Sockel

Eigentlich hat die Ecke meiner Hochfläche ein Loch. Bevor ich Palmen pflanzen kann, muss da Erde, davor Kies und davor eine Mauer als Rahmen hin.

Nur zur Orientierung, heute hab ich an der Ecke gearbeitet.
So sah das heute Morgen noch aus. Zum Glück beginnt das Gefälle erst auf den letzten Metern! Damit hab ich es so gut! Jetzt mach ich da erst mal eben. Rechts von dem Busch steckt ein Fels im Boden. Der liegt jetzt auf der Mauer.
Den Stein hatte ich da früher schon reingerugelt.
Ähnliche Kaliber folgen, damit der Sockel auch solide sitzt!
Als ich dann dachte, der sei groß…
…kam eben der noch aus dem Boden. Wollte es mal sehen, weiss aber noch nicht ob ich das so lasse, obwohl ich über eine Stunde, allein an dem einen Felsen, mit Eisenstangen rumgedreht hab. Alles Technik und gar nicht so körperlich wie es aussieht!

Ehrlich gesagt, muss die Mauer zur Plantage hin nicht so schön sein, sondern vor allem den Boden ausgleichen. Besser ich plane langsam Löcher vor, die man später mit Pfosten und Zement ausgießen kann. Dann werde ich bald den Übergang an der ganzen Mauer entlang mit Revuelto und Erde füllen. Es sollen bald mindestens fünf Palmen in die Ecke und eine kanarische kommt vor den Strommasten. Das ist ne Ansage, weil die erst 20cm und drei Blätter hat. 😃

Das ist vorübergehend ein Heim für obdachlose Pflanzen. Den ganzen Abschluss will ich jetzt endlich verschönern, denn es wäre schön, zum Sonnenuntergang dort rumzulaufen.
Wahrscheinlich lege ich auch links ein paar Natursteine und mache alles eben. Links davon liegt der Revuelto im Meerblick. Den trag ich danach ab un verschönere damit noch meine Einfahrt.

Hinterhof

Oft löst eine Aktion eine Kettenreaktion aus und dann muss man wieder irgend was aus dem Weg räumen, um wieder einen Schritt weiter zu kommen. Der Wasserschlauch hinter dem Wohnwagen war im Weg und weil es dort eh so eng ist, musste der erst mal weg. Seit Tagen wollte ich da schon Sand verteilen, damit der Weg trockener und fester wird.
Also, vor dem Sand, muss ich die Leitung verbuddeln, aber vor dem verbuddeln, muss ich noch den provisorischen Anschluß auf dem Bild weg machen und dort einen Anschluss, am besten gleich mit vergraben, wo ich ihn besser gebrauchen kann.

Dieser Anschluß ist jetzt weg. Da wird ja eh alles automatisch bewässert!
Und der ist zumindest optisch jetzt auch weg.
Jetzt ist endlich der Boden eben, die Leitung mitsamt neuem Anschluß unter der Erde und der Sand liegt drauf. Eigentlich wollte ich ja nur ungestört mit der Schubkarre durchfahren. 🙂
Vorher hatte ich nur den Schlauch, zwar mit schicker Wechseldüse, aber jetzt ist es praktischer zum Hände Waschen. Darfst halt nicht ganz aufdrehen! 😀

Laut Fitnessuhr 9 km. gelaufen! Naja!? In der Stadt war ich heute auch schon, Internet aufladen. Und schon ist wieder ein traumhaft schöner Tag rum! 🙂

Manga nr.8

Noch steht sie dort ganz einsam, aber das wird sich in diesen Winter wahrscheinlich noch ändern! Das Stämmchen geht mir gerade bis zur Schulter.

Mehr Boden!

Heute Vormittag hab ich schon wieder ein paar Meter dazu gewonnen:

Erste Schritte für ein Hinterhofzelt. Inzwischen ist es schon wieder zu heiss zum buddeln!

