


Der erste kanarische Kürbis.
Vor lauter Arbeit liegen hier noch halb fertige Berichte rum: Das sind die vorletzten Bilder vom Buddeln.


Vor kurzem wollte ich erstens den Baum „Eintopfen“ und damit auch das Fundament meiner „alten“ Mauer erbebensicher machen.

Weil es mit Sonne doch heiss wird, hab ich mir ein kleines Dach hoch gespannt. So hab ich einen superkühlen Ort mit Nischen für die Getränke und das Radio. Dort kann ich laut Radio hören und bin für die Aussenwelt, weder hör noch sichtbar!


Wenigstens steht der Baum jetzt in einem Sockel und wird damit Teil des gesamten Kunstwerks.





Darum geht es auch: Direkt ein paar Steine vor Ort verlegen, damit ich sie erst gar nicht raus schleppen muss!



Dann bringe ich noch gelegentlich ein paar Schubkarren auf die Hochebene. Wenn ich im Bett liege, denke ich, ab und zu so ne halbe Stunde Sport wäre doch ein guter Ausgleich! Dann stell ich mir das immer so romantisch vor, wie ich leichtfüssig mit der Schubkarre über die Finca laufe. 😄 Statt barfuss laufen zu gehen. Doch jedes mal wenn es dann zur Hochebene hoch geht denke ich Mist, ist doch schwerer als erwartet! 😅 Tendenziell werden die Portionen kleiner und die Bewegungen häufiger und das tut am Ende doch gut! Ameisen sind auch nicht besonders gross und bewegen was! 🙄🙂🤸
Sicher liegt auch ihr schon nachts wach im Bett und fragt euch, was eigentlich aus meinen Melonen wurde!? 😃
Sie wachsen!









Eine probier ich jetzt! 🧐



Kurz vor der Schale wird sie etwas knackig, schmeckt aber total süss! 😋🥰
Nach stundenlanger Gartenarbeit hab ich mir mit der zweiten Hälfte einen Fruchtsalat gemacht! Papaya, Melone mit zwei Maracujas als Sosse! Ein Traum wird wahr! Fehlen noch die Mangas!

Ich dachte eigentlich, dass die Papayas die besseren Melonen sind, aber der Mix schmeckt doch wahnsinnig lecker! Es ist vor allem leicht und erfrischend, weil ich muss noch den ganzen Tag im Garten wursteln! Es ist bereits 15 Uhr.
Hier hab ich vier verschiedene Maracujas und sie schmecken so krass verschieden!


Nachdem ich „Panama Red“ und „Tango“ kennen gelernt habe, muss ich feststellen, dass eigentlich keine einzige davon typisch nach Maracuja schmeckt! Jede hat was ganz eigenes, teils orangig, pflaumig, oder zitronig, wenn man das so beschreiben kann. Am besten ist es ein ganzes Sortiment aufzuschneiden und durcheinander zu probieren! Dann denke ich jedes mal „hä, komisch, aber auch irgendwie lecker…“ 😃😋
Heute sind es aber keine Müllfrüchte, sondern meine erste Bananenpflanze!

Seit Jahren roch ich keinen Kuhmist mehr, aber es geht etwas in diese Richtung! Nur ganz leicht, aber man hat doch das Gefühl der Natur etwas Gutes zurück zu geben! 🙂

Den Stamm hab ich extra am unteren Ende angeordnet, damit ich diese Stelle später gezielt kontrollieren kann. Davor hab ich den Haufen etwas aufgestochen um das Gras daneben zu checken.

Das war ja der erste Versuch komplette Pflanzen zu verwurmen. 🧐 Klappt super und spart mir eine Menge Arbeit!


Also Fallen aufstellen und Wurmfutter generieren! 😃 Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Wurmzucht in der Badewanne mit dieser fusionieren soll. Aber die Badewanne ist mäusesicher und daher besser für Küchenabfälle und Weizengrasreste!




Darum steht bereits der Kocher darunter. Diesmal versuche ich mit 20l. Wasser aus zu kommen und es scheint sich sehr schnell zu erhitzen.
Nachtrag 15:30: Zwei vollgestopfte Fässer sind bereits gekocht!

