Fincanews

Endlich! Der Zaun ist dran und die Finca ist dicht gemacht! Zumindest locker angespannt, wie ich es mir gewünscht hab, weil ich einige Pfosten erst noch verstreben will.

Am Hinterhof könnte es sein, dass ich ihn für den Container nochmal öffnen muss. Es ist aber eher unwahrscheinlich, weil die meistens mit einem Kran kommen. Hier werde ich dem Zaun als erstes einen Sockel verpassen, damit das Regenwasser von dem Weg, mindestens bis zum Tor umgeleitet wird.

Wunderbar, hier ist auch schnell mal so ein grünes Netz rangehängt, damit der ganze Wohnwagenbereich abgeschottet ist.

Es freut mich, dass mir mein Geza auch mal ein Bild von innen gemacht hat. Die Partitionierung gefällt mir sehr gut und ich weiß wahrscheinlich schon welche zwei Palmen ich links und rechts vom Tor setzen werde. Was für eine Verwandlung seit dem unbegehbaren Chaos, das hier vor Wochen noch wie ein vermüllter Komposthaufen aussah. Jetzt kann ich mir die Ecke ansehen und nachdenken.

2,10 m. hoch, + 15 cm für den Draht, den ich für Kletterpflanzen haben wollte. Orange, blau und weiß auf grün. So stelle ich mir all die Kletterpflanzen vor, die locker auf 2,30m. Höhe kommen werden! Vielleicht bau ich aus dem grauen Rohr einen Eidechsen sicheren Salatturm.

Nicht besonders schön, aber praktisch, denn ich kann den Draht mit Seilspanner in die Mauer ziehen und dort einbetonieren. Das war 100% der Gedanke, weshalb der da noch hängt! Was freu ich mich über die Mauer! Wenn ich das erste mal am Abend die wärmende Strahlung tief in den Körper dringen lassen kann. Dort wo die Abendsonne am längsten Scheint. Das wird die Abend-Terrasse, mit Aussichtsturm um das letzte Abendrot zu erhaschen! 🙂

Das scheint mir jetzt schon diffus, wenn man von unten mit dem Auto hoch kommt.

Die Feinheiten mach ich dann gerne selber! Hier kommt schon die erste Morning Glory angeschlichen. 🙂 An dem linken Bambus wächst die duftende Jasminin die Höhe.

Auch hier freue ich mich richtig über die Aufteilung! Dass man einfach mal mit dem Auto davor Parken kann und nicht für jedes Kurzzeit-Parken das Tor aufreissen muss! Luxus! 🙂 Das riesen Tor ist der Sache würdig! Allein dass der Schutthaufen weg ist, die Wolfsmilch und das Gras! Vor Kurzem stolperte ich an der Stelle noch durch einen verwilderten, vermüllten Albtraum! Jetzt kann ich von diesem Garten träumen und mir Gedanken zu den nächsten Pflanzen machen. Aber vor allem, kann jetzt nicht mehr jeder einfach so reinspazieren! Bei 12 Fußgängern im Jahr könnte das sonst schon mal passieren! 😀
Tut das gut Freunde und stellt euch vor um wieviel ich die Finca bisher aufgewertet hab!

Hausarbeit

ohne Ende. Den Ganzen Tag am rumwuseln und es gibt noch so viel nachzuholen! Aber die Fenster machen wieder Freude, es duftet nach Wäsche und die Betten sind frisch.
Der Garten blüht! Die Sonne scheint!

Hab schon die erste Tonne mit trockenem Gestrüpp vollgestopft. Die Dimensionen sind so niedich! 😄
Die Farben machen Freude und man entdeckt so viel Leben.
Der sieht aus wie ich und könnte auch mal wieder einen Friseur brauchen. 😃 Hat sich ebenfalls wieder schön erholt. War im April 2019 fast komplett erfroren.

Hab wieder ne bunte Gemüsesuppe gekocht. 50min. schneller geht kaum. Lohnt sich, so lecker, es ist aber auch problematisch, wenn noch andere Arbeiten anlaufen.
100% Barfuss, wieder voll drin! Das war ja ein traumhafter Tag!

