Flitzt wieder! 😊 Freu mich für den Kleinen und, dass ich wieder eine Aufgabe abhaken kann!
Zuerst schwächelten Kontakte vom Schalter und der Ladebuchse. Der Akku war schlapp und das Lagegerät hat gefehlt. Jetzt hoffe ich natürlich, dass der Roller noch lange leben wird und meinem kleinen Freund nichts passiert!
Angenommen ich stehe früh auf und hab am Morgen schon viele viele Dinge erledigt, dann gibt mir diese Erkenntnis einen extra Schwung! Dann denke ich mir oft, aus diesem Tag mache ich einen „Supertag“, um auf der Motivationswelle weiter zu reiten! Dann räume und kehre ich sogar zwischen den vielen Aktionen hier und da noch was weg, um möglichst viele Vorher- Nachher Erlebnisse zu haben. Am besten gleich alle Kleinigkeiten erledigen, die sich vielleicht in den letzten Tagen aufgestaut hatten usw. Und dabei gönnte ich mir sogar schon ein entspanntes Bad und hab auch schon gekocht… Für mich ist das ne super Idee und vielleicht kann ich ja einen meiner faulen Säcke mit diesen Worten inspirieren!? 😀 Witzle, mit einem quentchen Wahrheit! Die lesen hier eh nicht. 🙂 50 Sattlernadeln kamen eben und halb so viele Ahlen, für meine neuen Werkzeuge. Morgen mach ich erst mal die Lineale fertig, wenn das mit dem Zuschnitt klappt.
Puh, das blaue Leder war wie Gummi! Es war ehrlich gesagt, für meine Schulter schlimmer, als alle Steine zu schleppen und Wurzeln rauszureissen!
Den Schaumstoff hab ich einfach mal kurz reingestopft. Wenn sich das Material in seiner neuen Lage entspannt, sieht es natürlich noch etwas besser aus!
Die folgenden Arbeiten werden einfacher und die Erfahrung mit diesem gummiartigen Material war sehr wertvoll! Diesen Aufwand hab ich mir ja selber zum testen ausgesucht! Das neue Werkzeug, das ich die Tage bauen werde, hätte mir heute wahnsinnig weiter geholfen und viel Mühe erspart! 🙂
Liebe Freunde! Hier schreibe ich in einer ganz anderen Sache, die mir persönlich sehr am Herzen liegt! Nehmt euch die Zeit und schaut euch folgendes Video bei Gelegenheit an! Vor allem wenn ihr Kinder habt! Es geht um einen fantastischen Vortrag, von dem Hirnforscher, Manfred Spitzer, der: Und jetzt haltet euch fest, meine Worte benutzt! 😀 Das schreibe ich eher mit meiner tiefenentspannten Haltung und nicht mit, vom Stolz geschwellter Brust! Egal, alles gut, alles wunderbar! Ein Beispiel: Eine Zweitsprache kann Demenz um fünf Jahre rausschieben, auch wenn man eine entprechende Krankheit bekommen sollte! Also, lernt eine dritte Sprache, lernt Spanisch! 😀 Noch eins, denn wir werden auch in folgender Sache belogen: Digitalisierung führt zu „leeren“ und antriebslosen Kindern und ist eine ganz schlimme Sache! Und zu Kurzsichtigkeit! Diesen Irrglauben haben wir den Lobbyisten, den sogenannten Medienexperten zu verdanken, von denen sich die Kultusministerien und Politiker immer noch einseitig beraten lassen! Typisch Schland! 🙂 Dazu zitiere ich den Herr Spitzer: „Wenn sie wissen wollen, ob Bonbons für Ihre Kinder gut sind. Fragen sie dann einen Kinderexperten, oder den Süßigkeitenhersteller?“ Zur Zeit kommen mir täglich neue Ideen, was auch mit meiner Verliebtheit zu tun hat! Aber wenn ich gefragt werde, wo ich eigentlich die ganze Motivation hernehme, sage ich gerne: Je besser man sich die folgenden Schritte vorstellen kann, desto stärker brennt das „Feuer“ der Vorfreude darauf! Meistens bin ich mein eigener Lehrer und war mir der Kraft dieser Worte selbst nichtmal derart bewusst! Aber seht und vor Allem: Hört selbst! „Pures Gold“!
Natürlich musste ich es gleich sehen, in den Händen spüren! Drei so große Teile in 30min vorzulochen, hinterlässt bei mir ein Gefühl, als sei ich ein Maschinchen! 🙂 Gute zwei Stunden später, gegen halb Drei, wars dann so weit.
