Rolf

Gestern bekam ich Besuch von Rolf, einem treuen Fan und Freund aus Weinheim.


Wir hatten sehr schöne Stunden und er hat sich so gefreut! 🙂
Rolf ist ein erfahrener Didger, dem es nach einigen Versuchen nicht schwer fiel sich für ein Masterclass Didge zu entscheiden. Das Didge mit dem schönsten Sound, das allerdings seinen Spieler immer wieder aufs Neue heraus fordert. Und weil es eben fordert war ich mir nicht sicher, ob diese Qualität Liebhaber finden wird. Doch Rolf bekommt nur noch eine Gänsehaut wenn der Ton anspringt.  🙂  Er hat offensichtlich ein akustisches Paradies zum Spielen, was für so ein „bigsound“ Didge perfekt ist! Rolf hat auch einen reichen Ansatz! Vielleicht gibt es ja eines Tages ein Video wenn er sich etwas darauf eingespielt hat. 🙂

Riedlingen

Am 14.10.18 spielte ich den ganzen Nachmittag im Riedlinger Zentrum rum.  🙂  Mitte Oktober saß ich also barfuß und in Shorts auf meiner Musikmaschine und schaute, meist schmunzelnd, in offene Gesichter. Die Leute waren super drauf und feuerten mich freudig an. Was haben wir gelacht! Für die Reaktionen der Kinder finde ich keine Worte mehr… megaherzig! Einmal stand ein kleines Mädchen wie ein Tröpfchen mit zwei großen Augen neben mir und hat überhaupt nicht auf die Maschine geschaut. Stattdessen überwand sie immer wieder ihre Scheu und schaute so lieb zu mir hoch. Sowas rührt mich so!  😀  Ich spielte ihr ein paar Töne. Hier seht ihr mich am Ende meines Marathons. glücklich-fertig-gerührt 🙂

Achja, mitten drin gabs mal ne Panne, bei der mir mit einem lauten „Krack“ ein Kettenspanner um die Ohren flog“. Auf dem Foto seht ihr die Messingrolle die von der Kette ausgehöhlt wurde bis der Rand abgekracht ist. Zum Glück fand ich einen Ersatz zum improvisieren!

Zufällig dachte ich wenige Stunden zuvor daran, dass ich dieses Teil schon sehr lange gegen ein kugelgelagertes Kettenrad austauschen wollte.

Am Abend traf ich dann noch einen alten Freund den ich fast 10 Jahre nicht mehr gesehen hab. Früher machten wir ab und zu Sessions mit meinem Sitarmeister Tommy… Jürgen hat das Lichtspielhaus in Riedlingen wieder aufgebaut. Er ist also ein richtiger Macher! In seinem Kino gab ich zusammen mit Dori auch schon ein Konzert. Ein unvergesslicher Abend, aber auch das letzte Treffen für eine langeZeit.

Didges

Ein Schnappschuß aus der Sommerproduktion:

C# – Masterclass

Nächstes Jahr werde ich nochmals neue Materialien testen, bevor ich einen Standart festlegen kann. Darum verschieben wir den Fototermin auf die kommende Saison. Die Fotos hier hab ich mit ganz einfachen Mitteln gemacht, damit ich euch endlich mal ein paar der neuen Instrumente zeigen kann. Ein Klick aufs Bild und Ihr könnt sie auch ganz groß ansehen.  🙂

C# – Concertclass

Vor lauter Glanz lässt es sich  bei Tageslicht kaum fotografieren.  🙂 naja, muss auf die Schnelle reichen.


