Details

Ein kleiner Messingrohrloop. 🙂 Wiegt nichts und verschachtelt recht dekorativ die verschiedenen Ebenen. Dabei verdecken die Rohre auch etwas das Kabel dahinter.

Hier sieht man wie schön die neue Messing-Ecke zu der Tuba passt. Das Eck blitzt eher hinter der Tuba hervor.
Auf der anderen Seite deckte ich ein unnötiges Loch mit einem alten Tuba- Ventildeckel  ab.

Neue alte Trommel

Gestern fuhr ich weite Wege um eine Trommel abzuholen, die ich gebraucht gekauft hab. Eine Ersatztrommel zur Sicherheit. Diese ist wieder lichtdurchlässig und wird bei meinen Nachteinsätzen von innen beleuchtet. Die Trommel ist genauso groß wie meine alte und sieht richtig schön antik aus.

Sicherheits-Schirm

Meine tollen Bambusschirme sind zwar sehr unproblematisch was die Stabilität und die Windschlüpfrigkeit angeht, aber wenn täglich Kleinkinder um mich herum tanzen muss alles doppelt gesichert sein!
Der Schirmständer ist ja eh unzerstörbar! Gestern bekam er noch eine Arretierschraube für den Schirm verpasst:

Der neue Schirm wurde mehrfach mit einem festen Zwirn eingewickelt und verklebt, damit er niemals brechen kann!

Bambus hält ja Tonnen stand, wenn er nicht spaltet. Mit der Kombi kann ich mich bei der nächsten Böe weiterhin ganz beruhigt meiner Musik widmen!

Früher hab ich den Schirmständer mit Gaffaband eingewickelt um den Durchmesser anzupassen. Doch entweder ist es ein bisschen zu wenig und der Schirm könnte doch vom Wind weggerissen werden, oder war es wie eingepresst und man bekam es kaum mehr auseinander.
Sicherheit und Komfort bis ins Detail, stehen gerade ganz oben auf der Liste! Denn wenn das alles stimmt, kann ich den ganzen Tag fröhlich, beruhigt und gemeinsam mit dem Publikum feiern! 🙂

Steampunk

Für meinen ersten Steampunk Event, der am 11. August in Dortmund stattfinden wird, hab ich mir viele Optimierungen vorgenommen. Zum Beispiel störten mich diese Schrauben am Fahrzeug:

Zu modern, zu technisch und damit alles andere als Zeitlos!
Jetzt sind die beiden Ecken mit Messing verkleidet und tragen zu einer ganz anderen Ausstrahlung bei.

Für Steampunk ist es immer noch sehr nüchtern und schnörkellos, aber ich hab eben meine eigene Vision und die Liebe zum Detail kommt auch so zur Geltung.
Auch der graue Rahmen in dem folgenden Bild ist mir schon lange ein Dorn im Auge.

Dafür bog ich bis spät in der Nacht an dem schönen Blech rum. Dabei war mir wichtig, dass die meisten Schnittkanten hinter weichen Biegungen versteckt sind. Bin schon gespannt wie es aussehen wird wenn die Sonne auf die Spiegelkugel strahlt.

 

Strom

Nur weil ich zur Zeit öfter weite Wege fahren muss um die Batterie zu wechseln, stopfte ich eher spontan die zweite Batterie in die Maschine.
Weil ich nichts besseres zur Hand hatte, benutzte ich als Brücke einfach Starterkabel, die allerdings sehr sperrig waren.

Links liegen meine maßgeschneiderten Sonderanfertigungen, mit denen ich wieder viel mehr Platz unter der Haube habe. Den Platz brauche ich z.b. um einen Vorrat an Postkarten zu lagern. Da waren die fetten Klammern die reinste Schikane!
Natürlich alles gelötet, dass es jedem Zweifel erhaben ist.
Die Zweitbatterie bekam nun einen Rüttelschutz und Spanngurt, damit nichts mehr verrutscht. Ähnlich löste ich das jetzt auch beim Lautsprecher, der gleich dahinter steht. Die Gewindestange die von oben runter kommt ist vom Schirmständer. Diesen kann ich nur motorisieren, wenn ich auf die Zweitbatterie verzichte. Den Drehschirm gibt es also nur noch für Kurzauftritte und zum filmen.

