Ganz feierlich…

…hab ich heute Morgen meine letzten beiden Orangen abgenommen und trug sie ganz andächtig zur Saftpresse. 🙂

Sehen die nicht ein wenig wie Minikürbisse aus?

Fein fein! Jetzt geh ich mit Geza, der sich von meinem Lauffieber anstecken lies, ans Meer, zum rennen.

Eiskraut

Es wächst sogar direkt neben dem Wohnwagen: Eiskraut
Und weder Salz- noch Kristallkraut, wie mir hier schon berichtet wurde. Dann schon lieber „Katzenzungenkraut“, wie meine Schülerin Anna es liebevoll nennt. Hat echt was von der Konsistenz und der weichen noppigen Oberfläche. 🙂

Eben hab ich ein wenig recherchiert und festgestellt, dass es eine hochinteressante Pflanze ist, die man hier sogar gut kultivieren könnte. Samen hab ich jedenfalls tonnenweise gefunden. Es macht halt nur in Küstennähe Sinn weil es das Salz aus der Luft extrahiert. Darum schmeckt es richtig salzig. Man kann es frisch als Salat, oder wie Gemüse behandeln. Als Extrakt ist es angeblich ein Wundermittel für eine faltenfreie Haut. Es hat viele Mineralien und ein sehr hochwertiges Eiweiß. Damit könnte es als Ersatz für Weizengrassaft herhalten. Es sollte immer frisch sein. Eben hatte ich ein paar Schnipfel in der Möhrensuppe. Erst mocht es ich es nicht, aber als später noch ein paar Schnipfel auftauchten, die schon länger in der Suppe zogen, fand ich es dann schon wieder interessanter! Geza übernimmt die Experimente in der Küche und ich werde mal die Saftpresse und den Entsafter damit füttern. In Smoothies könnte man es ja auch noch reinmischen… auf jeden Fall werde ich wieder davon berichten, denn im Winter kann ich es täglich direkt von meiner Laufstrecke mitbringen. Im Sommer wächst es nicht.
Apropo`s Laufen: Heute Morgen war es ein Traum an der Küste entlang zu rennen!

Neujahrsblög 2019

Mit einer schönen Sylvesternacht feierten wir 2019 entgegen. Gegen 23:00 Uhr versuchten Geza und ich mit dem Roller nach Garachico zu fahren, aber die Straße war in der Nacht gesperrt. Wahrscheinlich war das schöne Dörfchen mit seiner Megaparty total überfüllt. So standen wir also 10 Min. später wieder bei Christian und Debby auf der Terrasse, die einem Aussichtsturm gleicht.

Das Dorf ganz hinten im Tal ist Garachico und offensichtlich hatten wir doch kein Riesenfeuerwerk verpasst.

Doch nochmal zurück zum Abend, an dem wir wieder von unseren Freunden mit französisch kanarischer Küche bekocht wurden. Erst gab es eine Quiche die so unglaublich lecker war, doch ich bremste mich, denn ich wusste was folgen wird:

Eine ganz tolle Paella die sehr aufwendig vorbereitet wurde. Mein Gott können die Kochen! 🙂

Dann gab es noch viele Minikuchen und eine Sylvestertorte:

Um 0:00 Uhr schlossen wir uns dem kanarischen Brauch an, in 12 Sekunden 12 Trauben zu essen, die jeweils mit einem Wunsch verknüpft wurden. Es war also eine Feier mit einer schönen Stimmung, tollen Leuten und einer super Energie!
Heute Morgen rannte ich erst mal zum Meer hinunter, um die neu entdeckte Laufstrecke einzuweihen.

Da unten kann man nicht nur klasse Runden drehen, sondern nebenher auch noch Salzkraut – Kristallkraut ernten. Eine ganz seltene Delikatesse die man kaum verzahlen könnte!

Dabei rannte ich mein erstes Paar „Huraches“ durch.

