Wie versprochen, brachte mir Bananentoni die ersten stachellosen Cheyotes!
Die sind nichht nur fast stachelfrei, sondern auch noch riesig! Zuerst dachte ich, dass das sicher am Bergklima liegt, aber die Weisse hab ich z.b. auch auf dem Berg gefunden.
Antonio produziert ja auch Wurmerde und hat sicher noch ganz viele Tricks am Start! Die Dunklen bringt er mir noch und inzwischen hab ich mich ganz klar gegen die Stacheligen entschieden! Falls die Pflanzen jemand geschenkt haben möchte, könnte er/sie damit ganz schnell riesen Flächen überwuchern lassen! Toni erzählte heute: Falls ich diese Früchte je mal kochen sollte, könnnte ich die Samen gleich als Nachtisch, oder Beilage einplanen, denn sie schmecken wie lecker Mandeln!
Mit dem Kompost bin ich echt an einer heissen Sache dran, muss aber noch viel lernen! Vor allem was die Zutaten und deren Anteil an Stickstoff und Kohlenstoff angeht! Aber erst zu den Fässern: Gestern öffnete ich eines für einen kanarischen Nachbarn, der erst mal rückwärts lief, weil er weiss, wie Jauche stinken kann! Dann war er echt überrascht, als er mit der 👃 direkt über der Brühe hing!
Weil ich ständig nachfüllen muss, will ich keine Mikroorganismen verschwenden! Das Fass wird warm, also bekommt es etwas Zucker:
Und frische Emˋs.
Jetzt können die sich nachhaltig vermehren.
Ich wollte trockenes Zeugs häckseln, aber das hat fast schon geraucht vor lauter Staub! Also zog ich los, frisches Grün zu sammeln! Es ging direkt zum saftigsten Klee am Waldrand.
Vorher.Nachher.
Das ist nun kein lästiges Unkraut rupfen mehr, sondern lecker Rohstoff Gewinnung! Der Klee hängt Büschelweise an den Stämmchen und geht ganz schnell und leicht raus!
Vorher.
Drei kleine Palmeritas bekommen jetzt wieder Licht:
Koko, auf der Terrasse.Eine kleine Fächerpalme. Die einzige Washingtonia, bisher.Eine kleine Koko, vor dem Bambusgarten.
Der neue Haufen ist zerschnitten und wird mit dem Alten abgedeckt.
Er wächst und riecht schon fermentiert! Ist aber nicht mehr so heiss, wie ich das gerne hätte! Darum weiter lernen!
Um 16 Uhr gabs für mich eine lange heisse Dusche, in der prallen Sonne! Die lief so lange, dass ich einfach in der Landschaft rumschauen und es genießen konnte! Die Würmer hab ich auch kontrolliert. Sie sind fett und die Vererdung scheint rasant zu laufen! Wurmfotos erspare ich euch! Hier ist ein Wurm: 🪱😃
Heute kam, wie fast jeden Tag, Bananentoni in der Pause rüber. 😃 Bei uns wächst so eine schöne Freundschaft! Er zeigte mir, wie ich die neuen Papaya Samen behandeln sollte und wie man die Banane pflegt, wofür eh nur drei Griffe nötig sind! Ihr hättet den Ganz in seinen Augen sehen sollen, als er eine kleine Bryonioides Maracuja probiert hat! Ich schenkte ihm zwei Stecklinge, worauf er mir erzählte, dass er noch eine Finca weiter oben hat. Er kam noch nicht dort hin, aber dann bringt er mir zwei stachellose Cheyotes, wovon eine fast schwarz sein soll!
Gestern räumte ich mal wieder stundenlang im Container rum. Hier seht ihr den sauschweren Seitenblock von dem Schreibtisch.
Die Tischplatte kommt quer über das Regal und gestützt wid das Ganze von richtigen Eisenträgern:
Hier...und hier.
Also superschick, wie der Aktenschrank:
Den kann ich gleich mit Stoffen und Leder befüllen. Gut für den Überblick!
Einen tollen Drehstuhl bekam ich auch noch auf den Weg!
