch schon, nachdem ich ihnen folgende Abkürzung geklaut hab:

Vorher. Katzentreppe.
Nachher. Heute auch schon weiter!
Viel spannender! 😄🫡🥰
12 neue Gläser, bei der Messprobe mit 0,2l.

Roter Kombucha mit Maracuja! 🤤

Puzzle

Auf dem Bild ist ein altes Stück Mauer zu sehen, das heute nicht mehr passt!

Der erste Felsen stand auf einem Erdwall, weil der aktuelle Bereich tiefer eingegraben ist.
Erst mal das nötigste abtragen. Es wurde später, für die neuen Felsen, noch tiefer gegrabern! 🤪
Erster Test.
Bei der obener Hälfte reicht es, wenn ich nebenher, immer wieder mal einen Stein setze.

Das war ein stundenlanges Gefummel, aber am Ende stand die untere Hälfte perfekt!
Der zweite Felsen von rechts, in der zweiten Reihe, wurde mit einem Steinkeil zwischen die alten und neuen Steine geklemmt! Alle anderen passten mit einem Klacken an ihren Platz. Viel Glück gehabt, weil so ein Lauf ist sehr unwahrscheinlich!

Damit ich trotz der Aktion einen Schritt nach Vorne sehe, hab ich am Abend, links, noch was drauf gelegt.

Bis zum roten Strich, auf dem obersten Block Stein, ist es noch weit!

Es ist nochmal etwas anderes, wenn man davor steht! Ich bin total erleichtert, dass ich diesen unteren Horrorteil hinter mir habe!

Scherbensammeln.

Vorher. Es sind halt große Entfernungen, aber man erahnt vielleicht noch, am Hang gegenüber, das bunte Chaos!?
Nachher.

Eigentlich wollte ich nur ein paar große. bunte Scherben aus dem Hang ziehen, damit es dem Auge etwas weniger weh tut. Aber dann rutschte ich doch spontan über eine Stunde auf dem Hang rum! Je schöner es wird, desto mehr stören einen die letzten kleinen Scherben! 😄

Genau, am Anfang bin ich dort runter geklettert und zog noch ein paar schöne Steine aus dem Hang, bevor ich diesen Teil abdecke. Zwei Schubkarren voll mit tollen Vulkan Steinen, wie auf den Lava Feldern. Aber voller Flechten und Mose!

Das muss ich jetzt abdecken, egal wie!

Das Gute war, dass ich den ganzen Müll nur hier ins Tal werfen musste. Schöne Steine warf ich auf einen anderen Sammelplatz.

Wie Tag und Nacht! Im Hintergrund erinnert nicht mehr viel an Müll!
Von Unten.

Die Erde, für die geplante Bambus Terrasse, ziert das Ganze noch.

Eine neue Reihe brachte den Abschnitt jetzt auf die aktuelle Höhe.

Das 3,30m Rohr ist kaum mehr sichtbar. Diese Steinplatten, aus dem Schutt sortiert, schichte ich wie Dachplatten auf die Rückseite. Der rote Strich, in der Mitte, ist das Ziel!

Rückblick um ein Jahr, mit der Terrasse, über die jetzt der Miniaturwanderweg verläuft:

August 2023.
September 2023. Mit dem Fass für die Maracujas.

20 Tage sind rum.

10. September.
Heute, aus einer anderen Perspektive.
10. September.
Heute.

Ab jetzt, kann ich den Hohlraum, hinter der Mauer, vom oberen Weg aus rein schütten. Mit jeder Reihe passt mehr Schotter rein.

Vorher.
Nachher. 24 Eimer

Ganz in der Nähe, auf der Hochebene, hab ich zufällig noch einen Haufen, mit GöGˋs Drainagescherben!
Die kauft ja eh keiner! 😄

Vorher.
Nachher. Die größeren Brocken fliesssen gleich in die Mauer ein.

Der Miniaturwanderweg entstand ja auch in diesen Tagen. Aber davon ziehe ich keine Bilder mehr raus, weil der We ist noch nicht ganz fertig und ich muss ins Bett!

Sonnenpause

Die Luft bewegt sich super und es könnte kaum schöner sein! Aber in der Sonne will man nicht lange arbeiten.

Links: Eine Reihe gestern und eine heute. Das Rohr hat jetzt 3,30m.

Im Schatten hab ich die neuen Kleterpflanzen mit den rosa Blüten bereits umgetopft.

Sie treiben schon und haben viele Wurzeln ausgebildet. Sehr dankbare Pflanzen, die im Tal nur von der Nachtfeuchte, ständig wachsen und total schön blühen!

Mit den Charapitas läuft es super! Während die einen wie irre Kugeln produzieren, wachsen die anderen noch.