2500 km Barfuss gerannt…

Vielleicht waren es auch schon 3000, denn wenn es irgendwie geht renn ich derzeit auch drei mal am Tag meine acht Kilometer. Es war nun meine zehnte Saison täglichen Laufens und die achte ohne Schuhe. Das erste Jahr ohne die geringste Anzeichen von Schmerzen, wie geil! Früher hatte ich Probleme von 30 Jahren Skateboard hüpfen und wahrscheinlich auch vom vielen Rumsitzen.
Das tägliche Laufen durch unsere schöne Landschaft gibt mir die Gewissheit, diesen Lebensabschnitt bestens gewürdigt zu haben. Dabei lernte ich sogar einige Menschen kennen und erlebte irre Situationen. Hier sind drei Anekdoten davon:

– An einem Sommerabend kam ein kleiner Meteor fast über meinem Kopf runter. Er glühte grünlich weiß, was auf Magnesium hindeutet. Er überholte mich in ca. 50 Meter Höhe und verglühte etwa 100m vor mir, knapp über dem Boden. Ein ganz dichter kompakter Rauchschweif stand noch einige Zeit danach am Himmel. Zuerst dachte ich, das kannste ja keinem erzählen, doch dann überholte ich eine Frau, die ihn auch gesehen hat. Eine Woche später war ich mit Andi spazieren und zufällig begegnete uns die selbe Frau, die es meinem Freund bestätigen konnte, dass ich nicht geträumt hatte.  🙂

– Einmal sah ich eine Frau mit Kind, das wegen zwei kleiner Hunde Schutz bei der Mami suchte. Als ich mit der sympathischen Mami einen Smalltalk hielt, stellte sich das kleine Mädchen mit etwa zwei Jahren vor mir hin und schaute zu mir hoch. Dann sagte sie ganz lieb mit aufgerissenen Augen: „wau wau“. Ich bin nur noch dahingeschmolzen. Dann fuchtelte sie mit ihrem kleinen Ärmchen in die andere Richtung und sagte: „Kikerikii“. Die Mami erklärte mir : „Ja, jetzt gehen wir den kikerikii besuchen“. Ich rannte weiter und schaute nochmal zurück um dem kleinen Herzchen zu winken. Sie schaute mir nach und sagte nochmal: „wau wau“. In dem Moment hatte ich auf der Stelle mein Herz verloren!  🙂  Wir sehen uns ganz sicher mal wieder…

– An einem Abend rannte ich über meine Felder heimwärts, als mir eine ganze Gruppe junger Leute den Weg kreuzte. Wir grüßten uns herzig und kaum hatte ich sie überholt, rief mir einer hinterher: „he, hast du deine Schuhe verloren?“
Zuerst schaute ich, immer noch laufend, zurück und erwiederte, dass ich das nicht zum ersten mal höre. Doch dann blieb ich kurz stehen und sprach durch die Gruppe den letzten Kerl an, von dem der Spruch kam: „Du kennst doch diese Kinderhandschuhe, die mit einem Bendel verbunden sind!?“
Der hat mindestens zwei Sekunden gedauert…  Dann gröhlte die ganze Gruppe derart laut lachend raus, dass mir fast die Ohren pfiffen. Das war so toll! Es war schon fast dunkel und aus der Ferne wirkte die Situation fast schon etwas bedrohlich. Doch nach wenigen Worten war es wie eine instant-Party mit vertrauten Freunden.

Dieses Jahr hat sich noch etwas schönes entwickelt: Mittlerweile grüße ich Alle Menschen freundlich, die mir beim Laufen begegnen und es ist mir jetzt echt völlig egal, ob das zurück kommt oder nicht. Denn man sagt ja letztendlich eh alles zu sich selber und es kann nie schaden auch zu sich lieb zu sein. Am Ende winkt mir doch das halbe Dorf freudig lächelnd zu. Voll Schön! Danke!

