heisst auf Spanisch „Sand“, ist damit aber im Moment gar nicht gemeint.



heisst auf Spanisch „Sand“, ist damit aber im Moment gar nicht gemeint.



Für den zweiten Tank hab ich mir etwas mehr Zeit gelassen.




Das ist jetzt mein konstanter Druck und der bleibt jeden Tag genau gleich! Der Hügel ist ein großer Segen auf so vielen Ebenen! Bin richtig glücklich, weil so macht das Arbeiten richtig Spaß!
Heute Morgen war ich schon mit dem Roller in Puerto ein paar Dinge erledigen. Es war wunderschön! 😊 Danach begann ich an den Tanks zu arbeiten, die ich bereits Gestern mit Geza’s Auto auf meinen Hügel gefahren hab.




Heute hat alles geklappt!







Hier hat mich schon der Rauch verfolgt, weil der Wind ständig wechselte, aber der härteste Teil kommt erst noch:




Achja, meine Augenbrauen sind noch da und die Haare auch! 😀


Gestern hab ich also zum ersten mal die Tropfbewässerung ohne Pumpe aktiviert. Tolle Sache! Man muss den Hahn nur wenige Millimeter öffnen, hört und sieht nichts, während 45 Tropfschläuche fleissig das Wasser unter die Erdoberfläche drücken. Das ist so effektiv und sparsam!
Mit der Erfahrung hab ich eigentlich schon die Gewissheit, dass meine Wunschvorstellung umsetzbar sein wird: 4 – 5 Tropfsysteme mit ihren Hähnen zu dosieren und auf einmal zu versorgen. Dann braucht man nur den Haupthan zu öffnen um alle Ebenen gleichzeitig und doch individuell zu versorgen.
Das kann man wahrscheinlich leichter verstehen wenn man bereits die großen Yukkas gesehen hat.


Damit der Palmenwald mal die ersten grünen Flecken bekommt hab ich ein paar zusätzliche Yukkas in den Eingangsbereich gestellt.



Den Schatten kann ich auch echt brauchen, denn es ist heute wieder richtig heiss! Der Sichtschutz ist so schon gut und wird natürlich viel besser.
Die Palmen werden noch eine Weile in den Töpfen verwöhnt. Die wachsen eh sehr langsam.
Apropo`s Palmen: Die Yukkas sind eher Spargelgewächse als Palmen.
Gestern war ich zufällig in der Nähe, als mit einem dumpfen Knall ein Wasserschlauch geplatzt ist. Der Strahl war unglaublich! Zwei Meter mehr nach rechts und mein Roller wäre gewaschen. 🙂 Zum Glück muss ich für den ersten Haupthahn nicht mehr den Berg hoch rennen! 😀

Heute erzählte mir der Canaliero, dass ziemlich viel Druck auf den Leitungen ist. 5 – 6 Bar! Bis zu mir geht es schon ein ganzes Stück den Berg runter, womit der Druck immer weiter steigt. Nach dem Gespräch war mir klar, dass ein Druckminderer das beste für meine Pläne ist.




…sind hier die perfekten Sommertage! 🙂 War heute ein entspannter Tag. Hab Bauteile für das Wassersystem besorgt. Es gibt einiges zu überlegen! Manche Bauteile könnten einen Flaschenhalseffekt verstärken, wenn man nicht genau aufpasst.
Hab ne Skizze für meine Wassertanks gemacht:



Seht ihr? Obwohl ich einen Tag Pause hatte, schlief ich letzte Nacht beim Schreiben ein. 🙂 Das war also wirklich mal wieder nötig!
Am Abend gönnte ich mir noch eine leckere Pizza, die ich mit dem Roller geholt hab. Ein Schnappschuß von dem schönen Heimweg:

Bereits um acht ging es im Tal los:


Super, dann muss ich ja nur noch 120m. Wasserleitungen verlegen und dann kann der Spaß auch bei mir losgehen. Von dem Wasser erzähle ich ein andermal, wenn es mehr Bilder gibt.


Muss gleich die Tage meinen eigenen „Wasserturm“ bauen. Über zwei Stunden konnte ich noch tonnenweise Zeugs nachlegen, bis der Eingangsbereich soweit geräumt war.

Gerade war ich mit dem Wasserschlauch auf der Schulter, auf dem Weg ins Tal, um das nächste Feuer zu starten. Danach warteten noch zwei große Feuer, bei denen ich jeweils mindestens je zwei Stunden verbringen müsste und dann das Riesenfeuer auf der Hochebene.
Doch dann kam die Polizei und maulte meinen Nachbarn ziemlich unfreundlich an, ob er Zahlen will, ansonsten ganz schnell ausmachen. Heute nicht!
Zum Glück konnte ich das aus meinem verwinkelten Garten beobachten und war nicht direkt involviert!
Eigentlich ging es darum, große Feuer an den Stränden zu vermeiden, damit das keine Massenveranstaltungen werden. Und wenn die das nicht dürfen, dann verbietet man es halt allen. Diese Logik ist ebenfalls kennzeichnend!
Aber unterm Strich war der Tag ein großer Erfolg! Hab jetzt schon fünf Hahnen an die ich kurz meinen Wasserschlauch anschließen kann. Das war das erste mal überhaupt, dass ich den Boden unter jeder Pflanze richtig einweichen konnte, bis es mal etwas tiefer einsickert. Abgesehen von meinem automatisch bewässerten Steingarten. Das klappt super!
Was ich ab jetzt Zeit spare und ich muss vor allem kein Wasser mehr schleppen!
Seit heute hab ich endlich Wasser! Meine liebe Isabel hat sich heute am Telefon reingehängt und den Chef der Monteure überzeugt, dass ich heute noch Wasser brauche. Jetzt wo ich so viel aufgeräumt habe und dementsprechend Zeugs zu verbrennen, wäre ein Feuer ohne Wasser zur Hand unverantwortlich! 🙂 Dann standen vier Monteure und ein Chef da um meine Wasseruhr anzuschließen. 😀 Nachher waren es dann nur noch zwei und die haben es echt gut abgecheckt!


Jetzt verlege ich erst mal 40mm Rohre mit 3,7mm Wandstärke. Die waren aufgerollt und so störrisch, dass es schon unmöglich war die ersten Sechs Meter ins Grundstück zu verlegen. Ich benutzte erst mal einen Wasserkanal um das Rohr aufzubiegen und in Form zu halten. So lies ich es erst mal in der Sonne liegen. Auch die 100m. Rolle versuchte ich vorzuspannen und aufzudrehen. So klemmte ich sie zwischen Bäume, in der Hoffung, dass sie wenigstens nicht mehr so störrisch federn. Dann machte ich erst mal andere Dinge, wie über 200 Eidechsen einsammeln. 🙂
Später klappte es mit dem Anschluß. Eine Stelle, bei der man die Leitung nur durch Gestrüpp und Felsen schieben konnte, aber weder rauf noch runter steigen.
Seit Wochen ist es schon ein Mysterium, wie ich die weiteren 30 Meter ins Tal, bzw. durch das Gestrüpp nach oben kriegen soll. Es war ein übler Kampf, aber mit dem Ergebnis bin ich soweit sehr zufrieden. Es stört kaum, wo es den abenteuerlichen Weg kreuzt, der vom Hinterausgang zum Tal läuft und man sieht es auch nur an wenigen Stellen.

Ups – beim Schreiben eingeschlafen… 2:00 Uhr, gut Nacht. 🙂