Die 3mm Ledersohle der selbstgemachten „Laufschuhe“ hielt weit über 3000km. Hab noch alles da um neue zu bauen! 🙂

Dann kam ich voller Tatendrang zurück um die erste Idee des Jahres umzusetzen.

Das Kabel endet an dem Holzplättchen, in das ein Sensor eingegossen wurde. Wenn die mechanische Basstrommel aktiv spielt, klopft die Mechanik nun zeitgleich auf den Sensor. Damit kann ich nun einen Elektrosound zur Basstrommel zumischen. Das Ganze hat zwei Besonderheiten: Auch wenn die Basstrommel nun einen mächtigen „Bums“ hat, kann man die Holzkiste „Cajon“ mit den hellen Tönen von Hand spielen, ohne die tiefen Töne auszulösen. So kommen zwei komplett unterschiedliche Beats/Sounds aus einer Trommel. Aber das Beste kommt noch: Mit dem linken Fuß lässt sich ja die Basstrommel freihändig stumm schalten und zwischen drei Rhythmen wechseln. Diese Freihand-Pausen-Wechsel helfen natürlich unheimlich das Spiel viel musikalischer zu strukturieren. Vor allem jetzt, wenn man z.b. fette Bässe, oder was auch immer darüber legen kann.

Eine Idee, die ich später von der dritten Maschine hier, auf die Zweite, den „Beatbuddy“ in Deutschland übertragen kann.
Auch die Testsongs im Anschluß waren eine einzige Freude! Ein super Start ins Jahr auf den ich mir gleich mal eine Pause am Pool verdient hatte! 🙂
Wo ich von Geza gleich wieder lecker bekocht wurde! 🙂

 

Guten Rutsch

Liebe Familie, Freunde und Kollegen,

eben genoß ich nochmal ausgiebig die letzten Sonnenstrahlen des Jahres und dachte an jede und jeden einzelnen von euch. Aber ich denke auch so oft an euch, vermisse viele Freunde und freue mich, dass es euch gibt! Ich weiß so viele treue Herzen an meiner Seite, die hinter mir stehen und das gibt mir unheimlich viel Kraft!
Kommt mir alle gut in das Jahr 2019! Und lasst bitte um 1:00 Uhr nochmal die Korken krachen, denn ich feier ja erst eine Stunde später! 😉

Um 18:00 Uhr war die Sonne gerade mal weg, da habt ihr bereits 19:00 Uhr.

Heute hab ich schon fette Sounds gemacht! Die Maschine ist bald bereit für die erste öffentliche Präsentation. Eben war ich bereits bei den Freunden und Nachbarn der einheimischen Sektion. Demnächst besuche ich Christian, wo ich noch eine Weile nüchtern feiern werde. Heut Nacht fahr ich noch mit dem Roller und Geza nach Garachico wo eine Megafeier mit Feuerwerk stattfindet.
Danach geb auch ich mir noch feierlich die Kanne und trink ein Bier! 🙂
Morgen früh will ich unbedingt auf meiner neuen Laufstrecke die ersten Runden drehen.
Also feiert fein!
Euer Stefan

Punta de Juan Centellas

Am Abend liefen wir zu dritt mit Hundi Benji runter ans Meer. Doch schon nach wenigen Schritten waren wir zu fünft.

Dieser freundliche Wegbegleiter begrüßte uns freudig, nachdem er Benji ein paar mal kennen lernen durfte. Er lief einfach mit und als es zum klettern kam folgte er mir fast die ganze Zeit. 🙂
Erst gings hinaus zum Lavatropfen…
…und daneben ketterten wir zu den Pools runter.
Die Beiden stehen schon da unten.
Ein toller Platz um sich zu erfrischen, praktisch direkt vor der Haustüre.
Christian & Benji

Und noch mehr kleine Pools direkt an der tobenden Atlantikküste. Der Platz ist still und aufregend zugleich!

Hier muss man nur die Wege kennen dann bekommt man echt was geboten!

