Eigentlich wollte ich bis zum Abend noch etwas an den Sounds der Maschine rum schrauben, aber ich kann mich jetzt schon über viele super Verbesserungen freuen! Gegen 14 Uhr war absehbar, dass es regnen wird. Laut Vorschau nur kurz, doch ich entschied mich noch ganz schnell die Maschine zu zerlegen und ins Auto zu packen! Perfektes Timing und jetzt, um 16:30 Uhr, hat es sich richtig eingeregnet! Zum Einladen steht das Tor offen und ich dachte schon, hoffentlich streunt unsere liebe Cocolisa nicht zu weit davon! Dann fand ich sie im Fussraum eingekuschelt. 🥰
Vielleicht hofft sie, dass es damit wieder zu ihrer Mami Ester geht, aber sie sammelt auch Lieblingsplätze, an die sie sich verkriechen kann! Ich setzte mich ein wenig zu ihr ins kuschelig warme Auto, doch sie schlief richtig ein und für mich gibt es jetzt einen schönen Cappuchino mit Schoko Napoletaner. 😀 Auch hier hab ich mein romatisches Geprassel auf dem Dach.
Nachtrag: Eben nutzte ich eine Regenpause, um einen Avocado zu schützen, der sonst total nieder gefressen wird:
Zum Glück hab ich noch ein selbst geschneidertes Baumnezt übrig!
Um diese Zeit kommen die Juni Käfer aus der Erde und richten an manchen Stellen einen enormen Schaden an! Mit Schwefel einpinseln hilft, aber das spült natürlich der Regen ab. Am besten ist es natürlich das Ganze für ein paar Wochen komplett ein zu packen, so lange er noch kompakt ist!
Heute setzte ich das zwölfte Feld an. Vorne rechts: Gerste. Vorne links: Weizen.
Da darf es jetzt ruhig rein regnen, weil das Ganze endlich ablaufen kann!
Das erste Gerstengras leuchtet richtig grün und ist mega fett!
Morgen, oder am Montag, werde ich den ersten Gerstengrassaft pressen und bin schon sehr gespannt! Er soll milder schmecken.
Gestern überraschte mich Sylke, eine Freundin und Nachbarin aus dem nächsten Barranco, die mir ein paar Dinge aus Deutschland mitgebracht hat. Dabei war auch eine Tüte dieser Nippel, für eine automatische Nippeltränke:
Erst mal ein kritischer Blick! 😀
Sie sind einfach und genial aufgebaut! Mit der Kugel sind sie relativ schwer und drücken, in jedem Winkel angebracht, wirkungsvoll auf den Verschluss!
So tolle Teile hab ich hier noch nicht gesehen!
Die letzte Tränke war im Vergleich ein Vollschrott! Man musste erst den Becher abflexen, den man sonst, wie eine normale Tränke, täglich reinigen müsste. Dann hatte der Verschluss keinen Gegendruck und tropfte jeden zweiten Tag leer! Nur wenn man ihn ganz genau in einen bestimmten Winkel hin fummelte, hielt es mit Glück eine Weile dicht!
Dieser toleriert einen flacheren Winkel, mit dem ich es den Hühnern noch komfortabler anbieten kann!
Jetzt kann ich auch mal ganz beruhigt gehen und mich einfach auf eine wirkungsvolle Physik verlassen!
Und die Hühner liebe es, wie uns Chucky eindrucksvoll vor macht. 😊
In ihrem 30l. Tank bekommen sie gelegentlich etwas kolloidales Silberwasser, womit das Wasser rein gehalten wird und das angeblich sogar vor Parasiten schützen soll.
Langsam kommt die Produktion in Schwung! Hinten fehlen noch 2 Tage, dann kann ich auf einen Blick die vollständige 12 Tages Produktion präsentieren! 🐄-rülpser🐄 🤭
Vorne rechts steht Gerste und links Weizen.
Man sagt mit 30ml/Tag bekommt man schon genug von allem. Ich strebe aber eher 150 – 200ml/Tag an. 💚 Mal ganz abgesehen davon, dass dies vielleicht der einfachste Jungbrunnen ist, geht es mir vor allem um die tägliche Energie! Egal ob Performance, oder Steine werfen, davon kann man nie genug haben! Obwohl es im Pavillon meist dunkler als geplant ist, grünt es prächtig!
Mein erstes Gerstengras sieht fett und saftig aus!
Endlich kommt die Sonne raus, aber es regnet auch, wieder und wieder.