Der Doppelpack ist eine sehr große Bereicherung für den Alltag und auch auf lange Sicht viel besser! Nach einem langen Tag hab ich immer noch 12,5 Volt Spannung, was für die Lebensdauer der Batterien sehr gut ist! Gestern lud ich die neuen Batterien zum ersten mal zuhause auf und konnte sie endlich dabei beobachten. Dabei staunte ich nicht schlecht, weil sie fünf Stunden weniger Ladezeit brauchen. Genial!
Auch für eine Beleuchtung hab ich damit  jetzt genügend Reserven.

242 652 beats in acht Tagen

Im Schnitt 30 331 Umdrehungen am Tag.

In drei Tagen passierte es mir gleich zwei mal, dass ich die Hauptspielsaite durch intensive meends, also durch das Biegen zerriss. Das ist neu! 🙂 Werde zur Sicherheit mehr Ersatz mitschleppen. Dann ist das nicht schlimm! Die Zuschauer freuen sich wenn so etwas aufregendes passiert, ich komme zu einer kurzen Verschnaufpause und nach wenigen Minuten geht es ja gleich weiter. Alle freuen sich!
Die Besucher begeistern mich mit ihrer Begeisterung und so steigern wir uns täglich. 🙂  Kinder hüpfen wie Gummibälle oder rennen vergnügt im Kreis. Die Menschen freuen sich über die Maschine und die Musik, aber es passiert etwas ganz anderes: Manchmal greift wie eine große „Blase der Glücksehligkeit um sich und es entsteht eine ganz besondere Atmosphäre! Das macht mich glücklich und lässt mich immer wieder aufs neue staunen!

Dieser Sonntag…

…war ein Hammertag! Super Wetter, viele Leute und der ganze Park war voll mit allen erdenklichen Rettungskräften. Eine gewaltige Ausstellung die natürlich noch mehr Besucher anzog. Echt ein Megaevent mit zig Veranstaltungen und ich fuhr mitten hindurch. Es läuft super! Gestern und heute war mir voll nach Gybsy“. Ab und zu muss ich mal einen Song so richtig fetzig und dynamisch raushauen. Bestes Training!
Einem Freund beschrieb ich es eben mit folgenden Worten: …es ist mehr der sportliche Rausch in der Menschenmenge. 😀 Zeit fliegt! flow… Ich lächle den ganzen Tag in unzählige Kameras… fühle mich umschwärmt und geliebt! Danke!

Der „Leberfleck

Einmal sagte ich zu einem Kind: Weisst du, ich hab für jedes Kind eine Postkarte mitgebracht, aber wenn ihr es übertreibt und jeder gleich fünf Karten schnappt, dann reicht es bald nicht mehr für die Anderen. Dann sagte der Kleine ganz aufgeregt, eine ist für den Papa, eine für meinen Bruder, eine für die Bärbel und eine für die Oma. Dann tat es mir fast schon leid und ich dachte, man weiss nie… er war nicht gierig, er dachte nur an seine Liebsten. Besser ich vermeide künfig generell jeden vorwurfsvollen Ton und guck nichtmal streng.  😀  Das passiert eh nur ganz selten!
Auch wenn die Großen zurück kommen, weiss man nie, ob die nächste Karte nicht gerade die ist, die sie an einen Veranstalter oder an irgend welche Medien weitergeben wollen.
Die Karten bringen viele Anfragen! Ein- zwei Anfragen und die letzten 10 000 Karten haben sich schon gelohnt. Keine Frage! Doch gestern schien es eine Dame echt zu übertreiben: Beim Spielen bin ich manchmal so fokusiert, dass ich nur die Hände sehe, die vor meinem Didge rum fuchteln. Da fiel mir die Hand mit dem großen Leberfleck auf, die scheinbar schon zum zehnten mal zurück kommt, um immer wieder eine Karte zu holen. Ich dacht noch, warum fragt sie mich nicht? Natürlich bekommt sie auch mehr, wenn sie fragt. 🙂
Beim Mittagessen fiel mir dann erst auf, dass der vermeindliche Leberfleck ein Eingangsstempel war der nur so aussah und, dass hier 1000 Leberflecke rumrennen. 😀