…über 200 000 beats gespielt und an die 2000 Postkarten verteilt. Das ist mal eine Zwischenbilanz nach den ersten Tagen. Das Schönste aber sind die vielen Kontakte die auf mich zu kamen: Fotos, Videos, Presse, einige Anfragen und sogar neue Freundschaften! 🙂
Erster Schnappschuß aus der Heilbronner Stimme
Wenn ihr aufs Bild klickt kommt ihr auf die Bildergalerie. Und hier gehts zum Artikel, in dem aber von mir noch nichts steht: https://www.stimme.de/service/bilder/Die-Heilbronner-Buga-am-Ostersonntag;cme142444,3268699
Tag 5
die ersten 100000 Beats…
…also die ersten 100000 Umdrehungen haben wir schonmal geschafft. 🙂
Es lief heute super und es war ein richtig schöner Tag! Es wird keine Sekunde langweilig! 🙂 Direkt im Anschluß barfuss loszurennen und Zuhause gleich nochmal, war mir die größte Belohnung. Weil ich mich dann noch fein mit Spargel usw. bekocht hab, wurde es spät und ich muss schon wieder ins Bett. Die Zeit reicht gerade so und muss rund um die Uhr eingeteilt werden. Daher kann ich nicht versprechen täglich zu berichten, aber ich versuch mein Bestes.
Sie ließen mich nicht gehen – Dritter Tag
Nach der Winterpause scheinen meine Ohren, vor allem was die große Musikmaschine angeht, ganz „frisch zu sein. Jede Stunde inspiriert gewaltig und ich weiss jetzt genau was zu tun ist um alles auf das nächste Level zu bekommen.

Auch wenn es meistens Spaß macht liegen Freud und Leid eng beinander. Manchmal passieren Dinge, wie: DasAntriebsrad rutscht durch, oder das Fahrzeug bleibt an einem Stein hängen. Dann muss ich die Maschine stoppen und absteigen. Das Kabel vom Kopfhörer verklemmt sich manchmal und reisst dann beim absteigen fast ab. Tut richtig weh bei so teuren Werkzeug. Oder federt das Didge nach einer Bodenwelle nach und haut mir auf die Lippen, dass sie bluten. Oder der Schirm wird vom Wind weggeblasen, weil ein unbekanntes Problem am Ständer aufkam. Die Hälfte der Sounds sind zu leise und das Routing ist wirklich sehr kompliziert! Dafür schlummert in der Maschine noch ein gigantisches Potential das man in einem Menschenleben nicht ausschöpfen kann!
Ganz am Anfang kam nach dem Aufbauen übrigens kein Mucks aus der Maschine! Aber sowas hats ganz schnell! Oder fängt plötzlich eine Kette an zu spinnen die noch nie Probleme gemacht hat usw… aber wenn es nur halbwegs gut läuft wars das alles Wert!
Wenn mir mein eigener Sound „auf den Kopf fällt“ muss ich früher und öfter kleine Pausen machen. Genial! Als würde man mit jeder Pause eine Treppe höher steigen.
Heut war viel los und als ich gegen 17:00 Uhr an der Blumenhalle vorbei fahren wollte, um die Maschine am anderen Ende in meine Garage zu stellen. Standen plötzlich mehrere Kinderwägen vor mir und all die süßen Gesichter schauten mich durch ihre bunten Sonnen brillen an. Nachdem ich bereits 30 min. überzogen hatte erklärte ich dem wachsenden Publikum, dass ich nur noch ein Lied spielen werde, weil ich vor einer halben Stunde Feierabend hatte, ich aber hier nicht mehr wegkomme. 🙂 Aber ich muss ja meine Kräfte einteilen weil ich morgen und bis zum 28ten wieder und wieder spielen werde. Wow, die ließen mich gar nicht ausreden und überwältigten mich mit sehr emotionalen Reaktionen. Die Stimmung war der Hammer und es wurde echt zum magischen Moment! Die Musik, das schöne Licht und alles ging total tief und wir waren glaub alle voll bewegt! 🙂 😀 So schön, das macht mich glücklich!
Heute war ich übrigens schlauer! 🙂 Kaum war die Musikmaschine geparkt rannte ich direkt barfuß los und umrundete das ganze Gelände. Das mach ich jetzt jeden Abend! Es ist eine wunderschöne Runde und die Sonne ist noch richtig warm. Anschließend ist auf den Straßen viel weniger Verkehr .
Zwischen den Blumen- Tag zwei

