Pyramide

Seht mal, da hab ich Bilder vom März gefunden, auf denen ich die Pyramide geknipst hab, bevor ich wusste was es überhaupt ist. Da waren die Nachbarn mal nicht da, eigentlich steh ich da nicht so gern, weil ich da direkt auf die Nachbarn runtersehen kann.

Seht euch mal diese wunderschöne Mauer an. Alles Flechten! Wir sehen sonst immer die obere Seite. Von hier aus gesehen, auf der Rückseite, da hinten wo der runde Baum steht, da beginnt der Mangogarten und geht dann Richtung Hang.
Später bahne ich mir einen Weg in den unteren Garten, damit ich dort auch noch reichlich Bäume verteilen kann. Dann kann man da unten endlich mal richtig davor stehen. 🙂
Ein letzter Blick zum Zentrum, das auch ziemlich im Zentrum meines Grundstücks liegt.

Der Platz ist sowas Besonderes für mich! Es wäre ein perfekter Aussichtsturm, aber ne, man kann nicht darauf rumlaufen ohne einen Mikrokosmos an Schönheit zu zerstören! Und ich find es auch schön, so einen sacret place dabei zu haben, den man respektiert und an dem man sich auch einfach so freuen kann! Es hat ja genügend Platz! Nur die langblättrigen Gummibäume muss ich noch rausreissen, die schaden! 😀

Orangenschnitt

Ganz nach dem Motto, retten was zu retten ist, begann ich in der Regenpause zwei Orangenbäume zu schneiden. Vor allem muss der Murks raus, den ich neulich gezeigt hab! Zur Sicherheit und zur Bestätigung, hab ich nochmal einige Schneidetips speziell für Orangen gelesen.

Der Navel treibt noch nicht, was gut ist! Jetzt mach ich schnell, denn fast alle anderen beginnen schon zu treiben! Nach meinem Düngerexperiment. 😉 Die Spitze hab ich vorsichtig abgesägt und mit einem Kleber versiegelt, auf den ich eher zufällig kam.
Der einsame Baum auf der vierten Ebene war schon genauso hoch wie ich. Bei Beiden schnitt ich ganz vorsichtig ein paar Spitzen, dass diese am Ende immer nach Aussen treiben. Kreuzende und nach innen wachsende Triebe hab ich zumindest mal die schlimmsten entfernt.
Bei dem musste ich noch den untersten Ast abschneiden! Seht ihr die Rinde? Oben ist sie dunkler, wo der veredelte Teil beginnt. Der Untere hätte nichts getragen und nur Kraft geraubt. So musste ich bei Beiden unten rum falsche Triebe schneiden. Das müsste seit Frühjahr die dritte bis vierte Etappe sein, damit man ihnen nicht alles auf einmal raus reisst. Jetzt dominieren endlich die richtigen Triebe!

Auch hier hab ich den Schnitt mit dem Rattenkleber versiegelt, den ich eh gerne gelegentlich um den Stamm verteile, um Ameisen fern zu halten, die dort sonst andere Schädlinge bringen und kultivieren! Noch einmal Spritzen und einmal Stickstoff Dünger und dann sehen wir zu Weihnachten mal! 😃

Schnee

Zumindest ein Anfang. Das kann in fünf Minuten schon wieder grau werden und wieder blau und schon wieder grau. So wie jetzt. 🙂

Hab bei einem Rundgang alle Ventile abgestellt, damit die Bewässerung das schöne Regenwasser nicht verwässert, oder eher versaut. Das Regenwasser ist 100 mal besser und man sieht es nacher deutlich wie vital alles grünt! Zum Glück brauche ich keine Pumpen, sonst wäre es etwas komplizierter. Ersparnis, zwischen 15 und 30 Kw/h. Pro Monat.

Nach dem Regen

Heute Morgen wachte ich bei 14 Grad auf und musste erst mal in den Spiegel schauen, ob meine Lippen von der Kälte schon blau angelaufen sind! 😃 Alles noch da! Es platschte heftig aufs Dach und hörte gegen neun auf.

Im Hof stand ein See, der aber beim Starkregen nicht zu mir kommt.
Hier kommt ein Bach die Straße runter und ich überlege, ob ich es umleiten, oder gar sammeln soll!?

Dann machte ich schnell einen Rundgang um zu sehen, ob es sonst noch wo Staunässe gibt. Aber diesbezüglich geht es mir hier sehr gut!

