RIKAREPA

In letzter Zeit hab ich ja so gut wie nie Fleisch gegessen. Aber was soll ich machen wenn mich mein treuer Kollege Sancho darum bittet für ihn einen Hamburger zu verdrücken?  😀 Naja, mir scheint das hört bald von selber auf. Zumindest denk ich öfter an die vegetarischen Jahre zurück.

Und sie haben mir gleich eine mega Portion aufgetischt. 🙂 Morgen treff ich mich mit Richard, dem Geschäftsführer.

Online

endlich hab ich wieder einen eigenen Internetzugang. Seit gestern ist das Wetter auch wieder schöner, das zum Start eher etwas grau war. Eben saß ich mit einer kurzen Hose auf dem Roller, aber bei 23°C. braucht man schon einen Pulli. 🙂 Die Abende sind schön warm und es ging nur selten unter 17°C.

Gestern und heute verbrachte ich viel Zeit an der Küste um weitere Testvideos zu filmen. Natürlich ging erst mal alles schief was schiefgehen kann, aber inzwischen kenne ich die Kameras besser und bekam auch schon die ersten halbwegs gelungene Szenen in den Kasten. Aber bis ich die ersten Filme mit Musik zusammen bringe wird es noch eine Weile dauern. Je nach Laune arbeite ich an der Maschine weiter, oder löte Kabel fürs Studio… studiere den Synth… übe mich am Videoschnitt oder schreibe am Rechner Noten für den Synthesizer. Letzteres ist sehr spannend, weil ganz andere Klänge rauskommen wenn man das Gerät fernsteuert. Viele Freunde machen sich Gedanken und darum prasseln massig gute Ideen auf mich ein, wo ich meine Musik überall präsentieren könnte. Nachher flitz ich mal zu meinen Jungs beim Rikarepa hoch. Mal sehen ob die auch noch Interesse an mir haben und ob es immer noch so lecker schmeckt. 🙂

Erster Spaziergang

Naja, Wanderung wäre fast übertrieben. Wir waren heute im Süden um dem Chis seine liebe Deby abzuholen. Das legten wir mit einer kleinen Küstentour zusammen. Ähnlich wie das meine Freunde organisierten als sie mich am Mittwoch abgeholt haben. Das war für mich die erste Gelegenheit neue Videotechniken auszutesten. Ernüchternd! Aber mit etwas Übung kommen ganz schöne Szenen raus. Vor lauter Filmen kam ich kaum zum Fotografieren. 🙂

Letzte Nacht hab ich meine erste Session mit meinem neuen Set gemacht. Saugeil, aber es wartet wahnsinnig viel Arbeit auf mich. Mal sehen ob ich morgen wieder meinen eigenen Internetzugang bekomme, dann schreibe ich wieder öfter.

 

Gelandet

bei meiner Landung hab ich schon geraetselt wer mich nun wohl abholen wird, weil ich gleich von mehreren Freunden gefragt wurde. Alle waren sie da! 🙂
Sie legten es mit einer schoenen Wanderung zusammen und holten mich danach von Flughafen ab. Gemeinsam zog der Partybus in den Norden. So ein schoener Empfang! Alle freuen sich mega! 🙂
Heute haette ich schon meine erste Wanderung mitmachen koennen, hab es aber doch vorgezogen mich erst mal wieder einzurichten. Werde noch viel Arbeit haben bis ich wieder mit Internet und allem eingerichtet bin.
Wurde auch schon zwei mal lecker bekocht. 🙂 Bitte habt noch ein paar Tage Geduld bis hier wieder meine naechsten Eintraege erscheinen.
Machts gut meine lieben Freunde!

Klingelbeutel 2

Heute hab ich endlich mal ein unangenehmes Problem gelöst. Es geht um den Übergang zwischen dem musikalischen Klingelbeutel und dem Lederbeutel.

Das Ganze wird mit einer einzigen Schraube gesichert, die ich wahrscheinlich nichtmal lösen muss. Man muss nachher nur das Blechhorn rausziehen, das oben in meine neue Messingschelle gesteckt wird. Dann kann man den Beutel zum Leeren einfach aushängen. Die Schelle hab ich direkt mit dem Leder vernäht und das war echt eine Herausforderung! Das Leder ist so gerafft, dass es sich formschön von 12,5 cm auf 20 cm weitet. Unten kommt noch ein schicker Lederbeutel dran.

Nachtrag 23:40. Fast fertig. Fehlen nur noch zwei Druckknöpfe.

Getreu dem Motto: Aussen klein und Innen groß. 🙂

Hier ist nochmal ein Bild von dem Horntrichter der den Beutel erst auf der Insel komplett machen wird.