Auch der Moringa, den ich wegen der Leichtigkeit, testhalber mit viel Torf eingetopft hatte schießt! Den hab ich schon zwei mal zurück geschnitten! Lecker und gesund! Schmeckt wie nussige Kapuzinerkresse.

Ein Keitt produziert wieder Riesenfrüchte!

Der wächst dafür kaum!

Manch andere machen keine Früchte, werden dafür aber richtig erwachsen!

Osteen.

Der Selbe von hinten.

In zwei Jahren wird das zum Mangowald.

Jetzt doch, Ingwer.

Bald gibts wieder ein paar Gläser Tomatensoße! 😋
Juhuu, es zieht zu, es zieht zu! 😄

Sonntagssport.

Der Hauptgrund, warum ich so Gas gebe, ist das absichern von dem Weg, damit mir dieser nicht mit einem erneuten Einsturz noch mehr Arbeit bereitet! Bis zum Monatsende wollte ich auch sehen, was in einer 20 Tage Etappe möglich ist. Da begann das große Aufräumen und der Bau von dem Miniaturwanderweg. Es ist interessant eine Liste mit geschleppten Kübeln anzulegen! Vielleicht sollte ich zum Monatsbeginn eine breitere Liste/Tabelle anlegen. Bis jetzt sind es 537 Kübel Schutt, die ich seit dem 10.September versetzt hab. Verrückt, ich hatte ca. 600 geschätzt und das könnte bald so aufgehen!

Unten kann ich noch viel super Erde abtragen. Ein Schatz! Was auf der Erde noch liegt, wird in zwei Reihen von der Mauer verschluckt sein! Heute importierte ich schon wieder Schutt von Oben! Alte Blöcke und große Brocken zum füllen.

Heute hab ich mich vollens durch den Schutt gegraben und konnte zum alleresten mal, von einer Wand zur anderen sehen.

In dem Bild sieht man deutlich Steine der Naturmauer und wo die Terrasse in die Tiefe ging. Die großen Brocken im Schutt sind ein Segen! Dort kommt der kühle Wind raus und da kann man in der Tiefe auch einen Starkregenablauf anschließen! Am Ende lag nochmal eine schöne Steinreihe drauf, aber da war es schon wieder zu dunkel.

Schon wieder dunkel! 😀

Heute knipste ich nur ein Bild bei Tageslicht, ansonsten hab ich es wieder voll durchgezogen!

Die erste Papaya aus Ghana Samen. Mit dem Probieren warte ich aber bis Ester wieder kommt! Sie hat eine Performance, wo sie mit einer Kollegin live, Geschichten vertont. Also die Kollegin erzählt und Ester spielt. Genau dafür hat sie ein unwahrscheinliches Talent!

Der letzte Meter, der fetten Mauer, wächst nach Oben. Im Hintergrund, das Rohr, das mit einem Lappen abgedeckt ist. Es ist gut 2,30m lang und dementsprechend tief geht es in den Boden. Weil das ganze Erdreich wird ja noch viel tiefer abgegraben, bis alles über 3m hoch wird.

Die Blöcke stehen nur als „Gerüst“.

Links, von der Eckstange steht bereits, ein aus Schuttbrocken gebautes Stück Mauer, das nachher mit der Quermauer verbunden wird.
Die ganzen großen Brocken sind schon wieder verbaut. Viel Schutt und Schotter kann ich abgraben und direkt als Drainage zwischen Wand und Berg füllen. Mit mehr Platz kann man immer besser laufen und arbeiten. Es ist noch nicht zum greifen nah, aber der Rahmen ist abgesteckt und ich kann es mir immer besser vorstellen! Das motiviert nachtürlich alles!

Bonzen Suppe. 😄

Seit langem hab ich in der sonnigen Mittagspause mal wieder eine schöne Kürbissuppe gekocht. 😋

Dieses Jahr hab ich anscheinden eine andere Sorte. Die Pflanzen krüppelen vor sich hin und gehen jetzt plötzlich voll ab. Vielleicht sind die wurzelfressenden Maden geschlüpft, oder was weiss ich!?

Neben dem supersaftigen kanarischen Knoblauch, hab ich das Ganze, mit sechs Charapitas gewürzt. Ein Vermögen, wenn man das kaufen müsste! 😀

Die ersten Charapitas hab ich testweise mit Eiern versenkt, aber in Suppen und Soßen, ist das echt eine sehr leckere Delikatesse! 🤤❤️👌🏼

Ein Geschenk vor meinem Tor: Bananentoniˋs Flaschenkürbis.

