Bitterbrühe

Gestern hatte ich die Idee, ergänzend zum Weizengrassaft, ein paar Löwenzahnblätter mit durchzupressen. Löwenzahn hat ja neben Rekordmengen an Vitamin C und B, viele wichtige Gerb- und Bitterstoffe, an denen es uns durch unsere Konsumgewohnheiten immer mehr mangelt. Das schmeckte aber auch bitter! Hat aber reingeknallt wie eine Kanne Kaffee. 😀 Beim zweiten Versuch mischte ich nur noch 4-5 frische Blätter unter. Danach wurde es, mit Fruchtsaft gemischt, zu einer runden Sache. Erst dann las ich zufällig, dass die Blüten bei der Ernte noch nicht geöffnet sein sollen. Jetzt bekomm ich das sicher noch besser hin. Weizengras ist ja auch nur 12 – 14 Tage süß und wird dann erst bitter.
Nach einem Jahr Weizengrassaft glaube ich immer noch, dass das Verhältnis zwischen Investion/Aufwand und langfristiger Verbesserung der Gesundheit, bzw. alltäglicher Lebensqualität, unschlagbar ist!

Vielleicht mein bester Tip!

Schon seit einiger Zeit denke ich darüber nach, ob ich Euch folgendes Video vorstellen soll, welches mich sehr inspiriert, wenn nicht gar mein Leben sehr zum Besseren verändert hat!
Manche sehen mich ja fast ausschließlich vergnügt auf meinen Musikmaschinen sitzen und denken, dass mein Leben einfach easy“ sei. Jedoch laufen die Dinge nicht immer so einfach, wie es zu sein scheint!
Was allein an einem Tag alles schief gehen kann, gäbe mir genug Stoff um ein ganzes Buch zu schreiben:
– Wertvolles Equipement kracht mal auf den Boden und geht kaputt.
– Kleinteile werden abgerissen, wenn man nur mal 3 sekunden wegschaut.
– Instrumente werden rampuniert, weil in der Abwesenheit mal wieder jemand das Teil mit Gewalt rückwärts gedreht hat.
– Computer spinnen mitten im Spiel und das vor mehr als 500 Zuschauern.
– Man wird mitsamt teurem Equipement von hinten nassgespritzt.
– Behördenärger, weil man hier eh nur ein Störfaktor ist… nur um ein paar Beispiele zu nennen, die sich also nicht auf meine aktuellen Tage in Tripsdrill beziehen! Das Schöne in Tripsdrill ist, dass die Gäste ja kommen um einen schönen Tag zu zelebrieren!
Aber im Grunde arbeite ich ja quasi auf der Straße und da erlebt man Vieles.
Und wenn es eine endlose Kette von Ereignissen zu sein scheint, dann könnte man schon in Versuchung geraten sich einmal gehen zu lassen und miesgelaunt rumzufluchen!  😀  Aber abgesehen davon, dass das ein peinliches Verhalten wäre, sehe ich auch eine Verantwortung der vielen Kinder gegenüber, die manchmal überwältigt zu mir hoch schauen…
Auch wenn es mir mal nicht so gut gehen sollte, bin ich auf „Techniken“ angewiesen, die es mir ermöglichen fast immer in einem klaren- und positiven Denkprozess zu bleiben.
Solche Techniken und vieles mehr, vermittelte eine sehr kluge Frau in ihren Seminaren: Vera F. Birkenbihl
Mich spricht vor allem an, dass sie ein unglaublich wertvolles Wissen auf Augenhöhe vermittelte! Eine eher rauhe Persönlichkeit, vermutlich mit dem Potential zur leichten Cholerikerin, die es einfach mit dem „Straßenslang“ rüber bringt, warum man z.B. unser komplettes Schulsystem in die Tonne kicken kann… und wirklich vieles mehr! Sie sprach unzählige Sprachen und inspiriert auch was das Lernen dieser angeht…
Schaut mal nach ihren Videos im Internet!
Eines stelle ich Euch nun vor. Es startet an einem bestimmten Zeitpunkt, den ich für Euch ausgesucht hab.