Vielseitigkeit

Freunde, gestern Abend hab ich bereits viel rumgerechnet, um mir die Dimensionen meiner zukünftigen Instrumente vorstellen zu können. Traumhaft! Kurz vorm Einschlafen stellte ich mir vor, wie ich es umsetze und wie ich euch Teile meiner Umsetzung dokumentiere. Es gab ein ein paar ganz tolle Ideen, wie man die Genauigkeit verbessern kann und für solche Ideen bin ich so dankbar.
Heute Morgen bekam ich im Netz mal wieder einen Dämpfer, den ich aber schon wieder von der Schulter gestreift hab! Menschen zu inspirieren ist eines der zentralsten Themen in meinem Leben! Das ist mein Leben!
Aber glaubt ihr ich hätte es auch nur ein einziges mal erlebt, dass sich jemand an meinen Ideen bedient und auch nur die geringste Anerkennung für die Inspiration zurück kommt?
Nein, pf, ich jammer nicht! Ich selbst, mach das eigentlich gerne, weil ich es als Gesamtbild spannend finde zu sagen: „Guck, das hab ich ich von da, der hat mich dazu inspiriert, was bei mir zu dieser, dieser und dieser Idee geführt hat. Und so entstand später noch daraus das, das und das…“
Und das ist der Punkt: Ich müsste eigentlich mit meinen Ideen nicht geizen, weil ich das Vertrauen und die Dankbarkeit entwickelt hab, die eben dazu führen, dass diese Quelle nie versiegen wird!
Früher, als das Didge noch mein Mittelpunkt war, erlebte ich nicht nur, dass man sich bei mir bedient hat, sondern, dass auch noch Gerüchte in die Welt gesetzt wurden, dass ich derjenige sei, der meine eigenen Ideen bei anderen abgesaugt hätte! Das ging sogar so weit, dass meine treuen Schüler entsetzt von ihren Festival-Didge-Workshops zurück kamen und erzählten, dass solche selbsternannten Meister, meinen Namen als Lehrer durch den Dreck zogen! Obwohl sie meine Methoden nichtmal kennen!
***** *** *********! (zensiert!) 😀
Früher bin ich auf sowas und mich selber noch reingefallen, war verzweifelt und verbittert! Doch heute erkenne ich das wie eine kalte Dusche vor mir! Bevor ich da Hals über Kopf reinspringe, halt ich erst mal eine Fingerspitze rein, fühle, erkenne und zieh sie schnell wieder zurück!
Es wird leider keine Dokumentation zu meinem Didgebau und zu der Arbeitsweise geben!
Zum Glück hab ich meine Vielseitigkeit! Am 1.April vor 10 Jahren setzte ich die erste Idee um, mit der ich die Türe Richtung Musikmaschine aufstiess!

1.April 2011: Das ist so lustig, dass ich ausgerechnet mit der Flamemachine begann, die es heute so gar nicht mehr gibt. 😀 Sie Pinselte mit verschiedenen Drehbürsten auf der Rahmentrommel, um feine Brummgeräusche zu erzeugen.
10 Jahre! 🙂 Was bringen wohl die nächsten 10?
Hier fand ich sogar noch ein Video in dem die Flamemachine, direkt hinter dem Becken, wenigstens noch zu sehen ist. Das kickt mich jetzt sogar richtig! YEEESSS! Back to the roots! Das Lied heisst „Shakti“, für meine damalige große Liebe, meine sitarspielende Katze. Die Video-Hintergrundeffekte hab ich fast alle von Grund auf selber programmiert, was ich mir als naiver, aber experimenteller Autodidakt, alles selber beigebracht hab.

Ich schweife ab, aber das ist die Lady, die mir damals die Show gestohlen hat: 🙂 Jetzt, nach 10 Jahren kann ich mich darüber freuen! Wir waren 18 1/2 Jahre zusammen und sie hat mein Leben verändert!

Seht ihr? Schon ist die Welt wieder in Ordnung, ich bin wieder ganz bei mir und grinse breit! 🙂 Es könnte ja auch alles Zufall sein… 😉 … 😀
Ohne solche Erfahrungen, hätte ich keine Haken geschlagen, keine übergreifende Kunstformen entwickelt, die mir so schnell keiner nachmachen wird! Und wenn schon, bis dahin bin ich eh schon wieder weiter und bewege mich an einem ganz anderen Punkt!

