Extra „Gardine“

Vorher. Zwischen Aloe Vera und Golden Cane Palmen ging leider eine meiner alten Palmen verloren. Darum wollte ich wieder einen Sichtschutz Richtung Straße.

Nachher. Damit hat auch diese schöne Zwergfächerpalme ihren Platz gefunden. Es war ein Schnäppchen, mit viel zu kleinem Topf und sie fiel beim ersten Wind um.

Praktisch, dass diese, wie die Golden Cane, immer wieder unten neu austreiben. Wenn der Hauptstamm in die Höhe treibt, kommen unten gleich mehrere nach, um den Platz einzunehmen. Bzw. einen neuen,
noch breiteren Sichtschutz zu schaffen.

Apropoˋs Wind: Um halb 10 war es so schön warm und fönig. Blauer Himmel, Sommertraum. Dann konnte man schon sehen, wie es überm Atlantik grau wird und das Meer stellenweise „aufkratzt“. Auf einmal ein kühler Wind, Sturm!

Eine Stunde später hat sich die Lage schon wieder beruhigt! Nein, ich muss schon wieder zurück rudern. Niesel wäre übertrieben, aber ein unangenehm feuchter Wind … und da, wieder Sonne! Dabei ist noch gar nicht April. 🙂

Technisches Problem

Heute hab ich den Filter kontrolliert und musste feststellen, dass er zu langsam wurde. 1 Liter in drei Minuten und er ist ja noch nichtmal verstopft, bzw. gebraucht.
Die gute Nachricht: Es war nur am Auslauf verstopft, wahrscheinlich weil sich der Kies mit dem Flies in die Öffnung gedrängt hat. Hab mit nem Bambus durchs Rohr unten reingestochen, dann lief der Liter wieder in 15 Sekunden. Das ist ja mal das Wichtigste, dass der Filter an sich praxistauglich ist, bis auf die Drainage. Jetzt muss ich zusehen, wie ich ein Drainage Rohr mit Bohrungen von unten reinstopfen kann und verhindern, dass es wieder rausrutscht. Mir kommt auch schon ne Idee! Kennt ihr mein neues Werkzeug? Ist das lustig, vorgestern hab ich die Lösung selbst erfunden! 😄 Reinhämmern, rausziehen, fertig!

Seht mal die Pusteblume, die sich auf den Rand schlich. Naja, hab da oben ein Teesieb für solche Fälle deponiert. 🙂

Sollte mich die Situation zwingen, den Filter nochmal auszuräumen, dann würde ich daneben auf jeden Fall gleich einen zweiten Ersatzfilter bauen, in den ich den Sand direkt umfüllen würde. Denn ich will nie wieder ohne!

Cacahuete y Kiwano

Cacahuete heisst Erdnuss, die ich heute in die Erde gesteckt hab, nachdem Manuel mich dazu angeregt hat.

Kiwano ist die leckere Stachelmelone, oder die stachelige Bananengurke, wie ich sie beschreiben würde. Die kamen zahlreich und dürfen bald in die Erde. Hab sie unter Kiwano nochmal verlinkt.

Gott

Ist euch das schonmal passiert: Ihr lauft nichts ahnend an der Straße entlang und dann hängt sich ein junger Autofahrer ganz aufgeregt aus de Fenster und ruft „Gott!“ … „Gott!“ und winkt mit einem Victory Zeichen!?
So klingt es, wenn sie hier liebevoll „GöG“ sagen wollen! 😄 Keine Ahnung wer das war! Dabei dachte ich, in dieser Saison schon alle Freunde gesehen zu haben. Das kann höchstens ein Fan meiner El Risco Konzerte sein. Kleine Welt hier. Daheim passiert mir das nicht! Da rufen die Fans höchstens: „Es gibt nur einen GöG!“ 🙂 Passiert aber auch nicht so oft.
Das gestern müsste ich sogar auf Video haben, weil ich gestern auf dem Fußweg nach Icod ein wenig mitgefilmt habe. Nur taugt das Material nicht viel. Werde wieder mehr Filmen und Schneiden üben. Es ist an der Zeit!

