Obwohl ich bereits gestern frei hatte, kam ich nicht zum Schreiben, weil sich so viel Arbeit gestapelt hat… Vorgestern spielte ich trotz häufiger Schauer, wobei ich zum Glück gelegentlich unter Dächern stehenn konnte. Trotzdem ist die Regenhaube genial! Auch wegen dem Wind. Wenn man sie seitlich mit Klammern festklemmt hat man das perfekte Showzelt.
Doch was gabs im Doppelpack?
– zwei freie Tage wegen dem Wetter.
– Ein guter Freund besuchte mich mit zwei tollen Ladies, die mit gemeinsamen Sessions, Blues-rap und Tanz eine wahnsinns Stimmung verbreiteten.
– An dem Tag stopfte ich zum ersten mal zwei 30kg-Batterien in die Maschine. Endlich Saft ohne Ende!
– Vor Kurzem präsentierte ich bereits die zweite Box, die hinter mir steht. Genau der doppelte Sound!
– Heute müsste noch ein Interview mit mir erscheinen und morgen gebe ich bereits das nächste. (Nachtrag: Am Freitag, aber dann dauert es ja eh noch etwas.)
– es gibt ein zweites Bild, bei dem es sich Lohnt die Zuschauer mal ganz genau anzusehen! 😀
Mit dieser Methode fremde Gesichter zu verbergen/schützen präge ich meinen Fotostil. 🙂
Seht euch mal die Blondine auf dem vorletzten Bild, weiter unten an! 😀
Schon länger mach ich mir Gedanken wie ich die Privatsphäre Anderer schützen kann, wenn wir öffentlich knipsen. Hier wäre ein Vorschlag, wie findet ihr das? 😀
Zwei mal draufklicken dann wirds groß und lustig.
Natürlich hab ich mich darauf gefreut das frisch gepflegte Set zu präsentieren, was letztendlich auch lief. Nur tauchte ein Fehler einer ganz neuen Sorte auf: Der Klick, den ich gelegentlich zur Kontrolle im Ohr habe, wurde plötzlich immer leiser bis er ganz verschwand. Bei manchen Songs lasse ich die Klänge automatisch wechseln, sowie an- und abschalten. Ohne Klick verliere ich die Orientierung wann etwas wechselt. Also trommelt plötzlich eine andere Trommel neue Betonungen, was selten schlimm ist. Der Rhythmus wird ja nach wie vor von der Mechanik gespielt… Dann tauchte er ganz langsam wieder auf. Unerklärlich! Noch nie war es so schwer meine Enttäuschung zu überspielen! So kann ich all die Neuerungen nicht ausreizen. 🙂 In der Pause drückte ich nochmal auf alle Stecker in der Nähe meiner letzten Baustelle. Das Problem verschwand ebenso unerklärlich wie es aufgetaucht war, was etwas beunruhigend ist. 🙂 Es wurde trotzdem ein super Nachmittag und ich konnte mich endlich doch noch über alle Neuigkeiten freuen.
Heute lief auch alles super! Die Menschenmenge strömte nur so herbei. Tanzende Kinder… Tanz- Formationen, viel Begeisterung, tolle Kontakte, Anfragen und ein freundlicher Fotograf. Dieser meldete sich, nachdem ich in die Runde gefragt hatte, wer mit meiner Kamera ein paar Bilder knipst.
Mit der Regenhaube fühlt man sich gut angezogen und die Flügel passen perfekt. Die Haube werd ich die Tage wohl öfter brauchen.
Auch am letzten Tag vor den nächsten BUGA- Auftritten hatte ich noch eine lange Liste abzuarbeiten. Um 23:00 Uhr hatte ich endlich Feierabend. Das Auto ist auch schon gepackt.
Hier sind noch ein paar Bilder meines Tageswerkes:
Zuerst war ein neuer Stecker fällig, der mit einem ganzen Bündel Verbraucher verlötet wurde.Ein Lüftergehäuse war gebrochen.fixed! …noch ein Kunststofftest.
Hier seht ihr meine Workstation die links von meinem Sitz steht. Ganz hinten steckt ein zweites Interface hochkant in der Tasche. Das Teil mit dem Zettel rechts ist der Deckel von dem versenkten Lüfter. Links unter dem blauen Kästchen steckt noch ein Lüfter. Durch den Spalt über dem unteren blauen Gerät bläst die Warmluft raus. Sonst würden die Geräte im Sommer glühen!
Dann noch schnell die Sitar gerichtet: Mit den Jahren werden die Schnüre locker, mit denen die Stege festgebunden sind.
Die wichtgsten Töne hab ich heute neu geschnürt.
Neu gebunden lässt es sich schneller und knackiger spielen.
Die Flügel sind ständig zu weit auseinander gerutscht. Daher musste ich sie am Abend unbedingt mit dem Mittelteil fertig machen. Jetzt kann ich die Schrauben locker lassen damit die Flügel gelegentlich schaukeln als würden sie schlagen.
Jetzt dreht sich auf der Magnetwalze wieder ein stilvolles Pflänzchen. Das letzte wuchs ja über die Jahre darüber hinaus. Sie bekam einen Ableger und blühte. Dann lies ich sie auf Teneriffa frei. 🙂 Erst noch auf das Wind Karusell und später setzte ich sie in meinen schönen Garten, wo sie leider von Bodendeckern überwuchert wurde.
