Bis auf einen kurzen Einkauf und zwei mal Vesper, hab ich es heute den ganzen Tag krachen lassen! 7,5km. und über 10 000 Schritte, sagt meine Trainingsuhr. Viel aufgeräumt, dabei Samen gefunden und gepflanzt. 25 Fächerpalmensamen, die ich im Frühjahr in Puerto auf der Straße einsammelte. Viel Unraut um den Wohnwagen gerupft und solche Sachen. Dann schloss ich endlich die Pflanzen in der Grundstücksecke an die automatische Bewässerung an.
In der Ecke stehen schon die ersten zwei Kletterpflanzen für die ich zum Gießen immer ganz aussen herum laufen musste. Die blühen bald wieder auf! Jetzt haben sie jeweils einen Tropfer. Bei denen wäre es kein Problem wenn da mal ein Tropfer aussetzen sollte!Und wenn es sich schon von selbst gießt, dann kann ich ja gleich einen meiner Bouganville Stecklinge dazu stellen, damit die alle schonmal ordentlich vorwachsen können, bevor der erste Zaun oder was auch immer kommt. Keine Ahnung in welcher Farbe die Bouganville blühen wird. Dann lauf ich um den Busch, der meinen Wohnwagen so schön versteckt und denke über den gesamten Bereich nach.Egal was kommt, hier halte ich einen Bereich frei auf den man einen 6m. Container stellen könnte. Der Eingang wäre auf der Rückseite, in meinen Hinterhof. Dann könnte niemand vom Weg aus reinsehen und die Sonne könnte Mittags etwas reinscheinen. Der Wind kommt auch fast immer aus der anderen Richtung.Hinter dem Wohnwagen, nach etwa drei Meter Busch, schneide ich eine Aussparung in das Gestrüpp. Etwa zwei Meter tief und drei Meter breit. Erst mal setze ich nur zwei Pfosten und nähe aus dem braunen Stoff einen Wind- und Sichtschutz. Das wäre schnell um zwei weitere Pfosten ergänzt, dann könnte ich aus dem günstigen Stoff ein Überwurfzelt nähen. Vielleicht als Bad, oder Aussenküche, oder beides. Ohja, ein leicht schräges Dach aus einer durchsichtigen Folie. Hab die Tage eine ganz tolle, fast 2mm dicke und glasklare Folie gesehen.
Dann hab ich noch so viel umgetopft, dass ich dringend mehr Töpfe gebraucht hab. Also musste ich zusehen wo ich noch Palmenbabies reinstopfen kann. Hinter dem Wohnwagen stehen noch zwei weitere.
Rechts von meinem Hof stehen jetzt sieben filigranere Palmen. Vor der Plantage könnte ich eigentlich massive Palmen brauchen! Da wären die Königspalmen genial, aber das dauert leider noch!Das ist die vor dem Sandhaufen und die Sorte die ich oben rot markiert hatte.
Obwohl schon ein paar mal gesehen, zieht es auch mich immer wieder ins Teno Gebirge zum Wandern. Das Anaga ist an Schönheit nicht zu steigern, aber das hier hat eine ganz andere Energie! Es ist weniger Schluchtig, auch nicht ganz so saftig, aber dafür hat es stellenweise eher was von den Highlands. Obwohl das Wetter ist hier öfter besser ist! Vielleicht ist es auch einfach das, warum mich diese Himmelsrichtung anzieht wie das Licht!?
Von hier sieht man an solchen Tagen nach La Palma……und nach La Gomera! Diese flockigen Wolken waren heute ein Segen! Fuchsien.Der Eingang zum Zauberwald.Über einen abenteuerlichen Rundgang kamen Mike und ich zum Treffpunkt bei der schönen Wand.Eine Pracht ist das hier! 🙂Hier ging es ein ganzes Stück den Berg runter.Zumindest mal bis zum Blick auf den Leuchtturm.An der „niedlichen“ Brandung sieht man wie unwahrscheinlich weit es hier in die Tiefe geht! Die Klippen der Los Gigantes, die unterhalb von uns liegen und bis in den Südwesten gehen, sind bis zu 800 Meter über dem Meer.Mit Falke im Mittelpunkt.
