Tranquillo

Heute war es ein Sommertraum! Morgens noch Unkraut gezupft, musste ich Mittags, zum ersten mal seit langem, wieder eine ausgedehnte Siesta machen. Da fällt mir erst auf, was für ein gnädiges Arbeitswetter wir in den letzten Wochen hatten! Um 19:00 Uhr gings dann ganz gemütlich weiter. Die letzten Wochen will ich jede Stunde genießen!

Als ich Mittags vom Einkaufen heim kam, lagen Bananen vor dem Wohnwagen. Mein Bananenfreund hat mich besucht! 😃

Vorher.
Nachher.

Musste ne Anti-Unkrautfolie aus Plastik nehmen, weil man nichts anderes mehr her kriegt. Wenn man nur wenig Löcher reinschneidet gehts! Jetzt wird der Hügel flacher, aber immer länger.

War sehr schön heute, ganz gemütlich schöne Steine aussuchen und unter dem Orangenbaum abspritzen. 🙂

Umgedreht.
🤪

Zwischen Orangen- und Mangogarten stehen jetzt zwei Zwergfächerpalmen, die ich hier gelb markiert hab.

Gestern beschrieben. Die Wurzeln die man mit der Zange ganz tief aus dem Boden ziehen kann. Das ist dann aber auch befriedigend, wenn es ganz dumpf zwischen den Felsen raus knackt.

Der Teide war den ganzen Tag spannend!

Tengo Prisa!

Habs eilig! Werde Abstriche machen müssen! Mit dem Feuer wird es zum Beispiel nichts mehr, so lange ich hier bin.
Aber es wird sich noch viel bewegen!

Heute Morgen gleich mal 80 Rohre zugeschnitten und versenkt. Der Teil, der Bewässerung, der mir mal am unangenehmsten war, macht mir inzwischen am meisten Spaß!

Vorher. Hier brauche ich mehr Platz für mindestens sieben Palmen!

Nachher. Gestrüpp ist immer übel! Aber das ist ja nichts neues! 🙂 Hier sind bereits sieben Kentia Palmen verteilt und kurz bevor es dunkel wurde, konnte ich sie noch alle an die Bewässerung anschliessen. Auf der anderen Seite vom Busch, stehen weitere 11 Kentia Palmen. Wenn der Busch nächstes mal weg kommt, steht da bereits eine Mini-Gruppe aus 18 Palmen. Mal sehen ob ich dort noch mehr Platz finde.
Insgesamt hab ich heute 12 Palmen eingepflanzt und noch ein paar mehrjährige Blumen. Viel an der Bewässerung optimiert und Unkraut gerupft! Mittlerweile hab ich eine Sorte Gestrüpp, die ich mit der Kombizange rausziehe. Dann knacken ewig lange holzige Wurzeln tief aus dem Boden. Wenn man die von Hand packt, hält man nachher nur die leere Rinde in der Hand. Werde es mal fotografieren.

Datteln

Heute hab ich die erste israelische Riesendattel pikiert…

…und da sprangen gleich noch zwei neue raus:

Man sieht, dass sie erst mal gerade nach unten Bohren wollen! Darum bekamen sie alle drei ganz hohe Töpfe und kommen auch bald in den Boden.
Das freut mich jetzt mega und ich finde es auch total spannend, bisher nur die großen Früchte zu kennen! Allerdings kann ich mir den Wuchs sehr gut vorstellen: Es ist ebenfalls eine Phoenix, wie die kanarische, also ne große Fächerpalme. Wahrscheinlich ist sie etwas schlanker, eher graublau und sieht auch markanter, schärfer und zackiger aus.

Fröhe Östern!

Die erste Blüte ziert die schönen Felsen.

Heute Morgen bin ich erst mal erschrocken, weil am Eingang alles aufgeräumt ist! Das sind schon krasse Veränderungen, weil man statt Sichtschutz die unendlichen Weiten zu spüren bekommt! 😄
Das war eine brutale Aktion gestern, die ich immer noch an den Händen spüre! Gras hacken klingt niedlich, aber es war eine derbe Knochenarbeit! Was man in der Zeit Mauern bauen könnte! 😃 Bin ich froh, dass ich das letzte Jahr überstanden habe und dasselbe werde ich in der nächsten Saison von dieser hier denken! Es wird immer besser!

Hier mein Österei: Eine neue Galerie für Vorher – Nachher Bilder. Damit werde ich mir richtig Mühe geben! Alte geeignete Bilder suchen und sortieren. Datum notieren und Beschriften. Dann muss ich für jedes Bild das richtige Licht abwarten, damit etwas geeignetes zum Vergleich rauskommt.
Hier sind die ersten Beispiele:.

Einfahrt

Heute hab ich mal wieder einen schönen, wahrnehmbaren Vorher – Nachher Effekt gebraucht! Ihr braucht es doch auch, oder? 😄 Die Nachbarn sind es auch schon gewohnt, dass ich meine Aktionen durchziehe! Dementsprechend sind die Erwartungen!

