Schon länger mach ich mir Gedanken wie ich die Privatsphäre Anderer schützen kann, wenn wir öffentlich knipsen. Hier wäre ein Vorschlag, wie findet ihr das? 😀
Zwei mal draufklicken dann wirds groß und lustig.
Die ersten zwei Tage BUGA
Natürlich hab ich mich darauf gefreut das frisch gepflegte Set zu präsentieren, was letztendlich auch lief. Nur tauchte ein Fehler einer ganz neuen Sorte auf: Der Klick, den ich gelegentlich zur Kontrolle im Ohr habe, wurde plötzlich immer leiser bis er ganz verschwand. Bei manchen Songs lasse ich die Klänge automatisch wechseln, sowie an- und abschalten. Ohne Klick verliere ich die Orientierung wann etwas wechselt. Also trommelt plötzlich eine andere Trommel neue Betonungen, was selten schlimm ist. Der Rhythmus wird ja nach wie vor von der Mechanik gespielt… Dann tauchte er ganz langsam wieder auf. Unerklärlich! Noch nie war es so schwer meine Enttäuschung zu überspielen! So kann ich all die Neuerungen nicht ausreizen. 🙂 In der Pause drückte ich nochmal auf alle Stecker in der Nähe meiner letzten Baustelle. Das Problem verschwand ebenso unerklärlich wie es aufgetaucht war, was etwas beunruhigend ist. 🙂 Es wurde trotzdem ein super Nachmittag und ich konnte mich endlich doch noch über alle Neuigkeiten freuen.
Heute lief auch alles super! Die Menschenmenge strömte nur so herbei. Tanzende Kinder… Tanz- Formationen, viel Begeisterung, tolle Kontakte, Anfragen und ein freundlicher Fotograf. Dieser meldete sich, nachdem ich in die Runde gefragt hatte, wer mit meiner Kamera ein paar Bilder knipst.

Letzter Tag…
Auch am letzten Tag vor den nächsten BUGA- Auftritten hatte ich noch eine lange Liste abzuarbeiten. Um 23:00 Uhr hatte ich endlich Feierabend. Das Auto ist auch schon gepackt.
Hier sind noch ein paar Bilder meines Tageswerkes:



Hier seht ihr meine Workstation die links von meinem Sitz steht. Ganz hinten steckt ein zweites Interface hochkant in der Tasche. Das Teil mit dem Zettel rechts ist der Deckel von dem versenkten Lüfter. Links unter dem blauen Kästchen steckt noch ein Lüfter. Durch den Spalt über dem unteren blauen Gerät bläst die Warmluft raus. Sonst würden die Geräte im Sommer glühen!
Dann noch schnell die Sitar gerichtet: Mit den Jahren werden die Schnüre locker, mit denen die Stege festgebunden sind.
Die wichtgsten Töne hab ich heute neu geschnürt.
Neu gebunden lässt es sich schneller und knackiger spielen.
Die Flügel sind ständig zu weit auseinander gerutscht. Daher musste ich sie am Abend unbedingt mit dem Mittelteil fertig machen. Jetzt kann ich die Schrauben locker lassen damit die Flügel gelegentlich schaukeln als würden sie schlagen.
Rotationsgarten
Jetzt dreht sich auf der Magnetwalze wieder ein stilvolles Pflänzchen. Das letzte wuchs ja über die Jahre darüber hinaus. Sie bekam einen Ableger und blühte. Dann lies ich sie auf Teneriffa frei. 🙂 Erst noch auf das Wind Karusell und später setzte ich sie in meinen schönen Garten, wo sie leider von Bodendeckern überwuchert wurde.
Sitar – crack
Zur Sicherheit
Werkstoffkunde
Auch nach dem 5-Millionen-Kundendienst bin ich mit der Maschine noch lange nicht zufriedene! Mal lässt sie manche Betonungen aus und bei Erschütterungen spielt sie gelegentlich zu viele Töne ab. Also zu unempfindlich und zu empfindlich zugleich. Das spiegelt meine allgemeine Problematik ganz gut wieder! 🙂
Im nächsten Bild seht ihr die einfachsten, aber zugleich auch anfälligsten Instrumente. Sie sind hauptsächlich für den Basskick und den Bass zuständig, warum es mich auch tierisch nervt wenn so eins ausfällt!“ Die werd ich jetzt so oft überarbeiten bis sie endlich perfekt sind. Zumindest der erste Test gestern Abend war perfekt!

Es gibt noch mehr spannende Sachen zum antesten, denn ich lies mich beim Reiff nochmal ausführlich beraten und brachte für jede Situation das beste Material mit das man finden kann.

Jetzt muss ich die neuen Verschleißpads nochmal erneuern und mit verschieden dicken und harten pads experimentieren bis ich die Endlösung gefunden hab. Die bei jedem Modul anders aussehen wird.

Die Bremse hatte ich lange nicht mehr benutzt, da mir vor lauter Elektronik die Beinfreiheit gefehlt hat. Jetzt hab ich alles aufs Nötigste reduziert und das Set auf beste Performance modifiziert.


