Gut angekommen

Um 2:00 Uhr kam ich wieder daheim an. Easy! War super! Heute sagte mir ein älterer Herr, „Sie müssen ein glücklicher Mensch sein, den ganzen Tag sehen Sie in lachende Gesichter.“ Konnte ich bestätigen! In wenigen Stunden gehts weiter… Werde wohl etwas später anfangen, da erst mal meine Batterien geladen werden müssen. Die Ladegeräte sind direkt im Auto und das steht bei Rainer, meinem Freundlichen Nachbarn, der mir extra ein Kabel gelegt hat.

Perle

3:00 Uhr Aufstehen, 4:00 Uhr Abfahrt und gegen 13:30 Uhr schlug ich mal wieder in Hamburg auf.

Dieses mal steht mein Hotel bei St. Pauli und ich sehe wieder eine ganz andere Ecke dieser schönen Stadt. D.h. an den Landungsbrücken spielte ich 2009 schonmal mit einem Dj. auf Beachparties. In Folge von dem GNS-Finale damals.
Es ist herrlich! Ein ausgedehnter Spaziergang, ein feines Essen im Restaurant und ein Festivalbesuch auf dem Heimweg. Kurz noch beworben, nette Leute kennen gelernt, was will man mehr? Nächsten Sommer könnte ich vier mal nach Hamburg kommen und da wäre es gut noch mehr Termine für den Zeitraum zu finden.

Meine Ersatzbrille. Weil es noch tiefste Nacht war hab ich meine zuhause vergessen. Morgen früh gehts zu „meinem Kinderfest.

Tag Sechs

Ein Hammertag! So lange spielte ich noch nie und die Zeit verflog wie nichts! Eigentlich kam ich erst um zwei zum Mittagessen und wurde während dessen vom jungen Max interviewt. Ein sehr sympathischer Junge, schlau und mit einer begeisterten Neugier. Die paar ruhigen Minuten hätten mir echt gut getan, aber irgendwie fand ich es wichtig und richtig den Jungen nicht zu enttäuschen, sondern zu inspirieren. War echt nett!

Heute fragte mich ein älterer Gast ob es stimmt, dass ich nach der Arbeit erst mal zwei Stunden lang meine eigene CD anhöre. Ich sagte ihm, dass ich seit 2006 privat fast keine Musik mehr höre, weil die Pausen einfach so wichtig sind. Und, dass ich danach erst mal laufen gehe.
Aber irre, gell? 🙂  Man erzählt sich Dinge über mich.  😀

Pfingstsonntag in der Buga

Ein schöner Tag! Einmal kam zwischen den Liedern eine Frau mit Stift und Postkarte und ihr könnt euch sicher denken was dann passiert ist. Eine ganze Schlange Menschen, mit vielen ungewöhnlichen Namen, begann  nacheinander zu buchstabieren.  😀 Manche witzelten auch untereinander rum obwohl sie sich nicht kannten. Man tanzt und lacht um die Maschine herum und so verbindet sie Menschen. Faszinierend! Die Atmosphäre ist pure Freude…   Da ich heute wieder keine Sekunde über Dinge, wie ein neues Foto nachdenken konnte, zeig ich euch ein Archivbild. Es zeigt die Maschine kurz vor den Veränderungen und es wurde mir von der netten Marion geschickt, die ich auf der Buga kennen gelernt hab.

Foto: Marion Wuestling

 