Auch nach dem 5-Millionen-Kundendienst bin ich mit der Maschine noch lange nicht zufriedene! Mal lässt sie manche Betonungen aus und bei Erschütterungen spielt sie gelegentlich zu viele Töne ab. Also zu unempfindlich und zu empfindlich zugleich. Das spiegelt meine allgemeine Problematik ganz gut wieder! 🙂
Im nächsten Bild seht ihr die einfachsten, aber zugleich auch anfälligsten Instrumente. Sie sind hauptsächlich für den Basskick und den Bass zuständig, warum es mich auch tierisch nervt wenn so eins ausfällt!“ Die werd ich jetzt so oft überarbeiten bis sie endlich perfekt sind. Zumindest der erste Test gestern Abend war perfekt!
Man sieht u.a. zwei Zungen welche bei jeder Umdrehung von Messingkugeln angeschlagen werden. Weil sie mechanisch so stark belastet werden sind sie sehr verschleißanfällig! Die schwarzen Platten sind aus einem neuen, vielversprechenden Kunststoff.
Es gibt noch mehr spannende Sachen zum antesten, denn ich lies mich beim Reiff nochmal ausführlich beraten und brachte für jede Situation das beste Material mit das man finden kann.
Diese gummiartige Matten gibt es in verschiedenen Härten. Eben hab ich versucht das Material mit einer spitzen Spax-Schraube zu verkratzen. Keine Chance!
Jetzt muss ich die neuen Verschleißpads nochmal erneuern und mit verschieden dicken und harten pads experimentieren bis ich die Endlösung gefunden hab. Die bei jedem Modul anders aussehen wird.
Das ist die Bremse, die man mit einem neuen Belag sehr genau einstellen muss. Mein Freund Jersey findets auch gut! 🙂
Die Bremse hatte ich lange nicht mehr benutzt, da mir vor lauter Elektronik die Beinfreiheit gefehlt hat. Jetzt hab ich alles aufs Nötigste reduziert und das Set auf beste Performance modifiziert.
Hier kann man drauf stehen dann steht die Maschine.Jetzt ist sie durchgedrückt und blockiert direkt das Schwungrad.
Aber das beste daran ist die neue Rückholfeder, die man mit einem Griff aushängen kann. Wenn die ausgehängt ist, dann dreht sich gar nichts mehr!
Das ist nicht nur als Montage und Transportsicherung sehr wertvoll, sondern verhindert auch, dass jemand in den Pausen an der Maschine rumdreht. Wenn man die Maschine rückwärts dreht, gehen eben die Zungen kaputt, die ich im ersten Bild gezeigt hab. Musste ich schon so oft reparieren und die Arbeit ist soo unangenehm, weil man nicht dran kommt. 🙂 Daher freu ich mich riesig über die neue Fuß/Hand- Bremse!
So mach ich jetzt Schritt für Schritt weiter, bis die Maschine aufhört zu nerven! 😀
…geht an die Substanz. Die Steuerleitungen, über die meine Einzelkomponenten kommunizieren, sind sehr empfindlich! Früher hab ich einmal versehentlich die Batterie kurz drauf gestellt und danach waren alle Signale durcheinander. Die Instrumente spielten falsche Klänge ab und machten verrückte Dinge. Damals wurde das ganze Wochenende zum Horror! Zumindest für mich. 🙂
Eben mussten alle Kabel durch Neue, mit Goldsteckern ersetzt werden. Ich frag mich nur wie es in den Gehäusebuchsen aussieht!?Trotz Unschärfe sieht man den Grünspan und, dass es auch aussen heftig korrodiert.
…lief auch super! Im Weleda Park spürt man so ein schönes Urlaubsfeeling, dass ich bereits 2 Stunden früher zu Spielen anfing. Es war richtig viel los und eine super Stimmung! Leider ging meine bessere Batterie kaputt, was sich bereits über die letzten vier Wochen angekündigt hatte. Jetzt hab ich gleich zwei, bei verschiedenen Händlern bestellt, damit bis Samstag wenigstens eine bei mir ankommt. Ein „Rüttelschutz“ steht neu auf meiner To-do Liste.
Meine persönliche Betreuerin Claudia stand sofort mit einer Kabeltrommel da und ermöglichte mir das weiterspielen an einem schönen Standort. Auch sonst waren die Maschine und ich allerbestens versorgt. Ein Traum!
Am Sonntag kam ich auf 7 Stunden mit gut 35 000 Umdrehungen.
Achja und mein alter Freund/Bruder/Sitarmeister Tommy hat mir endlich eine verbesserte Sitartechnik attestiert. 🙂 Nach Jahrzehnten. 😀
Seit meiner Heimkehr bin ich schon wieder rastlos am Schrauben, aber davon berichte ich gleich, in ein paar extra Beiträgen.
Fotos hatte ich vor lauter `lass mich auch noch mit´ leider mal wieder vergessen. Aber es gibt eines von dem schönen Hotel, das ich im letzten Beitrag schon erwähnt hatte. Hinter dem „Schönblick sieht man durch den Wald bis ins Tal. 🙂