Aber das beste daran ist die neue Rückholfeder, die man mit einem Griff aushängen kann. Wenn die ausgehängt ist, dann dreht sich gar nichts mehr!
Das ist nicht nur als Montage und Transportsicherung sehr wertvoll, sondern verhindert auch, dass jemand in den Pausen an der Maschine rumdreht. Wenn man die Maschine rückwärts dreht, gehen eben die Zungen kaputt, die ich im ersten Bild gezeigt hab. Musste ich schon so oft reparieren und die Arbeit ist soo unangenehm, weil man nicht dran kommt. 🙂 Daher freu ich mich riesig über die neue Fuß/Hand- Bremse!
So mach ich jetzt Schritt für Schritt weiter, bis die Maschine aufhört zu nerven! 😀
Feuchtigkeit…
…geht an die Substanz. Die Steuerleitungen, über die meine Einzelkomponenten kommunizieren, sind sehr empfindlich! Früher hab ich einmal versehentlich die Batterie kurz drauf gestellt und danach waren alle Signale durcheinander. Die Instrumente spielten falsche Klänge ab und machten verrückte Dinge. Damals wurde das ganze Wochenende zum Horror! Zumindest für mich. 🙂


Weleda Tag 2…
…lief auch super! Im Weleda Park spürt man so ein schönes Urlaubsfeeling, dass ich bereits 2 Stunden früher zu Spielen anfing. Es war richtig viel los und eine super Stimmung! Leider ging meine bessere Batterie kaputt, was sich bereits über die letzten vier Wochen angekündigt hatte. Jetzt hab ich gleich zwei, bei verschiedenen Händlern bestellt, damit bis Samstag wenigstens eine bei mir ankommt. Ein „Rüttelschutz“ steht neu auf meiner To-do Liste.
Meine persönliche Betreuerin Claudia stand sofort mit einer Kabeltrommel da und ermöglichte mir das weiterspielen an einem schönen Standort. Auch sonst waren die Maschine und ich allerbestens versorgt. Ein Traum!
Am Sonntag kam ich auf 7 Stunden mit gut 35 000 Umdrehungen.
Achja und mein alter Freund/Bruder/Sitarmeister Tommy hat mir endlich eine verbesserte Sitartechnik attestiert. 🙂 Nach Jahrzehnten. 😀
Seit meiner Heimkehr bin ich schon wieder rastlos am Schrauben, aber davon berichte ich gleich, in ein paar extra Beiträgen.
Fotos hatte ich vor lauter `lass mich auch noch mit´ leider mal wieder vergessen. Aber es gibt eines von dem schönen Hotel, das ich im letzten Beitrag schon erwähnt hatte. Hinter dem „Schönblick sieht man durch den Wald bis ins Tal. 🙂
Weleda Tag 1
Nach zwei Stunden Fahrt konnte ich das erste mal die komplett überholte Maschine aufbauen. Prompt kamen sich die ersten Bauteile in die Quere, weil man einfach nichts verändern darf, wenn die Maschine nicht komplett aufgebaut da steht. Und ich hab viel verändert! Das Problem ist nur, dass sie mit Flügel und Schirm gar nicht in meine Bude passt. Am Ende ging doch alles gut, oder zumindest sehe ich schon die Lösungen für alle neuen Probleme. Es war spannend, ob das Wetter überhaupt noch hält bis der Aufbau fertig ist. Ein paar Tropfen, aber es ging. Noch schnell die Sitar gestimmt und ab aufs Gelände. Eben hab ich sie noch gehört, doch kaum stand ich vor dem Publikum, kam kein Mucks mehr raus. NICHTS, GAR NIX! Alles gecheckt… neues Problem! Aufregung? Ne, aber ernüchternd ist es schon etwas. 😀 Dann bemerkte ich, dass sich bei der hinteren Box das Netzkabel gelöst hatte. Nun ging wenigstens diese, aber was ist mit dem Sound von unten? Alles kontrolliert und siehe da: Jetzt hat sich mir nach 8 Jahren zum ersten mal der Netzstecker gelöst und das zufällig bei beiden Boxen gleichzeitig. Die untere ist ja fest installiert und wird nie ausgesteckt! Ok, sound da. Kick funzt nich, bass funzt nicht, Klingelbeutel, ab und zu. Nach 3-4 Songpausen, in denen ich jedes mal kurz ein anderes Problem löste lief alles wieder! Es ist immer probematisch nach einem Kundendienst, darum ist das auch jedes mal eine große Sache für mich… 🙂 Die Reaktionen waren wieder überwältigend! Entweder wird es echt immer besser, oder kommen die Leute hier immer besser drauf!? Zum Feierabend war ich gemeinsam mit Tommy essen. Wir sind echt ein lustiger Haufen… 🙂 Achja, eben hatte ich mein erstes Bier, seit ich wieder in Deutschland bin. …uiuiui 🙂
Inzwischen sitz ich im Hotel Schönblick und freu mich über mein tolles Zimmerchen. Eben war ich noch kurz einkaufen und siehe da:

Hier gibt es das originale Bundaberg Gingerbeer, wie ich es zuletzt vor 11 Jahren in Australien hatte. Was für eine Überraschung! Wie geil! 🙂 Muss morgen alles aufkaufen. Achso, sonntag, naja, egal! 😀 Jetzt leg ich trotzdem die Füße hoch und genieße meinen Feierabend. Freu mich schon auf morgen! 🙂