Ist überstanden! Die Katzen kuschelten sich bei mir in Sicherheit und Coco schlummerte unter dem Tisch.
Die arme Maus versteht natürlich nicht was los ist und vermisst ihre Mama Ester! 🥺
Aber sie liebt es von mir durchgekrault zu werden und gemeinsam pflegen wir ihr Fell.
Mein Haruki ist magisch von ihr angezogen, doch das ist leider noch einseitig! „Hängt da was an meinem A****?“ 😄
Aber wehe da kommt mal ein Auto vorbei, dann verteidigt sie bereits unser Revier!
Coco hat einen Platz im Container, unter der kleinen Musikmaschine. Unter dem Wohnwagen und unter dem Container, doch allein ist sie nur selten! 🤭
Wir machen gemeinsam Spaziergänge, bei denen Coco immer wieder die Aussicht geniesst.
Es ist so ein sinnliches Mädchen! 🥰
Sie schätzt aber auch ihre Unabhängigkeit!
Der Tag beginnt heute total klar, doch der nächste Calima ist im Anmarsch! Hoffentlich hab ich an meinem dritten Sonntag in La Laguna endlich mal Glück.
Vergesst das Foto! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie klar man in die Wellen rein sehen kann!
Sobald der Südwind sich dreht, werde ich an der Maschine weiter programmieren! Gestern hab ich mich wieder in den komplizierten Synthesizer rein gewurstelt und sollte jetzt 16 Songs im Akkord zurecht mischen. Für Sonntag ist soweit gutes Wetter angesagt. Jedoch mit kalten Nächten, wie wir sie zwar letztes Jahr schon öfter erlebt haben, jedoch nicht ein mal in den 5 Jahren zuvor!
Auch wenn es in der Nacht recht fönig war, war es doch ein typischer Dezember Sturm!
Morgens 18ºC
Mit dem Regen geht es auf 15º und dann aber auch wieder auf frische 20ºC. hoch
Meist bekommt man auch Regenpausen und die Erste hab ich gleich genutzt, um den näheren Bereich zu verbessern:
Vorher.
Ich hab das Stroh auf allen Wegen um den Wohnwagen verteilt und staune mal wieder was da zusammen kommt!
Das Wetter ist, wie oben beschrieben, nur selten schlecht, aber wenn es nass wird, dann knirscht der Sand unter den Schuhen und das hat mich am meisten am Ganzen gestört!
Jetzt gehe ich vom Tor, zu den Hühnern, zum Container, um den ganzen Wohnwagen bis ins Pavillon, wie auf einem Teppich. 😊 Auch wenn es nass wird, verfilzt es zu einer platten Matte! Wer keinen Betonboden hat, hilft sich oft mit Schotter, doch ich hasse es, zuhause auf Kies rum zu eiern! Dann schon lieber auf Sand! Mit Stroh hab ich vorerst mein Ding gefunden!
Nach einer schönen Vorbereitung konnte ich sie eben in Tacoronte abholen.
Ich war gestern schon dort, entschied mich aber extra nochmal für sie zu fahren. Gestern Abend wäre es ein schmerzlicher Abschied von der Mama Ester, aber heute früh, musste Ester eh zur Arbeit. Coco war also allein und ich Held kam als Befreier! 🦸♂️ Coco war confused, aber happy! Jetzt sind wir auf der Finca und sie lief zielstrebig zu ihrem Zitronengras.
Es ist auch für mich traumhaft, dass die Finca schön, spannend und vor allem dicht ist! Coco kann den ganzen Tag rum streunen und so viel entdecken! Sie liebt Katzen! Haruki ist so cool, dass er schon zum wiederholten mal ihr langes Fell streicheln möchte! Haruto verkriecht sich unterm Wohnwagen. 😊 Schlecht für ihn, dass Coco auch keine Gelegenheit auslässt, sich irgendwo darunter zu verkriechen. Sie scharrt und rumpelt jetzt auch unter dem Wohnwagen! 😃 Es regnet wieder. Wir müssen also zusammen rücken! Jetzt sind wir also vorläufig zu siebt und ich nehme mir die Zeit, alle zu entertainen! 🕺 Das Beste ist wohl die Stille! Es ist aufregend, aber auch total entspannt! Der Rahmen ist ein einziger Traum für Alle!
