Möhrentherapie.

Unserer Cocomaus geht es nicht so gut. Sie hat Rückenschmerzen und frisst kaum. Ich kochte ihr eine feine Therapiesuppe, die sie nur aus Liebe schleckt.

Endlich wieder ein herrlicher Tag?!

Laufen geht immer! Das scheint ihre beste Therapie zu sein und darum sollte sie öfter mit mir durch die Welt rennen.

Über die Würmer wird ja eh alles organische verwertet, aber auch Hühner sind so dankbare Abnehmer! Eine fantastische Sache!

Sie gackern schon aufgeregt, wenn sie den Mixer hören.

Frisches Schampoo für Bimba, welches ich unbedingt selber probieren muss!

Links, Aloe Vera mit Natron und die zweite Spülung rechts: Aloe mit Kokosöl und Mikroorganismen.
Ab dem nächsten mal, muss ich es unbedingt vorwärmen! Der Gel Film, der sie benetzt, sieht aus, als wäre er 5mm dick. Da friert sie natürlich, wenn das Zeugs kalt ist, aber die warme Dusche folgt.

So kümmert man sich um ein Seelchem nach dem anderen. Unsere gemeinsamen Spaziergänge sind total wichtig, damit unsere Verbindung stark bleibt.

Seht selbst, wie sie im Jagdmodus reagiert! 😳 Eine Bombai Katze und auch noch ein Mädchen! 🫣😀 Total gefährlich, aber sie hat, wie meine Jungs, noch nie gekratzt!

Da blieb nur noch wenig Zeit für Einkäufe. Hier brachte ich meine Mädels nach Hause und wir blickten gemeinsam im Abendlicht nochmal nach La Palma.

Schmier schmier. 😄

Aber bevor ich zu dem Geschmier komme, erst mal ein Bild vom Feierabend.

Vielleicht folgen uns meine Kater, weil sie mich den halben Tag vermisst hatten!? Haruki folgt mir auf der Finca eh und hier blieben sie zum Glück zurück, bevor es auf die Straße ging.

Hier steckten ein paar kaputte Gehäuse, in den lausig verputzten Wänden.
Die alten Gehäuse hatten keine Schraublöcher mehr.
Dieses Lowlife von einem Bauarbeiter hat einfach drüber geputzt. 🤦 Dabei sind die original Dosen, in der Wand, 3cm größer, als die Öffnung.

Zuerst musste ich, fast schon chirurgisch, Platz für neue Dosengehäuse schaffen. Man darf nichtmal husten, sonst könnte der neue Putz, von Einstein persönlich aufgetragen, weg bröckeln. Zusätzlich zu den Schrauben, wird das noch eingeklebt und wieder verputzt, damit man später ordentlich am Stecker reissen kann.

Vorher 1.

Zwischen den Pseudo Wänden aus Kreide und diesen Dachlatten, die so ne Art Türrahmen darstellen sollen, bröselt der alte Gibs raus.

vorher 2.

Durch diese fast schon vibrierende, möchtegern Bausteine, haben wir das Risiko, dass sich Risse immer weiter ausbreiten.
Am Ende sollen die Eingänge verkleidet werden und schwere, hängende Schiebetüren montiert werden.
Ich bin ja kein Bauarbeiter und muss mir trotzdem einfallen lassen, wie ich das „fertige“ Werk, punktuell stabilisieren kann. Fragen bringt nichts, weil die Fachleute hier, zumindest bisher und erfahrungsgemäß, dazu neigen zu sagen: „tranquillo, nachdem ich abkassiert habe, ist das alles kein Problem mehr.“

vorher 3.

Mir bleibt also nur die Kunst! 😀
Eine Sache hab ich mal von einem anderen Bauarbeiter, der viel mit Beton arbeitet, aufgeschnappt:

Man bekommt für 4€ einen Sack Fasern für Zement. Damit und mit feinstem Beach Sand, mischte ich mir meine eigene Spachtelmasse.

Nachher 1.

Das soll nicht die letzte Mörtelschicht ersetzen, sondern das Bestehende zusammen halten, damit wir überhaupt einen soliden Untergrund bekommen.
Was ist das Poblem und warum sind die Fasern genial? Die Fasern halten nicht nur das Ganze extrem stabil zusammen, sondern lösen auch folgendes:

vorher 2.

Wollte man Füllmaterial in solche Spalten pressen, würde die Spachtel, durch das Füllmaterial rutschen und das wenigste rein gehen! Die Fasern bleiben aber an der Spachtel hängen und nehmen den Zement mit rein!

