Ach herrlich, als erstes am Morgen, Würmer füttern! 😀🥰

Das jüngste Wurmloch steckt im Bambus und wurde noch nie gefüttert.

Also schön voll stopfen, mit gefüllten Orangen! 😄😋

Beim ersten mal kommt noch eine Mannschaft oben drauf.

Dann wieder mit fermentiertem Mist einschlammen. 🫡



Auch ein neues, bei den Avocados, ist voll mit Eiern und deutlich abgesunken.

Mein Wurmloch Imperium frisst jetzt echt was weg und da kommt mir das frische Unkraut am Rand gerade richtig!

Auch das wird mit fermentiertem Zeugs abgedeckt und versiegelt.


Im Bokashi sehe ich die ersten Gras Büschel, die ich testhalber mit reingestopft habe, um die Menge und die Produktion zu beschleuigen.

Auch im Wurmbeet, das ich neulich geleert und neu angesetzt hatte, ging total viel weg!

Da probiere ich gleich mal das fermentierte Gras und beobachte was geht.
Jetzt kommen wir zum Titel: Neues System:

Zuerst dachte ich, wie blöd und dann, hee… 🧐🤔🙄
Das untere, neuere, hat am Ausgang keinen Schlauch Anschluß mehr, den ich für gewöhnlich, verlängert, ins Fallrohr gesteckt hatte.
Was mir daran gefällt, daß der Dosierstift, am Tropfende, dünner wird. Genau da, wo die alten Tropfer als erstes mit Algen verstopfen!
Ein ehemals einhakiger Bajonett Verschluß, hat jetzt zwei gegenüber liegende Haken.
Mit dieser Bauart, musste ich mir eine neue Kombination ausdenken und das kam dabei raus:

Mit zwei T Stücken bleibe ich bei stabilen 16mm Schläuchen und forme zwei Hälften zu einem durchleitenden Ring, mit je zwei Tropfern, pro Hälfte.

Nach ein paar Versuchen kam mir die Idee, mit einer starken Schere, schmale, konische Kerben ein zu schneiden.

Mit meinem billigen Stechwerkzeug, kann ich kleine Löcher stecken, weil dieses Loch ist der Schwachpunkt!

Die neuen Tropfer, sind an der Stelle etwas spitzer, weshalb ich sie besser in „zu“ kleine Löcher pressen kann.
Jetzt ist schon eine gute Material Spannung drauf.
Wie ihr seht, biegt sich das Loch nach innen weg!

Wenn man aber jetzt, den Tropfer in seine Kerbe klemmt, zieht er das versunke Loch tendenziell wieder zurück, woduch sich das Material noch mehr schließt!
Das Ausleiern dieser Löcher, ist auch ihre Schwäche, doch in diesem Rahmen, bewegt sich gar nichts mehr!
Da rutscht auch nichts raus, wenn man dagegen stößt!
Bisher mit Abstand die simpelste und stabilste Tropftechnik, der nichtmal die Motorsense etwas anhaben kann.
Ich denke trotzdem noch über eine zusätzliche Sicherung nach. Es müsste ein simpler Draht, oder Bügel sein, den man mit einem Griff öffnen kann, falls man die Tropfer mal prüfen oder reinigen will.

Pinien und Pfirsiche kommen noch, aber letzere fliegen tendenziell eher raus und werden durch noch drei kleine Manga Lippens ersetzt.
Jedenfalls muss ich jetzt die neuen Bäumchen nicht mehr von Hand gießen. War stressig mit dem Wasserschlauch auf die Terrasse hoch ziehen.
Sie bekommen jetzt jeden zweiten Tag genau 8 Liter und das sollte mit Mulch reichen.

Mit dem neuen System bin ich sehr zufrieden:
Keine 6mm Schläuche mehr, deren T und Kreuz Stücke am schnellsten brachen. Ausserdem war das ein mega Stress für die Finger, das Zeugs zusammen zu pressen!
Die alten Tropfer laufen 1-2 Jahre Sorgenfrei, bevor man sie teilweise reinigen musste. Öffnen und mit dem eigenen Wasserstrahl abspritzen hat meist schon gereicht. Sonst Zahnbürste.
Die alten Tropfer sind immer am Ende des Dosierstiftes veralgt, weil dort am ehesten Luft für Algen ran kommt.
Die neuen Dosierstifte sind dort schmäler und die Dosierringe somit tiefer ins gehäuse versetzt. Algen können aus den letzten, geräumigen Millimetern, des Gehäuse,s rausgespült werden.
Ich glaube da hat sich echt jemand was dabei gedacht und es gibt Grund zu hoffen, dass sie noch länger und zuverlässiger laufen!
Von der Dosierung her, waren die alten ja schon Genial!