E-Bike

Heute hat Christian uns zum Fahrradfahren auf dem Berg mitgenommen. Dabei humpelte ich morgens noch mit meinem Muskelkater vom Paddeln, auf den ich noch die gestrige Wanderung draufgesetzt hatte.
Bei 14 Grad ging es auf ca. 800 Meter los.

Die Beiden beim ersten Stop.

Die Bikes sind ein Traum! Man fährt halt unbeschwert mit ca. 15km/h den Berg hoch und doch verlockt es einen letztendlich genauso in die Pedale zu treten, wie man es ohne Motor machen würde. Man ist nur weniger langsam.

Heute konnte man mich leider nicht fotografieren weil ich immer so schnell durchs Bild geflogen bin. 😉 😀

Es ging meistens am Berg entlang, erst hauptsächlich aufwärts, dann ging es endlose Kurven den Berg hinunter. Da reicht es schon wenn man mit 30 km/h durch den Schotter brettert, denn man kommt sich schon richtig schnell vor! Das Ganze ging in etwa 3h so 40km weit.
Man erlebt den Wald dabei ganz anders!  Obwohl es heute etwas grau war bekamen wir ein schönes Spektrum an Waldlandschaften zu sehen. Es gibt hier schon sehr urige Orte.

Mit Ausblick auf Buen Paso.

Als es dann gefühlt 900 weitere Kurven zurück zum Auto ging, war ich am Ende auch froh es geschafft zu haben.
Für den Platz hier ist das ein genialer Sport! Man hat unzählige Wege und begegnet so gut wie keinem Menschen.
Zum Glück haben wir unseren Christian, der hier die Räder vermietet und tolle Touren organisiert!

Wanderung, 29.12.2018

Dieses mal ging es ganz in unserer Nähe durch eine kleine Schlucht, nach der man eine ganze Weile an diesem sprudelnden Wasser entlang laufen kann.

Der Klang verändert sich bei jedem Schritt! Aus den Agavenstämmen könnte man übrigens gut Trommeln und Didgeridoos bauen.

Nach einer Weile verwandelt sich der Kanal zu einem Wasserfall. Rechts ging es noch ein Stück diese stufige Kalkbank runter.

Man sieht öfter Pflanzenteile die dick mit Kalk beschichtet waren und sich mit der Zeit zersetzten, so, dass nur noch die leeren Kalkhüllen übrig bleiben.
Bernadette beim chillen 🙂 Da fühlen sich die Schweizerinnen wie Zuhause. 😉
Während die Jungs weiter raus klettern.
Eines der schönen Nachbardörfer im Westen – Los Silos
Und noch ein Blick auf den Wasserfall.

Am Ende war die Runde kompakt aber sportlich. Wir hingen da oben noch ein paar Schlaufen ran, bevor es zum Essen zu unserem Nachbarort nach Garachico ging. Auch hier schlenderten wir anschließend noch durch die Stadt und ich sah endlich mal ein wenig mehr von dem schönen Dörfchen.

 