Agaven, Filter und mehr…

Heute Morgen fuhr ich schon wieder mit Mike in der Gegend rum und suchte u.a. bestimmte Bauteile. Wasserleitungen, Kreuz, Winkel, Dreieck, Klemmflansch, alles womit man ein modulares Pavillion bauen kann. 1 1/2 Zoll kostet etwa 20 % mehr als 1 Zoll. Beim dickeren hätte ich gleich ne Klimmzugstange! 🙂 Das ist genial! Damit könnte man jedes Jahr das Dach um ein Gitter erweitern! Wenn man die Stützen klug setzt, könnte man an das stabilere Gestell locker eine große Hängematte hängen.

Diese Messingverbindungen auf dem Bild hab ich heute dringend gebraucht! Den Filter hatte ich noch von meiner Pumpe. Jetzt ist er knapp unter den Tanks eingebaut. Praktisch! Zwei Meter weiter oben kann man das Wasser abstellen. Der Filter ist super zu reinigen und er ist wirklich sehr sehr fein! Die Position ist perfekt! Den hätte ich als erstes einbauen müssen um alle Tropfschläuche und Düsen zu schützen! So unvollständig war meine Baustelle noch, als ich sie vorzeitig verlies!
Jetzt kann ich immer mehr aufatmen! 🙂
Gerade als ich zufrieden gehen wollte sah ich diese acht Pakete Filtersand, die ich von oben mit Mike abgeladen hab.
Runter geschleppt! Rechts von dem Sand kommt der Sickerfilter hin. Wieder ein Schritt weiter!
Dann sah ich noch die fünf Agaven, die in zwei Töpfen zusammengedrängt sind. Die musste ich jetzt einfach trennen, solange es noch geht!
Jetzt stehen alle knapp unterhalb meiner obersten Ebene. Schön am Hang, wie fast immer in der Natur! Eine steht rechts oben. Vielleicht hol ich noch zwei Kleine. Eine über dem Felsen und eine links, am unteren Bildrand. Sonst kann man mit der steilen Fläche eigentlich nicht viel anfangen und das sind richtig dankbare sorglos Pflanzen! Man sieht es vom anderen Ende aus und es wird fantastisch, wenn die mal ihre meterlangen Blütenstengel in den Himmel treiben!
Links seht ihr noch den Filter. Dort kann man von oben auf einen kleinen Pfad steigen, aber auf der Schräge kann man eigentlich überhaupt nicht laufen, oder stehen!
Ein Bild vor der Aktion…
…und ein Bild nach der Aktion.

Ist dieser Ort im Steingarten nicht ein schöner Fotorahmen?

Farne und mehr…

Über den freu ich mich ganz besonders! Ein australischer Baumfarn. In der Gärtnerei stehen 5 – 7 Pflanzen zusammen, die teils drei Meter hoch sind! Schwarze haarige Stämme und riesen Schirme oben drauf. Wunderschön! Ich kaufte mir ein erschwingliches Exemplar für 40€. Seht mal in was für einem kleinen Topf der gewachsen ist! Er bekam gleich einen größeren Topf mit super Erde und später kommt er mit dem anderen in den Subtropenwald. Bei den richtigen Bedinungen kann ein Blatt vier Meter groß werden! Hier vielleicht die Hälfte, wir werden sehen!
Doch vorerst will ich Beide noch ne Weile bei mir behalten, weil sie mein Vorzelt verzaubern. Den Vorderen bekam ich von Isabel. Auch der bekam wieder einen riesen Topf feinste Erde.
Beide sind schnellwüchsig und man sieht immer irgendwo schöne Triebe! Und da gibts noch mehr abgefahrene Sorten! Dann nehm ich halt kleine Exemplare, mir egal, aber die müssen alle her! 🙂
Dann hab ich mir noch einen roten Hibiskus geholt, der als Sichtschutz auf den Steingarten kommt. Sehr dankbar! Der Erste blüht jeden Tag, massenhaft!
Im Dach vom Wald blühen immer mehr blaue Schönheiten! Kost nix und macht Freude! 🙂

Vergleich Palmenbaby

Ein Vorher- Nacher Vergleich nach gut sechs Monaten:

Die war schon ein bis zwei Blätter weiter als meine aktuellen Palmeritas.
Ein halbes Jahr später. Palmen sind langsam, aber am Stamm sieht man schon, dass die jetzt durchstartet!

Happy Mangas!