GöG – Holy Grail Didges

Hammer, Purzelbaum, Rückwärtssalto und Freudenlauf!
Dr. prof. Frank Geipel, der große Meister der Physik, gab mir umgehend den Schlüssel in die Hand, meine fantastischen Didgeentwürfe zu transformieren!
Das heisst: Damit kann ich nicht nur die Tonhöhe transformieren, sondern auch noch das Volumen!
Auf der langen Suche, nach meinem heiligen Gral, bekam ich vier mal exakt den selben Didge-Entwurf, mit derselben Musikalität! Ich entschied mich für zwei davon!
Im Jahr 2001 entwickelte ich in Darwin, beim großen Meister Bob Druet, die Idee der Kategorisierung von Concert-class und Master-class! Das hat sogar Bob inspiriert und seinen weiteren Weg geprägt. So wie er meinen Weg extrem geprägt hat!
Frank half mir bei einer Umsetzung, die bei Eukalyptus Didgeridoos so direkt kaum möglich wäre!
Mit anderen Worten: Mein C# – Concert-class hat 4,2l. Volumen, das Master-class hat 5,2l., bei denselben musikalischen Verhältnissen. Das hat folgende Unterschiede zur Folge:

Von Links: Concert-, Masterclass, Oktave. Das Concert sieht fast gleich aus, ist in dieser Ausführung aber flacher! Möglichkeiten…!

Concertclass: Spielt sich leicht und sicher! Selbst wenn man aufgeregt ist, oder vom Bühnenlicht schwitzt, kann man sich noch einigermaßen sicher fühlen. Abgesehen davon, dass man schon reingewachsen sein muss! Meine Brummer sind überdurchschnittlich fett! Das Concertclass ist akustisch wie eine „Taschenlampe mit einem fokusierten Strahl“, was für die Bühne und für die Mikrofonierung sehr gut ist! Es hat weniger Bass, den man mit Mikrofon eh rausfiltern müsste! Unter diesen Umständen, besitzt es immer noch eine Harmonie und einen Reichtum, der sich kaum steigern lässt! Es hat drei spielbare, genau gestimmte Trompetentöne und den einen fetten Ton, in dem all der Reichtum mitschwingt. Man könnte auch noch viel mehr Variationsmöglichkeiten in Didgeridoos reinrechnen, was aber klanglich immer zum Kompromiss wird. Fast alle suchen nach vielen vielen Möglichkeiten, also auch Kompromissen. Eine physikalische Konsequenz, die oft überhört wird!
Auf der Suche nach meinem heiligen Gral, wollte ich aber keine Kompromisse, sondern nur den einen Ton! Der ganze Kosmos soll in dem einen Ton mitschwingen!
Masterclass: Wie der Namen schon sagt, geht es hierbei vordergründig, nicht um die leichte Spielbarkeit, sondern wirklich um den absolut kompromisslosen Ton. Das schönste, klarste und hellste was überhaupt möglich ist! Ein Ton für Meister, den nicht jeder Spielen kann! Dieses vor Publikum auf der Bühne zu spielen, erfordert wirklich Mut, denn der Ton könnte bei den geringsten Schwächen, ohne Vorwarnung abreissen!
Für mich bietet es aber trotzdem eine unvergleichbare Sicherheit, wenn ich es mit ähnlichen Kalibern aus Holz vergleiche! Es ist klanglich wie eine „Taschenlampe mit Streufokus“! Wenn das Concertclass, einen kompakten „Klangwurm“ erzeugt, dann ist der Sound vom Masterclass, wie eine runde „Kugel“. Noch weicher, fluffiger, klarer, nasser, schmatziger, bassiger und so reich, dass der Ton sich auszudehnen scheint. Ideal für Akustik-Konzerte! Sancho, mein persönlicher Soundmeister, nennt es equalized, als wäre der Klang bereits durch seine Prozesse verfeinert und perfektioniert worden!
Er sagt, fertig, HiFi!
Oktavedidge: Meine dritte Klasse, ist das fetteste was ich jemals gespielt hab und mit dem blies ich auch schon reihenweise Hörer in ganz andere Zustände! Es ist mächtig! Im Grunde ist es eine Variation vom Masterclass, nur liegt der erste Trompetenton keine fünf Halbtöne höher, (+Oktave) wie bei Concert/Master, sondern nur eine Oktave höher, was ziemlich enntspannt und relativ tief ist. Alles andere sind nur die Konsequenzen, die dieser spezielle Wunsch als Nebeneffekt mit sich brachte:
Concert/Master klingen herrlich hell und schön.
Das große Oktave, brummt herrlich mystisch, mit einer ernsten Stimme und einer dunklen Klangfarbe, im selben Ton. Es müsste eigentlich 2,5m. lang sein, aber ich setzte Frank damals eine Grenze von 175 cm, damit es noch auf die Musikmaschinen passt. Also rechnete er mit seinen hochkomplexen, über Jahrzehnte- selbst entwickelten Programmen, so lange rum, bis er es auf mein Wunschmaß stauchen konnte. Darum hat es diese krasse Form, mit Wespentaille und einem megafetten Rohr unten raus! Genial! Ein Genie! Out of the Box and top of the planet! Hammer! Ich verbeuge mich ganz tief!
Der heilige Gral in drei Spezialausführungen! Mit den neuen Informationen, kann ich seit heute, jedes in der Tonlage transformieren und um es nochmal im Taschenlampenvergleich zu formulieren: Den Fokus öffnen, oder bündeln!
Meine „Holy-Grail-Didges“ in eine ganze Sammlung transformieren! Das, was ich in den letzten Tagen hier erlebe, ist nur noch überwältigend! Was für ein Start in diese Saison!?
Das wird noch Tage brauchen, bis die ganze Tragweite richtig bei mir ankommt und das ist gut so, sonst würd ich vor Freude überschnappen! 😀 Mir kribbelts in den Fingern, es zieht mich! Und ich weiß genau wo es mich hin zieht: Das Masterclass, hoch und das Oktave runter zu transformieren. Wie Feuer, Erde und Wasser, bis zum A, der Seele aller Töne!
432hz Variationen sind natürlich auch möglich! Vor meinem inneren Auge fächern sich gerade über 72 Variationen auf und diese kann man wieder unendlich variieren! Jetzt geh ich Laufen und lass erst mal ein bisschen ab! 😀 Juhuu, ohne, wie krass… juhuu! 🙂 😀

