Gartentag

Für einen Sonntag war ich heute ziemlich umtriebig! 🙂 Viele Pflanzen umgetopft, 25 venezuanische Palmen- und vier Königspalmensamen gesteckt. Neun Orangenbäume gegen weiße Fliege gespritzt und viele Bewässerungsschläuche verlegt.

Endlich! Über fünf Leitungen ist alles versorgt. Es war sehr befriedigend daneben zu sitzen, den Moment zu genießen, während es in den Röhrchen gluckert! 🙂
Den Papayas hab ich vier Tropfer spendiert.
Drei Papayas haben ihren festen Platz, zwei bis drei Pflanzen werde ich erst noch versetzen. Dann düngte ich noch gezielt ein paar Bäume, nachdem ein erster Test an einer Orange super anschlägt! Auf der Hochebene goß ich alle neuen Palmen zum ersten mal und auch die ganzen Yukkas bekamen zum ersten mal ne üppige Brause!
Und schon geht ein traumhaft schöner Tag rum. Schätze mal es hatte 28 °C. und es war ziemlich ruhig.

Anaga

Um 10 ging es zu fünft bei schönstem Wetter los. Auch im Anaga Gebirge war es sonnig und richtig angenehm warm! Glück gehabt! 11 Km war dann insgesamt doch ne ordentliche Runde!

Orangenblüten! Das duftet!
Wilde Miniorchideen
ab jetzt… Hunger! 🙂
The End…
…und ich 🙂
Kurz gesagt, eine sportliche Runde mit einem tollen Team!
Auf dem Heimweg gingen wir in unserem Nachbardorf essen. Einen frischen Fisch konnten wir uns aussuchen und der Salat war gut, wie man es hier leider nur selten erleben darf.
War echt ein besonderer Tag! Am Montag gehen wir gleich wieder, weil wir alle Bewegung vertragen können. 🙂 Und weil es toll ist. Auch mal an einem Wochentag an dem es noch ruhiger sein wird. Das ist auch ein Luxus den man viel öfter wertschätzen sollte!

Palmenexperiment

Heute haben wir also bei Mike tiefe Löcher gegraben um mit dem Untergrund zu experimentieren. Staunässe muss vermieden werden und da müsste es eigentlich viele Wege geben. Für eine erste Siebenergruppe kleiner Fiederpalmen gaben wir uns richtig Mühe! Viel Blumenerde mit Pikon, also ganz leichtem Vulkangestein gemischt, und die Mischung nochmal mit Sand gemischt. Am Grund der Löcher liegt noch ne dicke Schicht Schotter, damit Luft an den ersten Wurzeln garantiert ist. Ansonsten sind dort die Bodenverhältnisse schwierig, weil die Erde erst verschlammt und sich dann wie Zement verdichtet. Eine Stelle gibts bei mir auch, bei der es sich ganz ähnlich verhält, aber sonst hab ich diesbezüglich echt ein großes Glück mit meiner Erde. Selbst der Bauschutt macht es einem leichter, aber das wird sich in den nächsten Monaten erst Zeigen, wie die Palmen überall wachsen.
Foto hab ich leider keins. Rucksack bei Mike vergessen. Morgen gehen wir alle ins Anaga Gebirge wandern. 🙂

Der Winter naht!

Gut, man kann über 16° C. am Morgen nicht klagen, aber es ist schon nicht mehr so unglaublich warm, wenn man in der Unterhose raus rennt! 🙂
Gestern war ich mit Mike und einem weiteren Kumpel Alex unterwegs. Zu dritt einkaufen ist schon klasse! Es ist unterhaltsam und so viel leichter wenn man mal was zu schleppen hat. Nachmittags machte ich ein paar Bewässerungsschläuche fertig und flitzte auch schon wieder los, zum großen Kaffee trinken bei Chris und Deby, wo mal wieder alle zusammen kamen. Dann feierte man wieder bei Mike bis spät. 🙂

Gestern besorgte ich mir eine tolle Kaffee Kanne. Die hat ein Zwischensieb für kleinere Portionen, mit dem man einen schönen langen Kaffee hinbekommt, der einem nicht gleich die Schuhe auszieht! Die letzte hab ich wohl damals mit meiner gebrochenen Schulter verschimmeln lassen und die Alukannen sind mir dann doch etwas unheimlich auf Dauer!