Danach hatten wir schon wieder ein großes Glück mit dem Essen! Gleich zwei mal in Folge! 🙂 Es hat sich schon sehr gelohnt an einem Wochentag zu gehen! Viel ruhiger alles! Morgen haben wir noch einen Tag Sommertraum, dann kommt ein harter Knick und der Winter bricht mit bis zu 18 Grad Kälte ein. Nachts dann bis 14 Grad! Das ist dann schon nicht mehr lustig! 🙂 Haja, da wach ich gefühlt schon im Kühlschrank auf und muss entweder heizen, oder schnell raus, an die Sonne! Viel Regen soll es die Tage geben. Mal sehen, werde berichten! 🙂
Für einen Sonntag war ich heute ziemlich umtriebig! 🙂 Viele Pflanzen umgetopft, 25 venezuanische Palmen- und vier Königspalmensamen gesteckt. Neun Orangenbäume gegen weiße Fliege gespritzt und viele Bewässerungsschläuche verlegt.
Endlich! Über fünf Leitungen ist alles versorgt. Es war sehr befriedigend daneben zu sitzen, den Moment zu genießen, während es in den Röhrchen gluckert! 🙂Den Papayas hab ich vier Tropfer spendiert.Drei Papayas haben ihren festen Platz, zwei bis drei Pflanzen werde ich erst noch versetzen. Dann düngte ich noch gezielt ein paar Bäume, nachdem ein erster Test an einer Orange super anschlägt! Auf der Hochebene goß ich alle neuen Palmen zum ersten mal und auch die ganzen Yukkas bekamen zum ersten mal ne üppige Brause!Und schon geht ein traumhaft schöner Tag rum. Schätze mal es hatte 28 °C. und es war ziemlich ruhig.
Um 10 ging es zu fünft bei schönstem Wetter los. Auch im Anaga Gebirge war es sonnig und richtig angenehm warm! Glück gehabt! 11 Km war dann insgesamt doch ne ordentliche Runde!
Orangenblüten! Das duftet!Wilde Miniorchideenab jetzt… Hunger! 🙂The End……und ich 🙂Kurz gesagt, eine sportliche Runde mit einem tollen Team!Auf dem Heimweg gingen wir in unserem Nachbardorf essen. Einen frischen Fisch konnten wir uns aussuchen und der Salat war gut, wie man es hier leider nur selten erleben darf. War echt ein besonderer Tag! Am Montag gehen wir gleich wieder, weil wir alle Bewegung vertragen können. 🙂 Und weil es toll ist. Auch mal an einem Wochentag an dem es noch ruhiger sein wird. Das ist auch ein Luxus den man viel öfter wertschätzen sollte!
Heute haben wir also bei Mike tiefe Löcher gegraben um mit dem Untergrund zu experimentieren. Staunässe muss vermieden werden und da müsste es eigentlich viele Wege geben. Für eine erste Siebenergruppe kleiner Fiederpalmen gaben wir uns richtig Mühe! Viel Blumenerde mit Pikon, also ganz leichtem Vulkangestein gemischt, und die Mischung nochmal mit Sand gemischt. Am Grund der Löcher liegt noch ne dicke Schicht Schotter, damit Luft an den ersten Wurzeln garantiert ist. Ansonsten sind dort die Bodenverhältnisse schwierig, weil die Erde erst verschlammt und sich dann wie Zement verdichtet. Eine Stelle gibts bei mir auch, bei der es sich ganz ähnlich verhält, aber sonst hab ich diesbezüglich echt ein großes Glück mit meiner Erde. Selbst der Bauschutt macht es einem leichter, aber das wird sich in den nächsten Monaten erst Zeigen, wie die Palmen überall wachsen. Foto hab ich leider keins. Rucksack bei Mike vergessen. Morgen gehen wir alle ins Anaga Gebirge wandern. 🙂
Gut, man kann über 16° C. am Morgen nicht klagen, aber es ist schon nicht mehr so unglaublich warm, wenn man in der Unterhose raus rennt! 🙂 Gestern war ich mit Mike und einem weiteren Kumpel Alex unterwegs. Zu dritt einkaufen ist schon klasse! Es ist unterhaltsam und so viel leichter wenn man mal was zu schleppen hat. Nachmittags machte ich ein paar Bewässerungsschläuche fertig und flitzte auch schon wieder los, zum großen Kaffee trinken bei Chris und Deby, wo mal wieder alle zusammen kamen. Dann feierte man wieder bei Mike bis spät. 🙂
Gestern besorgte ich mir eine tolle Kaffee Kanne. Die hat ein Zwischensieb für kleinere Portionen, mit dem man einen schönen langen Kaffee hinbekommt, der einem nicht gleich die Schuhe auszieht! Die letzte hab ich wohl damals mit meiner gebrochenen Schulter verschimmeln lassen und die Alukannen sind mir dann doch etwas unheimlich auf Dauer!