Leider steckt da schon das erste bittere Lehrgeld drin, das aber nach einer prallen Schaumstoffüllung und ein paar Tagen Benutzung kaum mehr zu sehen sein wird! 1: Muss ich das Leder für diese Design-Elemente viel strenger selektieren und mit mehr Verschnitt arbeiten! 2: Werde ich bei den nächsten Teilen einen Bügelflies auf der Rückseite aufbringen, wobei natürlich einiges schief gehen kann! Damit es formtreuer wird und, dass ich beim Nähen nicht versehentlich in die Perforierung steche, die manchmal knapp daneben liegt! 2 – 3 mal musste ich deshalb schon ein paar Stiche zurück lösen. 3: Folgendes, was ich noch nie gemacht habe, werde ich an diesem Teil gleich testen: Ich versuche es von Hinten, mit einem Sprühkleber und einem eingeschnittenen Watteflies zu füttern! Den Kleber hab ich leider nicht im Haus! Aber ansonsten werden euch am Ende, liebe Claudi und lieber Klaus, die Augen vor Schönheit schmerzen! 😀
😄 Hab heute früh um Acht, den größten Lederkauf meines Lebens getätigt! Über 30 Quatratmeter, teils ganz aufregende Sachen! Und zu Preisen, die mich vor Aufregung zittern liesen! Jetzt laufe ich ja dort offiziell als ein gewerbetreibender Künstler, was ich ja eh schon seit 20 Jahren bin!
Ein Schwerpunkt, war natürlich das Flugzeug! Für diese Anfrage, durfte ich heute sogar ein ganz neues Lager der vielen Fabrikhallen sehen. Ein Hochregal, von mindestens 20m Länge, voll mit Autoleder. Nicht die Qualitäten die man jederzeit nachbestellen kann, sondern Restposten. Das reguläre Material würde etwa 55€ /Quatratmeter kosten und ich bekam diese hier für 20! Die Größen wurden sehr freundlich für mich geschätzt! Das Schwarze, ist ein perforiertes Porsche Leder und das Blau ist aus dem BMW Sortiment. Also Beides Ausläufer, aber eben ein Garant, was die Farbechtheit, die gleichbleibende Qualität und die Langlebigkeit angeht!
Dann schnappte ich noch fast 6 Quatratmeter von diesem, in echt, eher rostig – natürlich wirkendem Orange. Schwerpunkt, Sandalen die freundlicher aussehen als Schwarz! Oder um Akzente an Taschen, Kissen oder was für Wünsche auch immer kommen werden, zu setzen. Es wirkt auf dem Foto etwas brav, hat aber einen eher fleckigen Look. Deshalb eignet es sich auch für Steampunk-Werke im Retro-Look, da es schön altern wird!
Das ist mein persönlicher Treffer! 4 qm. dünnes Nappa, das eher etwas pappig als Zäh wirkt. Formtreu! Weich genug für Riemen und ideal für Taschen, die im Alter immer schöner werden. Es wirkt nicht so brav und wird auch schön altern. Mir geht es vor allem um den Retro-Look, mit dem man aufregende Steampunk Werke gestalten kann!
Beide sind sehr weiche, flauschige Nubuk Qualitäten. Also Nappa mit angeschliffener Oberfläche. Nappa heisst: Vom gespaltenen Leder die Haarseite, die stabiler ist als die innere Velour-Hälfte – sogenanntes Wildleder. Jedenfalls wäre das Orange eine leuchtende Farbe für richtig schöne Mädchen-Sandalen, und/oder Täschchen, im passenden Look!
Da zur Zeit keine Privatkäufe stattfinden, sammelten sich schöne große Reste an, die günstig nach Gewicht verkauft wurden. Mit Diesen hier ist vieles möglich und man kann eigentlich nie genug davon haben! Ein feines formtreues Nappa und das bläuliche hat eine künstliche Prägung. Quasi ein Nappa, das durch die eingeschliffenen Löcher eine Nubuk Prägung bekam.
Nochmals zwei Reststücke. Das Glatte ist ebenfalls perfekt für feine Taschen und Riemen und das andere ist mal ein richtiges Velour, was ich ganz selten kaufe! Das gäbe sicher auch sehr flauschige Sandalen! Die Orangenen lassen sich auch schön mit den braunen Sohlen kombinieren, was ich diesmal, geistesgegenwärtig, mit Proben aus meinem Lager abgestimmt hab. Und schon habt ihr eine kleine Lederkunde gelernt! 🙂
Hier zeige ich ein altes Kissen, das ich früher mal für meine Oma genäht hab. Das nutzen wir gerade um am Telefon Ideen und Details zu besprechen.
