Spagat.

Jetzt versuche ich endlich Ester’s Schiebetüren komplett zu kriegen.

Am Ende der Schienen, montiere ich Winkel für die Verkleidungen, die man dann, bei Bedarf, mit metrischen Schrauben öffnen kann.

So vermurkst sieht das ganze Material aus. Die Schienen werden eh gekürzt und dann hat es wieder Platz, für saubere Schnitte.

Vom kanarischen Fachmann abgefressen und von mir, von Hand, nachgeschnitten. 👆

Fummeln, Putzen, Anpassen, erforderd Ruhe und Geduld. Man darf dabei gar nicht über die Zeit nachdenken!

Die linke Türe, war perfekt justiert, dann sah ich erst, dass man die rechte gar nicht so weit schließen darf! Der Türrahmen ist viel breiter, die Türe auch, aber das reicht nicht, um sie mittig zu zentrieren.
Es war ja nicht meine Baustelle und die Türen sind so sauschwer, dass man sie auch nicht mal kurz ran hält, wenn man alleine ist.

Bleibt mir nichts anderes übrig, als die linke Türe anzupassen. Aber es kamen noch viele Überaschungen!

Nachdem dieser Trottel, schonmal falsche Löcher, für die Führung gebohrt hatte, hatte er sie beim zweiten mal wenigstens nur geklebt. 👇

Man schneidet halt ne halbe Stunde, nur an so einem Mist rum, um den Boden nicht zu verschandeln! 🤦

Wenn ich die Türe, rechts, dicht an den Rahmen, in der Mitte, bringen will, steht der Sockel, links im Bild, im Weg. ⬆️

Sockel abschneiden, ohne den Putz zu zerstören, erfordert wieder ewig Zeit und Geduld!

Genau sowas sah ich nämlich kommen, aber es platzte nur unterhalb der Sockelleiste ab.
Alles ist krumm! Die Wände, die Türrahmen, der komplette Untergrund. Wahrscheinlich aus den Sechzigern und nicht vergleichbar mit „unserer“ soliden Bauweise!
Schienen, Türen und Verkleidungen. Wie ein Spagat, bei dem man von ganz links, rechts, oben und unten vermitteln muss. Keine verlässliche Bezugskante und zum Absegnen, der Toleranz und den Spalten, sollte eigentlich immer die Besitzerin in der Nähe sein.
Das frisst Stunden und Tage. Aber ich mache es, weil ich davon überzeugt bin, dass diese Kasper, egal ob Fachmann, oder Freund vom Kumpel, das nie hinkriegen würden!
Das ist nicht nett, ich weiß! Aber ich sollte eigentlich tagelang auf meinem Boden rum robben, um Stachelkugeln zu entfernen, damit unsere armen Tiere nicht, wegen entzündeter Pfoten, mit Halskrause Antibiotika fressen müssen!

Heute früh, hab ich Cocolisa eine Socke gemacht, damit sie mal eine Pause von der Halskrause genießen kann.

Und wie sie es genießt! 🥰