Wechsel

Jetzt musste ich es natürlich schon durchziehen: Tanks reinigen und wenigstens dort und in den Hauptleitungen das Wasser wechseln.

Vier Monate, da hatte ich alles zerlegt und gereinigt. Riecht nach Meer, wie ne Lagune.

Der Partikelfilter lässt ja echt nix durch, aber der wäre ab jetzt wöchentlich dicht! Gleich noch den Zählerstand abfotografieren: Stunde null.

Bis jetzt gesamt: 36 € Nicht ganz ein Jahr.
Sieht schon besser aus! Roch auch besser! Vielleicht von dem Siliziumstaub!? Ist inzwischen eh neutral!
Nur so! Wie kann man nur anders leben? 🙂 Super – jetzt ist nur mein heißes Duschwasser weg, aber frisch! War viel zu heiß! Jetzt muss man so rum auch aufpassen und genau timen! Ach und der Filtertank war mein letzter Sichtschutz Richtung Tal, zum Duschen! Kann ja den Roller davor parken.

Spannend, wie die Pflanzen darauf reagieren werden! Muss nur ein paar Flechten und Farne anspritzen, dann weiß ich bald Bescheid! Bin auf die Bäume, Palmen und alles gespannt! Ich schau ja täglich wie sie wachsen. Morgens – Abends: Rundgang! 😄

Hier seht ihr nochmal die Anordnung. Den Filter bekam ich höher plaziert als ich dachte! Durch den gemäßigten Druck wurde der Haupttank viel ruhiger! Der konnte nämlich ganz schön laut zischen, aber die Nachbarn haben noch nichts gesagt. Kann ja in der Nacht losgehen!

Nach den ersten paar hundert Litern, hat sich der Sand wahrscheinlich erst richtig gesetzt und der Filter wurde viel langsamer! Nur noch zwei Liter in der Minute und er müsste ja in Zukunft noch langsamer werden, was ich sehr gut finde! Vielversprechend! Darf ja Tag und Nacht laufen! Acht mal langsamer und ich wäre immer noch auf der sicheren Seite, weil ich keine 600l in 20h brauche! Der neue Schwimmerhahn ist größer, professioneller und daher auch leiser. Denke über einen geräuschdämmenden Deckel nach, dann wirds voll perfekt!

El Agua

So Leute, jetzt kommts raus was der ganze Aufwand gebracht hat! Hier ist ein Glas Probewasser vom ersten Tag:

Heute beginnt ein Calima, was schon wieder die Aussichten eintrübt! Ausserdem warf ich eben nochmal 150 kg Sand in den Filter und es sieht oben noch ziemlich trüb aus! Aber das Wasser scheint mir perfekt! Die alten Tanks riechen etwas algig, fast fischig. Das Filterwasser ist absolut geruchslos. Ach komm: gurgelgurgel, 🤤 habs wieder ausgespuckt, aber es schmeckt super! 😄 absolut neutral!

350 kg Filtersand mit 0,6 – 0,8mm Körnung. Jetzt muss das Wasser durch etwa 70 cm sickern. Vielleicht mach ich noch einen Verdunstungstest, bei dem ich einen Tropfer auf schwarzen Flies tropfen lasse. Bei frischen Töpfen sieht man bisher nach drei Wochen kalkähnliche Rückstände und genau das muss ich vermeiden! Aber inzwischen bin ich schon ganz begeistert und vor allem erleichtert!
Allein mit den 150 kg den Hang runter klettern, wieder hoch zum Filter.🥵 Ohne rückwärts abzustürzen die 25 kg Packen aufstellen, aufschneiden und zu verteilen war ebenfalls richtig schweißtreibend! Das Schlimmste ist, wenn man die Tüte verletzt rieselt der ganze Sand binnen Sekunden davon! Also nichts mit rumwerfen! Dafür hab ich damit das ganze Potential aus dieser Aktion rausgeholt. Für 30€ mehr. Also Gesamt 70 € Sand und ca. 50 € für den Hahn, Schwimmerhahn und die Anschlüsse.
Jetzt liegen wir bei 10 Sekunden pro Liter und das werde ich immer wieder genau ermitteln, damit ich in 1 – 2 Jahren einen Vergleich habe.

Vorher. Klar, da geht noch was rein!
Nachher. Vorerst wieder trübe. Erst wenn das klar ist, kann ich den Sand gleichmäßig verteilen.