Es läuft super! Hier freue ich mich gerade über das gute Wetter und den tollen Job. 😀 Auf Dauer etwas hart für die Finger, aber wie man auf dem Bild sehen kann, weiss ich mir zu helfen. Damit kann ich meine Lieblingssitar „Blondy“ umso knackiger anschlagen. Gestern hatte die Musikmaschine mich bis zum Anschlag gefordert, aber heute lösten sich viele Probleme mit einem „aha Effekt. Mit der Maschine hab ich mir echt ein kompliziertes Ei gelegt! Aber nachdem wir jetzt wieder eingespielt sind hab ich viel Spaß und erlebe öfter magische Momente! An so einem Tag erlebt man so viel, dass es schwer fällt Highlights auszusuchen. Tanzende Kinder, lächeln, echt staunende Gesichter sind rührend und lustig zugleich. Wieviel Menschen ich täglich beobachte während sie voraus rennen um eine schöne Szene zu filmen, bzw zu knipsen. Lustig und es ehrt mich ja auch! Du stehst halt ständig unter Beobachtung! 😀
Nein, es ist echt ein absoluter wohlfühl-event und es ist ein Traum dort für die Gäste zu spielen! Die meisten Begegnungen fühlen sich richtig freundschaftlich an! 🙂 Schreiben ist anstrengend! 🙂 Muss schlafen!
Verfolgungsjagt in Heilbronn
genau zur Mittagszeit rauschte ich vollgas in Heilbronn durch die Gegend, als sich ein Polizeiauto ganz knapp hinten ran hängte um mich zu verfolgen. Es kam mir fast so vor als würden sie mich von hinten schieben. Als sich die Situation verschärfte, weil immer mehr Fußgänger auftauchten, gab ich nach und reduzierte mein Tempo so gut es ging. Am Ende ist man ja doch gewissenhaft! Da die Straße zum überholen zu eng war, bremsten auch die Beamten und fuhren weiterhin, sogar recht geduldig hinter mir her. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und wurde immer langsamer. Bis ich irgendwann höchstens mit einem halben km/h dahin rollte. Ja, natürlich saß ich auf meiner Musikmaschine und rockte gleichzeitig noch durch die Gassen. Es war wie ein Krimi in der BUGA und die Gäste waren begeistert! Alle filmten die Verfolgung in Zeitlupe während ich sie hilfesuchend anschaute. Ach, wenn ich doch ein Foto von dieser Szene bekäme! Zwei Fotografen schob ich noch schnell eine Karte zu und bat sie darum das aufregende Spektakel für mich zu fotografieren. Hoffentlich klappts, dann zeig ich euch das Bild sobald es geht!
Ansonsten lief der erste Tag auf der Bundesgartenschau super!
Die Leute lieben es und ich lernte so viele netten Menschen kennen, dass mein armes Namensgedächnis mal wieder gesprengt wurde. Es fiel auch den anderen auf, dass ich mit der Maschine von den kleinsten bis zu den ältesten fast alle Menschen erreiche.
Direkt zu meinem Spielstart hörte es auf zu regnen und bald schon wurde es zum Traumwetter. Der Frühling kam pünktlich zu meinem ersten Arbeitstag!
Es war schon heftig, gleich während der ersten Minuten der Saison von vielen Fernsehkameras gefilmt zu werden. Manchmal rumpelte ich auch versehentlich an Fernsehbühnen vorbei. 🙂
Hoffentlich klappts morgen endlich mal mit neuen Fotos…
Könnt ihr euch vorstellen, wie manche Gäste voraus rennen, um mich gleich anschließend in aller Ruhe zu fotografieren? Manchmal mach ich mir ein Scherz daraus und verfolge sie mit Vollgas! 😀
Ihr seht also, ich hatte meinen Spaß und es wird alles noch besser!
BUGA und SWR3
morgen, am Mittwoch, geht es auf der Bundesgartenschau los.
Heute war ich bereits zum Aufbauen da. Endlch mal wieder mit meiner hohen „Doretta“ rumgefahren. 🙂
Statt meiner kleinen Monitorbox vor dem Bauch, hab ich einfach einen zweiten Verstärker zusätzlich hinten auf den Motor gestellt. Jetzt bekomme ich von hinten einen richtig fetten Sound ab und das Ganze kommt klangtechnisch nochmal wesentlich breiter daher. So kann ich viel besser mit den Stimmungen spielen! Freu mich schon!
Die Eröffnung wird morgen live vom SWR3 übertragen. Ob es für mich noch ein Plätzchen geben wird ist unklar, weil ich ausnahmsweise erst um 13:00 Uhr richtig anfangen kann. Bis dahin ist wegen dem wichtigen Präsidentengedöns alles abgesperrt. 😀
Gibbo`s magisches Auge
Mein Freund Gibbo schenkte mir auf Teneriffa eine steinalte Karbitlampe und ich konnte es nicht erwarten sie im Zentrum meiner Musikmaschine zu sehen.
Jetzt wird sie immer mit dem Beat blinken, also immer wenn der Beatcounter gedrückt wird.
Gestern sah sie noch so aus:






Aufgeschlagen
Mittwoch Nacht bin ich wieder in Stuttgart gelandet. Die Reise lief super und jetzt nach meinem ersten Lauf bin ich auch wieder froh hier zu sein.
Zuhause ist mein Laufparadies! Es ist herrlich! Inzwischen hatte ich auch die ersten freudigen Begegnungen mit Freunden, Nachbarn, oder Beides zugleich. 🙂 Ansonsten sehe ich Arbeit Arbeit Arbeit! Haushalt, Didges bauen, Maschinen bauen, Üben üben – alles einstellen… genau so war das: Hier werde ich wieder zum Frühaufsteher weil die Tage einfach zu kurz sind! Aber dabei treibts mich voller Tatendrang aus dem Bett. 🙂 Letztes Jahr kam ich 19 Tage später an und beschrieb hier bereits meine ersten Ritualhandlungen nach der Heimkehr. 🙂




