Heute hab ich neun Pflanzen als Randbepflanzung eingesetzt. Zuerst hab ich im Internet geschaut, wie groß die überhaupt werden können. Die Pflänzchen, die man am ehesten an den dunklen Flecken vor dem Rand erkennt, könnten ne kleine Hecke werden. Ich las ebenfalls, dass diese Früchte richtig edel sind! Viele Vitamine, Mineralien, Protein und Antioxidantien… Und alles einzelverpackt! 😃
Jetzt lohnt es sich wenigstens da unten zu gießen! Später bekommt der Park mindestens ein eigenes Bewässerungssystem.Neun stehen oben und wachsen bereits in der prallen Sonne. Zwei weitere hab ich eben schon rausgeholt, weil sie zu dicht standen. Die hier werde ich auch noch weiter verteilen. Vorerst stehen sie aber wegen der Bewässerung ganz praktisch beinander.
Sechs Pflanzen stehen noch im Topf. Vielleicht teste ich die zum Vergleich in einem anderen Klima. Würde jede nur 10 Früchte tragen, wären es schon 240. Ich geh mal von doppelt so viel aus, aber hier wächst das Zeugs echt sehr gut! Ernte von Dezember bis Juni.
Angeblich kann man eine sehr gute Marmelade davon machen! Im Smoothie wären sie sicher auch eine sehr erfrischende Bereicherung!
Eben hab ich noch Pepperoni Samen eingesetzt. Das wäre auch noch eine nette Randbepflanzung zwischen den Bäumen und scharfe Pepperoni kann man auch immer brauchen… oder trocknen.
Neulich hab ich bereits eine sichtgeschützte Feuerstelle für die Abende eingerichtet. Dazu diente ein altes angerostetes Fass, ohne Boden, aber mit vielen Luftlöchern in der Seite.
Die Lage ist auch nicht schlecht. 😊Roch etwas bis die Farbe durch war. 😃 aber jetzt ist es perfekt. Es ist ja nur für kleine, kekstrockene Mengen. Bin vor allem froh, wenn ich eimerweise die alten Dornen los kriege!
Den Tag konnte ich es richtig genießen mit Spielereien die Zeit zu verbringen. Hab viele Fundstücke geschrubbt und im Steingarten verteilt. Auch bei dem großen Stein hab ich mit kleinen Hölzchen und Wasser jede Rille ausgekratzt, damit das Profil, die Schatten und Kontraste richtig zur Geltung kommen.
Einfach mal beides zwischengeparkt. 😃 mit den schwarzen Steinchen als Untergrund kommt es nochmal ganz anders raus.Nochmal eins vom Steingarten, bei besserem Licht und ohne Tücher. Das ist quasi mein Aussenwohnzimmer mit Patz zum Sonnen. Noch lange nicht fertig!Von hier hab ich es auch noch nie geknipst. Das Licht wurde schon bunt.
Hatte zwar keine Nachtschicht, wie der Gecko im Vorzelt, aber ich lasse mich trotzdem mal inspirieren und lege einen lockeren Tag ein. Hab ich mir verdient! Musik läuft… Nachdem ich meine gestrige Aktion überschlafen hab, entschied ich mich doch gegen den Aussichtspunkt über dem Steingarten. Es bleibt hoch, begehbar, aber nicht höher als die Mauer, weil ich eine harmonische Form schaffen will. Große Felsen kann man immer noch draufstellen. Später kommt ein Häuschen auf die Seite, die näher am Meer liegt. Natürlich mit Dachterrasse und das Ganze ebenfalls auf einem Hügelchen. Dann hab ich meinen Mirador. Mit etwas Glück darf ich ab Montag morgens wieder Laufen gehen.
Tag 3, geschuftet! Teilweise ist es echt zäh! Dieses Gras ist voll übel, weil es sich ziemlich hartnäckig verwurzelt. Es gehört auch nicht in diese Natur, sondern kam als Invasion aus Afrika. Wenn es dann noch mit Steinen verwachsen ist und die Sonne auch noch von Oben runter knallt, will man am liebsten nach fünf Minuten wieder aufhören. Und wie kann man sich selbst motivieren? Man baut sich zur Belohnung einen Mirador, also eine Aussichtsplattform.
Als Übergang bekommt das Hügelchen einen kleinen Steingarten, der nach rechts in eine kleine Mauer übergeht. Ein kleiner Aufstieg, der bis zum Zaun geht und dann am Zaun entlang bis hinter den Steingarten.Mein Kreisverkehr ist bald fertig. 😃Mit so toller Erde hab ich hier gar nicht gerechnet! Lehmige Erde sieht man hier ganz selten. Das gibt es eigentlich nur in einer bestimmten Höhe, auf dem Berg.Rechts von der Sonne ist La Palma. Jetzt sieht man das Meer über den ersten Dächern. Noch ein großer Fels auf den Mirrador und dann hat man da oben eine schöne Perspektive auf Alles.Auch in den Steingarten.Und auf den Teide.
