Gestern Abend war ich ja noch im Spätzle Auftrag unterwegs. 🙂 Anke hat ein sehr feines Gulasch gekocht und so gab es Spätzle und Soße! 😋 😃
Handgeschabt! 🫡
Heute früh dachte ich „jetzt oder nie“ und grub nochmal vier Tomaten aus den Töpfen in den Boden.
Die Pflanzlöcher sind super versorgt und im Herbst überlasse ich sie den Papayas!
Die Töpfe nutze ich lieber fúr Charapitas. Wenn ich dazu komme baue ich ihnen ein Gewächshaus und kann dann mit den Töpfen nach ziehen!Der Schotterhaufen unter den Bananen ist jetzt fast weg und das ist super, weil dann kann ich im Tal wieder Revuelto sieben!Vorher. Am Abend nahm ich den neuen Steinhaufen auf der Hochebene in Angriff.Nachher. Das kommt ganz unten ins Beet.Jetzt muss ich zumindest oben zum Arbeiten nicht mehr so mühsam in die Tiefe steigen!
Aber in der Mitte ist der Weg immer noch sehr schmal und gerade beim Arbeiten bricht immer wieder ein Stück ab! Deshalb muss ich das schnell durchziehen, weil meine Geduld ist von dem Gerutsche schon ziemlich strapaziert! Zum Großteil liegen drei neue Reihen auf der Mauer, aber leider hab ich momentan keine großen Steine zur Hand! Das war sportlich und jetzt geht es nur noch ins Bett!
Jetzt wird es höchste Zeit den Radweg fertig zu machen!
Vorher.Nachher.
Es wird auch immer wichtiger, dass ich mit der Sackkarre und dem Fincawagen hier durch komme!
Vorher. Hier waren eh einige Blöcke im Weg, die man nicht hoch ziehen will!Nachher.Vorher.Nachher. Vor dem Befüllen.Hier liegt eine 1l. Saftflasche zum Grössenvergleich!
7 Schubkarren Schotter hab ich aus dem Tal hoch geschoben. Jetzt gewann ich am Siebplatz wieder etwas Raum und vor allem feiere ich die Tatsache, dass ich über den neuen Weg die Baustelle aus dem Tal versorgen kann! 15 Uhr 23°C. Feierabend! Ich steigere mich weiterhin mit Bedacht!
Vor der heutigen Reihe ging es links teils über einen Meter tief. Jetzt kann ich immerhin fast ohne Klettern und Rutschen weiter arbeiten!
Am linken Strich gebe ich dem Weg noch einen schönen Schwung von der Mauer weg und am rechten Strich, mauere ich irgendwann ein Beet, um den letzten hässlichen Teil der Nachbarwand zu verkleiden!
Morgen geb ich meinen Berliner Freunden einen Sprachkurs auf Schwäbisch! 😄 Es geht vor allem um Spätzle:
„Ha, sind des scheene Spätzla, krieg i au Ebbes“ usw… 😃 „I gau gau ge vespra!“ 😂 Berliner legen nämlich einen ganz leidenschaftlichenn Blick auf, wenn sie Schwäbisch hören! 🥹
Handgeschabt, mit 25% Hafermehl!
Morgen kochen wir gemeinsam: Anke, Stefan, Volker und ich und wer ist der rechte Schwabe? Richtig! 🤠
Hätte ich letztes Jahr schlicht gewusst, dass ich am 5. März das erste mal Laufen gehe, hätte das Angstzustánde bei mir ausgelöst! 😳 Um 9 Uhr rannte ich bei 15 °C. los und kam 40min. später bei gut 18 °C. zurück. Herrlich, unsere Gasse duftet nach Manolos Granadillas und kurz darauf spürt man den Duft von Orangenblüten! Konditionell bin ich noch genauso fit, aber nach 2km barfuss, war ich ganz froh wieder in meine silent GöGˋs zu schüpfen! Geniale Runner! Man spürt richtig, wie der Rücken beim Laufen geschmeidig wird! Gut, dass ich es gemacht hab, bevor ich körperlich spüre, dass ich dringend diesen Ausgleich zur Arbeit brauche! Ich bin total dankbar, hier zu sein, für die Sonne, das schöne Meer und für die Leichtigkeit! Davor und danach gab es eine leckere Orange und im Anschluss die Papaya von Antonio!
Gestern waren 6 Granadillas offen, heute sind es mindestens drei!
Heute Morgen ging es gleich wieder sportlich weiter! Jetzt wird ein schönes Beet auf der Hochebene ausgehoben!
Man sieht es kaum, dass es fast knietief runter geht, aber es wird viele viele Schubkarren Erde verschlingen. Felsen und Steine, ohne Ende!
Man hätte auch ein Beet aufhäufen können, aber mir ist es wichtig, dass meine Würmer nachher einen kühleren Rückzugsort bekommen, weil auf der Hochebene wird es knackig heiss! Ideal für Chilis, Okras und Tomaten!