Heute Morgen war ich mit Geza und Mike einkaufen. Als erstes ging es in eine Gärtnerei. Vor dem Kauf eines Mangabäumchens äusserte ich meine Enttäuschung über den letzten Einkauf!

Das schöne Grün auf dem Boden ist alles schreckliches Unkraut! 🙂 Nach dem Regen! Hab die Finca noch nie so feucht gesehen! 😀

Damals hatte ich nämlich eindeutig Mangas verlangt, als ich die sieben Bäumchen für meinen Mangogarten gekauft hab. Noch schlimmer war, dass ich Geza damals auch ein vermeindliches Mangabäumchen mitgebracht hab. Da hat es nicht soo viel Platz und es ist umso ärgerlicher wenn der Platz mit der falschen Baumsorte belegt ist!
Nochmal zum Unterscheiden: Mango = kleinere Früchte und Fasern. Manga = größere Früchte und ohne Fasern.
Man kann Mangas auslöffeln, wie Papayas! 🙂 Deshalb wäre es schon blöd, wenn der ganze Mangogarten mit fasrigen Früchten vollstehen würde!
Also fragte ich die Verkäuferin immer wieder, ob das sicher eine Manga ist und keine Mango!? Dabei hat sich rausgestellt, dass alle unsere Bäumchen Mangas sind und nur auf den Schildern ein Tipfehler war. Auch diesbezüglich fragte ich immer wieder ungläubig. Aber doch, nach Rücksprache mit der Kollegin, sind eindeutig alles Mangas.
Sie zeigte mir nochmal Fotos von allen Früchten. Es wird irgendwann bunt und aufregend! 🙂 Jezt hab ich acht Mangas! Der neueste hat ein prächtiges Stämmchen und geht sicher gut ab!
Ich überleg gerade, ob ich den auf meine Hochebene setzen soll. Zwischen dem scharzen und braunen Hügel, die ihr im Hintergrund sehen könnt. Denn im Winter geht die Sonne im Park schon viel früher unter!

28

Heute hab ich 28 € für das Wasser gezahlt. Das läuft seit dem 23. Juni, also weit über vier Monate! Super, keine Probleme, keine Überraschungen, nur günstig! Kurz gut geredet! Alle wissen Bescheid, mit meinem Unfall! 😀

An solchen Tagen könnte man auch einfach im Sessel sitzen und die Wolken beobachten! Man kann dabei den eisigen Wind fast schon hören. Der Berg hat eine gewaltige Ausstrahlung. Hier sieht man gerade ganz schöne Kontraste!

Pyramide aufgeräumt

Zumindest mal ganz grob. Hier sind ein paar vorher- nacher Bilder:

Endlich sind die nervigen Gummibäume weg!
Seht ihr die Einfahrt im Hintergrund? Wenn ich hier stehe, hätte ich gerne eine Pflanze im Sichtfeld!
Später sah es dann so aus. Denn als ich mich zuvor spontan umgedreht hab, sah ich folgendes Exemplar auf der anderen Mauer stehen.
Ein alter uriger Busch, der perfekt dazu passen würde! Nicht ganz mein Garten, aber fast! 🙂 Für die Naturgewächse interessiert sich hier eh niemand! Diese Sorte ist aber echt schön, robust, braucht wenig Wasser und sie machen kaum Arbeit.
Seht mal diesen wahnsinns Stamm an! Der passt auf jeden Fall schön ins Bild!
Jetzt steht er links von dem alten Busch und dient genau als Sichtschutz!
Von der anderen Seite aus gesehen.

Da muss ich demnächst nochmal auf den Hügel krabbeln, noch viele kleine Zweige aufsammeln und die letzten Stengel rausrupfen. Wenn der Hügel sauber ist, bringe ich von der Rückseite ein sehr schönes Totholz als Deko. Ein Kapernstrauch würde auch spitzenmäßig darauf aussehen! 🙂 Den setz ich links, dann hat man auch vom Mangogarten aus seine Freude an den schönen Blüten!
Heute war es wieder etwas wärmer. Hier unten scheint die Sonne immerhin bis halb Fünf. Dann kühlts aber schon ganz schnell deutlich ab!