Schön, wie die Hühner für mich arbeiten! Sie bekommen Fressen und ich bekomme: 💩
Aber ich freue mich auch über Eier! 😃
Das wird immer schön auf die Würmer geschichtet…..und mit Grasnarben abgedeckt. Schön durch gespült für Wurmsosse. Die Würmer fressen in einem Tempo, dass die Badewanne scheinbar nie voll wird. 😳Ein riesen Aloe Vera Blatt mit Kohl.
Es macht aber auch Spass die Hühnchen zu verwöhnen und sie bekommen so schöne Federn.
Blondi hatte ja ein blutiges Loch im Flügel und auch die anderen sahen echt traurig aus!
Auch die Chickos sind zufrieden! Links mein supercooler Kumpel Haruki und rechts mein schmusiger Sturkopf Haruto. 🥰
Für mich hab ich etwas Tolles entdeckt! 5l. /12€ Das könnte ich evtl. in den Kühlschrank bekommen, aber ein Grösserer wartet bereits auf mich. Davon drei Stück, um einen grossen Kombucha mit der Zweit Fermentation zu aromatisieren. Das spart viel Arbeit und das Zeugs geht eh schnell weg! 2 x 3 solcher Tanks wäre perfekt!
Haruto 🥰 Sie werden langsam fett! 🫠
Die Musikmaschine bekam eine neue schöne Kortel, die ich aus einem Lederbeutel rauben musste.
Zum Glück war die nicht durch, weil die länge zu bestimmen ist eine sehr knifflige Sache! Diese ist etwa 15mm kürzer, um einen alten passiven Effekt wieder herzustellen.
Ab ca. 120 Bpm, also Umdrehungen pro Minute, beginnt die Schnur den Besen auf die Snare zu tippen, was dem Ganzen, im Livebetrieb, einen schönen Swing zwischen das Geklacker gibt! Je schneller, desto lauter! Anschliessend spielte ich nch ein wenig um neue Songs zu testen und um ein neues System auszuarbeiten:
Es geht um eine neue Songliste, die auf die nötigste Information runter gebrochen ist und mir bei der Perfomance hilft. Song Namen, welche Pattern sind in dem Song aktiv. Wie schnell? Was macht der Didge Effekt. Sitar Effekt? Welcher Analogsynthiesound und welcher Digitalsynthiesound. Gruppenbeschreibung der Percussion. Z.b.: Afro, Tabla, Elektro, oder Ambiente. Welche Besonderheiten, wie z.b. ein Chello, oder Kontrabass. So eine Art Einstell Überblick. Dann brauche ich eine zweite Tabelle, mit der Song Reihenfolge und mit den Infos der automatischen Struktur, die jetzt verstärkt zum Standart werden soll! D.h. Ich bekomme ein Klick auf die Ohren und synchonisiere darauf die Musikmaschine. Dann lasse ich einen Phantomsong, ohne Klänge laufen! Es gibt keinen Klang, aber die Instrumente werden in den einzelnen Parts der Songstruktur automatisch an- und aus gestellt. Die Musikmaschne spielt über die Mechanik die Klänge ab. Die Känge können trotzdem in jedem Part automatisch gewechselt werden. Das ist ein wahnsinns Trumpf und dieses Potential will ch in den nächsten Wochen nutzen!
Gestern hatte ich ein paar Freunde zu Besuch und es war mal was ganz Neues, zu viert über die Finca zu schlendern!
Mein lieber Freund Jürgen, knipste mir ein Bild und darauf kann man endlich mal die Grösse der Papayas sehen!
Wir machten eine Verköstigung von Weizengrassaft und anschliessend gab es noch ein Schlückchen Kombucha. „Man möchte sich rein legen!“ War der erste Kommentar. Es geht nicht nur mir so! 😊 Gestern hab ich gleich die riesen „Patrone“ mit 16l. Darjeeling angesetzt.
Die angebrochene Flasche hab ich in den Kühlschrank gestellt und am Abend einen Schluck probiert. 🤩 Nachts musste ich noch zwei mal raus um nochmal zu probieren, ob es wirklich so unglaublich schmeckt, wie ich das in Erinnerung hatte! 😃 Spannend, ob es noch säuerlicher wird, weil der erste Tee schmeckt ja eh so, reich, weich und rund! Das grosse Glas steht jetzt auf dem Platz, der die Abwärme vom Kühlschrank bekommt. Ich denke an massgeschneiderte Leder Beutel für die grossen Flaschen! Es gäbe noch Massen, an nicht besonders schönem, aber unempfindlichen Leder, das eh für reine Gebrauchsgegenstände gedacht war. Eigentlich sollte man nur in solchen Glasflaschen das Quellwasser holen! In Beuteln wären sie etwas geschützt und vor allem im Dunkeln! Riemen wären mir auch lieber als dieser Plastikgriff!