Die Arbeit ist kernig, aber nach 3-4h sieht man richtig viel und es ist eine wertvolle Investition für die Zukunft!
Letzte Nacht hatte ich um halb vier 17 Grad und Morgens 16! 😊 Ideal um Samen zu setzen!
Ein Glück, selbst wenn mein Zaun zugewachsen sein sollte, sehe ich immer noch auf die Türe von Bananentoni!
Er hat mehrere solche Ausgänge, macht aber fast immer am Selben Pause! Als er meine Wohnwagentüre hörte, bückte er sich um etwas aufzuheben.
Dann grinste er mich zur Begrüssung an und streckte mir mit der einen Hand diesen Beutel Orangen und mit der anderen Hand, eine Papaya entgegen!
Papaya – Macho!
Er zeigte mir Fotos von seinen riesen Bäumen und versicherte mir, dass nichts, aber auch gar nichts daran gemacht wird. Kein Dünger, kein Wasser, kein Gift, gar nichts und trotzdem bekommt er über 1000kg Orangen am laufenden Band!
Links „Navel“, wegen dem Nabel.
Er wollte noch erklären, dass es zwei Typen Orangen sind. Er kramte darin rum und sagte, diese, nein diese, oder doch diese, bis er schliesslich lachend abwinkte und sagte, ach was, egal! 😄 Eine ist besser für Saft und die andere zum Essen.
Drei von den Runden hab ich gleich entsaftet und es kommt tatsächlich eine Menge allerfeinster Saft raus! So lecker und so lange ist es her! Wir inspizierten gemeinsam einige Pflanzen auf der Finca und er erzählte mir, dass meine Okra Samen bei ihm nicht gekeimt sind. Jetzt setze ich reichlich und ziehe ihm gleich ein paar vor. Bittergurke bekam er auch gleich ein paar Samen und so wird unser reger Austausch immer weiter gehen! Mittlerweile gehört Antonio, wie dieser Saft zu den Highlights meiner Tage! So ein treuer Freund, der immer nach mir schaut und immer an mich denkt!
Gestern Abend spielte ich ein kleines Konzert für meine Carmen und Laetitia!
Foto: Carmen
Nach der zweiten Nacht im Container war ich gleich richtig gut drauf! Auch wenn ich voll den Mist zusammen geträumt habe! Komplizierte Geschichten, bis irgendwann eine sehr kartoffelige Beamtin mich am gehen hintern wollte. Sie sagte, das ist der Linke, der früher unschön über Joshka geredet hat! 😂 Dann dachte ich, leck mich doch…. dann wach ich halt auf und du bist weg! Ich tat es auch für meine Freunde, die ich damit aus einer Misere gerettet hab, denn es ging eigentlich gar nicht um mich! 😄 Die Katzen begrüssten mich und ich konnte es genießen im Tshirt zum Wohnwagen zu wechseln! Seht mal die Prognosen:
Warme Nächte! ,,,🫠🌴
Die Stimmung ist gut in Buen Paso! Man achtet aufeinander!
Und dieses Kuschelpaket kuschelt sich an mich! 🥰Gestern waren es zwei, heute duften schon drei Granadillas und mehr im Tal!Mit Bienchen! 🥰
Bisher folgte auf jede Blüte ganz rasch eine fette Frucht! Nur Maracujas gibt es derzeit gar keine! 🥴 Es duftet nach Meerluft!
Gestern fuhr ich also voller Spannung in eines unserer schönen Nachbardörfer, Jan Juan de la Rambla um Geraldine zu treffen.
Geraldine ist eine vielseitige Künstlerin, Profitänzerin und eine karibische Schönheit! Sie spricht fünf Sprachen und nimmt ihre/unsere Arbeit sehr ernst! Wir haben keine Zeit zu verschwenden und waren sehr fokusiert! Ihr Interesse gilt vor allem einer Zusammenarbeit für eigene geschlossene Events in einem der ältesten und schönsten Häuser, die dieser alte Ort zu bieten hat. Sie hat sehr viele Künstler zur Auswahl und sucht sich auch ihr Publikum sehr bedacht aus! Sie erlaubte mir eine Fototour durch ein Haus, wie man es für Geld nicht kaufen kann!
Allein schon diese Gerüche!Das sind Regenrohre, die das Wasser auf die riesen Blätter im Innenhof plätschern lassen!Die Details, wie dieses Regal in der Mauer……oder dieses Dach.Videomapping, also kunstvolle Videoprjektionen an den Nachbarhäusern gehören auch zu ihrem reichen Programm!
Ausstellungen, Tanz, Meditationen, Musik und Workshops gehören zum Programm. In diesem Sinne hab ich allerhand zu bieten und schätze mich glücklich beide Füße in der Tür zu haben! Ich hab das Gefühl, dass es Treffen der künstlerischen Multiplikatoren auf der Insel werden! Am 5.März hat sie z.b. eine Tanzveranstaltung in Santa Gruz und scheint mir diesbezüglich weit voraus! Heute morgen schrieb sie nochmal, dass sie glücklich ist mich entdeckt zu haben, weil sind wir mal ehrlich: Einzigartig bin ich schon! 😂 Sie aber auch und der ganze magische Ort! Spannend was sich daraus entwickeln wird!
