Kundendienst

Eigentlich gab es einen Plan, was ich an der Maschine wieder richten und optimieren musste, doch sie kann einen echt wahnsinnig machen! 🤪😅 Sie ist wirklich sehr empfindlich und hat auch was menschliches! 😆

Immerhin konnte ich noch bei Tageslicht einladen.

In Deutschland träumte ich jedes mal von der Gelegenheit, die Maschine einzuladen und einfach über Nacht vor der Türe stehen zu lassen. Dazu ist es am Morgen noch warm! Dafür danke ich jedes mal aufs Neue! 🙏

Endlich konnte ich aufatmen, als plötzlich mein zweit kleinster Zeh zu brennen begann! Wahrscheinlich ein Wespenstich. 😳 Rechter Fuss, der heute den ganzen Tag dier Maschine „Pumpen“ muss.
Zum Glück hab ich after bite Tropfen und Creme. Kombiniert mit einem Eisakku konnte ich eine Schwellung ziemlich vermeiden und danke jetzt auch dafür!
Nicht, dass ich abergläubisch wäre, aber wenn die Generalprobe schlecht läuft, sind die Auftritte manchmal phenomenal! 😄

Ernte und Schnitt

Aufgrund der neuesten Erfahrungen, nahm ich dem kleinen Osteen Bäumchen alle Früchte ab. Erstens ernten eh alle Nachbarn früher und zweitens, kann ich ihn für den Neuaustrieb gleich schneiden.

Vorher.
Nachher. Einen falschen Ast schnitt ich gleich aus der Mitte.
🥰
Die letzte Torbert Frucht ist jetzt auch gesichert. Nr.7.
Und gleich gestutzt.
Torbert.
Lippens
Die erste Keitt hab ich geholt, weil das der einzige Zeitpunkt ist, an dem ich alle vier Sorten auf ein Bild bekomme.
Hier steht noch ein mini Keitt, der sein Früchtchen verloren hatte. dafür hat er schon ganz neue Ärmchen. 😌 Der Wachstum kommt vor allem im Winter.

Voila, hier sind alle vier Sorten auf einen Blick:

Ich glaube, dass sie in den nächsten Jahren noch doppelt so gross werden könnten.
Hier liegt die ganze Zwischenernte. 🥰

Die Bäume bekommen vor dem Winter ein Pflegepaket, mit Wurmerde, Düngerpellets, neuen Tropfern und einer dicken Schicht Mulch. Gleich mit Steine abgedeckt, damit die Amseln nichts kaputt machen.

Gelbe Melone

Mmmmh, die ist wahnsinnig lecker! 🤤 Genau richtig geerntet. 😋 Das Messer angesetzt und schon machte sie *pop, als wolle sie platzen.

Sie hat dieses leichte frische Knacken einer Wassermelone, schmeckt aber fast so süss wie eine cremige Honigmelone. Super saftig und man kann einfach nicht aufhören! Einziger Nachteil: Es sind hybrid Samen, die man nicht mehr verwenden kann. Trotzdem bin ich dankbar, dass ich voller Neugier, so viele Sorten zusammen gesucht hatte. Es gäbe noch so viel zu entdecken!

Diese Ratten

Nochmal Glück gehabt, aber jetzt haben sie natürlich „Blut“ geleckt!
Eine Zweite entdeckte ich erst bei genauer Inspektion.
Vermutlich kletterten sie an den Bambusstäben hoch, ohne die meine Früchte allerdings fast auf dem Boden hingen.

Jetzt sind ja schon zwei Früchte weg und ich konnte ein paar andere an ihren langen Schnüren um organisieren.

Jetzt sind die Stöcke weg und die untersten Früchte hoffentlich hoch genug. Das schau ich mir gleich nochmal an.

Die Rohre haben sich ganz sicher gelohnt! Nur mein kleiner Osteen hat noch kein Rohr und bisher auch noch keine Probleme. Vielleicht weil er etwas freier steht.

Bisher ist der Schaden also noch nichtmal ärgerlich, aber man muss achtsam sein!
So wie die duften, könnte man sicher die meisten Früchte ernten!