Na, jedenfalls ist die Motivation wieder da. Jetzt muss ich bald mal wieder Steine legen, denn so viel Material hat es jetzt gar nicht mehr zum füllen. 🙂
Leute, ich hab geraucht und zwar tagelang, bevor ich überhaupt darüber nachdachte, wie das eigentlich begann. Zigaretten kosten hier ja nichts und man kann ja jederzeit wieder aufhören. Man wird halt komisch angeschaut, muss sich erklären und daran bin ich schließlich wieder aufgewacht. Ins Dunkel starrend, musste ich echt ne Weile überlegen: „ohgott, hab ich geraucht?“ 🥵💀💩 ne, oder? Dann war es gewiss! Träume können einem echt ganz üble Streiche spielen! 😅
Es regnet, wunderbar! Der Himmel hat mir ne Zwangspause verordnet. Gut wenn wenigstens einer vernünftig bleibt! Erst mal eine rauchen. No broma, „witzle“ gottseidank! 🙂
Es waren nochmal ein paar heftige Stunden schufterei, aber nach einem müsehligen Start, hat sich doch einiges bewegt.
Gestern.Heute.Gestern.Heute.
Gleich dahinter liegt noch so ein zugewachsener Hügel. Alles diese gelblichen Lavesteine und eine extrem gute, lehmige Erde. Rechts liegt ganz viel Lavaschotter, der ebenfalls das Substrat bereichert. Beim letzten halben Meter kam dieser schöne Schatz zum Vorschein:
Würde doch einen Schönen Springbrunnen abgeben!? Ein Kaskaden-Bonsai wäre auch super!Schöne Akzente für den Steingarten.Noch ein schöner Tropfen.
Scheinbar hab ich während der Baupause, seit Anfang April, die Erinnerung an das Buddeln und Schubkarren schubsen, schön fantasiert!? Heute nutzte ich das schattige Wetter zum Aufräumen und das war nicht so spaßig! Wiederspenstische Steine aus dem Boden kratzen und schwere Eimer in die Schubkarren heben, war erst mal mühsehliger als erwartet. Blöde Fotos hab ich auch noch gemacht! 😃
Ich wollte eigentlich hier geradeaus Schaufeln, darum hatte ich diesen Ausschnitt gewählt. Wegen der Materialqualität triftete ich aber immer weiter nach rechts ab.
Würde ich nur aufräumen, wäre es echt eine Qual! Aber ich zauber ja auf der einen Seite einen Hügel weg und lass an gewünschter Stelle meinen Hügel wachsen:
Die schlechtere Qualität sollte unten liegen, dass ich nachher die schönere Erde oben drauf packen kann.
In der Mitte will ich nachher eine kleine Hochebene auf der man richtig rumlaufen kann. Von Dort kann man später vielleicht sogar La Palma sehen. Unten soll der Hügel richtig breit werden. Das ist ja auch eine Gelegenheit, das überschüssige Material unter zu kriegen, bevor die nächste Erde kommt.
Es ist ja auch mein Sport und ich muss nichtmal fürs Studio zahlen. Jeder Quatratmeter den ich so dazu gewinne ist ja jetzt für immer mein! Ihr seht schon, ich muss mir mal wieder gut zureden. 😃 Nein, alles gut! Es wird ganz schnell wieder zur Meditation und trotz der Ruhe bewegt sich was. Mit Wolken arbeite ich daran weiter, wenn die Sonne scheint mach ich lieber Musik, oder stapf mal wieder durch den Wald.
Heute war ich so weit oben, dass ich nur noch drei Schritte vom Ausgang entfernt war. Letztes mal, war bei der neunten Ebene Schluss:
Zum Glück hatte es heute keine Dornen!Zehn Minuren später ging es auf die zehnte Ebene. Die ist ca. 3 Meter breit.Hier sitze ich bereits auf der elften Ebene. Ein Sitzplatz auf dem höchstens drei Leute sitzen können.
Daneben könnte man mit wenigen Schritten die Straße erreichen. Von Oben sieht man das aber nicht, weil dort eine Mauer mit Fincawasserleitungen im Weg ist.
Vielleicht pflanze ich dort Dornenbüsche und schneide an einer verwilderten Stelle einen steileren Weg frei, für den man unbedingt eine Leiter braucht. Diese Leiter weg zu nehmen, war ursprünglich als mein „Tor“ geplant.