Mein Lieblingsbaum…

…trägt keine Blätter, auch keine Nadeln und keine Wurzeln. Er lebt nichtmal, aber es ist für mich im weitesten Sinne einer der Inbegriffe für quirrlige Lebensfreude!
Der Purzelbaum! Und solche schlage ich bald, wenn es mit guten Nachrichten, in diesen eigentlich so schwierigen Zeiten, weiter geht!
Nur Dank meines Gewerbes, das mir mit der Selbstständigkeit, für meine Begriffe als Künstler, scheinbar nutzlos aufgedrängt wurde, habe ich die Aussicht, auf einen persönlichen Termin, bei meiner wichtigen Lederquelle, zu bekommen! Jetzt werde ich erst im System aufgenommen, was weitere längerfristige Vorteile bringt! Sonst können Privatpersonen nur am Samstag Vormittag bei diesem fantastischen Großhändler einkaufen. Ein Eldorado, ein Universum der duftenden Häute!
Nicht auszudenken, wie traurig mich das gemacht hätte, wäre diese Quelle derzeit für mich versiegt!

Dieses Paar „GöG`s“, trage ich nun ganz oft beim Laufen! Entweder an den Füßen, oder in der Hand. Sie sind federleicht und bei Letzterem, frage ich mich immer wieder, sind sie nicht wunderschön? Gestern begegnete ich beim Laufen nur drei Menschen und hab schon wieder eine Anfrage! Früher dachte ich auch schon über eine Zip-Kombi nach, dass man sie wahlweise als Gürtel umschnallen kann. Aber ich trage diese zierlichen Teile zu gern in der Hand!
Heute Morgen, kontaktierte ich noch eine extrem entscheidend wichtige Quelle und ich hoffe, dass ich auch davon bald positiv berichten kann! Eine ganz besondere Informationsquelle… Dann lass ich es aber krachen, meine lieben Freunde! 🙂

Pannendienst

Heute hab ich mir mal den tollen Flitzer von meinem kleinen Nachbar angeschaut. Der kann eigentlich gerade mal laufen. 🙂

Süß, gell? Den bekamen sie irgendwie gebraucht und da geht erst mal gar nichts! Hab ich gleich mal geöffnet, die Batterien, Kabel und die Polung der Ladebuchse durchgemessen. Dann machte ich gleich einen passenden Ladeadapter. Nur fehlt uns noch das 6V. Ladegerät! Jetzt hab ich mir mal ein 6 – 24V. Gerät bestellt, das mir auf der Insel kaputt ging. Sollte es also hierfür nutzlos sein, nehme ich es mit. Wenns klappt und die Carmen mir das abnimmt, kann sie bei Bedarf gleich ihr Auto damit laden. Das ist doch auch cool! Ein neuer Gel-Akku kostet zur Not 16€. Akzeptabel! Mal sehen wann das Ladegerät ankommt und ob ich das Teil nicht zum laufen bekomme! 🙂

Next Level!

