Ein Tiefpunkt! 😅

Im wahrsten Sinne des Wortes!
Anstatt endlich aufzubauen, kratzte ich vorsichtig mit einer Kelle tiefer und tiefer, ob ich hier eine geeignete Stelle finde.

Der graue Deckel, an der gegenĂŒber liegenden Wand ist ja schon fast einen halben Meter unter dem geplanten Niveau!

Das Resultat war ein tiefer Graben, der quer durch meinen Graben ging.

Am Ende und unter dem Schutt, fand ich viele HohlrÀume, die zwischen sauberen Steinen in die Tiefe gehen!

Hier nochmal mit Blitz:

Da kann man einen Eimer Wasser rein schĂŒtten und es ist direkt weg! Jetzt musste ich ganz schnell handeln!

Am unteren Ende sieht man, dass das Rohr eingeschnitten ist. Die letzten 20cm sind unten komplett offen und der Deckel verhindert, dass Dreck in den Ablauf fÀllt.

Kaum hatte ich diesen Teil mit Steinen abgedeckt, viel auch schon der erste Schutt oben drauf! Macht nichts, jetzt kann man es eingießen!

Im selben Zug stabilisierte ich den ersten Meter Fundament.

Ein gutes StĂŒck darĂŒber sind zwei große Spalten, aus denen der Wind blĂ€st! Ich hab mich fĂŒr die rechte entschieden. Dort sollte am Ende ein verschließbares Rohr aus der Wand kommen.

Dann hab ich die zwei rechten, gigantischen Betonblöcke, untermauert und nochmal gesichert.
Hier hab ich drei kurze Videos gedreht, in denen man die Dimension besser, als auf Fotos erfassen kann:

Das war aber noch nicht alles! Bevor ich unter dem Miniaturwanderweg mehr auffĂŒllen kann, musste ich noch eine 3m. ErdkĂŒhlung verlĂ€ngern:

Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.

Das hab ich dann ganz schnell zugedeckt, damit die Stelle wirklich nur noch schöner und schöner wird! Aber das beste kommt erst noch:
Heute hab ich es endlich geschafft, den letzten Schutt aus dem schönen Tal zu schaufeln! Insgesamt kam ich auf 594 Eimer, a ca.20kg.
Ich hatte auf 600 Eimer geschÀtzt und diese sechs Eimer kommen sicher noch zusammen, bis die letzten Grundsteine liegen!
Also knapp 12 Tonnen, nur bei der letzten Aktion, nach dem eingestĂŒrzten Weg!

In der Mitte fehlt etwa 3,50m Mauer.

Ein Schritt zurĂŒck und man sieht fast das ganze Volumen, das ursprĂŒnglich bis zum Rand und darĂŒber hinaus, voll mit Schutt und MĂŒll war! Es hat sich gelohnt, weil sobald man unter der BrĂŒcke, die bald eine grĂŒne Höhle sein wird, durch kommt, ist man komplett aus der Landschaft verschwunden!
Man könnte sogar an diesem windstillen Ort, nachts ein Feuer machen und man sieht es nichtmal, wenn mal von ganz oben den Berg runter fĂ€hrt! Also die andere Straße, an meinem Westhang.

Nachtrag – Lasermessung: Das neue Abwasserrohr, sitzt 90 cm tiefer, als die gesamte Zone! đŸ„ł Weit, weit tiefer, als ich das einschĂ€tzen konnte!
Ein Tag, voller harter, unangenehmer Knochenarbeit, endet wie eine Fiesta! đŸ€ž