Interessant: Wenn ich an Tagen wie heute aufwache, höre ich sofort wie kalt es noch ist! Wenn man die Straße hört, haben wir Südwind und dann kommt die eisige Luft vom Teide direkt zu uns, ins schöne Buen Paso! 14 Grad! 🥶 Schätze 10 – 12 mal im Jahr.
Hatte Gutelaunemusik zum Autofahren. Dieser ständig gleiche Beat, passt aber auch zu Teneriffa! Bum . . Dabum . Dag . Bum . . Dabum . Dag… heisst: Sonne, Meer und Palmen! 😊

Sickerfilter

Endlich ist es soweit und die letzten technischen Hürden sind überwunden.

Als Gehäuse konnte ich einen alten Tank benutzen. Nur musste der alte Anschluss weg. Sowas kann unangenehm sein, weil alles festgefressen ist, man aber wegen dem Plastikgehäuse keine größeren Kräfte einsetzen kann. Durch das reinschrauben, von dem Rohr, hat es sich gelöst, abgesägt, erleichtert!

Dann transportierte ich das Material mit dem Auto nach oben und schleppte es von Oben wenige Meter runter.

Hier hab ich für den Filter einen Sockel in den Hang gehackt. Später noch ne kleine Servicestufe. Natürlich unter Wolfsmilch.
Der erste Filterbeutel mit Kies als Drainage.
Nächster Beutel mit 200 kg Pool-Filtersand. Werde noch 75 – 100 kg draufpacken. Der Sand klebt extrem dicht zusammen. Vielversprechend!
Noch ne Lage für das Grünzeugs, damit das nicht in den Sand sickert. Werd ich lieber auch noch verdoppeln.. Dann hurra! Die erste Füllung und alles klappt!
Kann den Zulauf knapp halten, weil das System eh gemütlich läuft. Falls je was schief ginge, spült es nicht gleich ganze Wassermassen den Hang hinunter!
Einer der Puffertanks, mit denen ich Zeit gewinne! Ziemlich grün die Tage. Mir wächst schon Moos zwischen den Locken! 😃 Zulauf abgestellt. Das wird erst mal verbraucht, dann die Tanks nochmal gereinigt und von da an sollte es sauber laufen.
Kein Wunder, dass der Partikelfilter nach den Tanks schon wieder zugeschleimt war. Ab jetzt ist der Partikelfilter nur noch zur Sicherheit da, weil er gefiltertes Wasser bekommt. Darum müsste das Ganze monatelang sorgenfrei laufen!
Ein großer Tag! Wie lange hab ich geplant, geträumt und davon geredet! 😄
Das war der Gedanke am 25. Juni. 2020

Ganz genau so wurde es heute umgesetzt. Die hellblauen Schläuch haben alle Ventile. Damit man z.b. den zweiten Tank als Sicherheitsreserve speichern kann. Oder wie heute, nach dem Filter abdrehen um die Tanks zu leeren. So macht das Spass!

Da oben steht er jetzt. Nicht schön, aber ein Statement!
Way to go!
Ein provisorischer Deckel, der sich die ganze Zeit über bewährt hat. Durch den Deckel hat sich über ein halbes Fass Regenwasser darin gesammelt.
Man kann eigentlich gar nichts sagen, weil das uralte Plastikflaschen sind und rechts sind die ersten Tropfen die aus dem Filter plätscherten. Der Filter muss natürlich noch etwas gespült werden.
Werde die Tage das Resultat in den frischen Tanks präsentieren.

Nach einer Weile Spülen, kam der Filter auf einen Liter in 12 Sekunden. Also 5 l. in der Minute.

…ups. Bin im Stuhl eingepennt und konnte den Knopf nicht mehr drücken! 😄

Canaliero

Eben war ich beim Wassermann um mein Wasser im Voraus zu bezahlen, damit es hoffentlich nie Probleme geben wird. Er sagte, sag mal, du brauchst ja gar kein Wasser, hast du keine Fruchtbäume? Als ich mein Sortiment aufzählte hing ihm echt die Kinnlade runter. Er fragte gleich, ob ich ein Micro-Drip system habe und ich umschrieb es mal grob. Das hat ihn echt beeindruckt. Wahrscheinlich muss ich irgendwann noch Führungen geben. 😄 Dadurch, durch die Vorauszahlung, aber auch mit meinem Spanisch, haben die mich jetzt so richtig zur Kenntnis genommen.