Vorher. Hier sollte ich zum Planen zumindest mal den Boden sehen!

Nachher. Fast. Mal sehen ob die Nachbarn beim Wenden immer noch 20 x vor und zurückstechen müssen!? Naja, 2 x die Woche. Die Wolfsmilchkugel muss weg!

Vorher.

Nachher. Eigentlich hat es mir nach fünf Metern schon gereicht, aber das musste ich schon durchziehen!

Nur ein Zwischenbild. Seht mal, wie wenig erst weg ist und dann, was es auf dem nächsten Bild für einen Haufen gibt!

Manchmal hast du nach drei Metern schon einen Kubikmeter Zeugs zum rumschleppen.

Die Breitseite auf einen Blick.

Die blaue Tüte, die ich am anderen Ende als Markierung rangehängt hab, sieht man schon gar nicht mehr! 😄 Also Platz hats und deshalb darf ich ruhig spendabel sein, wenn es um die Einfahrt geht! Mein Tor hat eh 4,50 Meter und ich will selber vorwärts und rückwärts komfortabel rausfahren können!

Die Rohre als grobe Skizze. An der Straße wird die Einfahrt ca. 11m. breit.

So könnte ich mir die Einfahrt vorstellen.

Plan für den kommenden Winter: Mit einer kleinen Natursteinmauer und Treppen werde ich diesen Bereich bis zum Straßenniveau auffüllen. Da könnte ich dann schön den Schutt versenken! Das Problem ist nur, dass zuvor noch Leitungen unten durch verlegt werden müssen, weshalb ich den Schutt wahrscheinlich nochmal zwischenlagern muss.
Oben muss ich eh nochmal ganz viel aufräumen, dass ich mir das Ganze überhaupt vorstellen kann, denn es sollen ja noch massenhaft Pflanzen in den Boden und das fordert Entscheidungen!

Offensichtlich ein…

…Feiertag! Alles ruhig! Da wollte ich auch nicht auffallen!

Also spielte ich im Palmengarten etwas rum. 36 Ficis stehen jetzt in Reih und Glied im Wasserkanal, was natürlich viel besser ist! Mit einem Hocker kann man sie auf Augenhöhe einzeln betrachten. Man muss sich beim Gestalten ziemlich früh für eine Vorderseite und eine Wachstumsform entscheiden. Im Kanal ist schonmal der Blickwinkel auf die Vorderseite genau definiert und das bringt große Vorteile! Hab 36 Bäumchen im Akkord durchgestutzt. Eine neue Erfahrung! Man wird automatisch schneller und vor allem konsequenter! Vor einem Jahr träumte ich noch von einem Arbeitsplatz mit Tisch, sichtgeschützt, im Schatten. Deshalb zelebriere ich das auch wie ein großes Ankommen! Ein Tuch als Windfang, happy day!

Eine Woche liegt dazwischen.

Hab heute viele Ideen ausgebrütet! Z.B. ein modulares Zeltsystem! Werde ein paar Rohre in den Boden betonieren, in die man jederzeit Stangen stecken kann. Stoff nähe ich alles selber: Eckstücke mit teilbaren Reissverschlüssen. Fenster, Stoffe, Folien, oder Mosquitonetze als Optionen zum austauschen. Am besten mit Holzboden. Dach mit Vordach, wasserdicht, fertig! Ein maßgeschneidertes Zelt, zwischen Palme und Banane. Sonst müsste die mittlere Palme raus, damit in Zukunft genug Platz für ein Mittelgroßes Zelt bleibt. Nene, die Palme bleibt und ich näh mir ein modulares System! 😄
Dann denke ich noch über eine Art Strandkorb nach. Wie ein Kapuzenpulli zum reinsitzen. 🙂

Datteltag

Das ist der Tag, an dem meine erste israelische Riesendattel geschlüpft ist!

Aus Israel stammend, einen Tag vor Heiligabend gesetzt und an Ostern geschlüpft, wenn das mal nicht biblisch ist!? 😄 Mir schwillt jedenfalls vor lauter Bedeutung schon der Brustkorb an! 😃
Ne, nach so vielen Wochen des Wartens, freut man sich natürlich umso mehr! Vor allem, weil es Hoffnung macht, dass noch mehr solche Langschläfer am Leben sind! Seit November, warte ich auf unzählige Palmensamen, dass sie endlich schlüpfen! Viele werden erst nach sechs Monaten kommen, manche brauchen ein ganzes Jahr!
Mit dieser Dattel wird vor allem klar, dass ich keine ungenießbaren kanarischen Datteln mehr pflanzen werde! Damals kauften wir beim Discounter 9 Riesendatteln für 4,50€
Wenn da mal die lästigen Riesentrauben zentnerweise runter hängen, sind die wenigstens was wert!
Muss noch mehr Gelegenheiten suchen, um mein Kopfweh wegzufreuen:

Juhuu, die neue Kapuzinerkresse scheint bald direkt zu blühen!