So warm…

…war das gestern. 😃

Haruki.
Haruto.

Gestern testete ich mit dem Heissluftfön, wie man solche Verschnitte wieder verwerten kann. Wie ich den Strom feiere! 🥳
Aber auch mein erstes Werk, der Steingarten, wird fast täglich zelebriert! Einfach nackt unter den freien Himmel laufen. Das ist das wahre Paradies! In der Mittagshitze kochte ich ebenfalls, unbekleidet und im freien, mein Chili sin Carne. Ich liebe meine Corba Chilis, weil man kann 4 – 5 Früchte in einen Topf geben, ohne dass es zu scharf wird. Es feuert einen ganz leicht an und schmeckt so aromatisch, dass selbst die einfachsten Gerichte nie langweilig werden.

Wurmhunger

Hier sieht man es, dass der erdige Teil schon ganz abgesackt ist.

Obwohl es täglich gespült wird, erkennt man am Rand, dass alles schon viel höher war.

Rechts liegt schon die erste Lage, des neuen Wurmfutters.
400l. gekochtes und gepresstes Unkraut, wochenlang durch fermentiert.

Schon beim Fermentieren machen sich Pilze von den Sporen breit. Das Mycel wird weiterhin bei der Verrottung helfen und später, in der Wurmerde, Symbiosen mit den Pflanzen eingehen.

Dabei entstehen viele Eimer Jauche, die aber Dank der Bakterien nicht so stinkt, wie man das von Brennesseljauche kennt!
Herrlich, wenn dann die Sprenkelanlage läuft und alles einsickern lässt, bis wieder frischer Wurmsaft raus läuft!

Frühsport

37 Steine hab ich eben aus dem Mangogarten geholt. Immer 3 – 5 in einer Schubkarre und es hat noch!

Richtige Brocken sind da noch versteckt! 🥰
Alles nur möglich, wegen meiner selbstgebauten Serpentine!

Immer wenn ich aus dem Wohnwagen schaue, hab ich eine riesen Freude an den Palmen und dem Bambus! Nur der offene Torpfosten stach mir immer ins Auge. Eben sah ich im vorbeigehen das passende Endstück! 🙂

Hat doch gleich eine ganz andere Ausstrahlung!?
Auch hier freue ich mich täglich, wenn die Vögel drauf sitzen und wenn es mit maracujas zu wächst, dann sieht das ganze auch nicht her so statisch aus.
Den zweiten Avocado lasse ich jetzt ab Kopfhöhe verzweigen und schneide später alles unterhalb ab. Das hätte ich gleich so durchziehen sollen!

Es wird warm werden! Eben war ich schon Algenkalk mit Mikroorganismen spritzen. 🤪 Ich brauch endlich mal ne rechte Spritze! Nichtmal 11 Uhr und ich hab schon richtig Hunger! Da helfen auch Maracujas nichts! 😃 Ich geh Frühstücken…

Feierabend…

…mit Tageslicht. Heute hab ich mal früher Schluss gemacht und konnte es so richtig geniessen! Duschen in der Abendsonne und nackt draussen kochen, bevor die Moskitos kommen. 😃 Es ist herrlich!

Heute hatten wir teils eine extrem klare Sicht.
Links Lippens, rechts Keitt

Bei der Mangatour flog mir eine duftende Lippens entgegen.

Osteen 2 Jahre.
Osteen im dritten Jahr.
Lippens.
Keitt.
Lippens. Der Einzige, der letztes Jahr Früchte hatte, spendierte mir bereits 2 Früchtchen.
Papaya 🥰

Zur Arbeit: Es geht Zick Zack. Erde graben um Steine zu gewinnen. Dabei kommen immer wieder tolle Felsen raus!
Auf den rechten Fels, lege ich Steine zum Abspritzen drauf.

Das Wasser bekommt der Bambus, der schon wieder vor der neuen Mauer wächst. Ist das keine hübsche Renaturalisierung?

Zuvor stand der Bambus im Bauschutt und im Müll.
Hier musste ich Steine drauf legen, damit ich weiter befüllen kann.

