Bananenmilch und Nackenschatten. 🙂 Dinge die ich zu lange vor mir herschob. Endlich kam der Mixer aus Deutschland mal zum Einsatz. 12 Bananen sind schon gedörrt, heute werden die nächsten vorbereitet. Müsste ich die alle jetzt schnell essen, dann könnte ich wochenlang keine mehr sehen.
Hab schon starke Sonnencreme auf der Nase, weil die Sonne brutzelt echt was runter. Halte mich meistens im Schatten auf, aber man muss sich auch in den kürzeren Zeiträumen schützen.
…und mir gehts gut und manchmal packt mich die Arbeitswut! 😉 😃 Am Nachmittag hab ich den hinteren Wald aufgeschnitten. Folgende Bilder hab ich zuvor geknipst:
Ein unvorstellbar dichtes Gestrüpp!Hinter den Feigenblättern war mal der Eingang, den man nur mit Limbo überwältigen konnte.Etwas später, aber noch lange nicht fertig!
Das schlimmste ist diese Masse an Holz wegzuschleppen! Darum lies ich einfach alles liegen. Solls doch aufräumen wer will. 😄 Das meiste ist knuspertrockenes Brennholz. Also hol ich mir einfach gelegentlich ne Ladung und verbrenne es nach und nach in meinem Fass. Leider fand ich irgendwann ein schönes Nest und hörte lieber auf.
Kein Eingang zu finden, also wartete ich eine Stunde lang, ob noch jemand vorbei fliegt. Scheint bereits verlassen zu sein.So sieht gerade das hintere Ende aus. Da steht der nächste Wald. Noch viel Arbeit, aber die Formen der Mauern kommen langsam ans Licht.Hier tauchte eine interessante Niesche auf. Ich vermute das war der Aufstieg zur fünften Ebene. Also die Terrasse auf der Mauer, die auf dem letzten Foto zu sehen ist. Auf der hab ich heute noch zwei Terrassen entdeckt. Also gibt es mitsamt Steilhang insgesamt acht Ebenen, nur im hinteren Bereich.Noch ein Blick Richtung vorderen Waldbereich. Beim arbeiten entschied ich, dass es ein durchgehender Bereich wird. Insgesamt ist der Ganze Teil gut 16m. lang.
Das wäre der Blick Richtung Meer. Wird natürlich auch noch sorgfältig ausgedünnt, damit nicht versehentlich ein wichtiger Schattenspender abgeschnitten wird. So dicht waren ganz am Anfang die gesamten 16 Meter.
„Der Eingang zum Wald“. Den hab ich mir heute Vormittag vorgenommen, weil ich sehen will wo es nach dem Aufräumen noch Schatten gibt.
Von dieser Seite müsste es eher Ausgang heissen, denn ich steh bereits im Wald. Genauer gesagt in dem Bereich, den ich letztes mal aufgeräumt hab.Jetzt kommt die verschachtelte Mauer mit ihren Nieschen immer mehr zur Geltung.Nochmal von innen.Dasselbe etwas später. Dahinter steht der obere Bambuswald, der mir ebenfalls viel bedeutet. Hinter diesem ist ebenfalls so ne kleine, fast dreieckige Terrasse mit einem sichtgeschützten Gärtchen.
Jetzt seht ihr rechts auch eine Problemstelle. Dort sind 3 – 4 Meter der Mauer eingestürzt. Die Mauer ist gut 2m. breit, daher müsste man da irgend wann ein paar Tage extra einräumen. Das kann aber warten, weil die Mauer immer noch breit genug zum rumlaufen ist und vor allem ist dahinter nur Niemandsland. Dort wird also nie ein Nachbar drüber sehen, weil man nur von meiner Seite überhaupt in diesen Bereich kommt. Ziemlich cool, gell? Dort wo ich gerade stehe sehen meine Freunde Jabier und Familie auf mich runter, aber das wird eh der Orangengarten. Rechts vom Eingang zum Wald und in diesem, sieht mich überhaupt niemand mehr.
Hier sieht man den verborgenen Eingang, wie es eben noch aussah, wenn man vom Park aus kam.Und jetzt. Der Baum links und das Gestrüpp rechts sind vom selben Typ wie der Busch hinter dem Wohnwagen. Ein paar Eimer Abwasser würden genügen und alles wird wieder grün und dicht.
Eben sammelte ich noch ein paar frische Samen einer kanarischen Palme.Die können bereits in wenigen Jahren riesig werden. Dieses Prachtexemplar hat aber schon 15 – 20 Jahre drauf.Damit hab ich drei Versuche mit je 4 Samen gestartet. Links nur Vulkangestein mit Sand. In der Mitte Erde und rechts eine Mischung. Am Boden sieht man die entsprechenden Ablaufeigenschaften. Hoffentlich klappts, denn die letzten Samen hatten beim genauen hinsehen bereits winzige Käfer.
…brachte Geschenke. 🙂 Mir fehlten z.b. noch Schläuche für die Bewässerung. Ein paar Drosseldüsen ersetzte ich mit dieser Improvisation:
Mit einem Holzstück einen Deckel drauf und mit einer Ahle aufstechen bis die Dosis stimmt, fertig!