Die Entscheidung…

…ist gefallen! Am 1. November hab ich ja schon beschrieben wie unzufrieden ich mit meinen Liveboxen war.
Tagelang suchte ich nach Alternativen und hab keinen Aufwand gescheut um die wichtigsten Kandidaten zu vergleichen.
Naja, für meine Ansprüche bleibt eh nicht mehr viel zur Auswahl!
Problem 1: Die Größe und das Gewicht. Würde ich Doretta einen Zentimeter höher bauen, würde sie weder ins Auto noch in mein Wohnzimmer passen.
Problem 2: Der Verbrauch. 60 kg- Akkus müssen reichen und der Tag darf auch nicht mit tiefentladenen Akkus enden!
Problem 3: Der Sound. Keiner leidet so wie ich! 🙂 Seit Jahrzehnten entwickle ich meinen Ansatz am Didgeridoo facettenreich weiter und wenn nur eine Kleinigkeit nicht stimmt wirkt gleich alles wie „glattgebügelt“. Wenn Boxen ernüchternd klingen ist das einfach ernüchternd! Der einzige Hornlautsprecher den ich ertragen kann ist der den man nicht hört! Auch die Sitar ist sehr anfällig für „Schärfe“ und klingt auf normalen Pa Boxen meist viel zu hart!
Entscheidung 1: Bose.
Auch wenn es eine Frechheit ist diese „Hifiboxen“ als PA. zu verkaufen, sind sie zumindest für viele Situationen genau das richtige für mich! Nämlich für kleine Konzerte, bei denen es einfach nur so schön wie möglich klingen soll.
Die Psychoakustik sorgt für Reichtum ohne die Nachbarn zu belästigen. Auch als Monitor sind sie ein Traum, weil sie weich klingen und die Ohren schonen. Man kann schön in die Tiefe gehen. 🙂 Aber wenn z.b. 20 Leute lautstark reden ginge man damit schon unter. Vom Sound her sind sie die besten Bose-Boxen die ich bisher gehört hab, weil die Höhen nicht ganz so krass überzeichnet sind. Bass ist gefiltert. Jetzt klingen das Didge und die Sitar traumhaft schön!

Entscheidung 2: Die fette Box rechts war ein Glücksgriff in Größe und Verbrauch! Sie passt auf den Millimeter und das Watt genau auf meine Vorgaben und macht einen mega Sound! Doretta hat jetzt vier mal so viel Bums!  🙂 Ohne witz! Brutal! 😀 Es gäbe brilliantere Boxen, aber die trifft mir genau auf den Nerv! Der Sound ist fett, kompakt, rund, warm und trocken. Aber vor allem fett! FETT! Und die Maschine wirkt authentisch! Besser denn je!
Der Hornlautsprecher fiel mir im Gegensatz zur Konkurrenz nicht mal mit der Sitar auf. Ausserdem bläst er eh nur unten aus der großen Musikmaschine raus und wird oben noch durch eine Bose Box ergänzt. Diese ergänzen sich perfekt wenn die Einstellungen stimmen!
Beide machen mich süchtig! Vorgestern hab ich auf Doretta so laut wie noch nie gespielt! Mir kamen die Tränen! 😀

Leder für die Workstation

Gestern hab ich stundelang an dem neuen Deckel rumgeschnipfelt. Der schwarze Deckel wird von einer braunen Paspel und dem schwarzen Rand eingerahmt. Der schwarze Streifen hängt am Rand 4cm nach unten und wird die Beleuchtung abblenden, die im Deckel montiert wird. Seitlich kommen die braunen Dreiecke als Sonneschutz ran. Alle Seitenteile sind bereits zweilagig, damit es schön formtreu bleibt. Mit dem Reißverschluß und dem braunen Rechteck kann man später die Vorderseite verschließen, falls ich die Maschine mal für ein paar Minuten verlassen muss. Und natürlich für den Transport.
Der Papierstreifen gibt euch eine grobe Vorstellung davon wieviel Löcher in das Leder gebohrt wurden. Das braune Leder passt übrigens genau zu den Flügeln. Daraus nähe ich noch die Werkzeugtaschen und weitere Kleinteile, damit das Design wie aus einem „Guß“ wirkt. Das schwarze Wasserbüffel-Leder läuft ebenfalls wie ein roter Faden quer durch das ganze Design. Damit sind z.b. alle Ständer, für Didge, Sitar und Flügel eingenäht.

Kopie

Hier hab ich zwei Teile nachgebaut, die an der Inselmaschine noch fehlen:
Zum einen brauche ich noch den Flügelhalter den ich erst im letzten Sommer weiter entwickelt hab. Damit lassen sich die Flügel für den Transport einklappen und aufgebaut hängen sie gleichmäßig und faltenfrei.

Das Folgende ist ein wichtiges Kickmodul. Die Zunge rechts wird von Kugeln angeschlagen, die auf dem Schwungrad montiert werden. In der Grundstellung hängt der Schlitten ganz oben und wird im viertel Takt gespielt. Je weiter man den Schlitten über eine Schnur und Umlenkrollen nach unten zieht, desto mehr Noten werden angespielt. Damit wechselt der Kick auf achtel, sechzehntel und triolische Varianten.
Ein wichtiger Teil von dem unscheinbaren Instrument wird direkt ins Pedal eingebaut. Dort wird ein kleiner Taster versenkt mit dem ich den Basskick freihändig aktivieren kann. Das bringt gleich eine ganz andere Dynamik ins Spiel und hilft die Parts deutlicher zu strukturieren!