Da kann man alles einstellen und die Lehne schwingt schön! Ich bevorzuge auch ein Kreuz aus Kunststoff, weil ein Metallgestell den ganzen Elektrosmok einsammelt und durch den Dom schickt! Das berichtete der geniale österreichische Erfinder von den Schwingbetten und dem Schwingsessel!
Meine Compañeros sind fast immer an meiner Seite! 🥰
Erst mal ein Beweisfoto, wie knatterkalt unsere Tage beginnnen, weil das manche Kanaren gar nicht glauben wollen.
Gestern hatte ich einige aussergewöhnliche Aktionen östlich von unsere Barrancos zu erledigen! Um 9 Uhr! stand ich bereits in Puerto, um meiner lieben Denise einen kleinen Umzug zu fahren.
Am frühen Mittag lernte ich Doris kennen, die über einen gemeinsamen Kontakt Mikroorganismen bestellt hatte. Zuerst schrieb sie, dass sie an dem Tag nicht kann, weil sie Geburtstag feiern. Worauf ich vorschlug, dass ich dem Geburtstagskind ein Ständchen spielen werde, was meinen Kurzbesuch legitimiert hat! 😃
Dann ging es weiter zu Holger und Anja, die ich auch erst vor Kurzem kennen gelernt hatte! Seht mal wie schön die, in der Nähe meiner Fabienne wohnen!
Dann geht es gerade so weiter, wie ich meine neuen Freunde kennen lernte: Man unterhält sich, bis einer sagt, Mensch, den, oder diese Person musst du kennen lernen, weil es sich perfekt ergänzen könnte!
Je mehr Bekannte ich hier habe, desto mehr lerne ich kennen!
Hier konnte ich mich beim gemeinsamen Kaffee kaum satt sehen! Noch ein Ständchen und schon ging es weiter zu Fabienne.
Wir trafen uns in ihrem alten Büro, in dem weitere, sehr hochwertige Möbel auf mich warteten. Ein hammer Schreibtisch und ein kleiner Aktenschrank mit Schubladen. Alles sauschwer! 🤪
Eine tolle Stimmung bei St. Úrsula auf unserer kleinen Autobahn!
„La Puntilla“ – wird alles markiert, wenn Maps am Laufen ist!
Ich wohne ganz am Horizont, was man sich anhand der Lage vom Teide vielleicht vorstellen kann!? Heute geht es gleich früh weiter! Auto ausladen, zumindest was ich alleine heraus bekomme und dann mit den Katzen zu Sandra, weil mein Haruti Schmerzen an der Pfote hat!
Seit langem saß ich mal wieder im Parkpavillon und dachte plötzlich, huch, was ist denn das?
Ganz rechts versteckten sich Bananen!
An der rechten Banane hängen Früchte und dabei bemerkte ich nichtmal die Blüte!
Jedes Bündel hatte so ein Deckblatt, wie ich es hier gerade anhebe!
Mit 2-3 Blättern hat man schon wieder eine saftige Schubkarre für den Häckselplatz, aber wenn die Bananen geerntet werden, ist der komplette rechte Stamm fällig! Die Tage lass ich mich natürlich vom Großmeister Bananentoni beraten! Er war heute schon bei mir und bekam Zuckertraube, sowie Black Cherry Tomaten, wegen den Samen! Ich zeigte ihm meine Wurmzucht, die ich ja ihm zu verdanken habe und erzählte alle Neuigkeiten zu Kompost und Mikroorganismen! Dann bekam er noch eine ghanesische Papaya. Kurz darauf hing schon wieder eine Tüte an meinem Tor:
Eine neue Papaya, zu der ich Folgendes lernte: Ich dachte immer mir fehlt noch eine Sorte, deren Früchte nicht direkt am Stamm hängen, sondern wie an langen Schnüren! Das sind Machos und davon bringt er mir auch noch eine Pflanze! Ob die Samen der Macho Papaya auch Machos hervorbringt, weiss ich nicht! Ein paar schöne fette Avocados waren auch noch in der Tüte! 😋
Dann waren da noch die Cheyote, die ich bereits vorziehe. In Videos höre ich Leute klagen, dass das Schälen, wegen der Stacheln lästig sei!
