Zumindest der Rohbau. Sechs Tage. Etwa 2 Tonnen Belag muss ich wohl noch auflegen, aber das hat Zeit.










Es war ein kühler schattiger Tag, also ideal! Vorerst reichts jetzt aber mal mit Hochleistungssport!
Zumindest der Rohbau. Sechs Tage. Etwa 2 Tonnen Belag muss ich wohl noch auflegen, aber das hat Zeit.










Es war ein kühler schattiger Tag, also ideal! Vorerst reichts jetzt aber mal mit Hochleistungssport!
Heute war vielleicht der anstrengendste Tag seit dem ich hier bin! Weniger körperlich, aber was für eine unendliche Gedultsprüfung! Manchmal rutscht ein Stein beim ersten Legen in seinen Platz und manchmal kannst du drehen drehen, probieren, ohne Ende und es will und will nicht passen, oder löst er sich im Nachhinein, wenn man den Nachbarstein legt. Jeder Stein hat seinen eigenen Klang und wenn ich den klappernden Ton zu lange höre, muss ich ihn manchmal nur weg nehmen, weil ich den Klang nicht mehr hören kann! Kommen wir zum Tageswerk:






Mein Hörsinn hat sich hier spürbar geschärft. Diese Stille ist unglaublich! Wenn ich Nachts aufwache, bei offenem Fenster, höre ich nichts, aber auch gar nichts, ausser vielleicht den Wind im Vorzelt. Das Rauschen der Blätter im Wald wirkt manchmal, als ob es direkt im Ohr sprudeln würde! Musizieren berührt mich wieder viel intensiver und es kamen wieder zwei neue Lieder, die was ganz besonderes für mich sind! Ein Walzer und eines klingt etwas Arabisch, ähnlich wie der Song „Blackhole“, nur ganz anders.





Jetzt ging es endlich mit dem Aufbauen los, aber es begann sehr Zäh! Jeder Stein muss jeden mit allen Nachbarn verkanten und braucht dabei eine starke Neigung gegen den Hang. Schmucksteine kann man auch nicht unendlich drehen, daher muss ich für jede Lücke testen und endlos suchen! Der Sockel musste erst ausgegraben und geprüft werden, deshalb flogen die Stunden nur so rum!


Es geht aber noch eine ganze Weile, bis ich zwischen den Steinen überhaupt wieder Laufen kann!
Heute ist ein Regentag, so kühl, dass ich sogar in der Pause Socken brauche! 😄 unfassbare 15°C.! Genial zum Arbeiten, ein Geschenk!






Erinnert ihr euch noch an den letzten Sonntag? Eigentlich wollte ich doch nur die Palme im Palmengarten pflanzen. 😃 So kommst du hier vom Einem zum Nächsten und jetzt macht mich der neue Garten schon heiß auf die nächste Baustelle. Aber ich vergesse sie nicht, die arme Palme und die 500 weiteren Pflanzen!
Am Vormittag hatte ich Glück und bis um 12 Uhr Schatten.





Dann lud mich mein lieber Nachbar Javier zum Kaffee ein, auch um mir seine frisch bezogenen Stühle zu präsentieren, die ich ihm besorgt habe.

Als die Sonne raus kam, musste ich in den Schatten flüchten! Mein Körper heilt schnell, aber man muss ihm auch mal ne Pause gönnen. Meinem Rücken geht es super, nur die Muskeln sind etwas verspannt. Der Sonnenbrand wirkte heute noch wie ein großes ABC Pflaster, was ich ganz toll fand! Aber auch genug!
Also nutzte ich die Zeit um Bäume zu holen.






Da ich den Tag über in zwei Beiträgen berichtet hab, stell ich hier noch ein paar Vorher-Nachher Bilder vom Tag zusammen. Tip: An dem schwarzen Wasserschlauch kann man sich ganz gut orientieren.








Am Nachmittag ging es also voller Tatendrang weiter. Zwei mal bin ich im Geröll gestürzt, aber wenn ich nur einen Fuß auf den Boden bekomme, kann eigentlich nicht viel passieren! Jetzt ist der gefährliche Teil geschafft!









Toll, solche Steine kann ich bald mit der Sackkarre bis ganz nach oben ziehen und muss sie nicht mehr tragen. Ausserdem brauch ich den Weg auch dringend, damit ich in der Arena und im Mangogarten Pfosten einbetonieren kann! Wie soll ich sonst das Material dort runter kriegen? Damit geht also ein gewaltiger Knoten auf. Ein anstrengender Tag, aber dafür ist es so ein schönes Gefühl, dort jetzt für immer Laufen und Fahren zu können! Eigentlich waren die letzten drei Tage Finger Schontage, weil das Rumhacken an dem Stellplatz geht noch mehr auf die Finger!

Dann denkt es weniger, oder soll ich sagen schmerzt? Bin sehr unglücklich, aber stehe auch zeitlich unter Druck, was mich von persönlichen Problemen wenigstens ablenkt! Hab den zweiten Weg ins Tal begonnen:






Schatten! Muss los!

Die Zahl beruht auf Erfahrungswerten und ist nicht einfach so in den Raum geworfen! Neun Liter Wasser verbauche ich an solchen Tagen um über die Runden zu kommen! Habs probiert, Diät, kein Zucker und trotzdem: Mit sechs Liter Täglich hätte ich ständig latentes Kopfweh!
Fünf Liter sollten bis zum Mittag weg sein, Zweieinhalb am Nachmittag und am Abend bin ich mit 1,5 l. auch noch gut beraten. Krass gell?
Dabei muss ich mit allen Tricks arbeiten! Es läuft eigentlich erst gut genug, seit ich ganz wenig Fruchtsaft beimische, sonst bekäme ich das gar nicht runter. Seit dem hab ich kein Kopfweh mehr, was mich sonst 2-3 Tage alle zwei Wochen gekostet hat!
Heute läuft es mal entspannter, oder nicht so lange, weil ich mein Internet verlängern musste und sonstige Besorgungen machen.