Nicht eine Pfütze, dafür leuchtende Flechten und Farne im Mangogarten.
Meine Lieblinge sind ein Geschenk der Natur!
Feuchte Pyramide aus dem Mangogarten.
Happy Mangos.
Sieht man ja am Stengel, wie die in den letzten Wochen gewachsen sind.
„Sie blühen nur im Sommer“, sagten sie. Das ist die letzte weiße Blüte, dann ist es mir ganz recht, wenn das Grünzeugs auch mal wieder wuchert!
Die Rote hält sich noch länger. Auch aus der Ferne leuchten sie Beide wunderschön!
Hab ein paar Pinien geknipst, damit man später den Vergleich sehen kann. Die hat schon 70cm, sieht man gar nicht.
Die werden mal riesige Nadeln tragen.
Die meisten scheinen sorglos Bäume zu werden.
Obere Waldterrasse. Dieser Ast wird als Kaskade ein Dach über der unteren Terrasse bilden. Alles geplant. 🙂
Bei der letzten Wanderung dachte ich daran, dass ich viele von den 2€ Zedern besorgen sollte, denn daraus könnte man eines Tages sehr urige und vor allem sehr wertvolle Bonsais machen!
Abstecher in die Arena. Wahnsinn, oder? Im Sommer mit Stecklingen vermehrt. Für umme! Jetzt muss ich dringend eine Rankhilfe bauen, dann wachsen die das ruckzuck zu! Zum Glück stehen die da unten, denn mir tun von den Roten fast schon die Augen weh, weil die so leuchten! 😃

Beim Betrachten der Bilder kam mir eben eine Idee: Man könnte doch mit gesammelten Piniennadeln erste Pfade durch den Wald legen, Jahre bevor die hier ihren eigenen „Senf“ dazu geben. Schöne Barfusspfade! 🙂

Fund

Gestern nutzte ich den ersten verregneten Tag um endlich mal, auf dem Boden kniend, den Wohnwagen durch zu schruppen. Wenn ich daheim bleibe öffne ich alle Vorhänge, werf den Ofen an, Kaffeeduft, Mangoschälen und erfreue mich an meinem gemütlichen Miniheim! Doch seht mal, was ich gestern beim Putzen gefunden hab! 🙂

Eine Musikmaschine aus einem anderen Leben!

Didgeridoo spielte ich in all den Monaten, damit mir ja nichts am Ansatz verrutscht! Sitar übe ich erst wieder seit ich hier bin. Sie stand noch seit dem letzten Winter im Vorzelt. Die Finger haben sich gerade wieder daran gewöhnt. Doch gestern spielte ich wieder das erste mal beide zusammen. Die Musikmaschine ist der beste Ständer für Beides. Also hüpfte ich drauf und trommelte erst mal ein langes Cajonsolo. Dann spielte ich die Maschine mit allem zusammen und das war sehr erhebend! 😄 Die Maschine ist akustisch gespielt schon eine geniale Sache! Dann spielte ich mit Didge & Sitar einen dreier Ohrwurm über den vierer Rhythmus der Maschine. Irre! Leute, ich bin zurück! 😊 Es war wie eine Mischung zwischen Groove, Karate und Gebet! 😃 Gottseidank hat es endlich geregnet! Beim Schreiben werd ich schon wieder ganz zappelig! Muss grad nochmal n Rhythmus rausknallen! 😃

Regen

Wenigstens scheint es sich zu lohnen, denn es regnet bisher alle 30 Minuten. Doch das lieben wir an unserem Buen Paso:

Es kann ganz schnell gehen und dann schaut hier als erstes die Sonne raus um meine Batterie zu laden!
Manchmal kommt hier ein kleiner Bach rein und bildet sogar Pfützen.
Es ist schön in den Pausen rumzulaufen und die frischen Düfte wahrzunehmen, doch dann muss man den Atlantik im Blick behalten, weil der so feucht ist. Wenn es so aussieht, heisst das, lauf!
Denn 30 Sekunden später heisst es: renn! 🙂

16 Grad, heute Morgen und der Ofen hat nicht funktioniert. Eine Maus beschädigte die Isolierung vom Zünderkabel. War schnell gefixed. Jetzt kann morgen die 13 Grad kalte Nacht kommen! 😃 Juhuu, die Sonne ist zurück! Es gab Fischstäbchen, denn schließlich sitz ich ja im Atlantik.

Papayaumzug

Das war noch nicht alles heut. Nur, dass ich folgende Aktion noch vor den Palmen gemacht hab.