Die Papayas wachsen endlich wieder, die ich ja nur dank einer Bio-Medizin über den Winter brachte! Blüht auch bald! Müsste eigentlich alle zwei Wochen blühen und im Sommer mindestens ihre zwei Meter erreichen. Machos können auch drei mal so hoch werden. Das wird sich noch rausstellen, ob welche dabei sind. Kommenden Winter müsste es jedenfalls reichlich Früchte geben!

Stille

Ein wundervoller Tag! Die meiste Zeit war, bis auf die Vögel, einfach nichts und niemand zu hören!

Zum Glück, hatte ich nur zum Spiel mal das Sonnensegel aufgebaut! Heute brachte ich mir eine schöne Decke und ein Luftkissen mit. Perfekt! Jetzt kommt ein Mosquitonetz her, dann schlaf ich draussen. Die gesamte Fläche vor dem Pavillon sollte wie ein Sandstrand sein!

Jetzt hat man die besten Möglichkeiten, den Bereich Richtung Straße kurz abzuhängen.
Hab dort heute aber auch viel gearbeitet. Bewässerung ausbauen, vor allem Topfpflanzen und endlich auch die Banane automatisiert, mit 7l./2Tage.

Tropftest mit Messbecher und Stoppuhr, genau wie angegeben, mit 2l. pro Stunde. Klasklar! 😄 Im Palmengarten läuft es alle zwei Tage 30 min. Also ein Liter pro Tropfer.
Dort hat es 213 Tropfer. Gehen wir von 30 Tage/Monat aus, gießt es 15 mal 213 Liter im Monat. 3195 l./Monat x 12 = 38,34, sagen wir 39 kubikmeter/Jahr.
39 x 0,60 € = 23,40 € /Jahr für den Palmengarten.
Damit produziert der Garten bisher 70 Ficus für die Bonsai-Gestaltung und das Pavillon kommt auf eine Gesamtfläche von 24 Quatratmetern für Maracujas und Granadillas. 2 x 9 Pflanzen lassen nicht mehr lange auf sich warten!
Dann stehen da noch drei Papayas und eine Banane!

Dafür, dass ich mir den Platz als reine Wohlfühloase freihalten wollte, wird das noch recht dankbar! Die Bittergurken hab ich noch ganz vergessen. Bald pflanze ich Pitaya- Kakteen auf und vor die Pyramide. Beides „Top-End“, was den Wert angeht! Das wird kein schlechter Deal, vor allem weil die Maracujas und Granadillas schnell wachsen!
Wenn ich mich dort zu verschiedenen Uhrzeiten eine Weile aufhalte, fallen mir täglich neue Vorteile auf, warum das die perfekte Oase wird! Da ist auch ne super Energie, was mir schon beim ersten mal aufgefallen ist! Die Mauern und Bögen, die Pyramide und die ganzen Proportionen, das Klima… Da will man einfach bleiben.

Bei uns zieht der Himmel mittags oft zu, wenn die Sonne am stärksten brennen würde. Da kommen oft die Wolken, die sich um den Teide breit machen. Am späteren Nachmttag, kommt dann ganz oft die Sonne seitlich hinter den Wolken wieder vor und wärmt, etwas gemildert, kurz bevor es schon wieder zu kühl werden könnte. Solche Tage sind einfach perfekt!

Video Sturmvergleich

Eine kurze Szene bei Geza gefilmt. Nebenan stehen die Washington Palmen, die mir schon bei dem letzten Grundstück auffielen, weil sie bei Sturm ein ziemlich stressiges Geräusch machen!

Ein Paar Sekunden bei mir zum Vergleich. Beim Wohnwagen ist es heute auch ungemütlich, aber vom Palmengarten, bis zu den Tanks hoch, hat man viele stille Ausweichmöglichkeiten!

Stunde der Wahrheit!

So Freunde, jetzt stellt es sich raus, ob ich mit meinen Vermutungen und Ideen richtig liege:

Hab eine 30 cm Leitung auf allen Seiten schön durchlöchert. Wie praktisch, dass das eine Gewindestange war, so konnte ich sie gleich zum Entgraten von dem Rohr nutzen. Voller Aufregung stapfte ich nach Oben!

Hab fast das komplette Teil in den Auslauf gehämmert. Man sieht ja, dass das Wasser nur mäßig rausgedrückt hat. Aber in dem Moment als ich das Werkzeug rauszog kam gleich ein schöner Strahl hinterher! Zu schade um das schöne Wasser, um noch lange rum zu fotografieren. O zapft is!

Hab unterhalb von dem blauen Hahn geöffnet um mit dem Messbecher die Geschwindigkeit zu messen. Keine zwei Sekunden und der Becher ist voll. …und das Wasser im Gesicht! 😄
Ganz toll! Bei der Geschwindigkeit, so ein sauberes Wasser! Es war also ständig nur der Auslauf, der wie ein enger Flaschenhals alles blockiert hat. Darum hab ich jetzt Reserven ohne Ende, bis der Sand selbst mal vollgestopft ist!