Der Dicke

Wenns sein muß, dann muss auch mal der Dicke herhalten, um den neuen Rohrbolzen im Boden zu versenken:

Mit dem Hammer kann man das Ding auch mal zwischen den Felsen durchknattern, dass der ganze Boden brummt! Bislang ist das Werkzeug jedem Zweifel erhaben und mir kam heute eine neue Idee, um es nochmal zu verbessern. Damit man es besser rausziehen kann, bzw, das Rohr beim Rausziehen zurückhalten. Die Umsetzung entscheide ich, wenn ich mal wieder im Baumarkt bin. Eilt nicht, weil es ist jetzt schon praxistauglich!
Hab vielleicht schon hundert Rohre versenkt, der Schlauch ist jedenfalls bis auf zwei Meter runter.

Neue Schuhe hab ich mir geschenkt! Hatte noch ein Paar extra auf Lager. Wie die duften und sie haben eine Vibram Sohle, die ich noch nicht getestet hab. Dabei könnte das die Alltagssohle der Zukunft sein!

Video – Werkzeug

Bei ein paar hundert Fallrohren, die es zu wechseln gibt, musste ich natürlich schon schlucken, aber es läuft so toll, dass ich in wenigen Minuten den gesamten Mangogarten mit über 40 Rohren wechseln konnte. Hier zeige ich euch ein Video, wie das Handling mit dem neuen Teil läuft, das mir so viel mehr bedeutet, als nur ein tolles Männerspielzeug. 🙂

So einfache Schnappschüsse kann ich doch runterechnen, oder? Dann könnte ich nämlich öfter mal einen kleinen Mitschnitt zeigen!

Begeisterung!

Gute Ideen müssen einfach sein! Und mein neuer Rohrbolzen ist ein Granatenwurf! 😄 Für mich fast noch erhebender als der Gestrüppsammler 2.0 für den ich so dankbar bin! Dankbarkeit ist eh die schönste Quelle für neue Ideen! Jetzt hoffe ich mal, dass die Euphorie wenigstens ihre drei Tage anhält und bis dahin wieder was Neues kommt! 😃

Alle Orangen, die Zitrone und die Pomelo haben bereits neue Fallrohre. Mit diesem Werkzeug und der ganzen Arbeitsweise bin ich halt voll der Chef auf meiner Finca! Diese Arbeit fühlt sich so professionell an und dabei schreib ich wieder meine eigene Geschichte! 😊 Fantastisch, wie toll das klappt und mit dem rausziehen der alten Rohre, schätzt man es umso mehr!

Erst bekam man sie kaum in den Boden und dann waren sie natürlich fast immer vollgestopft! Die neuen Rohre gehen so gut in den Boden, dass ich schon eine längere Version plane. Erst mal sehen, ob die Tiefe reicht, um das Erdreich darüber trocken zu halten! In Zukunft werde ich ein paar extra Rohre im Gepäck haben, die seitlich gebohrt sind. Nur falls das Rohr in 30cm Tiefe auf einen Felsen schlägt, kann man es rausziehen und eben diese Spezialversion mit Seitenbohrung reinschieben.

Mein lieber Geza hat mir extra diesen, für ihn überflüssigen, 20 mm Schlauch aufgehoben! Schätze mal höchstens 60 Cent der Meter. Nichtmal, eher die Hälfte. Also etwa gleich viel für einen Baum, wenn ich später noch mehr davon kaufen muss.
Vielleicht, spendiere ich den ersten Bäumen, eine Scheibe aus Anti-Unkrautfolie und Sand, um zu sehen, ob man damit das leidige Unkrautproblem nachhaltig in den Griff bekommt.

Nicht viel länger, aber seht mal im Vergleich zum nächsten Bild, wie fett der Kürbis in den zwei Tagen wurde!