Nachher. 2.

Alle Risse wurden vorher mehmals befeuchtet, damit sie auch mit meiner, eher zähen Masse, eine Verbindung eingehen. Man merkt schon, während man die Oberfläche mit der Kelle in Form presst, dass man es mit einer extrem stabilen Sache zu tun hat! 🦾

nachher 3.

Mit einem Schnellmörtel, hab ich andere Unebenheiten korrigiert. Davon gibt es keine Bilder, aber der Prozess war gar nicht schlecht.
Bei meinem ersten Geschmier, auf der Finka, rutschte noch der Zement direkt von der Kelle, auf den Boden. Platsch! 🙈😄 Daher kann ich eine akzeptable Lernkurve verzeichnen.

Auf dem Weg zum Auto, fand ich diese kleine, obdachlose Orchidee, neben einer Mülltonne. 🥹

Letzte Früchte.

Zumindest die letzte Avocado von der ersten Runde.

Diesem Bäumchen hab ich sie abgenommen, damit die Kraft in die neuen Blüten gehen kann. ⬇️

Sein Kollege, vor dem Container, trägt schon wieder 14 kleine Früchte.

Neulich pflückte ich die vorletzte, winzige Manga Keitt, die wir heute verköstigen

Die letzte Manga hab ich heute abgenommen, damit auch dieser Baum, alles in die neuen Triebe schicken kann.

Keitt, die man in fast allen Supermärkten sieht, sind das non plus ultra! Der Lebenswille, die Kraft, das Wachstum, die Qualität, die Menge und die ewig lange Ernte Zeitspanne, machen ihn perfekt!

Heute inspizierte ich Wureln, die noch raus müssen und dabei fielen mir die Bouganville auf, die ich am Anfang aus Stecklingen vermehrt hatte.

Ich sollte eine Kletterhilfe bauen, dann bilden sie bald eine Wand zwischen den Nachbarn und der Arena.

Die letzten Fruchtgummis pudere ich als Trennmittel mit Puderzucker. Da rieselt noch einiges ab und dann gefällt mir das Ergebnis ganz gut.

Ansonsten werkel ich am Wochenende bei Ester auf der Baustelle rum. Man muss einigen Pfusch zurecht künsteln!

Kratz kratz

Es gibt angenehmere Arbeiten, aber ich bin sehr zufrieden, dass ich mal wieder ein paar Berge weg gehäckselt hab!

Vorher.
Nachher.

Daneben lag noch ein Berg Feigenholz und dann nahm ich mir gleich den folgenden Kollegen vor, bevor seine Samen reif werden:

Vorher. Archivbild. 😀
Nachher.

Freier Blick auf den Bambus.

Man ahnt nicht wieviele Kilos da zusammen kommen!

Das geht natürlich sofort in die Heissrotte und um das zu vermeiden, musste ich sofort handeln!

Aber so viel Zeit muss sein! 🙂

Hier bleibt niemand alleine zurück! 🥰

Unkraut abscheren, Würmer und Ökodünger. Ein Zentner Mulch wird pro Dattelpalme nicht reichen.

Dabei fiel mir auf, wie leicht sich jetzt die Schubkarren über den neuen Weg hoch schieben lassen.

In zwei Wochen ist das alles ganz dunkelbraun.

Das sind aber auch riesige, fette Teppiche!

Eine Freundin, mit mehr Erfahrung, meinte, dass das für gut drei Jahre reichen sollte und dan muss man wieder etwas nach mulchen.

Gleich neben dem Häcksler, mulchte ich noch weitere Palmen, wo man wegen der vielen Tropfschläuche, kaum Mähen konnte.

Diese Samen konnte ich mit dem gefällten Baum vermeiden. Hier sind sie schon weiter. 👆

Ob die Hühner das fressen?

Und wie sie das mögen!

Blick über die Brücke: Bin ich nicht gesegnet? Maracujas, Paradiesblumen, Natur und ein Regenbogen.

Duft…
..und Schönheit.

Der zuletzt gefällte Baum, verdeckte die letzte, eingestürzte Mauer. Hinter dem Bambus, links, steht die alte Mauer genauso schön wie rechts.

Der letzte Feigenstamm und die Dornen sind auch endlich platt!