Paddleboard

Heute hatte ich das erste mal die Gelegenheit meinen Actionfreund Christian mit dem Paddleboard zu begleiten.
Es hieß zwar, das Meer sei heute ruhig, aber he, steh mal auf dem Atlantik. Da ist das alles relativ! 🙂
Die Aufregung war groß! Wie werde ich mich wohl blamieren? Das Planschen mit einem kurzen Neopren Anzug war super! Erst saß ich auf dem Ding und versuchte Abstand von der Brandung und den brechenden Wellen zu bekommen. Dann kniete ich zum Paddeln auf dem Teil und das war schon brutal anstrengend. Was für ein Gewackel und was für Wellen, die scheinbar von allen Seiten gleichzeitg kamen. Nach einer Weile merkten wir, dass es doch extremer war als gehofft. Christian widmete sich zwischendurch mal dem Schnorcheln und fand dabei ein buntes Schmuckstück einer Muschel.
Doch dann fuxte es mich schon, ob ich überhaupt eine Chance habe bei dem Wellengang zu stehen. Mit zitternden Beinen klatschte ich immer wieder in die Wellen, was mich noch mehr angespornt hat! Schnell kamen mir die ersten Meerwasserrülpser. 😀 Ich keuchte, denn man verausgabt sich doch sehr, wenn man immer wieder Paddel und Board hinterher schwimmen muss. Doch nun gab es kein Zurück mehr! Es muss klappen! Nach geschätzten 30 Versuchen zitterte ich doch gelegentlich ein paar Sekunden stehend über die Wellen. Jetzt kenn ich das Gefühl, dacht ich mir und kämpfte fast schon verbissen weiter. Dann wurde es echt immer besser! 30 Sekunden, vielleicht auch mal eine Minute stehend auf den Wellen, wahnsinn! Wie Schade, dass Christian nicht geschaut hatte! 😀 Nun kam ich schon etwas von der Stelle, was es leichter macht. Dann hat Christian doch endlich meine freudig hysterischen Rufe gehört, geschaut und sich gefreut. 🙂 Super! Es gab ein paar Versuche bei denen ich echt sowas wie Ruhe gefunden hatte, dann gabs wieder die Wackelpartien. Alles in allem ein großer Erfolg und es hat mich echt eine Zeit lang aus allen Gedanken rausgerissen!

Witzle. 🙂 Archivbild

Spaziergang am Abend

Gestern lud mich mein entfernter Nachbar und Freund Christian spontan zum Abendspaziergang ein. Unser Treffpunkt in der Mitte liegt etwa 200m von mir entfernt und dort lernte ich quasi vor der Haustür einen der schönsten Wege zum Meer kennen.

Ein paar Schritte den Hügel runter…
…und schon sieht man die ersten Abschnitte der Steilküste. Den Fels da unten kann man auch vom Festland aus begehen.
Christians Gäste aus Frankreich, die uns neulich so toll bekocht hatten, waren auch dabei. Und Benji auch! 🙂

An einer anderen Stelle kann man ebenfalls bis zur Brandung runter, die an dem Tag selten still war. Wir sahen sogar Taucher im Wasser.
Benji auch! 🙂
Normalerweise toben die Wellen in der Höhle da unten, dass einem ganz Angst und Bange werden könnte!
Zum Abschluß saßen wir noch bei Christian & Debby auf der schönen Terasse, wo ich schon wieder allerfeinst mitessen durfte. 🙂 Dort, so wie bei meinen Nachbarn nebenan bekomme ich täglich nebenher intensives Sprachtraining.

War ein mega Spaß!

Finish & Service

Endlich sind sämtliche unangenehme Arbeiten an der Musikmaschine erledigt!

Oft muss man ein Teil wegschrauben, damit man an ein weiteres Teil ran kommt, das wiederum ein weiters Teil verdeckt usw… Hier musste ich den Gehäuseboden zerlegen um ein Ramenteil ausbauen zu können.
Dann bekam die Welle eine Messingverkleidung, eine Kupplung und einen optimiertes Kugellager. Unter der Spiegelkugel könnt ihr sehen wie einfach man die Welle mit einer Schraube trennen kann. Das Gehäuse rechts war noch von unten durch den Boden verschraubt. Viel zu umständlich wenn man sie zerlegbar halten will!
Jetzt bekam das Gehäuse eine eigene Bodenplatte eingepasst. Diese kann man mit den Löchern auf die Schrauben stecken, die fest aus der Grundplatte darunter rausstehen. In Kürze lässt sich das Ganze mit 3 Flügelmuttern fixieren/lösen. Noch zwei Kabel ausstecken und das komplette Modul lässt sich von oben abnehmen.

Abschließend spendierte ich mir noch ein kleines Regal auf dem das Steuergerät fixiert ist. Jetzt hab ich es in Reichweite und kann somit mitten im Spiel 20 Konfigurationen wechseln. Man kann z.b. den Rhythmus, der eben noch helle Töne gespielt hat, tiefe Töne spielen lassen und in diesem Sinne, alles durcheinader tauschen.