Bonsaischule

Nachdem ich mir die neuen Ficis mal genauer angesehen hab, musste ich feststellen, dass ich diese Arbeit besser sofort durchziehe!
Was denkt sich da eigentlich der Ficusverpackfachmann? Lassen wir es schön zwischen den Stengeln faulen und schimmeln!? Wahrscheinlich eher: weg mit! 🙂
Auch bei den Ficis sparte ich mir nach dem Trennen viele viele Töpfe!
Denn es gibt jetzt eine vorläufige Bonsaischule direkt vor der Pyramide. Bis auf drei sind schon alle automatisch bewässert. Dann ging mir das Material aus. Morgen geh ich eh mit Mike einkaufen. 🙂
Auch Richtung Ausgang, alle bewässert.
In der alten Bonsaischule wuchsen manche und manche sind vertrocknet. Ein paar hab ich heute ersetzt. Darum will ich diese Woche noch unbedingt die komplette Bewässerung fertig machen. Ein mega Aufwand für 60 so kleine Bäumchen, aber es wird sich lohnen!

Hey, beim Hochlaufen komme ich jetzt auf der Hochebene jedes mal an acht kleinen Palmeritas vorbei und ich freu mich jedes mal! 🙂

Heute wird gebuddelt!

Vorbei mit Pause! Um acht fing ich schon an zu arbeiten, damit ich wenigstens drei Stunden nutzen kann, bis es wieder zu heiss wird. Jetzt ist es aber gerade mal halb eins und es zieht zu! 🙂 Das sind gute Nachrichten, denn bei 24° C. kann man wieder den ganzen Tag arbeiten! Heute hab ich mir die hässliche Schutthalde vorgenommen. Wenn irgendwann eine Abfahrt gebaut ist decke ich die bleibende Hochebene mit einer dünnen Deckschicht zu, aber bis dahin sollen ruhig die größeren Pflanzen wachsen!

Das ist eine kanarische Palme die ich hier, vor gut fünf Monaten in meinem Zauberbohnenbeitrag vorgestellt hab. Die hohe Flasche ist ein Experiment, weil ich wusste, dass die Palme gerade nach unten Bohren wird. Alle sind etwa gleich weit, nur diese hier ist wesentlich weiter entwickelt.
Seht ihr? Unten aufgeschnitten drängen schon prächtige Wurzeln raus.
Jetzt ist sie daheim. 🙂

Man hat mich gewarnt, dass diese mächtigen Palmen über große Flächen dominante Wurzeln treiben, die später evtl. Obstbäume behindern könnten. Darum entschied ich mich, die ersten zwei Exempare direkt auf die Schutthalde zu stellen, weil da will man eh nicht viel nützliches anpflanzen! Mal sehen wie ihnen das gefällt, denn die Ablaufeigenschaften sind ja perfekt und der Hügel ist ja mit Erde durchwachsen.

Das ist die zweite kanarische, aus einem normalen Topf, Der war auch groß, aber nicht so tief. Könnte natürlich Zufall sein, aber für mich ist das ziemlich eindeutig. Darum will ich die auch so schnell wie möglich im Boden haben!
Bei den grünen Markierungen stehen die zwei Kanarischen, die man ja nie wieder umsetzen oder fällen darf! Das orangene sind wieder fünf filigranere Fiederpalmen. Der Grashalm bei dem blauen F wird eine Fächerpalme. Wenn es keine Verwechslung gab, müsste es das Riesenbaby unter den Fächerpalmen sein. Vielleicht verteile ich zwischen drin noch ein paar Manga Bäume.
Rechts von dem Gestrüpphaufen stehen bis jetzt sechs von den dunklen Palmen. Konnte mich noch nicht für die siebte entscheiden. Es gibt viel zu beachten, z.b. soll an den gelben Markierungen ein Weg ins Tal abgetragen werden. Das grüne links ist die zweite kanarische aus dem oberen Bild. Jetzt stehen also schonmal 14 Minipalmen auf der hinteren Hochebene.
Die hier stehen jetzt beim Roller. 🙂 Man musste sie eh dringend umtopfen! So gesehen hab ich jetzt schon 42 Töpfe nur mit den Palmen gespart.
Bald schon braucht man zwei Hände um alle Blätter zu zählen! 😄