Das ist der Blick von der elften Ebene. Eine Seilbahn wäre doch der Knaller! 😃Von der zwölften Ebene sieht man sicher schöne Sonnenufgänge! Rechts sieht man noch das Haus von Jabier. Wenn ich mich zurück lehne sieht mich aber keiner mehr. Von hier seh ich meine Freunde, wie sie die Straße hoch und runter fahren. Man sieht aber auch, dass es nicht mehr allzu weit zu den Wäldern auf dem Berg ginge.Hier hab ich alle im Blick! Rechts, Isabel, Rositha und Manuel. Links von der Plantage sehe ich zu Piet, Chris & Deby, Geza, Mike, Jeannot & Bernadette, Giovanni und Santiago. Muss unbedingt einen Spiegel besorgen! 😃Der Abstieg sieht noch abenteuerlich aus, aber ich liebe das geheimnisvolle und es geht ganz gut!Jetzt kann ich sogar dem Strommasten etwas abgewinnen, der mich bisher aber auch nicht sehr gestört hat. Es ist mein Höhenmaß, denn auf den oberen Ebenen hab ich die Spitze etwa auf Augenhöhe. An Tagen wie heute und eigentlich fast täglich gibt mir das Plantagenzelt Windschatten. Und Augen hat es auch keine! Nur tonnenweise Bananen! 🙂Auf dem Bild hab ich meine zwei Sitzplätze der elften und zwölften Ebene markiert. Ein richtiger Spaziergang!
Na, spürt ihr schon, wie es vor Spannung kribbelt? 😃 Eigentlich wollte ich nur eine Blume des Tages fotografieren, aber dafür musste ich heute in schwindelerregende Höhen aufsteigen:
Schwer zu sagen, ob ich für dieses Bild in, oder auf meinem Kaktus stand! Eigentlich beides.
Diese Pflanze ist eine Welt für sich!
Unter seinen massiven Stämmen verbergen sich ganze Räume.Auch nach oben wächst dieses Monstrum weiter als das Auge reicht. Jedes Teil ist so groß und schwer, dass man die Dimension kaum mit der Kamera erfassen kann. Fast schon ein Problem, denn wenn man nur einen Teil aufräumen wollte, hätte man mit jedem Segment 5 – 15 kg Biomasse in der Hand, die nichtmal trocknet. Wenns reicht!?Eine Terrasse weiter unten sieht er schöner aus. Wo er wie ein Wasserfall nach unten „fliesst“.Und wenn ich schonmal auf der achten Ebene stehe, sehe ich doch gleich mal nach, wie weit ich noch ohne Werkzeug komme. Das weisse Zelt vom Orangenbaum ist ganz nützlich für den Überblick.
Wollte ich mich von hier aus z.b. mit einem Gast beim Wohnwagen unterhalten, bräuchte ich ein Telefon. Auch Isabel kann mich nicht mehr rufen, die mich eben wieder lecker bekocht hat.
Doch es geht noch weiter hoch als ich dachte. Jetzt sitze ich auf einer kleinen neunten Ebene im Schatten. Weder die Nachbarn oben, noch die unten können mich sehen. Der Wind ist erfrischend! Es gab hier oben Ziegen! Der Geruch erinnert mich an Wildgehege im Wald!Wald ist fast schon untertrieben! Teilweise ist es so dicht, dass du keinen Meter weit siehst!
Vielleicht finden hier die nächsten Expeditionen in unbekannte Gebiete statt. Gründe gäbe es genug! Erstens muss ich bald von ganz oben eine dicke Wasserleitung nach unten verlegen und zweitens sehne ich mich nach einem Weg, der ganz nach Oben führt. Das wird meine Abkürzung in die Stadt, aber auch runter an eine der schönsten Küsten, die unsere Insel zu bieten hat. Dort bekommt man nach 300 Schritten die spektakulären Sonnenuntergänge geboten! Eigentlich schon nach einem Schritt Aber jetzt kommt das Beste:
Eben entdeckte ich durch die günstige Sonneneinstrahlung, dass es noch weiter oben eine richtig große, zehnte Ebene gibt!
Ist das nicht unglaublich? 😊
Rechts von Jabier’s Haus endet seine Einfahrt an der Mauer. Auf der Höhe saß ich eben. Die Ebene darüber ist dieselbe, auf der das Haus links und der Tank rechts stehen. Würde man von der Straße runter sehen sieht man nichts als Busch und, dass man dort in eine unbekannte Tiefe stürzen könnte. Es gibt hier oben die größten Stämme auf dem ganzen Grundstück. Der Wald auf der zehnten Ebene. Derzeit noch total uneinsichtig! Mein Plan ist es dort mit einer 3m. Leiter durch den Busch auf die Straße zu steigen. Wenn ich die Versteckte Leiter wieder wegnehme ist die zehnte Ebene und damit mein ganzes Grundstück abgeriegelt.
Jetzt ist es wieder Zeit für die geheimnisvolle Moderatorenstimme:
Wie wird es weitergehen? Werden auch noch eine elfte und zwölfte Ebene auftauchen? Wieviele Gärten sind das eigentlich? Wird GöG bald vor lauter Glück überschnappen? Und wird er bald schon Eintritt kassieren? Wird es eines Tages eine Seilbahn bis zum Wohnwagen geben?
Vielleicht klären sich manche der großen Fragen schon bei der nächsten Expedition. Seien sie dabei, wenn es wieder heisst: Die großen Abenteuer, von, mit und bei GöG. 🤗