Freunde, momentan kriege ich mich vor Euphorie kaum ein! Das erste Paket kam an, mit einem neuen Wegbegleiter:

Endlich hab ich die erste Ersatzbox, mit der ich im Kleinen wieder schön weich Didge und Sitar spielen kann! Die ersten Zwei bleiben ja auf der Insel. Die Spanner sind auch für die Pavillons. Dort hatte ich sie ja schon präsentiert. Mit den Stoffklemmen eine geniale Universallösung! Mir scheint, die Box hat sich zur nächsten Generation weiter entwickelt.

Aber das ist gar nicht der Grund für meine Euphorie!

Für den Didgebau mache ich jetzt ein ganz neues Kapitel auf! Obwohl ich schon viel Lehrgeld zahlen musste, beginne ich nochmal ganz neu, mit ganz anderen Materialien. Im Grunde wieder Epoxy-Harze, aber alles trägt andere Bezeichnungen und es gibt auch andere Verarbeitungs-Zeiten, Mittel und Möglichkeiten… Doch das Beste ist: Jetzt hab ich einen genialen Berater am Telefon, der auch Interesse an meiner Arbeit zeigt. Der mitdenkt, mich unterstützt, auf Gefahren hinweist und ganz neue Ideen einwirft. Der mir sagen kann wie die nächsten Stufen zur absoluten Perfektion aussehen könnten, wenn ich dafür einen größeren Aufwand betreiben würde. Wo die Kompromisse sind, z.b. was die Hitzebeständigkeit angeht, wenn so ein Instrument im heissen Auto liegen bleibt. Spezialfarben, Vacuumpumpe und und und!
Genial! Supergenial! Ich könnt ausflippen vor Freude und bin motiviert, dass es mir unter den Füßen brennt! Es gab einen weiteren Grund für den Wechsel, ausser der Empfehlung von meinem erfahrenen Nachbar Helmut: In Zukunft kann ich auch mal rüber fahren, zum Schönbuch, wenn mir je ein Mittelchen unerwartet ausgehen sollte! Das war vorher ausgeschlossen und brachte manchmal den ganzen Betrieb wegen einer Kleinigkeit zum stehen! Darum „Next Level“! Heute hab ich die Tür in die Zukunft aufgestossen und es gibt keine Worte für die Großartigkeit und die Wichtigkeit dieser Bedeutung! Die Arbeit war vorher schon gut, aber ich stiess immer an unbefriedigende Grenzen, was die Materialien anging! Sowas hat mich immer niedergestaucht, den Weg regelrecht eingetrübt, die Prioritäten ausgebremst..! Darum werde selbst ich noch Tage brauchen um die Tragweite dieser Neuigkeiten erst richtig zu realisieren!
Die Sonne kommt raus und ich werde wieder breiter grinsen als der Horizont, wenn ich meine Felder hochrennen werde! 🙂