Nicht die Glücklichen sind dankbar…

…sondern die Dankbaren sind glücklich!
Und wer Macht sucht spürt Ohnmacht!  😉

Seit gestern ist ein Teil meines neuen Equipements auf dem Weg in den Süden, was bei mir kurzzeitig für eine große Erleichterung gesorgt hat! Denn es lief mal wieder auf den letzten Drücker hinaus. Morgens musste ich noch früh aufstehen und die letzten Arbeiten abschließen. Alles einpacken und schon wars Zeit zum abgeben. Die Freude war groß, als ich meine zwei Action- und Inselfreunde Chris und Mike bei mir zuhause begrüßen konnte. Die dürften inzwischen bereits in wärmeren Gegenden angekommen sein.

Der heutige Tag wird den Sounds gewidmet. Inzwischen hab ich mich so aufmerksam in meine neuen Kopfhörer eingehört und diese mit meiner super Nova Anlage verglichen, dass ich scheinbar heillos verwöhnt wurde! Ich höre Dinge die ich noch nie gehört habe! 🙂 Das sagt übrigens fast jeder, der die Kopfhörer testet.
Gestern hab ich die neuen Klänge mal testhalber auf meinen kleinen Boxen angehört. Die „tollen“ Lautsprecher mit denen ich seit Jahren auf der Musikmaschine und bei allen kleinen Auftritte spiele.
Mir war klar, dass es neben einer „state of the art“ Anlage für 4000€ ernüchternd sein wird, aber es kam viel schlimmer! Der Schock war so groß, dass ich die Musik nach zwei Minuten abstellen musste! Jeder Trommelschlag schmerzte wie eine Ohrfeige! Die ganzen klanglichen Feinheiten, an denen ich seit Wochen arbeite, waren überhaupt nicht mehr zu hören! Alle Einstellungen der Lautstärken völlig verschoben!
Da ich seit Jahren fast nur noch mit den Musikmaschinen gearbeitet hatte fiel das gar nicht so auf. Es passt auch zur Maschinen-Austrahlung wenn das Ganze etwas Holzig klingt. Es wirkte immer authentisch! Doch auf einen Schlag kam es wie eine Erleuchtung, dass der Klang einen Schmerz bei mir auslöst unter dem ich bereits seit Jahren mehr oder weniger leide! 🙂
Verrückt, gell!? 😀
Die Härte und das Boxige „Husten“ kann ich nicht mehr ungehört machen!
Aber jetzt will ich endlich mit neuen Projekten eine ganz andere Liga erreichen.
Daher kann ich mit den alten AER Boxen überhaupt nicht mehr arbeiten! Völlig sinnlos! Keine fünf Minuten! Und diese Erkenntnis kam zwei Stunden nachdem ich die zweite Box auf den Weg in den Süden geschickt hab. Ein bisschen blöd! 😀 Sofort, bestellte ich andere Boxen, auf die ich eh schon länger ein Auge hatte. Vielleicht weiss ich morgen schon ob damit der Weg weitergehen könnte!?
Der beste Trost ist, dass meine 5 AER Boxen auch gebraucht sehr begehrt sind. Seit dem Kauf stiegen sogar die Neupreise um fast 30%. Für jeden Songwriter, der schlicht mit Gitarre und Gesang arbeitet, gelten sie immer noch als DER Standart. Nur mein Weg geht jetzt in eine andere Richtung.
Also verkaufe ich alle Boxen, wodurch ich die neue Investition mehr als doppelt heraus holen werde. Die Ausgaben nutzen der Buchhaltung.
Jetzt brauche ich halt einen zweiten Koffer um die ebenfalls kompakten Ersatzlautsprecher mitzunehmen. Bis die alten Inselboxen verkauft sind, nutze ich sie als Ergänzung, um ausschließlich unten herum etwas Druck zu machen.
Dafür sind die super!

Und um wieder an den schönen Anfang dieses Beitrags zu kommen:Trotz dieser unzufriedenen Momente bin ich täglich so dankbar! Die Gesundheit, die geschmeidige Leichtigkeit, die Ideen, der Erfolg, die Sonne, meine Freunde!
Ihr seid eh die Besten! Danke! 🙂

Workstation 6

Hier seht ihr die Idee, die mir vorgestern beim Schreiben kam.

Ein funktioneller Sockel für die Musikmaschine. Dank der seitlichen Griffmulden kann ich die unteren Sitareffekte auch noch bedienen, wenn das Ganze dicht neben mir montiert ist. Hoffe ich zumindest! Es geht natürlich auch ums Design! 😉 Die Rückwand bekommt noch dasselbe Lochblech, sobald es trocken ist.
Eigentlich waren kurze Tischbeine darunter geplant, aber jetzt verpass ich dem Teil gleich noch einen Sockel. Innen kann ich den Raum für Kleinteile und Postkarten nutzen und für aussen herum näh ich auf der Insel ein paar hübsche Werkzeugtäschchen aus Leder. Werkzeug finden die Leute immer super und manchmal ist es auch ganz praktisch.