Dann begrüßte mich mein Bananenfreund von der Plantage und brachte mir drei weitere Palmen und einen Baum.
Guck mal, die denken an mich! ❤

Drei kanarische Palmen, die jetzt mit ihren beschädigten Wurzeln aber erst mal im Schatten bleiben müssen. Würde mich nicht wundern wenn die Kleinen diese überholen, weil wenn die erst mal einen Schock haben, dann dauert das ewig bis die sich wieder erholen!

Hitzefrei

Wie will man da raus in die Sonne? Und ich hab nur noch vier Mangas. Solche Probleme haben wir hier! 🤤

Mangoladen

Ein Sonnentag mit knackeblauem Himmel! Nach dem Sonnen brauchte ich eine Erfrischung und dann kam die Idee: Ab in den Mangoladen Mango kaufen, bzw. Mangas. Die Saison war dieses Jahr sehr früh und in der Umgebung gibt es wahrscheinlich keine mehr.

Zu Fuß, erst mal durch die Gärten…
…nach links ein paar Schritte den Berg hoch.
Noch zwei schöne Abschnitte.
Und schon hat man den Gipfel in Sicht.
Blick zurück.
Von hier geht es nochmal 100m. weiter.
Ein toller Weg liegt hoch auf einem schmalen Grad!
Jetzt sieht man die Bundesstraße mit den ersten Läden.
Und da ist er auch schon: Der Santa Barbara Mangoladen. 🙂 Andere Sachen gibts auch, aber das interessiert nicht! 😀 Links bekommt man ein großes Spektrum an Tiefkühlware. Dann gibt es noch einen chinesischen Ramschladen und ein Elektriker, der nie das da hat, was ich gerade suche. Alles über ein schönes stilles Gässchen erreichbar, etwa 400m.
Hab gleich mal zwei verputzt. Das genieß ich jetzt so lange sie noch günstig sind. Vielleicht kommen sie aus kühleren Regionen, aber auch da wird die Ernte bald vorbei sein.

Heute Morgen war ich gleich mal Laufen, das wird um neun aber bereits ziemlich warm! War ein sehr entspannter Tag! 🙂 23 – 24 Grad, heute Nacht.

Tropf tropf

Heute Morgen. Mit Palmwedel und Maracuja vor dem Zaun bekomme ich gleich viel schönere Fotos hin. 🙂

Um die 40 Tropfschläuche hab ich heute bei einem Bombenwetter verteilt.

Als ich Mitte Juli heimflog stand diese Papaya noch gar nicht da. Jetzt kann ich endlich die Bewässerung wie geplant vollenden. Ein ganz großer Ringkanal liegt ja schon, bzw, sogar ne Acht.
Die Zwei auf der Pyramide werden jetzt automatisch aus der Ferne versorgt.
Und wenn ich schonmal da oben stehe knips ich noch kurz die Pyramide von der Seite, mit den frischen Farnen.
Links von der Pyramide. So können jetzt viele Palmenbabies sorglos und irgendwo am Rand versteckt wachsen.

Bin immer noch ganz begeistert von dem System, aber trotzdem muss ich noch viel viel Arbeit reinstecken. Alle wichtigen Pflanzen sollen mit mindestens zwei eigenen Tropfer ausgestattet sein, falls einer mal ausfällt. Jetzt im Winter kann ich die Bewässerung auf seltener und tiefer umstellen. Alle drei Tage, dafür 45 statt 30 Minuten.

Die Dunkle gefällt mir am besten. 🙂
Die Große treibt schon wieder und von rechts kommt die Maracuja im Galopp. 🙂 Die macht mir eine riesen Freude! Wie lange braucht die noch, bis sie am linken Pfosten ankommt?

Zufrieden für heute! 🙂 Hab ne halbe Pepperoni aus meinem Garten in meine Soße geschnipfelt. Wow, darf man nicht so dosieren wie ich das gewohnt bin! 😀 Mal sehen, es gibt ja verschiedene Sorten, ob die alle so brutal sind!?