Nachdem ich mir die neuen Ficis mal genauer angesehen hab, musste ich feststellen, dass ich diese Arbeit besser sofort durchziehe!Was denkt sich da eigentlich der Ficusverpackfachmann? Lassen wir es schön zwischen den Stengeln faulen und schimmeln!? Wahrscheinlich eher: weg mit! 🙂Auch bei den Ficis sparte ich mir nach dem Trennen viele viele Töpfe!Denn es gibt jetzt eine vorläufige Bonsaischule direkt vor der Pyramide. Bis auf drei sind schon alle automatisch bewässert. Dann ging mir das Material aus. Morgen geh ich eh mit Mike einkaufen. 🙂Auch Richtung Ausgang, alle bewässert.In der alten Bonsaischule wuchsen manche und manche sind vertrocknet. Ein paar hab ich heute ersetzt. Darum will ich diese Woche noch unbedingt die komplette Bewässerung fertig machen. Ein mega Aufwand für 60 so kleine Bäumchen, aber es wird sich lohnen!
Hey, beim Hochlaufen komme ich jetzt auf der Hochebene jedes mal an acht kleinen Palmeritas vorbei und ich freu mich jedes mal! 🙂
Vorbei mit Pause! Um acht fing ich schon an zu arbeiten, damit ich wenigstens drei Stunden nutzen kann, bis es wieder zu heiss wird. Jetzt ist es aber gerade mal halb eins und es zieht zu! 🙂 Das sind gute Nachrichten, denn bei 24° C. kann man wieder den ganzen Tag arbeiten! Heute hab ich mir die hässliche Schutthalde vorgenommen. Wenn irgendwann eine Abfahrt gebaut ist decke ich die bleibende Hochebene mit einer dünnen Deckschicht zu, aber bis dahin sollen ruhig die größeren Pflanzen wachsen!
Das ist eine kanarische Palme die ich hier, vor gut fünf Monaten in meinem Zauberbohnenbeitrag vorgestellt hab. Die hohe Flasche ist ein Experiment, weil ich wusste, dass die Palme gerade nach unten Bohren wird. Alle sind etwa gleich weit, nur diese hier ist wesentlich weiter entwickelt.Seht ihr? Unten aufgeschnitten drängen schon prächtige Wurzeln raus.Jetzt ist sie daheim. 🙂
Man hat mich gewarnt, dass diese mächtigen Palmen über große Flächen dominante Wurzeln treiben, die später evtl. Obstbäume behindern könnten. Darum entschied ich mich, die ersten zwei Exempare direkt auf die Schutthalde zu stellen, weil da will man eh nicht viel nützliches anpflanzen! Mal sehen wie ihnen das gefällt, denn die Ablaufeigenschaften sind ja perfekt und der Hügel ist ja mit Erde durchwachsen.
Das ist die zweite kanarische, aus einem normalen Topf, Der war auch groß, aber nicht so tief. Könnte natürlich Zufall sein, aber für mich ist das ziemlich eindeutig. Darum will ich die auch so schnell wie möglich im Boden haben!Bei den grünen Markierungen stehen die zwei Kanarischen, die man ja nie wieder umsetzen oder fällen darf! Das orangene sind wieder fünf filigranere Fiederpalmen. Der Grashalm bei dem blauen F wird eine Fächerpalme. Wenn es keine Verwechslung gab, müsste es das Riesenbaby unter den Fächerpalmen sein. Vielleicht verteile ich zwischen drin noch ein paar Manga Bäume.Rechts von dem Gestrüpphaufen stehen bis jetzt sechs von den dunklen Palmen. Konnte mich noch nicht für die siebte entscheiden. Es gibt viel zu beachten, z.b. soll an den gelben Markierungen ein Weg ins Tal abgetragen werden. Das grüne links ist die zweite kanarische aus dem oberen Bild. Jetzt stehen also schonmal 14 Minipalmen auf der hinteren Hochebene. Die hier stehen jetzt beim Roller. 🙂 Man musste sie eh dringend umtopfen! So gesehen hab ich jetzt schon 42 Töpfe nur mit den Palmen gespart.Bald schon braucht man zwei Hände um alle Blätter zu zählen! 😄
Dann begrüßte mich mein Bananenfreund von der Plantage und brachte mir drei weitere Palmen und einen Baum. Guck mal, die denken an mich! ❤
Drei kanarische Palmen, die jetzt mit ihren beschädigten Wurzeln aber erst mal im Schatten bleiben müssen. Würde mich nicht wundern wenn die Kleinen diese überholen, weil wenn die erst mal einen Schock haben, dann dauert das ewig bis die sich wieder erholen!