Dort kaufte ich gleich mein Frühstück, direkt vom Erzeuger. 1,60 € die Papaya, etwa 1 € pro Avocado.
Gleich mal probiert. Die Avocados super, Papayas hatte ich schon bessere, aber trotzdem sehr gut! Das ist immer so ein Roulette, wenn sie nicht schon halbiert sind. Manchmal könnten sie noch ein paar Tage liegen, manchmal schimmeln sie, wenn man nicht den Punkt trifft. Aber toll, sehr erfrischend!

Kürbisse haben die! Dieselben die bei mir wachsen. Das gibt ja riesen Dinger! Mindestens 70 cm lang, wenn nicht 80! Monsterfett! Da kannst ja 30l Suppe mit kochen! 😃 Schon klasse, wie das Zeugs hier wächst!

Sense

Na, ihr seid doch sicher auch gespannt!? Eigentlich bin ich gerade am Sickerfilter, aber mit dem Messer für die Motorsense wollte ich doch mal einen Schnelltest machen!

Draufgebaut. Sprit rein und los. Ein bisschen unheimlich fand ich es schon!
Vorher.
Nachher. Nach 2 – 3 min.
Vorher.
Nachher.
Klingt jetzt nicht gerade schön, aber es fliegt nichts in der Gegend rum und beim Weichholz hackt das schon solche Dinger durch.
Da müsste man schon länger draufhalten und das macht keinen Spaß. Sowas säge ich auch gerne, wenn das alles ist. Man kann sicher auch Äste auf dem Boden zerhacken!
Aber trotzdem, eine Monster-Heckenschere wäre mir vom Handling her lieber! Dafür bräuchte ich aber auch ein Aggregat, weil der Versager von einem kanarischen Elektriker sich nach 9 Monaten immer noch nicht rührt! Das ist halt diese Sache hier. Viele dieser erbärmlichen Arbeiter kannste halt direkt in die Tonne kicken! Aber sonst ist hier alles super! Heute Morgen endlich wieder 18 Grad um Sechs und jetzt strahlend blauer Himmel und Sonne. Ein paar Tage wars echt ungemütlich.

Holz

Muss mir was einfallen lassen, weil ich sonst von sinnloser Arbeit erschlagen werde! Gestrüpp klein machen und aufräumen. Viel Gestrüpp! Die Finca produziert mit Wildwuchs so unvorstellbar viel Biomasse, dass mir heute klar wurde, dass ich alles möglichst schnell dem Erdboden gleich machen muss! Und ich weiß eben noch nicht wie ich das schaffen soll!?

Nur eine von vielen Feuerstellen herzurichten dauert qualvolle Stunden und Stunden!
Die meisten der Millionen Äste wuchsen in alle Richtungen, verheddern sich und bilden so eine starke Statik, dass du das Zeugs nicht kompakt zusammen kriegst!
Ausser so: Kleinschneiden bis es in 2d vor einem liegt. Dann fallen einzelne Äste auf den Weg und werden direkt zur Stolperfalle die einem ans Schienbein springt und so Sachen… Auch die beste Heckenschere kann sich in dem trockenen Hartholz festbeissen und dann kämpft man damit u.s.w. Schrecklich! 😆
Weiss nicht wohin damit und muss wahrscheinlich noch den ganzen Busch nieder machen, damit ich hier überhaupt so große Feuer zünden kann. Aber wohin damit? Hin und her tragen? Links davon liegt schon der Haufen mit 15 x 5m!
So sieht der Busch aus der Nähe aus. Am besten wäre es doch das Ganze mit einer starken Heckenschere scheibenweise runter säbeln, dass man es nachher mit dem Rechen abziehen kann!? Oder? Kettensäge neigt bei Gestrüpp zum verklemmen, hab ich mir sagen lassen. Wenn man nur die dickeren Sägen müsste, wäre schon geholfen!

Vielleicht spann ich morgen mal die Klinge auf meine Motorsense und halte das mal in das Gestrüpp. Gleich schreddern und zum Nachbar entsorgen! 😄 Ich denk schon wie ein Kanare! Also der Teil mit dem Nachbarn! 😃

Sammler 2.0

Der neue Gestrüppsammler ist da! Meine „Super-Jeans“ Nähmaschine hat es gerade noch gepackt eine Gummimatte zu nähen.