Vecinos

Heute hab ich endlich mal Iris und Rolf, meine „neuen“ Nachbarn aus Deutschland, kennen gelernt. Iris, ist glaub die Nichte von Isabel und sie übernahmen vor Jahren die Finca neben mir.
Besser kann man es nicht erwischen! Beide, ihr Sohn und sein Kumpel, total sympathische Erscheinungen! Sie luden mich zu Kaffee ein und wir unterhielten uns recht lange. Super, das passt! Auch wenn sie nebenan spielen und sich unterhalten, ist es wie bei meinen kanarischen Nachbarn, einfach ein schönes Ambiente! Ganz toll! Danke danke danke! 🙂

Werkzeug

Vorab ein paar Worte zur Webseite: Nach einem Update, wechselte das System die Schriftfarbe, bei den Bildunterschriften. Jetzt sieht das alles ziemlich dunkel aus. Beim Versuch, alles von Hand auf weiß umzustellen, fiel mir auf, dass der Text zum Bearbeiten unsichtbar wird, weil diese Seite ebenfalls weiß ist. Eine echte Verschlimmbesserung des WordPress Systems. Falls jemand weiß wie man das verbessern kann, gerne! Bis dahin werde ich die Bildunterschriften mit normalen Texten ersetzen.

Jetzt zu meinem neuen Werkzeug, das ein wichtiger „Baustein“ zu meiner ganzen Bewässerungsvision ist! Es geht um die Fallrohre, in die diese Tropfer tropfen. Sie sollen das Wasser direkt ins Erdreich leiten, damit es nicht verdunstet und zumindest das junge Unkraut nicht mehr so leicht ran kommt. Für die 16mm Fallrohre musste ich meistens ein Loch vorstechen, das natürlich sofort zukrümelt, wenn man den Dorn rauszieht. Dann geht das Fallrohr nicht mehr rein und es lässt sich auch nicht drücken, weil es zu weich dafür ist. Echt nervig, fast jedes mal! Ausserdem laufen die 16mm Fallrohre zu schnell über, weil man sie auch meistens nicht tief genug in den Boden bekommt!
Jetzt kommt die Lösung:

Diese 18mm Gewindestange flexte und feilte ich so weit runter, bis man 20mm Schläuche wie eine Gleitpassung drüberschieben kann.
Jetzt schneide ich die neuen 20mm Fallrohre auf 30 cm zu und schiebe sie auf das neue Werkzeug.

Dann hämmer ich das komplette Teil in den Boden und zieh das Werkzeug wieder raus.

Voila, ein 30 cm tiefes Fallrohr, das auch nicht mehr so schnell überläuft. Ha, nur so, oder? 🙂

Hier im Test mit zwei Tropfern. Wenn es überläuft, kann man es immer noch 2-3 cm rausziehen. Dann spült sich eine kleine Kammer ins Erdreich und alles sickert schön in die Tiefe.
Ansonsten könnte man die Fallrohre immer noch unten seitlich durchbohren, damit es mindestens an drei Punkten abläuft. Auch ein guter Kompromiss für kleinere Pflanzen, die vielleicht noch nicht so tief wurzeln. Man kann das Rohr am Anfang natürlich nur halb versenken und später mit dem Werkzeug voll ganz reintreiben.
Mein geliebter Navel-Orangenbaum bekam als erstes seine neuen Rohre, weil die Orangen mögen keine nassen Füße!
Jetzt mal sehen, ob damit die Erdoberfläche in Zukunft trocken bleibt. Leider lief die Bewässerung heute schon, weshalb schon alles feucht aussieht.
Vom Handling her, lief es bei den ersten Versuchen richtig gut! Reinklopfen, rausziehen, fertig. Genau mein Ding! Jeder Griff fühlt sich an wie „Ja“ zu sagen!
Happy happy day! An Alle! 😊

Video – Wetterzonen im Garten

Hier ein 1:30 min. Video, vom Palmengarten über die Hochebene. Als käme man durch ein Portal in eine andere Wetterzone.

Später fiel mir auf, dass es Ende Orangengarten, Anfang Wald, völlig windstill war. Da verteile ich noch ein paar Stühle, dann kann man allen Wetterextremen aus dem Weg gehen. An heißen Tagen kann man dafür das frische Lüftchen am Meerblick genießen.