Neuer Text

Während ich mich wieder und wieder durch meine Texte quälte, schaute mir ein guter Freund über die Schulter und meinte, dass er an meiner Stelle so eine Arbeit an jemanden weiterleiten würde, dem das Schreiben besser liegt.
Würde ich auch gerne machen, nur hab ich bereits vor über 10 Jahren von den besten Coaches gelernt, dass das oft gar nicht geht!
Denn in meinem Fall müsse ich das Schreiben selber lernen, um am Ende zu einem authentischen Gesamtpaket zu kommen. Das war damals ähnlich niederschmetternd wie die Tips zu einer besseren Bühnenpräsenz – bzw. Ausstrahlung. Ich bräuchte doch „jetzt“ Hilfe und nicht in zehn Jahren!
Aber so sieht die unsichbare Hälfte“ meines Jobs nunmal aus! Man muss täglich fokusiert bleiben, auch wenn das Ziel manchmal ungreifbar scheint!
Im folgenden Beispiel durfte ich denText auch noch genau auf 300, bzw. 500 Zeichen zusammen stauchen, was jetzt auch nicht unbedingt hilft! 🙂
Jetzt stehen da so einfache Worte, die mich, mein Leben und meine Mission für die Zukunft präsentieren sollen. Erahnt ihr den Druck? 🙂
Daher kann ich es kaum in Worte fassen was es mir bedeutet, euch den neuen Entwurf für die Künstleragentur zu präsentieren!


Falls Ihr noch Verbesserungsmöglichkeiten seht bin ich natürlich für jeden Tip dankbar!

Internationale Künstleragentur

Mit Freude darf ich euch verkünden, dass ich von einer Berliner Künstleragentur aufgenommen wurde. Dabei folgte ich einem Aufruf über ein größeres Internetportal, bei dem nach aussergewöhnlichen Straßenkünstlern gesucht wurde. Wenige Tage später kam die Einladung von dem jungen Team: „Book a Street Artist“.
Auf dem Bild seht ihr einen Ausschnitt meiner Präsentation. Ein Klick auf das Bild führt direkt zu meiner Künstlerseite bei der Agentur.


Vorerst stelle ich mich mit deutschem Text vor, weil ich hauptsächlich Aufträge im Inland suche. Sobald die kleinere Maschine mitsamt Bühnenprogramm für internationale Auftritte ausgereift ist, weiten wir das Ganze vielleicht aus. Dann könnte ich auch mal die kleinere Maschine wochenlang durch die Welt schicken, während ich hier mit „Doretta“ arbeite.
Mal sehen was sich daraus entwickelt. Auf jeden Fall war es ein Schritt in die richtige Richtung!

Wanderung

Bereits vor einer Woche erhielt ich einen überraschenden Anruf von einem meiner ältesten Freunde, der mich spontan zum Wandern einlud. Andi und ich kennen uns schon seit dem Kindergarten und wurden definitiv zu den „B.F.F.“ = Best Friends Forever! Über ein Jahrzehnt gingen wir fast unzertrennlich durch Dick und Dünn… Doch kurz bevor er an meiner Seite fast überschnappte, kam Steffi und schenkte ihm ein Kind!  😀 Heute sind es drei erwachsene Kinder und wir haben allesamt eine besondere Beziehung, weil auch die „Kids“ richtig cool sind! Es gäbe so viel zu erzählen… aber nix gibts, gschafft wird! 😉
(Den kommenden Winter werde ich endlich wieder den neuen Liedern und Texten widmen!)
An diesem Tag zogen also Steffi, Andi und ich Richtung Urach los, um zwei Wasserfälle zu umrunden:

Nach dem ersten „Bach“ erwarteten wir schon nicht mehr so viel geplätscher.
Dann bewunderten wir eben die schwäbischen Villen.
Mit ihren Wanderstiefeln und dem doppelten Paar Socken machten sie mir richtig Angst! Wird das ein Höllenmarsch?
Doch es war genau richtig und hier kamen wir bereits am Gütersteiner Wasserfall an.
Andi ist immer am lachen! Er hat mir bereits früher auf den Parties meistens die Show gestohlen und ist wegen seines lebhaften Temperamentes allgemein schon sehr beliebt! Wenn ich mal nicht gut drauf war, hatte er so lange „lustig rumgemacht“ bis ich wieder lachen musste. Nicht weil er albern ist, sondern weil er schon immer sehr bewusst durchs Leben geht!
Haben wir es nicht schön im wilden Süden?
…und glücklich!
Da oben plätschert der Gütersteiner Wasserfall vor sich hin.
Und von da kommt das Wasser. Auch ein besonderer Ort, weil man hier bereits vor sehr langer Zeit die Energie des Wassers nutzte, um an anderer Stelle das Wasser über 160 Meter Höhe auf die Alb zu pumpen.
Stunden später am Uracher- Wasserfall. Und schon wieder am rumblödeln! 🙂
Auch Steffi versprüht den ganzen Tag Lachmoleküle in die schöne Natur!
Die treuen Leser sahen den Albaufstieg ja bereits von meiner Laufstrecke aus der Ferne. So sieht es aus wenn man da oben steht.
An jeder Ecke sieht man unterschiedliche Schönheiten.