Es geht um das Ledernähen von Hand. Handarbeit mit zwei Nadeln bietet nochmal ganz andere Möglichkeiten, als mit einer Maschine. Aber wie ihr euch denken könnt, ist es auch sehr arbeits intensiv. Vor allem bei so großen Aufträgen wie das Flugzeug auszupolstern! Aber es liegt mir am Herzen, was ganz besonderes zu machen! Also dachte ich nach… Wie könnte man den Aufwand dafür und für die Zukunft minimieren? Nach der Winterpause, hab ich auch richtig schön Abstand zu der Materie und mit diesem kam ich zu dem Entschluß, neue Werkzeuge zum Vorlochen zu konstruieren! Hier bastelte ich mal eine schnelle Skizze von einem Lochlineal um das Material und die Durchsichtigkeit nach den Bohrungen zu testen.
Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens gibt das schlicht eine Schablone zum Vorlochen. Die Doppelreihe ist für Paspeln. Auf dem folgenden Bild zeige ich euch mal eine Tasche mit Paspel, die mir meine Schülerin Corina genäht hat, auf die ich natürlich unheimlich stolz bin!
Dieser gefaltete Lederstreifen, der mit in die Naht eingenäht wurde, liese sich sonst höchstens mit einer Spezialmaschine in dieser Genauigkeit umsetzen. Seht ihr den Strich unten in der Mitte? Dort beginnt und endet der Streifen und das ist ein schönes Beispiel wie präzise man, bzw. Corina von Hand arbeiten kann! Es gibt noch einen weitern Grund: Zusätzlich baue ich bald mehrfach Ahlen, was sehr problematisch werden könnte! Also 4 – 5 Stiche mit einer Bewegung. Erstens geht das eh nur, weil ich bereits eine Methode entwickelt hab, superspitze Ahlen symmetrisch zu schleifen und zweitens braucht man vor allem einen Rahmen, der das Leder beim Rausziehen auf der Unterlage hält. Es ginge also nur in der Kombination mit solch einer Schablone. Heute organisierte ich 3 x ein Meter Lineale aus Acrylglas, die für mich genau zugeschnitten werden. Diese bekomme ich am Dienstag. Dann muss ich noch eine spezielle Anschlag Vorrichtung entwickeln, damit ich die Löcher präzise bohren kann. Beim Laufen kam mir heute die richtige Idee dazu. Weitere Fortschritte werde ich dann noch berichten, wenn es weiter geht.
Mein neuester Auftrag ist im wahrsten Sinne der Worte ein Überflieger! 🙂
Das ist meine liebe Freundin Claudi, von der ich schon so vielen Freunden vorgeschwärmt habe. In den Neunzigern waren wir mal ein Paar, daher kenne ich sie schon ziemlich lange und ziemlich gut! Vor allem schätze ich sie als einen der ehrlichsten Menschen in meinem Leben. Eine richtige Actionfreundin und Powerfrau, die auch mal kurz auf die Zugspitze hochrennt, wenns brennt! Klaus, ihr heutiger Partner und Ehemann ist auch ein fantastischer Typ, mit einer Flugschule! Wir kennen uns mittlerweile auch schon sehr lange. Das ist ihr kleiner Privatflitzer, den ich jetzt neu auspolstern werde. So kam ich zu meinem ganz exclusiven Flugerlebnis! 🥳
Mit acht Meter Spannweite ist man total den Elementen ausgesetzt! Absolut überwältigend! Da war gar nichts mit dahin gleiten! Gut, es war auch ein „aufgekratztes“ Wetter! Man hat eher das Gefühl, der Flieger würde auch seitlich fliegen, wenn man ihn nur liese!