https://www.youtube.com/watch?v=luk8x1szxrE&feature=youtu.be&t=1h36m46s

Und es war wirklich eine große Entscheidung für mich, ob ich generell damit anfangen soll etwas „fremdes“ in meinem Blög zu posten. Aber dieses hier bedeutet mir wirklich viel, weshalb ich Euch raten kann das komplette Video am besten mehrmals anzusehen. Hier ist noch ein Link zum gesamten Seminar:

https://www.youtube.com/watch?v=luk8x1szxrE

 

Tag 7 Tripsdrill

Bereits vor einem Jahr musste ich die kleine Maschine in einer Nachtaktion für Tripsdrill fertig machen. Damals nähte ich in der letzten Nacht schnell noch einen provisorischen Klingelbeutel, weil dieser ja nicht fehlen sollte.  😉 Da die Zeit damals sehr knapp war, entschied ich mich, erst nachträglich einen Reissverschluß zum leeren einzubauen, wenn es dafür mal wieder mehr Zeit gibt. Doch es kam nie zustande, weil irgendwas ist ja immer und so musste ich das Teil zum ausleeren immer abschrauben.
Letzte Nacht hab ich endlich den Reissverschluß eingebaut, aber da ich dabei die Füße hochgelegt hatte, schlief ich ein bevor das Teil fertig war. So kam es , dass ich heute Morgen um fünf erst mal den zerlegten Klingelbeutel wieder zusammen nähen durfte:

perfekt! wenn er montiert ist sieht man nix davon.

Heute war es beim Spielen mal wieder ordentlich warm, aber es lief super! Wenn ich mit der kleinen Maschine rumfahre folgen mir meistens Kinder über lange Strecken. Ein kleiner Kerl folgte mir fast bis zum anderen Ende und weil er so treu war, wollte ich ihm nicht davon fahren. Doch ich brauchte mal dringend Fahrtwind! 😀 Also fragte ich ihn ob er hinten links auf die letzte freie Ecke stehen will, damit wir gemeinsam schneller durch den Park flitzen können. Er war natürlich begeistert und manch andere Kids schauten schon ganz neidisch. 🙂 Hey, wenn ich da einen kleinen Anhänger dran hätte könnte ich den ganzen Tag Kinder durch den Park fahren. 😀 Ich glaub die würden das lieben!

Hosen nähen

Für meine selbstgenähten Hanf-Shorts fand ich bisher keinen würdigen Ersatz. Der einzigartig kühlendende Stoff, macht sie zu den perfekten Lauf- und Arbeits, bzw. Bühnenhosen. Leider war die Vorletzte die ich hier hatte durchgescheuert. Praktisch nur noch ein Rock, mit dem ich unmöglich auf die Musikmaschine klettern konnte.
Als ich mein Hosenschnittmuster rausziehen wollte fiel mir ein, dass ich den Schnitt, sowie eine Ladung des Stoffes, mit der neuen Nähmaschine in den Wohnwagen packte. Also musste erst mal ein neuer Schnitt her:

Um den Schnitt zu testen, wollte ich erst mal eine Hose nähen und schnitt alles Nötige dafür zu.
Der Stoff hat keine Innen- oder Aussenseite, was für die Orientierung Vor- und Nachteile haben kann.

Erst als beide Hosenbeine fertig waren fiel mir auf, dass ich zwei mal das linke Bein genäht hatte. Dann muss ich halt gleich zwei Hosen nähen, dacht ich mir und schnitt die Teile dafür zu. Nun kam das Nähen der beiden rechten Hosenbeine. Kurz auf der Terrasse bügeln und da dort eh kein Platz war, alle Werkstücke auszulegen, schnappte ich einfach kurz ein linkes und legte das Zweite rechte weg. Erst nachdem die Mittennaht doppelt zugesteppt war, fiel mir auf, dass ein Beinsaum nach aussen stand. Ich musste ein Teil verwechselt haben!?
Nun trennte ich die Mittelnaht wieder auf um es doch mal komplett auf der Terrasse zu sortieren. OH-NEIN!! Da stand ich nun vor vier linken Hosenbeinen! 😀
Ich musste lachen und dachte: „Dann muss ich halt gleich vier Hosen nähen! Was auch der ursprüngliche Plan war.
Da man bei dem Verfahren Teile „rechts auf rechts legt und von „innen“ näht, um diese dann wieder zu verstürzen, passiert so etwas echt schnell! Am Ende musste ich mit dem letzten Rest Stoff echt aufpassen, dass ich nachher nicht mit acht linken Hosenbeinen dastehe! 😀
Aber zum Schluß sieht es doch richtig professionell aus, oder?
Die neue Ausführung sitzt sogar noch besser im Schritt und der Bund trägt nicht mehr so auf. Also noch leichter und luftiger.