Bimba’s Shithole. 💩

Bimba’s erstes Wurmloch ist trotz ständigem Wurmfraß randvoll! Eben hab ich gleich daneben das nächste angelegt. Schutt raus, Würmer rein und Deckel drauf. Schneller kann man wohl kaum Humus bilden und daneben, war beim Unkraut rupfen, alles voller Würmer, die ständig weiter Arbeiten.

Das alte war rechts davon und ist bereits abgedeckt.

Es ist gar nicht tief, weil lieber grabe ich bald mal wieder ein neues und die Nährstoffe sickern so, fast von der Oberfläche, in die Tiefe.

Auf dem Weg zum Wurmloch kommt man direkt an dem Haupt Katzenklo vorbei. Dann kann man deren Knödel auch gleich den Würmern zum Fraß hinwerfen. 😀 Sie lieben das!

Die Bananen daneben vergas ich ein zu wurmen, aber das ist kein Problem! Ein Loch in den Mulch und eine Schaufel voll Würmer einspülen, fertig. Schon arbeiten sie im Akkord! Unter dem Mulch, bekommen sie ein feucht, kühles Paradies, das hier Seinesgleichen sucht.

Bei Tio Mike.
Es war ein schöner Tag und heute soll es noch wärmer werden.

Immer wieder wird ein weiterer Feigenstamm gefällt und die Dornen sind auch schon draussen.

Am Abend hab ich den vorletzen, links, noch raus gehackt.

Fehlt noch ein letzter Stamm und der ist schon angezählt.

Gummistiefel.

Der Tag fing schon goldig an: Als ich morgens kurz den Berg hoch fuhr, um meine Tages Pflege Kinder, Coco und Mini in Empfang zu nehmen, packte ich einfach meine schlafende Bimba und legte sie ins Auto.

Das wäre früher undenkbar, aber heute ist Bimba schon so zuversichtlich, dass ich sie danach wieder genauso in ihr Bettchen legen konnte. 😀

Zum Mähen hatte ich ein paar alte Laufschuhe geopfert, aber dieser Mist fällt schon auseinander!

Na gut, die dürften schon 16 Jahre alt sein. Aber kaum getragen! 😄

Dann musste ich improvisieren:

Dafür hatte ich meine edlen Barfussschuhe zum Schutz eingepackt.

Die kamen zum Glück heil aus der Sache.

Heute sah ich zufällig, neben dem Hühnerfutter, Gummistiefel für 12€.

Perfekt zum Mähen.

Zum Hühnerfutter hole ich gleich 15 Salate. Der wächst üppig und jetzt wird immer wieder ein Viertel erneuert.

2 x laufen mit Coco und dann soll Bimba auch mal raus. Dazu gehen wir gemeinsam in unser Tal, wo es sich noch entspannter läuft. Coco kann ich da frei laufen lassen und Haruki, oder Mini laufen manchmal mit. 🥰

Bei der Arbeit hab ich ganz die Bilder vergessen. Bäume stutzen, Unkraut raus und putzen. Wieder zwei schwere Säcke voller Dornen und Wolfsmilch!

So hatte ich heute morgen schon zwei abtransportiert. Alles Dornen. 😬

Morgen kann ich gleich die nächste Ladung weg bringen. In Betzingen zahlte ich damals schon 5€ pro Häckselplatz.

Feinster Maracuja Kombucha.

Am Abend gab es plötzlich wieder massig Mosquitos, die ich schon ganz vergessen hatte!

Mit dem Ding ist die Jagt wenigstens befriedigend! 😅

Sonnenhungrig!

Der Markt am Samstag war wie eine Party und die Maschine hat super gegroovt!

Am Abend konnte ich gerade noch vor dem Regen ausladen.

Der Sonntag war mein Tag! ☺️

Vorher. Barfuss Fußspuren! 🥰

Was die Farbe ausmacht. Wisst ihr noch, wie ich die Erde aus meinem alten Grundstück kratzte? Jetzt zahlt sich das vielfach aus, weil ich sie wie Lehm Pigmente einsetze.

Nachher.

Um den Wohnwagen herum, kehre ich einfach mal alles durch.

Vorher.
Nachher.

Das gefällt auch Bimba, weil sie viel lieber auf sauberem Untergrund ihre Runden dreht. Ich glaube sie riecht sogar meine Barfuss Spuren.

Um 10:00, half ich meinem Freund und Nachbar Javier, zwei Avocados zu veredeln.

Von dort sieht man wie meine Finca im Tal liegt.
Mein Pinienwald. ☺️😄
Orangensaft mit Ingwer Eiswürfel, auf roter Erde. 🥸 😋
Die Bananen wurden fett gemulcht.