Klaus flog mit mir mal kurz zum Stuttgarter Flughafen, wo man für mich sogar eine Ehrenrunde genehmigte! Total abgefahren! Schon nach wenigen Minuten drückte Klaus mir das Steuer in die Hand und sagte, halt mal kurz, ich muss das Telefon raussuchen. Boah! 🤪 Das Ding zog sofort nach oben, und kippte auch gleich nach unten, dass mich nur noch die Gurte hielten! Einmal auf die Pedale gedrückt, fliegt das kleine Ding sofort in der Diagonale. Es war mir ja schon klar, dass man alles ziemlich direkt mitbekommt, aber das übertraf meine Erwartungen um ein vielfaches! Das ist ja wie das balancieren einer Kugel auf einem Tablett, plus hoch und runter! Bei jedem falschen Gedanken schiebt es dich umher… wahnsinnig empfindlich! Natürlich gab es keine Zweifel, dass unser Klaus den Fieger permanent im Griff hat! Der Lehrer, ein Meister! Den gesamten Flug von gut 25 min. hab ich in 4k gefilmt.
Das soll am Ende alles in Leder gepolstert sein! Es reizt mich sogar etwas ganz Besonderes daraus zu machen! Mit Claudi hab ich auch noch mindestens einen Gleitschirm-Flug gut! Hab ich schon jahrelang rausgeschoben, weil immer etwas dazwischen kam. Jetzt geht es erst mal in die Garten-Sauna! 😊
Also auf ihre Weise verstehen sie es offensichtlich auch sehr gut das Leben zu genießen! 🙂
Ihr kennt mich! Wenn ich mal ne Idee hab, ist das Warten nicht gerade meine große Stärke! Wenn es sich richtig anfühlt, treibt es mich um, bis es greifbar wird. Bis mir die Welt bestätigt, dass es funktioniert, dass ich richtig liege! Also telefonierte ich früh am Morgen rum, um folgendes Karroserieblech mit 0,7mm zu besorgen, von dem ich eigentlich nur einen winzigen Schnipfel brauche! 42 €, für ein Experiment! Nein, das stimmt nicht ganz! Als Automechaniker, dachte ich beim Bauen der Musikmaschinen, schon zig mal an genau dieses Rohmaterial, aus dem ich wahrscheinlich noch viele Winkel, Gehäuse und mehr bauen werde! Der erste Versuch klingt schon sehr vielversprechend! Die gedämpften Saiten sind ein klein wenig zu leise. Da werde ich noch dickere Saiten testen, die ja wieder etwas lauter übertragen werden. Vorher war ich wegen der zu großen Lautstärke, eh bei den ganz dünnen Saiten angekommen. Die sind aber eh fast zu dünn, um das gewünschte Bassfeeling zu übertragen! Auf der Suche nach dem Gesamtpaket, bin ich also auf einem ganz aufregenden Weg!
Dennoch versuchte ich erst mal das Optimum aus dem Blech zu holen! Für den zweiten Versuch, schnitt ich einen längeren Streifen raus, damit ich es besser greifen kann. Dann schliff ich auf dem Bandschleifer etwa 2 Zehntel Millimeter runter. Sofort lackiert, so lange es noch heiß war, um Oxydation zu vermeiden. Zugeschnitten und gleich nochmal lackiert.
Ok, das Ergebnis ist soweit toll, aber ich bin noch lange nicht am Ziel! Eine vermessingte Saite mit 0,30mm war zu zart in der Kombination. Dann probierte ich gleich mal Stahl 0,60, die einen schönen Bass macht, aber da kamen mir wieder so viele Erinnerungen und Erfahrungswerte hoch, mit wie vielen Faktoren ich noch zu kämpfen haben werde! Die Brücken baue ich selber, aus Rohlingen und mit den Positionen, in denen die Saiten liegen experimentiere ich auch schon ewig rum! Darum sind die Instrumente auch nicht alle gleich! Die Umstellung von den Insel-Sitars zu hier ist teils enorm! Teilweise sind sie zum Bespielen mit dem Bogen optimiert!