Achja, da ragt jetzt eine Stange aus der Wand. Eine Zukunftsidee für das Pavillon. Gestern war ich noch unterhalb dieser Stange.

Am Rand kommt bereits Erde drauf. 1 – 2 Reihen Steine sind neu. Die braunen sind frisch ausgegraben und teils, vom Erde & Wurzeln Abspritzen, noch nass.

Das Erdniveau soll später das Fass noch übersteigen.

La Palma.

Es ist immer noch traumhaft schön! Windstill und schrille Grillen. 😆 Der Sternenhimmel ist der Wahnsinn! 🙄 Eben im Dunkeln über die Finca gelaufen. Es ist immer noch unglaublich! Riesig, verschachtelt und schön. Die Katzen fanden mich irgendwann und gallopierten lustig um mich herum. 😃 Es ist so wunderschön und das würde ich so vielen Menschen wünschen!

Früchtchen

Gestern hab ich die erste und kleinste Manga Osteen abgenommen.

Wie die duftet! ☺️
Hier im Vergleich mit der vorletzten Torbert.

Es ist traumhaft, dass die Sorten verschiedene Erntezeiten haben und dann kann man auch noch variieren, indem man Einzelne früher abnimmt, oder länger hängen lässt. Das Beste ist natürlich zu wissen, dass die Bäume nächstes Jahr noch viel mehr tragen werden!

Aber auch die Melonen machen diese Zeit zum Highlight!

Diese hab ich nun nach dem Klang und dem gelben Punkt entschieden. Auf den Punkt, aber die letzte, aufgeplatzte, war noch süsser, aromatischer und einfach spektakulärer!
Eine kleine Golden Midget hab ich probiert. Scheinbar früh, obwohl der Stengel schon ganz gelb war. Stinknormale Wassermelone.
Die Gelbe war ja auch noch nicht richtig fertig und lies schon erahnen, dass das der Renner wird!

Auch die veredelte Wassermelone aus der Cooperativa, (oben) war bisher die beste, die ich jemals gegessen hab. Extrem aromatisch, was ich vielleicht der Wurmerde zu verdanken hab, weil hier schmecken viele gekaufte Sorten wässrig und sind sehr blass!

Oranje Ananas hat nichtmal überlebt und Noir des Charmes auch nicht. Die grosse Hoffnung liegt auf der Mangomelone, mit ihren vielen kleinen Früchten.

Die sind perfekt für meine Melonendrähte! Die Anderen lässt man wohl besser rumliegen.

Nächste Saison probiere ich nochmal 5-6 Sorten, die hier als Samen rumliegen. Dann wiederhole ich nur noch meine Favoriten.

Der Duft! 🥰🤤

Hier hab ich eine neue Flasche Maracujasirup. 3-5 Teelöffel auf den Liter und etwas Ingwer sind mein Sommerhit!

Decken

Leider war es heute nicht mehr so klar, wie die letzten Tage. Darum knipste ich beim Wasser holen auch keine Bilder. Aber es ist immer wieder eine tolle Aktion!
Danach brannte die Sonne immer noch so stark, dass ich lieber meine Näharbeit fortsetzte:

Hier nutzte ich zwei Kunststoffplatten um vier Meter lange Bahnen auszulegen und zu schneiden.

Jetzt musste ich nur noch 4 x 4m. zusammen nähen und bekam zwei 16m² Decken.

Es geht darum zwei dieser Tanks schnell vor der Sonne zu schützen!

Endlich kann ich das abhaken!

Jetzt kann ich sie einfach kurz abdecken und 4 x 4 Meter Decken kann man immer wieder brauchen!

Es war die reinste Freude mit der tollen Nähmaschine, mit Oberfusstransport zu nähen! Vier Meter lange Nähte haben viel Potential für Verschiebungen, aber es ging, ohne zu heften, auf den Zentimeter auf.
Den Stoff hab ich früher reichlich gehamstert. Jeder Quatratmeter kostet mich 1€. Sie sind total stabil, sehen schick aus und sie halten auch in der Sonne viele Jahre lang. Heute ist der Stoff leider schon fast doppelt so teuer und gar nicht immer zu bekommen.