Beim Zweiten konnte ich oben, neben noch mehr Samen, frisch gezupfte Melonenblätter mit Mehltau drauf stopfen. Solche Pilze lassen sich sicher auch abkochen!


Dann geht es gerade so weiter: Bittermelonen ernten…

Dann muss ich noch Zeugs spritzen. So staut sich die Arbeit auf, wenn ich mal woanders rum grabe, aber es macht auch Spass, weil zu 90% bin ich mit eigenen Ideen und meinem eigenen, mittlerweile sehr erfolgreichen System beschäftigt!
Das ist ja spannend! Beim Bonusgiessen meiner grösseren Dattelpalme entdeckte ich etwas merkwürdiges:

Man kommt kaum näher ran, weil die Blätter ganz schön pieksen!

Dabei ist das Baby höchstens drei Jahre alt!

Aber sie wächst seit diesem Sommer immer schneller! Dafür bekommt sie auch mehr Wasser, Dünger und Wurmsosse, denn sie steht mehr oder weniger auf Bauschutt, mit ein paar Steifen Erde. Beim Pflanzen dachte ich eigentlich mehr an einen Sichtschutz und mehr grün, am Ende der Hochebene. Jetzt will ich aber Datteln sehen! 😄
Das bezieht sich jetzt auf die Roten, aus dem Park Pavillon:

Und das bei einem Kilopreis von etwa 6,50€

Die wiegen im Schnitt schon 100gr., sind aber auch nicht so speziell wie die PP. – Park Pavillon.
Wieviel ist davon eigentlich Schale?


Also 36% Verpackung. Bei 6,50/Kilo zahlt man also 2,34€ für die Schale! Für das Nettogewicht legt man also schon mal 8,84€/Kilo hin.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich 2017 eine gelbe Riesenmaracuja für 90 cent gekauft hatte! Wie sehnsüchtig ich davon träumte, eines Tages so grosse Früchte zu ernten! 🥰🤤🥳
Die Samen wurden damals als süsse, afrikanische Auberginen angepriesen, was mich auf diese orangenen Früchte neugierig gemacht hat! Leider konnte ich mit Auberginen bisher nicht viel anfangen! 😄 Bei den ersten Tests fielen sie in Töpfe mit gemischtem Gemüse, wo ich keine Bereicherung entdecken konnte! Süss waren sie auch nicht! Schade, weil die Pflanzen sind sehr dankbar und diese hier produziert seit letztem Jahr, scheinbar endlos, diese kleinen hübschen Früchte!.

Dann sah ich zufällig eine kulinarische Anregung, mit der ich den Früchten, oder mir, eine letzte Chance geben wollte:




Erst danach fiel mir ein, dass ich sogar Paniermehl und weitere Sorten Mehl im Container hätte! Aber sie waren so schon sehr lecker! Nicht gerade süss, aber lieblicher als herkömmliche Auberginen! Nächstes mal ernte ich sie genau auf den Punkt und schneide sie noch etwas feiner. Wahrscheinlich pflanze ich noch mehr neue Pflanzen, weil die liefern rund ums Jahr und sind, zumindest paniert, eine tolle Beilage, bzw. ein leichter Mittagssnack!


Die Luft ist immer etwas in Bewegung. Wenn man nicht länger als 10min. in der Sonne arbeiten muss, ist es wie fast immer, genial!
Neben zahlreichen Kugeln, fielen heute zwei Kürbisse an. Jetzt ist klar, dass die Kürbisse so schnell nicht ausgehen werden.


Ebenfalls spannend finde ich die Edulis Grande, die bereits als Babykugeln ganz dunkel werden!

Sie wird ihrem Namen gerecht, weil bereits die ersten Früchte so gross werden, wie die Grössten vom Park Pavillon. Im zweiten Jahr werden viele nochmal deutlich grösser.

Ansonsten bin ich wieder am Erde ausgraben. Dazu später mehr… Das Wasser läuft nach einem Tag Unterbrechung wieder!