Hier sieht man am Schatten, dass die 0,60 Saite die Brücke schon gar nicht mehr berührt. Hab die Kerbe verbreitert, was eine sehr heikle Arbeit war. Darüber seht ihr alternative Kerben. Für andere Besaitungen im Shankar Stil, ich hab Khan, aber auch um wahlweise die Grundtonsaite weiter von der unteren Spielsaite zu entfernen. Dann muss man weniger aufpassen, dass man diese nicht versehentlich mit anschlägt. Vor allem weil sie zu laut war! Wenn sich das ändert, kann ich wieder die Abstände überdenken. Oben, wo man sie greift, kann man ebenfalls die Abstände variieren! Der Tonabnehmer hat 6 kleine Magnete und ist für Gitarren gebaut, die immer dieselben Abstände haben. Wenn ich die Abständer verändere, hat das immer zur Konsequenz, dass die Saiten mehr oder weniger über dem Magneten positioniert sind, was wieder die Lautstärke enorm verändert! Ihr seht also, es ist kompliziert und muss immer sehr individuell angepasst werden! Inzwischen wechselte ich auf eine 0,50 Stahlsaite, was besser ist, aber jetzt brauche ich eine Abwechslung, damit ich das nächste mal, mit frischen Ohren, auf eine vermessingte Stahlsaite mit 0,40 mm wechseln kann. Das Blech ist insofern ein großer Erfolg, da ich es durch den magnetischen Tonabnehmer einfach klebefrei ranhängen und sogar verschieben kann! Für Spezialaufnahmen mit „Bass-Spuren“ im Mittelpunkt, kann ich es also auch mal kurz abnehmen. Das gefällt mir schonmal sehr gut! Aber der Weg könnte noch weit sein! „Blony“ ist trotzdem ein traumhaftes Instrument und ich werde sie bald aufs nächste Level bringen!
Jetzt arbeite im an dem elektrischen Kinderroller weiter. Batterieladegerät ist da und die Batterie ist geladen! Der Steuerknopf funzt, der Motor aber nicht. Also alles aufschrauben…
…ist immer noch gewaltig! Es wie ein mentaler Spagat zwischen meinen beiden Leben! Auf der Insel immer im Freien, oder gerade mal minimalistisch mit Wohnwagen. Im Paradies! Körperlich immer ganz abwechslungsreich aktiv und vor allem sehe ich fast täglich große Veränderungen! Dafür kommt meistens das Kochen zu kurz, die ausgewogene Ernährung… Das hole ich nun nach, jetzt wo mir der körperliche Einsatz fast schon fehlt! Es fühlt sich ein bisschen irrsinnig an, das mit Fitness und Gewichten auszugleichen, aber sonst finde ich kaum mehr einen Rhythmus zum schlafen. Kaum bin ich hier, schlafe ich im Stuhl ein, ein altes Problem! 😀 Gut, beim Fitness an meine Mauern zu denken, lockt ungeahnte Kräfte aus mir! Da power ich 20 Klimmzüge runter wie nix! Das ist cool! 🙂 Wo sind die Fortschritte? Hab listenweise Zahlen für den Didgebau runter gerechnet. 9 x 40 Maßangaben, mit 4 Kommastellen, um Schnitte zu bauen, die ich erst mal auf geeignete Stoffe übertragen muß, die noch gar nicht da sind. Das Harz fehlt, die Werkstatt aufbauen und und und… Klar tut es irgendwann wieder einen Ruck, aber aus diesen Vorher- Nachher-Zielen, schöpfte ich viel Motivation und diese muss ich jetzt ersetzen. Der Versuch mein Leben hier minimalistischer zu gestalten ist auch schwer! Immer am ausmisten, wird der einfachste Halbmüll zur anstrengenden Entscheidung! Wie oft, hat mir ein Ring einer alten Bambusstange schon den Tag gerettet, um nur ein Beispiel zu nennen! Morgen schau ich mir einen ganz besonders tollen Auftrag zu Nähen an! 🙂 Heute ging wenigstens beim Experimentieren ein Knoten auf:
Hier dämpfte ich heute schon erfolgreich zwei Saiten in ihrer Lautstärke, womit ich ein riesen elementares Problem gelöst bekomme! Die Suche nach diesem magnetischen Gitarrentonabnehmer forderte schon viel viel Zeit und Lehrgeld! Er empfängt die Spielsaiten von Oben und gleichzeitig die Resonanzsaiten von unten! Je dicker die Saiten, die ja im Original nicht mal alle Magnetisch sind, desto stärker ist ihre Wirkung auf den Tonabnehmer! Also brüllen mich Töne an, die ich eigentlich lieber rhythmisch im Hintergrund hätte! Abstände, Positionen, puh, ein leidvolles Thema. Aber das ist der Quantensprung des Tages! Oder zumindest ein klarer Weg, den es nun auszubauen gilt! Hier hab ich euch sogar zwei kurze Videoskizzen. Durch das recht massive Eisen wurden die zwei Töne sogar zu leise, aber das ist gut, denn jetzt kann ich oben und unten auf jedem Streifen über die Materialstärke meinen internen Mix finden!
Vorher.Nachher.
Juhuu, es gibt doch ein Vorher- Nachher des Tages! 🙂 Jetzt freu ich mich und geh laufen!