Da liegt er nun, kurz vor seinem ersten Einsatz. Alle Erfahrungswerte übernommen. Schätze mal akzeptable 2 – 3kg schwerer, aber dafür spielt er vom Schutz und der Stabilität in einer ganz anderen Liga! Den Ersten hab ich für 3€ genäht und dieser hat mich 15 € gekostet. Scheint mir aber markttauglich zu sein und es ist der Gamechanger schlecht hin, auf so einer Finca!
Der furchtbare Dornenhaufen, den man nicht anfassen will!
Muss man auch nicht! Einfach mit dem Rechen reinziehen und einwickeln. Die erste Ladung! 🙂
Die zweite… ne warn Scherz! 😄 Da kam die ganze Geschichte von letztem Jahr wieder hoch, denn ich erkannte jeden Ast wieder! Zumindest tauchten sogar kurz geschnittene Mengen auf, wie ich es vor dem Gestrüppsammler in den Griff kriegen wollte. 15 mal gelaufen.
Eine höllenschwere Ladung Grünzeugs gerupft, das mit seinen Samen gleich ganz oben auf die Feuerstelle kommt. War zu Faul den Gurt zu holen, aber man könnte es ja direkt mit Sackkarre zusammen zurren! Läuft absolut genial mit dem Teil! Alles einfach auf den dicken Teppich feuern, super! Wickeln – Krautnudel – fertig!
Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher. Der Wasserkanal, den ich wahrscheinlich für die Bonsaizucht erhalten werde. Aber es gäbe im Wald auch noch ganz tolle, sogar zweistöckige Kanäle. 100m wenns brennt! 😃
Vorher.
Nachher.
Jetzt hab ich endlich wieder einen Überblick im Palmengarten und frage mich wiederholt, was ich am besten mit der kleinen Terrasse machen soll!?
Abtragen und einen kleinen Sandstrand? Oder eine erhöhte Terrasse? Man hat hinter dem Bambus Sichtschutz und Schatten. Darum überlege ich, ob ich das Eck als Garten nutzen soll? Mit Farnen, Rhododentren und empfindlicheren Palmen. Vielleicht Orchideen, direkt in die Mauer. Das wäre mir die Investition in eine kleine extra Bewässerung mit Sprühdüsen wert! Vielleicht mal ein Brunnen, kleine Steinterrassen für Bonsais? Ja, ein Garten, in dem 1 – 2 Leute zwischen dem Busch sitzen können und auf alles runter sehen. Im erfrischenden Sprühnebel im Sommer! 😄
Von meinem zweiten Lieblingsplatz aus gesehen. Da geht mir wieders Herz auf! Man fühlt sich frei und offen, wie auf einer Plattform und doch geschützt und wie „gut angezogen“. Da lass ich lieber unten etwas mehr Fläche, zum Spielen, Zelten, oder für die Stehparties, bei meinen Konzertabenden. Oder stell ich noch zwei weitere Bananen dazu!?
Vielleicht das letzte Foto aus dem Orangengarten, weil diese Wand wird bald grün und dicht sein! Mein zweiter Lieblingsplatz, hier ganz links, ist bald schon hinter Bittergurken verschwunden. Zu der Königspalme kann ich auch endlich aufsehen.

soy rico!

Hurra, ich bin reich! 🙂

Die ersten Manga Lippens. Drei Bäume hängen voll mit meinen kleinen Lieblingen!
Fliegen, für die Mangas die besseren Bienen!
Und hier, die teuerste Gurke der Welt! 😄 Kannst kaufen! 😃
Wie sie nach dem Regen wieder auflebt! Die neue Mauer aus alten Steinen.
Da es eine Nordwand ist, verteilte ich hier gesammelte Steine mit Farnwurzeln.
Für mich ein Mikrokosmos! Und wenn der Regen nervt, starre ich halt meine Mauern an, dann kann ich mich schon wieder freuen! 🙂

Nr. Sechs

Die sechste Bewässerung ist am laufen! Dabei ging es nur um die Trennung von einem gigantischen Kreislauf in Zwei:

