Ich hab mir doch noch kurz einen zum Gestalten geholt. 🙂

Ich hab mir doch noch kurz einen zum Gestalten geholt. 🙂

eben hab ich meine letzte und größte Manga aufgeschnitten und leidenschaftlich verputzt! So groß und so lecker! Als ich den Kern abknabberte ging dieser auf und eine süße Stimme sprach zu mir: „will leben!“ Nein, ich red noch nicht mit den Kernen, sondern mach nur n witzle!


Gleich eingetopft!.


Mit der nr.1 begann ich den Ersten mehr oder weniger zu personalisieren. Jedes Bäumchen bekommt bei seiner ersten Behandlung eine eigene Nummer und zwei Fotos.

Dann kann ich jedes Bäumchen von Anfang an dokumentieren, wodurch es extra aufgewertet wird! 😉 Mit einzelnen Minibonsais fang ich jetzt schon an, andere lass ich wachsen. Aber auch die werden öfter geschnitten, damit sich urigere Stämmchen ausbilden.




Super, kommen noch 56 Fikusbäumchen! 🤣
Keine Angst, die zeig ich euch nicht alle! 🙂 Aber ich hab schon eine mega Freude daran! Es ist nicht so, wie wenn man vor zwei Bonsai Bäumchen sitzt und wartet bis die wieder wachsen! Hier kann ich konsequent richtig schneiden, ungeachtet dessen, wie lange es dauert! Irgendwas geht bei 60 Bäumchen immer! Dann schaut man ja auch mal wieder nach anderen Dingen.
Seht mal, da hab ich Bilder vom März gefunden, auf denen ich die Pyramide geknipst hab, bevor ich wusste was es überhaupt ist. Da waren die Nachbarn mal nicht da, eigentlich steh ich da nicht so gern, weil ich da direkt auf die Nachbarn runtersehen kann.



Der Platz ist sowas Besonderes für mich! Es wäre ein perfekter Aussichtsturm, aber ne, man kann nicht darauf rumlaufen ohne einen Mikrokosmos an Schönheit zu zerstören! Und ich find es auch schön, so einen sacret place dabei zu haben, den man respektiert und an dem man sich auch einfach so freuen kann! Es hat ja genügend Platz! Nur die langblättrigen Gummibäume muss ich noch rausreissen, die schaden! 😀
Ganz nach dem Motto, retten was zu retten ist, begann ich in der Regenpause zwei Orangenbäume zu schneiden. Vor allem muss der Murks raus, den ich neulich gezeigt hab! Zur Sicherheit und zur Bestätigung, hab ich nochmal einige Schneidetips speziell für Orangen gelesen.



Auch hier hab ich den Schnitt mit dem Rattenkleber versiegelt, den ich eh gerne gelegentlich um den Stamm verteile, um Ameisen fern zu halten, die dort sonst andere Schädlinge bringen und kultivieren! Noch einmal Spritzen und einmal Stickstoff Dünger und dann sehen wir zu Weihnachten mal! 😃

Hab bei einem Rundgang alle Ventile abgestellt, damit die Bewässerung das schöne Regenwasser nicht verwässert, oder eher versaut. Das Regenwasser ist 100 mal besser und man sieht es nacher deutlich wie vital alles grünt! Zum Glück brauche ich keine Pumpen, sonst wäre es etwas komplizierter. Ersparnis, zwischen 15 und 30 Kw/h. Pro Monat.
Heute Morgen wachte ich bei 14 Grad auf und musste erst mal in den Spiegel schauen, ob meine Lippen von der Kälte schon blau angelaufen sind! 😃 Alles noch da! Es platschte heftig aufs Dach und hörte gegen neun auf.


Dann machte ich schnell einen Rundgang um zu sehen, ob es sonst noch wo Staunässe gibt. Aber diesbezüglich geht es mir hier sehr gut!
















Beim Betrachten der Bilder kam mir eben eine Idee: Man könnte doch mit gesammelten Piniennadeln erste Pfade durch den Wald legen, Jahre bevor die hier ihren eigenen „Senf“ dazu geben. Schöne Barfusspfade! 🙂
Gestern nutzte ich den ersten verregneten Tag um endlich mal, auf dem Boden kniend, den Wohnwagen durch zu schruppen. Wenn ich daheim bleibe öffne ich alle Vorhänge, werf den Ofen an, Kaffeeduft, Mangoschälen und erfreue mich an meinem gemütlichen Miniheim! Doch seht mal, was ich gestern beim Putzen gefunden hab! 🙂

Didgeridoo spielte ich in all den Monaten, damit mir ja nichts am Ansatz verrutscht! Sitar übe ich erst wieder seit ich hier bin. Sie stand noch seit dem letzten Winter im Vorzelt. Die Finger haben sich gerade wieder daran gewöhnt. Doch gestern spielte ich wieder das erste mal beide zusammen. Die Musikmaschine ist der beste Ständer für Beides. Also hüpfte ich drauf und trommelte erst mal ein langes Cajonsolo. Dann spielte ich die Maschine mit allem zusammen und das war sehr erhebend! 😄 Die Maschine ist akustisch gespielt schon eine geniale Sache! Dann spielte ich mit Didge & Sitar einen dreier Ohrwurm über den vierer Rhythmus der Maschine. Irre! Leute, ich bin zurück! 😊 Es war wie eine Mischung zwischen Groove, Karate und Gebet! 😃 Gottseidank hat es endlich geregnet! Beim Schreiben werd ich schon wieder ganz zappelig! Muss grad nochmal n Rhythmus rausknallen! 😃
Wenigstens scheint es sich zu lohnen, denn es regnet bisher alle 30 Minuten. Doch das lieben wir an unserem Buen Paso:




16 Grad, heute Morgen und der Ofen hat nicht funktioniert. Eine Maus beschädigte die Isolierung vom Zünderkabel. War schnell gefixed. Jetzt kann morgen die 13 Grad kalte Nacht kommen! 😃 Juhuu, die Sonne ist zurück! Es gab Fischstäbchen, denn schließlich sitz ich ja im Atlantik.
Das war noch nicht alles heut. Nur, dass ich folgende Aktion noch vor den Palmen gemacht hab.


An derselben Stelle, etwas weiter rechts, werde ich quer über den Garten Drähte spannen. Oder Eisenstangen. Oder mit Bambus kombiniert. Die Ideen brodeln… Drei Pfosten, dass nur noch ein Tor zwischen Palmen und Orangengarten bleibt. Das lass ich mit Manuel’s Maracujas zuwachsen. Wie eine grüne Wand, die dem Palmengarten Sichtschutz bietet. Später kommen weitere Pfosten dazu, bis die Pergola langsam zuwächst. Wahrscheinlich weden Papapas und 3 – 5 Palmen darin stehen. Da kann man ja ein bisschen offen lassen, bis die durch das Dach gewachsen sind. Wie bei Manuel im Wohnzimmer! <– Boah, scrollt mal weiter runter, falls ihr diesen Bericht anklickt! 🙂
Puh, jetzt kommt gerade Westwind auf und der ist immer ungemütlich! Gögseidank steht der Hügel mit Steingarten wie eine Rampe vor dem Wohnwagen! 😉🙂