Mal wieder Tag 1 „Marathon“

Das Leben ist so vielseitig, dass es mir öfter schwer fällt nur ein paar Facetten aus solch reichen Tagen auszusuchen. Bisher will ich ja noch kein Buch schreiben, aber derzeit bekäme es vielleicht den Titel: „Sie ließen mich nicht gehen!“ 😀 Das denk ich 100 mal am Tag!
Maschine- Aufbau, super, aber ein übler Wind. Nach dem zweiten Song warf ich das Zelt über den Schirm und schirmte mich erfolgreich gegen den kühlen Wind ab. Die Wärme kam dennoch durch, ein Schutz, ein Traum!  Wenn es geht, ist es ohne Regenhaube besser!
Plötzlich sprach mich zwischen den Songs eine ältere Frau mit meinem Namen an und ich überlegte noch kurz, woher sie mich kennt.  🙂  Klar, der Bericht. In dem Moment fiel es mir erst auf, dass sich einiges geändert hat. Jetzt freuen sich plötzlich viele Menschen mich endlich zu sehen. Da bin ich jetzt nämlich gottes bekannt! 😀 Noch mehr Rückenwind, wie herzig! In der Pause setzte ich mich zu einem älteren Paar an den Tisch, damit ich die Maschine im Auge behalten konnte. Dann lacht der Mann plötzlich laut los und sagte, der Humor mit der Doretta war super. Sie verstehen ihn halt doch!
Meinen sinnlichen Humor. 😀 Für mich ist der Job perfekt, denn manchmal brauch ich echt ne Weile bis ich richtig aufgetaut bin. Dann hab ich immer noch vier Stunden vor mir um mich auszutoben. Ein Konzert wäre da schon halb durch und gegen Ende will man ja fast nicht mehr von der Bühne. Am liebsten würde man stundenlang jammen, was die meisten Kollegen bestätigen können. Genau mein Job, stundenlang zu jammen. 😀 Immer mehr, schätze mal swr4 Hörer, geben mir die schönsten Rückmeldungen. „Endlich mal was Neues! …und so schee!“  🙂  Leute, das geht mir richtig tief ins Herz!
Ob das BUGA-Team oder die Gäste, die Tage werden durch so viele freundschaftliche Kontakte versüßt… glücklich und dankbar!
Was soll ich auf der Autobahn auch anderes machen, als breit zu grinsen? Oder anschließend beim Laufen? Oder jetzt?  🙂
Also wenn technisch alles läuft ist es ein Traumjob! Die Menschen sind glücklich, ich fühle mich geliebt und die Zeit fliegt nur noch so rum. Eine gefühlte Stunde frisst drei Stunden des Tages.
Dabei werde ich mit einem Reichtum bombardiert, wie man ihn für kein Geld kaufen könnte! Kurz gesagt, is ok!  🙂

Fallkugelsquenzer

Es ist fast schon Nostalgie, dass mein alter Fallkugelsequenzer nicht von einem anderen Modul verdrängt wird, das den Platz noch vielseitiger nutzen könnte. Doch die lustige Kugelmaschine hat eine tolle Ausstrahlung und prägt den Stil von Doretta sehr stark. Ausserdem ist es der einzige Groove den man stufenlos verschieben kann bis es swingt wie bei ner Samba- Band. Zumindest wenn man die Geduld hat es schön hin zu fummeln. Nach über drei Millionen Umdrehungen musste ich jetzt die Schüre erneuern weil sie schon ganz dünn waren.
Dann, erstmal alle sechs Kugeln einspannen und abschrauben. Nicht einfach, denn sie werden immer etwas mitverklebt.

Dann die Schnüre ansägen bis man die Klebstoffreste aufmeißeln kann.

Die neuen Schnüre werden geschnitten und verschweisst, damit nichts ausfranzt. Dann werden die Kugeln wieder auf die Enden geklebt.

Damit es beim Montieren und Trocknen hält, wickel ich den letzten Zipfel mit einem Zwirn ein.

Jetzt noch schnell die Fallkugeln auf ihre Rollen geklebt und fertig.

Heute Nacht kann ich wieder einen neuen Beat hin fummeln. Dafür werde ich mir viel Zeit einräumen, weil das Ganze dazu neigt, sich beim festziehen der Schrauben zu verschieben. Und das immer wieder. Aber wenns dann mal groovt ist es eine klasse Bereicherung! Die ersten 5 Kugeln spielen einen zweiton Beat und die sechste Kugel addiert eine Betonung zu der großen Trommel. Dann spielt diese sowas wie: „Bum . . . BumBum . . Bum . . . BumBum . . …“ 🙂
NACHTRAG 18:50 Uhr: Natürlich konnte ich nicht so lange warten und bei der Wärme trocknet der Kleber auch schnell. Eine Schnur hat sich etwas stärker gedehnt, weshalb die dritte Kugel knapp über die Platte haut, die links auf dem oberen Bild zu sehen ist. Das hatte ich schonmal und, dann hat die Kugel immer wieder Betonungen ausgelassen. Ausgerechnet wieder die dritte! Da hab ich jetzt schon ne Allergie!  🙂 Diesmal will ich aber keine Kompromisse machen! Die Schnur konnte ich zum Glück gerade noch raus ziehen und musste sie nur nochmal um 5mm kürzen. Perfekt!
Neu geklebt, warten… freu mich! Hat eben schon saugeil gegroovt!  😀

10 000 Postkarten

Gerade noch rechtzeitig vor meiner 16 Tage-Tour, die am Samstag beginnen wird.

Die letzten kamen vor gut einem Jahr, am 23.Mai. 😀 …witzig, so ein Tagebuch“, gell?  🙂

Saiten

Wie neulich bereits erwähnt, reissen mir immer öfter die Hauptspielsaiten beim Spielen ab. Dafür kann ich die Sitar jetzt aber auch schön wimmern lassen. 🙂 Jetzt hab ich mal ein ganzes Set zugeschnitten und bereits die Schlaufen zum einhängen gebogen. Einzeln verpackt damit nichts verkuddelt.
Damit lässt sich der Boxenstop auf wenige Sekunden reduzieren! 😀