Jetzt bringt mir Toni noch Früchte ohne Stacheln, von denen ich noch gar nicht wusste, dass es sie gibt! 😳🙂
Der einzige Konflikt ist, die Pflanze die bereits Gas gibt! Was mach ich denn jetzt mit der? Zeit sparen und Stacheln schälen? Ich glaube nicht!
Das sieht jetzt vielleicht blöd aus, wenn ich klage, dass wir nur 23 Grad haben und diese zwei Grad echt fehlen! 😌 Dafür kann man die Sonne genießen, weshalb ich ja auch kurz im Parkpavillon saß.
Morgens verteilte ich die letzte Bokashibrühe und gab das letzte Gemüse zu den Würmern. Das ist der perfekte Zeitpunkt für ein paar Pilzsporen und einer fein gesiebten Schicht roter Erde!
Dann kommt ein typischer Rundgang. Der kleine Avocado will zu früh blühen, aber das grössere Problem sind die Käfer, die um diese Jahreszeit zuschlagen. Hier hab ich es mit Schwefel vergällt, sonst wären alle Blätter in 3-4 Tagen weg!
Weiter ins Tal:
Diese Granadilla wächst prächtig!
So sehen schöne Triebe aus! Der Rechte darf gleich in einen Wildbaum klettern!
Das sind solche Diven, wenn sie klein sind! Mit 3-4 Pflanzen kämpfe ich schon seit zwei Jahren und sie fallen immer wieder zurück! Die im Pavillon blüht schon wieder zu früh, dabei sollte sie noch wachsen!
Ein herrlicher Morgen! Totale Stille, bis auf das Vogelgezwitscher!
Die ersten vier Pinien im Wald haben mich schon eingeholt!
Dabei hab ich sie mehrmals zurück geschnitten!
Der Pfirsichgarten ist auch ein schönes Örtchen in das man sich in der Ferne zurück ziehen könnte!
Wildblume.Avocado von Bananentoni, wächst!Das Parkpavillon aus einer anderen Perspektive.
Täglich kann ich mich über jede einzelne Kugel freuen! Heute gab es eine sehr lange heisse Dusche, im Windstillen, mit der Sonne bis zu den Füssen! Um 19 Uhr werde ich zum Essen abgeholt. Es reicht also gerade noch zu einem täglichen Abend Spaziergang mit meinen zwei Katern!
Seit gestern ist wieder ein Fass frei, also muss ich schnell das aktuelle füllen, damit es schnell reifen kann!
Vorher.Nachher.
Dafür erntete ich eine Schubkarre Kaktus im Pfirsichgarten.
Mit dem Japanmesser macht es richtig Spaß, in der Abendsonne zu sitzen und gepflegt zu schneiden!
Nachdem das Fass voll war, passten nur noch wenige Liter mit Mikroorganismen rein!
Deckel drauf mit Gärglas und abwarten. Mit der älteren Hälfte, wäre das Ganze schon ab 2-3 Wochen erntereif, weil den Kaktus könnte ich auch so an die Würmer verfüttern und davon wachsen tonnenweise Riesendinger nach!
Langsam glaube ich, dass das erste Fass nur wegen ein paar Nudeln nach Erbrochenem gerochen hat. Weil das Zweite riecht immer noch nach Mixed Pickles.
vorsichtig gerührt, damit die Glibberbeutel aufplatzen, die Samen aber nicht gehackt werden.
Zuckerwasser, 200gr. auf 800ml + 400 ml Maracuja
Sieben und der warme Rest darf gleich in den Kompost.
Mit dem Zeugs laufe ich kaum Gefahr zu dehydrieren!
2-3 Esslöffel Sirup reichen für einen Liter Wasser! lecker! Erinnert an Eistee, aber besser! Für Likör bräuchte man Wodka, aber das muss doch auch so gehen, mit Gären!? Mir waren alte Früchte schon zu Likör vergoren und die waren so lecker!
Die Tage zeigte ich Isabel meine Wurmzucht und stellte fest, dass die armen Würmer gar nichts mehr zum Fressen hatten! Man sah nur noch Erde und ganz dünne Rückstände von Avocado Schalen.
Der erste Eimerkompost war Mitte Dezember dafür geplant.