Bei den Flecken standen eben noch zwei kleine Pflanzen. Der Weg soll sich vom Standpunkt aus nach links schlängeln. Würde sich also ziemlich genau mit der linken Pflanze kreuzen. Ausserdem will ich Papayas in Gruppen und nicht so verteilt!
Die Zwei stehen jetzt rechts im Bild. Absichtlich mit ungleichen Abständen und nicht so lsngweilig verteilt. Auch bei den Palmen versuche ich mich an Proportionen wie den goldenen Schnitt orientieren. Wenn es geht. Z.b. ein Meter Abstand, dann 90 grad ums Eck, zwei Meter, dann ums Eck drei, fünf Meter, Acht, usw. 13… 😉
Zwei Papayas stehen noch hinter mir. Auch im Weg, aber so, dass es sogar einen gewissen Charme haben könnte, wenn sie mal größer sind. Es soll ja keine aalglatte berechenbare Anlage mit geleckten Wegen werden. Sondern lieber schön verschachtelt.

An derselben Stelle, etwas weiter rechts, werde ich quer über den Garten Drähte spannen. Oder Eisenstangen. Oder mit Bambus kombiniert. Die Ideen brodeln… Drei Pfosten, dass nur noch ein Tor zwischen Palmen und Orangengarten bleibt. Das lass ich mit Manuel’s Maracujas zuwachsen. Wie eine grüne Wand, die dem Palmengarten Sichtschutz bietet. Später kommen weitere Pfosten dazu, bis die Pergola langsam zuwächst. Wahrscheinlich weden Papapas und 3 – 5 Palmen darin stehen. Da kann man ja ein bisschen offen lassen, bis die durch das Dach gewachsen sind. Wie bei Manuel im Wohnzimmer! <– Boah, scrollt mal weiter runter, falls ihr diesen Bericht anklickt! 🙂

Puh, jetzt kommt gerade Westwind auf und der ist immer ungemütlich! Gögseidank steht der Hügel mit Steingarten wie eine Rampe vor dem Wohnwagen! 😉🙂

Arme Palme!

Vor dem Regen rannte ich schon ganz aufgeregt durch den Garten. Über 8km und fast 14000 Schritte bis zum Nachmittag. Weil den Pflanzen das Regenwasser sichtbar gut tut, wollte ich so viele Pflanzen wie möglich in den Boden bekommen. Dann kann ich nachher hochzufrieden in meinem Wohnwagen sitzen und davon träumen wie sie sich alle vollschlürfen! Dann sah ich zum Schluß noch diese arme Palme, die seit weit über zwei Jahren noch nie aus ihrem Topf durfte.
Seht mal HIER wie riesig sie am 13.März 2018 schon war!

Hab die Arbeit bisher rausgeschoben, weil ich wusste, dass mich da unten kein fluffiger Torf erwartet! 🙂
Manche Brocken konnte ich direkt neben mir auf die Mauer legen, die in ihrem ersten zarten Jährchen schon so viel Geschichte hat.
Hier seht ihr übrigens meine erste Schubkarre. Geht sehr gut! Jaja, nein nein, ich übertreibe sicher nicht! 🙂
Da sieht man die Topfgröße, als ich sie gekauft hab. Es war also mehr als überfällig, weil die ja vor allem nach unten bohren wollen.
Hier, noch einmal schnell mit der letzten Sonne. Weil diese Palmen immer sehr filigran bleiben wird, entschied ich mich schon lange für die Stelle im Steinkreis. Links davon könnte ich kleine Konzerte aufführen. Sie wird wahrscheinlich ziemlich hochschiessen, dann sitz ich bald schon drunter. 🙂
Jetzt sieht meine Gärtnerei schon schöner aus! Bald müssen endlich die Kakteen in die Erde! Da hängt halt noch so viel dran, weil ich erst die Unkrautfolie auslegen und abdecken muss. Aber die Verzögerung war gut, denn so konnte ich die komplette Kakteenbewässerung nochmal überdenken!
In dem Moment spürte ich die ersten Tropfen.
und da war er, der erste Regen… schon vorbei.

Pitaya

Neulich zeigte mir Manuel eine Pitaya und erzählte, dass er mir zwei Kakteen gebracht hat, die diese Früchte tragen.

Ziemlich unscheinbar, gell? Aber ich werde ihn reichlich vermehren, denn seine Früchte sind echt allerfeinst und kostbar!
Kennt die wer? Die roten sind wohl besser als die weißen. Sie sind nicht so extrem süß und schmecken eher zurückhaltend. 😃 es gibt nichts ähnliches, aber würde man mich zum Vergleich zwingen, würde ich es am ehesten noch mit Melonen vergleichen. Schmeckt halt anders, aber auch lecker, wässrig, erfrischend! Die rechte hab ich Christo mitgebacht. Meinem lieben Nachbarsjungen, der verkrampft in seinem Rollstuhl sitzt. Wir können uns nicht verständigen, aber er lacht immer, wenn Manuel und ich uns ständig falsch verstehen! 😄 Meine Lieben!
Isabel, du fehlst!