Jetzt geht es auf den dritten Berg:

Auf dem Hohenurach grillten wir noch gemütlich und amüsierten uns auf den tollen Sonnenliegen, die da rumstehen.
Ein letzter Blick auf Urach, bevor es nach etwa acht Stunden Marsch zurück ins Tal ging.

Dort zischten wir gemeinsam noch ein gepflegtes Bier, bevor sie mich vor meiner Haustür wieder rauswarfen. 🙂 Schee wars, danke! Ich liebe Euch! 🙂

Gegenveranstaltung

Letzten Samstag spielte ich einfach mit Klingelbeutel im Eingangsbereich vom Bietigheimer Pferdemarkt. Es war ein tolles Erlebnis, bei dem ich wieder viele tolle Menschen kennen lernen durfte! Nachdem mich die Behörden einige Stunden tolerierten, entschied wohl der Chef vom Ordnungsamt, dass ich weiterziehen muss, weil das eine Gegenveranstaltung sei.
Auch wenn ich auf einer Seite dafür dankbar bin, dass sie mir wenigstens die Zeit liesen mein Beutelchen voll zu spielen, geht mir dieser Begriff nicht mehr aus dem Kopf: „Gegenveranstaltung“.
Ich bin eine Gegenveranstaltung! 🙂 Ja gut, vielleicht sollte ich mir das auf einen Flyer drucken: Feste, Paraden, Ausstellungen und Gegenveranstaltungen. 🙂 Oder als CD – Titel: „Gegenveranstaltung“
Wobei mich das ein wenig an Politik erinnert.
Natürlich würde ich nicht für andere Meinungen die Partei ergreifen! Meine Gabe ist es eher viele Menschen allein schon durch die vielen Überraschungen aus ihrem „Häuschen“ zu reissen und diese zum lachen zu bringen.
Ein Lachen das nicht auf anderer Leute Kosten beruht und das ist doch schön wenn man das von sich behaupten kann!? 🙂
Der Himmel stimmt mir offensichtlich zu, denn bereits am Folgetag trudelten mehrere Mails bei mir ein. Von super netten Menschen die mich entweder vermisst, oder gleich ihre Unterstützung angeboten hatten. Das ging rum wie eine Welle und schon nach wenigen Stunden boten mir ganz tolle Leute ihr Privatgrundstück an, um vor Ort meine Gegenveranstaltung zu starten.
Vielleicht nächstes Jahr, denn es hat sich schon wieder viel Arbeit aufgestaut, von der ich bald berichten werde.

Tripsdrill 2018

der größte „Sommer-Marathon“ wäre geschafft. Zum dritten mal! Allein auf Doretta spielte ich fast eine  halbe Million Umdrehungen.
Nicht, dass es ausser mir jemandem aufgefallen wäre, aber soundtechnisch und musikalisch geschahen dabei Quantensprünge!  🙂 Das freut mich sehr, denn nun kann ich „funktionieren“ und mich dabei gleichzeitig weiter entwickeln…
In all den vielen Stunden, die ich durch den schönen Park fuhr, erlebte ich  endlos berührende Reaktionen der Gäste. So viel Lachen, Tanz, neugieriges Interesse, Zuspruch und Liebe!
Die Zeit in Tripsdrill gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights und bringt mir jedes Jahr einen gewaltigen Schub an Bühnenerfahrung!
Das alles bei der letzten Fahrt durch den Park zu reflektieren ist einfach überwältigend und trieb mir mal wieder fast die Tränen in die Augen!  🙂