Es roch nicht mehr so stark nach Erbrochenem, sondern einfach vergoren! Der Geruch erinnerte fast ein bisschen an Leinöl! Zurückhaltend! Seht mal, unten im Bild ist ein Stück Bananenschale immer noch gelb! Der Frische Kompost riecht nach ca. 6 Wochen wie Mixed Pickles! Der heute ist 2-3 Monate alt.
Den ersten Eimer Bokashi Brühe hab ich gleich, 20 fach verdünnt, auf der halben Hochebene verteilt!
Vier Blocksteine und ein Rest Unkrautfolie. Man sieht Kaffeesatz, Reste, Schalen und das Weiße sind Mineralien, die als Hühnerfutter verkauft werden. Das wurde einfach mit fermentiert, damit sich die Mikroorganismen schön einnisten können!
Das Ganze wird wegen der Säure nochmal ordentlich gespült und mit frischen EMˋs getränkt, weil die aeroben Bakterien sind wahrscheinlich hinüber!
Wow, jetzt sieht man Alles! Sogar die wurmlöchrigen Bohnen, die jetzt komplett verwurmt werden! Doch zuerst die spannende Frage: Wie geht es den Würmern?
Mit dem ersten Erdklumpen kam gleich ein großer rausgefallen.
Dann Schicht für Schicht, immer mehr!
Sie machen sich zielstrebig zur Sache! 😳 Die sind echt hungrig! 😃
Ein paar Nachzügler müssen noch gerettet werden! Das ist Carlo! 🙂
Skinny
Vor Wochen hab ich ja die schnellen La Guancha Würmer mit den lahmen Buen Paso Würmern zusammen gebracht! Keine Ahnung, ob die eine Sorte sich schon von der Anderen ernährt hat, oder ob sie es hier gar wild treiben!?
Die sehen echt hungrig aus!
Das war für mich ein riesen Erfolg in die richtige Richtung! Die Deckschicht wimmelte nur so von winzigen Würmern und sie waren nach wenigen Minuten alle unten beim Buffet! Durch dieses, quasi vorverdaute Zeugs, können sie sich durchbohren und müssen dabei nicht einmal kauen! 😃
Um es vor Käferbrut und Flugsamen zu schützen, kam das Flies drauf und gegen die Amseln das Gitter! Und wegen den Katzen die Steine! 😃
Neugierig inspizierte ich gleich meinen jüngsten Kompost. 🧐
Erinnert immer mehr an Mist!
Er sollte wärmer werden, aber die ersten Tage wird er immer wieder umgehäuft, gelüftet, kontolliert und mit Emˋs gegossen. Man kann auf den Bildern leider den Dampf nicht sehen!
Durch die Übung werden auch die Mieten immer schöner!
Jetzt war jeder Krümel schonmal im Innern und das ist wichtig, dass jede Faser lernt, wohin die Reise gehen soll! Darum impft man gerne mit altem Kompost, den ich erst mal auf das richtige Niveau bringen muss! Die tolle Wurmerde will ich auch nicht nehmen, weil das Ganze in der nächsten Stufe im Fass versenkt wird!
Die bringen auch ihre Überraschungen mit sich, weil ich mir nicht erklären kann, wohin das Wasser ständig verschwindet. D.h. es saugt und die Luft entweicht.
Aufgefüllt. Überlegt mal, wie diese Jauche jetzt schon stinken müsste! 😵 Aber Dank der Emˋs riecht es gut! Leicht krautig, leich würzig, nichts was stört! Bis jetzt!
Auch das zweite Fass mit der oberen Schicht aus Mist, das ich heute nicht nachfüllen musste, riecht viel viel besser als es aussieht!
Weitere Erfolge des Tages:
Cumin aus der Würzdose!
6-9 Brionioides Stecklinge schaffen es!
Trotz kühler Nächte, schlüpften unten: Incarnata und Oben: Sechs Flavicarpa Gigantes!
Das Bild und die Samen waren vom 7.November.
Die nächste Brionioides fiel endlich auf den Boden. Das kleine Früchtchen war weicher und auch süßer! Jetzt erinnert mich der Geschmack an Melone!