Eben kreierte ich meine erste Aloe Vera Bodylotion! Bisher folgte ich dem simplen Rat, die Blätter abzuschneiden und bei Bedarf, z.b. Sonnenbrand, oder Wunden, mit der Schnittstelle über die Haut zu reiben, doch das ist falsch!
Es gibt zentnerweise zu schneiden und es wird immer mehr!Mein erstes fettes Blatt und da sieht man schon das gelbe Zeugs, das eigentlich giftig ist und die Haut eher irritiert!
Sagt einem auch keiner, doch in einer schlaflosen Stunde schaute ich ein paar Videos!
Waschen – Zuschneiden und die Reste ins Wurmfutter!Die handlichen Stücke kommen gleich ins Wasserbad, dann kommt das filetierte Zeugs nochmal in ein frisches Wasserbad!Mixen-Sieben.Ein paar Tropfen von dem edelsten Sandelholzöl!
Schliesslich treffe ich gleich eine interessante Künstlerin! 😃
Fertig ist meine erste Bodylotion! Extra in ein Glas gefüllt, an das meine Brüder eine ebenso tiefe Kindheits-Erinnerungen haben wie ich! Alles gute Zum Geburtstag mein Großer! 🥳
Von der Sonne geblendet krieg ich kaum die Augen auf! 😄
Weil ich von den geschnittenen Blättern an der Haut immer blaue Flecken bekam, die aussahen, als hätte man mich verprügelt, teilte ich mir extra Zeit und heisses Wasser ein, falls ich nochmal Duschen muss! 😅 Das Zeugs scheint genial zu sein! Es fettet null und man bekommt sofort das Gefühl dass es einerseits kühlt und gleichzeitig die Haut spannt! Es duftet wahnsinnig lecker! 😋 Den Rest bringe ich gleich meiner neuen Bekanntschaft mit und mixe mir bald mehr! Beim Schreiben denke ich wow, heute brauch ich meinen Ausweis, weil 10min. später seh ich fast schon wie ein Kind aus! 😄 Kauft GöGˋs Bodylotion! 🤸🤑😊 Hydroschleim und Sauermulch! 😂
Jetzt stehen 18 Zuckertraube Tomaten, die ich wahrscheinlich mit neun Black Cherry ergänzen werde. Ich bin glücklich bei diesem Thema mein Ding bereits gefunden zu haben und ich weiss ganz genau warum!
Erst füllte ich die gesiebte Erde plus einen riesen Kübel in den Graben. Das ist also der Schwund, wenn man die Steine raus nimmt!Vulkangestein um die Mirkoorganismen zu halten. Mir fehlt immer noch Pflanzenkohle zum vollständigen Glück, aber so hab ich noch Luft nach Oben! 😃Dann hacke ich vier grosse Eimer fermentierten Mist mit Kakteenschleim darunter. 😋Alles schwimmt und wabbelt beim Hacken! 😅
Jetzt ging es ins Tal, Erde sieben und hoch schleppen. Die perfekte sportliche Steigerung. Es duftet nach Granadillablüten und der Geruch wird den ganzen Weg hoch kanalisiert! 🥰
So verliert sich eine Schubkarre Erde!Wurmerde mit vielen Kokons als Zwischenschicht. Es soll ihnen gut gehen! Hier können sie zu ihrem Kosmos von Wurmfutter abtauchen und noch mehr Dünger/Mikroben produzieren!Noch ein paar mal Ironmen aus dem Tal spielen und fertig!
Oben ohne mit Nackenlappen! Jamann, Frühling, das Leben geht weiter! 🥳🤸😃
Die in den Töpfen gehen schon richtig ab und ich beginne sie auszugeizen!
Jetzt hab ich geniale Radiosender, mit vielen Berichten aus der Region gefunden! Man zählt hier 18 Typen von Böden! Es gab nur eine weisse Kartoffel und jetzt sind sie glücklich mit 23 Sorten, plus Süsskartoffeln. Sie erzählten vom Mikrooklima und vieles mehr. Die Avocados sind hier teuer, weil sie viel hochwertiger eingeschätzt werden, als welche, z.b. aus Mexico! Das grosse Interesse an den Themen zieht mich ganz beiläufig in die Sprache! Nur machen die Spanier viel Werbung für Antibiotika und für Spritzen, alle 7 Monate! 🫣 Ich stecke bis zu den Ellbogen im Dreck und darum geht es mir gut! Lecker Mittagessen, heisse Dusche, happy day! Jetzt treffe ich meine Mimi zum Auto abchecken und morgen treffe ich eine französische Künstlerin, die ein grosses Interesse an einer Zusammenarbeit zeigt! Meine liebe Iris brachte mich in ganz interessante Künstlergruppen! 🤗🥰🙏