Unterschiede

Also heute Morgen fiel mir um halb fünf schon auf, dass unsere Amseln viel früher wach sind. Wahrscheinlich weil es auf Teneriffa keine Würmer gibt! 😀 Sie singen hier viel hektischer! Meine Ohren sind so empfindlich geworden, dass ich die Reflexionen der Häuser höre und es kam mir vor als wären wir in einer Halle! Der Geruch, die schlechte Luft – voll übel! 😀 Kalt! Wenn der Boiler manchmal später anspringt kommt Eisbrühe aus dem Hahn! Auch extrem!
Aber es gibt Laugen vom Bosch und den besten Cappuchino! 🙂
Wollte Bilder scannen und das Gerät weigert sich, weil der Toner leer ist. Klar, macht Sinn!? Laden dicht, also online bestellen und abholen. Dann gings auf der Webseite ständig im Kreis, weil ich den Lieferpreis nicht deaktivieren konnte. Nummer suchen und anrufen. Dort wiederholten sich ebenfalls die Prozesse, bis rauskam, dass der Toner gar nicht von denen direkt kommt und man ihn deshalb auch nicht selber abholen kann, was aber nicht auf der Webseite vermerkt ist. Bienvenidos en alemagne! Dabei wollte ich nur ein winziges Bildchen einscannen, aumann! 😀
Zum Friseur bräuchte ich nen Schnelltest! Hab ja meine Haare viele viele Jahre selber geschnitten und hätte sogar eine Profischere, aber nein, schön langsam trocknen lassen, dass sie sich kringeln, gleich mit aufs Passbild. Mein Statement! Ich mags sie aber auch! 🙂 Wow, man muss aufpassen, was diese Zeiten so für Qualitäten, Möglichkeiten aber auch für Gefahren mit sich bringen! Auf dem folgenden Bild seht ihr einen standart LI-Akku. Der musste aus der Tüte gerutscht sein, als ich im Vorbeigehen, eine Maultrommel aus einer Schachtel zog und darauf rumspielte. Zum Glück blieb ich vor Ort stehen, weil plötzlich eine heftige Qualmwolke aus der Schachtel drang! Da kamen schon Stichflammen raus, als ich den Akku schnappte und schnell zum Fenster raus warf. Puh! War lehrreich! 🙂

Und bin mal wieder mega dankbar! 😀
62 kg, top! Freu mich aufs Laufen! Und hier, das Leben geht weiter:

Den Weizen hole ich am Abend lieber rein. Tengo prisa! Habs eilig!
Hoffentlich gibt es bald Finca-news, von meinem Auftrag.
Und wisst ihr was ich denke? Nach dem Winter war ich noch nie so fit wie heute! Und da man Gesundheit nicht kaufen kann, hat sich allein dafür der Kauf der Finca schon voll gelohnt!

Mobil

Jeden Tag geht es ein paar Schritte weiter zur Normalität. Das Auto lief tatellos an! Nur musste ich zur Sicherheit einen kleinen Umweg fahren, um der Batterie ein wenig Saft zu spendieren.
Als ich Laufen wollte, fiel mir ein, dass meine Barfussschuhe noch auf Teneriffa liegen. Dabei hatte ich erst mal nur die geschlossenen im Sinn. Zur Vergewisserung schaute ich in meinen Schuhschrank und fand gleich zwei paar nagelneue GöG`s. Ach, am liebsten würde ich den GöG vom letzten mal dafür umarmen! Das inspiriert mich, noch vorsorglicher zu denken! Dann rannte ich begeistert mit den neuen Sandalen los! Das Lächeln wurde so stark, dass ich manchmal laut rauslachen musste! Nein, jetzt werde ich euch nicht von dieser Leichtigkeit vollschwärmen, sonst wird das ja noch unerträglich, aber ich fühle mich fantastisch! Hab mich vorsichtshalber nach 8km gebremst und werde mich langsam steigern.
Die Suppe von gestern schmeckt heute so fantastisch, dass ich gleich noch eine Kürbissuppe für morgen nachgelegt habe.

Keine Sorge, es gibt keinen Foodblög, aber es ist doch besser als kein Bild!?

Mmmh, steirisches Kürbiskernöl. Eine sehr hochwertige Essenz! Hab mich mit 2kg Indonesien Kaffe eingedeckt und gleich Weizen für 4 Tage angesetzt, weil man über mehrere Tage ernten kann. Wasser, das gute Wasser! Diesmal erholen sich meine Finger viel schneller! Es gibt viele Mangos statt Süßigkeiten und mit all dem, bin ich auf dem besten Weg zur Erholung.
Mein Javier schrieb mir, weshalb das Heimweh kurz gestochen hat. Bald gibt es wieder schöne Neuigkeiten von der Finca!

Video – Mauerbau und Blitzführung

Über drei Tage verteilt, entstand die letzte Mauer. Anschließend gibt es eine rasante Führung über Teile der „Finca la Musica“ in Buen Paso, Teneriffa.

Wir reden hier von Stunden und Stunden der Plackerei unter der Sahara-Sonne. Manchmal bin ich gerannt, wegen der Zeit, aber auch, dass ich zu meinem Sport komme, für den ich ja keine Zeit mehr hatte! Das Ganze geht darum fast 10 min. Lang, die ich mit 2 Songs meiner Cds unterlegt habe.