Ich sitze schon wieder vor einem Glas! 🤤 Er ist soo lieblich, aber die leichte Ingwer Schärfe verpasst ihm doch einen würzigen Abgang!
6:30 Uhr und 16ºC. Wie vorgestern, beim Wasser holen:
Allerdings am Nachmittag, bei der Quelle.Wieder Zuhause in Buen Paso.
Es fasziniert mich immer wieder, weil man in wenigen Minuten eine ganz andere Realität präsentiert bekommt! Die 17ºC gehen runter bis nach Icod! Erst auf den letzten Metern macht es fast einen Sprung nach Oben. Jetzt sitzt mir das kühle, aber klare La Laguna natürlich noch im Nacken! Und dagegen der warme Süden, das sind Welten!
Der wundervolle, mystische, schwarze Berg. Dann der Cappuchino und die Heizung!
Heute probierte ich die ersten 250ml. Kombucha. Von Maracuja und Ingwer spürte ich nicht viel! Er war vielleicht immer noch etwas zu lieblich, aber so lecker! Der Duft, der aus seinem feinen Schaum aufsteigt und diese natürliche Balance! 🤤 Junger Wein kommt für mich am nähesten ran, doch es ist etwas ganz Anderes!
Oh doch, hier springt einem voll der Ingwer entgegen! Riecht wie das australische Bundaberg Ginger Beer! 😋
Oh mein Gott, ich dreh durch vor Begeisterung! 😄 Das Leckerste überhaupt! Ihr seht den Bodensatz und den oberen Rand. In jeder Flasche verhält es sich anders! Es blubbert mehr oder weniger. Ingwer – Maracuja wird trüb und Maracuja pur, bleibt klarer. Hier öffne ich eine Flasche mit Maracuja und man sieht, wie danach der Satz unten hoch sprudelt.
Vielleicht versuche ich es beim Abfüllen mal zu filtern, damit es besser aussieht, aber das schmeckt halt komplett, soo lecker, dass man es vielleicht gar nicht mehr verbessern kann!? Leute, sind es nicht immer die grössten Freuden die ungesund sind? Aber das ist so eine sinnliche Sprudellimo und sie ist auch noch gesund! 🤸🫠 Und ich hab sie noch nichtmal gekühlt probiert! Probiotische Bakterien, sind so heilsam für unsere Verdauung und unser ganzes Inneres! Von den Schleimhäuten, bis zum Darm, ist quasi, laut meiner Heilerin, unsere nach innen gestülpte Haut! Wenn es dem Darm gut geht, geht es auch der Haut gut und wer das Thema schon vertieft hat, weiss auch, dass die Darmbakterien wahnsinnig wichtig für unsere psychische Verfassung sind! Wir denken manchmal, wir hätten Lust auf irgend was, aber in Wirklichkeit sind es unsere inneren Meister, die nur an den „Schnüren“ ziehen und uns fern steuern! 🤭 Die Kilos von Bakterien, die in Symbiose mit uns leben. 😀 Heute setz ich gleich das riesen 16l. Glas mit Schwarztee an und das wird noch lange nicht reichen! Die erste Erfahrung zeigt mir, dass die klassischen Milchflaschen am besten geeignet sind und da kommt man später auch mit einer rechten Bürste rein!
Hier hab ich nochmal was im Bezug auf 3: Drei Klänge: Ein kurzes Klangbeispiel der originalen Sitar, dann minus 5 Halbbtöne und darauf minus 12, also eine ganze Oktave darunter. -5 hat dieses schräge Feeling, was mich an arabische Klänge erinnert und -Oktave klingt schon fast wie ein Bass!
Diese Stimmungen werde ich nun ab und zu dazwischen schieben. Dann kommen noch Araber Flöte und Didgesolos, wie der Orient Express, um das ganze Geklimper etwas ab zu wechseln und auf zu lockern! Wenn ich schon ein zweites Mikro zur Hand haben werde, kann ich auch gleich noch Maultrommel mit einbauen und gelegentlich verstärkt moderieren! Mit meiner lieben Lehrerin Ester, werde ich noch lernen die Einzelklänge der Musikmaschine vor zu stellen. Damit kann ich erfahrungsgemäss das Publikum auf grossen Plätzen näher zu mir her ziehen und noch stärker mitnehmen!