Jetzt sind fast alle perfekt versorgt und sie danken es mir langsam:
Die kleine Valensia Orange wächst schon wieder.Und auf den Hibiskus freue ich mich auch schon. Hier sind bereits die ersten Blütenknospen. In weinigen Wochen wird es wieder ein dichter und bunter Busch sein, der mir Schatten und Privatsphäre spenden wird.Meine letzten Orangenbäumchen, die noch in Töpfen standen, bekam ich auch geliefert. Die Saftorange blüht schon wieder. Die kleine ist zu meiner Überraschung eine zweite „Navel“. Sehr dankbar! Perfekt in Klasse und Masse!
Die Tage werden sie gemeinsam mit einer kleinen Valencia, den Grundstein für den Orangengarten setzen. Weitere Sorten werden folgen, sobald die Läden wieder offen haben.
Die letzten Wochen haben mich eh ganz andere Dinge gefordert, aber ich genoß die Musikpause auch etwas! Der Didgeansatz ist natürlich noch gepflegt, aber auch nicht mehr als nötig. Wochenlang hörten die Nachbarn gar nichts von mir und wenn ich mal gespielt hab, dann brachte ich höchstens zwei fette Songs auf den Punkt, damit ja kein stundenlanges Gedudel befürchtet wird! Jetzt hören alle ganz andächtig zu und Jabier hört sogar jedes mal mit dem hämmern auf. 🙂
Ab heute lass ich die schwarze Sitar einfach im Vorzelt stehen, dann muss ich nur die Akkubox dazu stellen und kann mit einem einzigen Kabel direkt loslegen. Es kommt ja eh kein einziger Mensch durch meine bewachte Gasse, aber bei den Bose Boxen kennt natürlich auch meine Zuversicht ihre Grenzen!
Die Boxen haben mit ihrem Halleffekt den puren Luxussound! Jedenfalls hat die Kreativpause gut getan und ich kann mit frischen Ohren wieder jeden einzelnen Ton genießen. Die Finger wurden nach 10 Tagen fast- Pause auch wieder geschmeidiger. Das orientalische Schattentuch passt doch prima!? Sollte es noch wärmer werden deponiere ich die Sitar vielleicht mal testhalber im Wald. Dann muss ich nur ein Böxle mitnehmen und kann im Tal die Vögel beschallen. 🙂 Auf jeden Fall schiebe ich den Schwerpunkt allmählich wieder auf die Musik! So lässt es sich echt aushalten!
Gestern wurde „Doretta“, meine erste Musikmaschine, 9 Jahre alt! Mal sehen wie es mit uns weitergehen wird… Jedenfalls gibt es zur Feier wieder eine Blume des Tages. 🤗
Das Salzkraut ist eine sehr gesunde Wildblume, die eigentlich nur über die Wintermonate in Küstennähe wächst. Bei mir kommt halt alles immer etwas später! 😃 Für mich ist dieses komische Sauerkraut jedenfalls ungenießbar! Manche essen es und Andere stehen sogar drauf und suchen es in der Natur.
Heute hab ich mir den Wald vorgenommen. An heissen Tagen ist es einer der angenehmsten Orte.
Zu viel Gestrüpp und durcheinander.Hier soll ein größeres „Fenster“ entstehen. Das Gestrüpp „frisst“ den Feigenbaum regelrecht auf.Auch die Mauer soll bald etwas gepflegter aussehen.Stunden später. Man kann immerhin schon seit gestern Abend aufrecht auf der Mauer stehen und auf die nächsten zwei Terrassen runter sehen.Dieser Halbschatten ist den ganzen Tag über ähnlich. Nicht zu dunkel, aber viel Kühler als oben. Es fiel mir nichtmal auf, dass ich mit einer langen Hose gearbeitet hab. Eben, um 18:30 Uhr, hatte ich beim Vorzelt 30°C.Ein Sonnensegel, ein Tisch und eine Bank, dann will man gar nicht mehr weg. Das Vogelgezwitscher ist dort echt extrem!Nirgendwo wachsen die Farne so prächtig wie hier. Vielleicht opfer ich mal ne Orchidee, stopf sie ins Gemäuer und schau mal ob sie dort ebenfalls „wild“ überleben kann.Den Busch rechts will ich mit einer Bouganville ersetzen. Die bekommt dann eine gebogene Eisenstange als „Fensterrahmen“. Muss mal von der Straße aus sehen, ob man hier reinsehen kann, denn ganz offen wäre auch gut.Wenn man sich nämlich ganz verschanzen will, gäbe es eins weiter ja noch die kühle „Höhle“. Die wird mal richtig abgefahren, macht aber auch noch viel Arbeit!Ein Blick von der Mauer nach unten zu den nächsten zwei Terrassen. Man sieht gerade noch die Leiter zum Feigengarten und einen kaputten Fußball vom Nachbarjungen. Nicht der einzige, der in dem undurchdringlichen Dornen-Gestrüpp verloren ging.Eine Orchideensammlung wäre hier echt ein Traum! Vielleicht mal ich die unterste Mauer mal weiss an, damit es etwas freundlicher wirkt. Was meint ihr?Ein letzter Blick auf den ganzen Raum. Man fühlt sich hier echt geborgen! Vielleicht werte ich den Boden etwas mit festem Sand auf. Das Buschartige Gestrüpp an der Rückseite wird nach den ersten Wassertropfen wieder überall austreiben.
So wie hinter dem Wohnwagen. Da sah nach meinem Radikalschnitt im Januar ja nur noch Holz!