Auf der einen Seite ist der Orangengarten, dessen Leitungen bis ganz nach Hinten, zu dem rechten großen Baum laufen.
Auf der anderen Seite ist der Palmengarten, der allein durch zusätzliche Topfpflanzen, viele extra Tropfer benötigt.
Zum Glück war ich letztes Jahr so vorausschauend, alles so zu verlegen, dass nur zwei Schnitte nötig waren. Jetzt sieht man rechts das Endstück vom Orangengarten und nach links läuft der neue Anschluß. Auf beiden Seiten hatte ich bereits eigenständige Ringkanäle verlegt, sonst wäre es kompliziert geworden.
Seht ihr meine kleinen Ficis? Ich auch nicht, also setzte ich heute früh alle in Töpfe.
Da stehen 59 Minibäumchen für die Bonsaizucht. Alles automatisch bewässert. Es werden sicher noch über 100 und dann würde der Wasserdruck irgendwann nachlassen, bzw, würde es zu lange dauern bis sich der Druck aufbaut und alle Luft raus ist! Dann wird die erste länger bewässert als die letzte. Darum auch die Ringkanäle, damit sich das Ganze nochmal halbiert. Wenn das Gestrüpp endlich weg ist, nutze ich die alten Wasserkanäle um weitere Töpfe reinzustellen. Das wird sicher noch ganz hübsch, wenn die Bonsais nach und nach in Reih und Glied vorgestaltet werden.

Die Orangen brauchen später zwischen dem Gießen etwas längere Pausen! Das war ebenfalls ein wichtiger Auslöser mich zu dieser Arbeit zu überwinden. Denn Schläuche zusammen schieben ist manchmal eine brutale Knochenarbeit! Nach meinem Schulterbruch schauten mich meine Freunde ganz ungläubig an, als sie mir einen letzten Anschluß zu zweit reingedrückt haben. Es geht nämlich manchmal so schwer, dass es eigentlich gar nicht passt, aber man muss es trotzdem durchdrücken! Manchmal schmerzen die Hände bereits nach einer Verbindung! Vor allem die 16mm Schläuche! Daher bin ich jetzt echt froh, bald das Gröbste geschafft zu haben!

Jetzt kann ich es ja sagen: 🙂 Bin auch dankbar, dass meine kleinen Finger nicht mehr schmerzen, denn vor vier Wochen hatte ich sie beide beim Mauerbau leicht gequetscht.

Kapuzinerkresse

Heute machte ich mal wirklich einen Schontag! Dinge besorgen, Internet verlängern und große Stoffschnitte zuschneiden. Das wird sowas wie große Filterbeutel, für den Sickerfilter. Naja zwei Stunden lang schleppte ich dann doch wieder, Sand, Erde und Kies mit der Sackkarre ins Tal. Man merkt, dass es trockener wird, denn jetzt wird der Steilhang zum Park bröseliger und rutschiger!

Vorher. Hier soll schnell die Kapuzinerkresse hin, weil sie schon richtig zu saufen beginnt!
Nachher. Erst Kies, dann Sand, damit die Erde nicht ins Gemäuer sickert. Dann Erde, Unkrautfolie und wieder Sand.
Vorher. Das Baustellengrau am Hang hat mich auch sehr gestört! Hier musste ich neulich zum Mauerbau Material abschütten.
Bei der Gelegenheit hab ich den Hang auch gleich etwas abgespült. Und ich muss sagen, die reparierte Mauer darunter, die ich selbst etwas hässlich geredet hab, ist wunderschön!

Jetzt dürfen sich vier Pflänzchen schnell breit machen, bevor das Unkraut kommt. Die Stecklinge hab ich übrigens mitten im Stadtzentrum gemopst und die Mutterpflanze blüht gelb-Orange, wie leuchtende Flammen! Die Pflanzen wurden auch gleich an das System angeschlossen und automatisch bewässert! Sie haben auch schon die erste Knospen. Achja, genau vor vier Wochen hab ich die Stecklinge geholt, als ich das letzte mal mein Internetguthaben auflud. Toll, vier Wochen! Auf hunderte Samen warte ich seit November. Übrigens auf meine ersten bestellten Eisenstangen auch! 😄

Man erkennt die Stelle an dem dunklen Fleck. Diese Stelle schreit doch nach einem Farbklecks!?
Nochmal aus dem hintersten Orangengarten. 🙂 Das sind schon drei Klimazonen auf einem Bild! + Ganz oben bläst meistens der Wind und auf der Hochebene wird es schnell heiß! Man müsste eigentlich dazwischen Garderoben aufstellen, dass man ständig draufpacken und ablegen kann! 😄
Und noch ein Grund zur Freude, beim vorbeigehen! Die ersten „Golden Cane“ Minipalmen treiben frische sonnenfeste Blätter. Über 90% leben noch! Dann lägen wir beim Stückpreis noch unter 40 Cent.