Erstes Bild…

…in Aktion. So sieht sie also vorläufig aus. Während sich das Schwungrad acht mal nach vorne dreht, dreht sich die neue Magnetwalze einmal rückwärts. Mit dem Fuß stehe ich gerade auf der Lenkung. 🙂 Das ist das erste Didge bei dem ich mit einer Dauerglanz-Veredelung experimentiert hab. Aber in der Sache hab ich vielleicht noch einen langen Weg vor mir…
Didge & Schlagzeug gleichzeitig zu Spielen ist echt extrem anstrengend, aber der Spaß gleicht das wieder aus. Auch das Fahren macht so Spaß, dass man am liebsten überall vollgas durchbrettern möchte! 🙂

Neues aus Tripsdrill

Heute hat endlich alles mit der neuen Maschine geklappt. Ab 14 Uhr spielte ich sie für drei Stunden und nicht nur ich hatte einen mega Spaß damit!
Am Anfang fühlte ich mich noch etwas unsicher, weil ich dafür praktisch gar kein Bühnenprogramm habe. Aber wenns groovt dann groovts einfach und das Teil brachte heute unzählige Menschen zum zappeln und zum tanzen. Manchmal hatte ich das Gefühl sie wirkt noch magnetischer auf das Publikum.
Trotz der neuen wechselbaren Sounds und der Konfigurationen, mit denen ich per Drumstick mal kurz alle Betonungen tauschen und verdrehen kann, fehlt mir das Melodie Instrument. Das muss ich mit energetischem Didgespiel wieder ausgleichen, wofür ich mir gefühlt, die Seele aus dem Leib blies.
Back to the roots! Da kommt der alte GöG wieder zum vorschein… 🙂 Was manch alte Freunde sicher erfreulich finden. 😉 (Wie oft hörte ich schon genau diesen Wunsch!?)
Vielleicht liegt es ja an dem leidenschaftlichen Verausgaben, oder doch an der Maschine, jedenfalls ist die neu komplettierte Maschine scheinbar auch noch eine Geldmaschine, die nebenher Münzen im Sekundentakt einsackt.
Der erste Eindruck war jedenfalls super und hat mich wieder sehr motiviert.
Für ein Foto war das Licht nicht gut, aber das versuch ich morgen nachzuholen.
Achja und eine Anfrage für eines meiner Didges bekam ich auch. Und die Presse war auch da… 🙂

Nachbarn

Leute, ich hab ja so ein Glück! Ringsherum nur klasse Nachbarn, wie man es sich besser nicht wünschen kann!
Manche Freundschaften bestehen nun schon seit über 30 Jahren, aber auch die neueren Geschichten sind eine einzige Freude! Wir freuen uns jeden Tag wenn wir uns sehen. 🙂

Der letzte Kabelsalat…

…ist bald gegessen.

Damit der Aufbau der kleinen Maschine bald genauso viel Spaß macht, wie der von Doretta.

Gestern experimentierte ich noch mit der Oberflächenverfeinerung der Didges. Das gab natürlich gleich wieder Rückschläge. Grausige Bläschen usw… Und dafür hab ich zwei Wochen auf die teuren Mittelchen gewartet.
Über sowas reg ich mich schon gar nicht mehr auf, sondern fokusier mich auf die Suche nach neuen Lösungen. Auf die ich wieder eine gute Woche warten muss. Das zählt zu den Hauptgründen, warum ich mindestens an drei Baustellen gleichzeitig arbeiten muss.

Tag 3…

…ist geschafft. War abgesehen von ein paar Sturmböen am Nachmittag perfekt. Aber ich schaffte es rechtzeitig zu meinem Unterstand zu tuckern, wobei ich allerdings den Schirm mit beiden Händen halten musste. 😀
Ansonsten fahre ich auf meinen 1,6 Tonnen-Blickle-Rollen souverän durch den Sturm!
Gegen 19:00 Uhr schlief ich daheim sofort ein und wachte heute erst um 8:30 wieder auf. 🙂