Das war ein traumhaft schöner Tag und auch um 5 Uhr morgens, kann ich meinen Cappuchino nackig im Freien machen! 🤸🥳 Es ist so dunkel, dass ich während des Aufheizens der Maschine, auf der Hochebene rumlaufen und die Gerüche genießen kann!

Der Bambus schießt schon über das Bananenzelt!
Daneben sieht selbt der Teide klein aus! 😀

Am Morgen säuberte ich sorgfältig die Ecke, wo die Mauer plaziert werden soll.

Die originale Mauer als Fundament!

Es ist Glück, aber auch sorgfältige Beobachtung und letzendlich hab ich mich von meinem Gefühl leiten lassen! In diesem Schutt Chaos traf ich bis ins letzte Eck, genau auf die Grenze, von dem schönen alten Boden!

In dem blau markierten Loch, steckt jetzt eine Stange im rechten Winkel, an der ich eine Leitschnur spannen kann. An der roten Markierung hab ich einen halben Meter tiefer, ein Rohr eingebaut, durch das ich in Zukunft Leitungen, bis unter den Boden durchziehen kann.
Da sitzen auch schon die ersten Brocken drauf, aber bis zum Feierabend war es total finster! Bilder gibt es morgen, also heute!

Mischkultur

Heute hab ich das Wurmbeet wieder gepflegt und versuche nun mit einer Mischkultur ausgewählter Pflanzen mein Glück!

20 x Lauch, Pastinaken und viele Test Tomaten.

Setzlinge wie diesen Lauch, bekommt man für 10 Cent.

Neues Feature, eine versenkte GöGˋs Eidechsenfalle, falls doch mal eine Echse über die Barriere kommt.

Es gibt zur Sicherheit auch noch Tomaten in Töpfen, weil ich will sie kennen lernen und mit Sicherheit frische Samen sammeln. Es gibt noch weitere frische Beet und Topfpflanzen, wie noch mehr rote Charapitas. 14 junge, gelbe Charapitas stehen auch schon in Töpfen.
Spannend, diese hier bleiben orange. Sie sind einen Tick pikanter.

Eigentlich hätte es für heute gereicht, aber sobald es kühl wird, buddel ich unten wieder weiter:

Nach wenigen Eimern (18) stiess ich auf den originalen Boden:

Der hintere Stein kommt aus einer antiken Mauer, die genau hier entlang läuft! D.h. innerhalb der Mauern stehe ich auf altem Erdreich und ausserhalb, ging die Terrassenmauer in die Tiefe. Diese Tiefe ist mit Bauschutt aufgefüllt. Also hab ich genau die Erdterrasse ausgegraben und mauere sie jetzt vom Schutt ab. Dafür hab ich mich jetzt ca. 4m breit und bis zu 4m tief rein gegraben!

Auf den letzten Meter wurde es noch spannend! Hier konnte ich gerade noch, ohne eine Lawine auszulösen, einen Boiler aus dem Schutt ziehen. Vor einem Jahr musste ich mal 4m³ extra abgraben, weil ein zerfetzter Kühlschrank tief und quer im Schutt gesteckt hat!

Hier steckt z.b. ein Teppich tief im Schutt. Den kann ich beim einmauern gerade noch einquetschen, weil würde ich ihn raus ziehen, kämen wieder 100 Eimer Schutt mit.

Es geht schon auf die finale Tiefe zu.

Ansonsten kam jetzt zum Glück, vor allem unten rum, ganz grober, richtig verkeilter Schutt.

Es war schon zu dunkel, aber hier kommt nach 40 Jahren, total schöne Erde ans Licht!

Man kann es sich schon gar nicht mehr vorstellen, aber es wäre traumhaft, wenn ich bald diese Ecke setzen könnte!

Ein süß saures Problem!

Irgendwo an meinem Zaun steht eine rote Maracuja, die total aus der Reihe tanzt. Sie ist normal, also total sauer! 😀

Innen orange, schmeckt wahnsinnig lecker und nur süß! Die gelblichen sind für mich zu sauer, obwohl sie zum verarbeiten ok wären.

Die guten Panama Red sind fast schon apfelförmig. Die Sauren eher länglich. Jetzt pflücke ich ständig, markiere die Äste und probiere, damit ich die Saure raus finden kann. Die wird dann am Stamm abgeschnitten.
Genau so muss man das machen, weil es gibt immer Variationen! Stellt euch vor, man pflanzt bei diesem „Roulette“, den sauersten Samen von hundert und kennt gar nichts anderes!
Die Saison geht erst richtig los und es ist dieses Jahr traumhaft! Es gedeihen schon zwei Drittel Königsklasse!

Es gibt schon schattige Stunden, aber wir haben, wie im Frühjahr, mehr Sonne als im Hochsommer!