Ein kleiner Ziergarten liegt im Zentrum, wenn man ins Tal kommt. Den hab ich auch rausgeputzt, damit ich hier eine hübsche Motivation habe.

Vorher.
Nachher.

Die Bananen dahinter sind auch bald dran, weil die bekommen so viel Wasser, dass das Unkraut heiter weiter sprießen würde. Man sieht es im Hintergrund. ⬆️

Der Elefantenfuß ist wieder sichtbar und die ganze Architektur kommt zur Geltung. 😄

Das ist Ester’s Gärtchen, wenn sie zu Besuch kommt.

Auch vorher.
Nachher.

Das erste mal verbrachte ich, oben ohne und Barfuss, ganze Stunden in der milden Sonne. 🌞

Zum Glück, gibts bei mir keine Ecken!

🥹 da seh ich Bimba lieber auf der Finca rumlaufen!

Das sind Schnappschüsse. Die meiste Zeit ist Bimba ganz aktiv, oder schläft auch mal wieder.

Mal half ich Ester und dann begleitete ich Cocolisa zur Physio.

Die ersten Meter vom Barfuss Weg entstehen.

Am Abend erreichte ich schon den Testfleck, der sich bereits gefestigt hat.
Die Musikmaschine ist geladen und die Finger geschmeidig gespielt.

Im Wechsel.

Die Tage hüpfe ich von der einen zur anderen Aufgabe und mache alles nebenher.

Z.b hacke ich mit dem Beil mal 10 Minuten auf dem riesen Feigen Komplex rum, den man eh nicht auf einmal raus bekommt! Ich komme noch nichtmal an die Dornen dahinter ran. 🤦

Man kann schonmal durch laufen.

Bevor die Belastung eintönig wird, wechsel ich wieder zu der Wurm Sickergrube.

Wenn man aus der Tiefe so einen Stein raus gekratzt hat, braucht man auch mal wieder eine Abwechslung, damit es nicht so einseitig wird.
Bei solchen Arbeiten bekommst ja sonst irgendwann einen Vogel, aber im Wechsel gehts.

Edler Humus!

Dann beginne ich die ersten Pflanzen auf der Hochebene zu mulchen. Dafür muss ich aber erst eine Weile Unkraut entfernen, was auch irgendwann nervt! Diese Bananen stehen am Rand der Hochebene.

Dann gut Düngen.
Steine und Schutt entfernt.

Steine aus der Fläche räumen, damit in Zukunft, jedes Mähen angenehmer wird.
So verteilen sich die Fortschritte auf ein Unsichbares, aber es macht Sinn!
Die Erde geht aus der Wurmgrube direkt aufs Feld, wo sie gebraucht wird.

Nachmittags und Abends, intalliere ich für meine Ester ein paar Lampen und technisches Zeugs, damit sie eine Renovierung abschließen kann.

Da bleibt kaum Zeit für unsere Lieblinge!

Da muss was rausspringen!

Die Hochebene wurde das zweite mal gemäht.

Diesmal aber mit Zeugs umstellen. Damit alles erwischt wird.

Wenn aufgeräumt wäre, wäre das nicht der Rede wert, obwohl wir hier von riesen Flächen reden.
Vor allem gibt es Zeichen der Hoffnung, dass viele gemähte Bereiche, nach 1 – 2 Tagen Sonne, schon wieder verbrannt sind. ⬇️ Sonne ist angesagt.

Beim Gassi gehen, knipste ich ein paar Bilder, wie es wuchern könnte, wenn ich nicht gemäht hätte:

Das ist ja nur ein Anfang, weil das Zeugs ist nass und schießt jetzt erst richtig in die Höhe.

Das sind alles Stellen, an denen ich eher blanke Erde gewohnt bin.

Vor allem dieses Kraut steht im Fokus!

Beim Mähen kommen mir Bilder in den Sinn, wie erbärmlich unsere Hundi’s humpeln und leiden, wenn sie auch nur auf einen Samen getreten sind! Auch wir klappen vor lauter Schmerz zusammen, so schlimm schmerzt das! 😅 Muss weg!

Erst mal aufsammeln.

Mein größtes Problem sind daneben auch die Steine! Leute was muss ich Lehrgeld zahlen!? 😀🤦
Bei sämtlichen Plätzen und Wegen, hätte ich gleich auf einen Belag aus Erde setzen sollen!

Hier hatte ich ein altes Baum Loch mit Steinen und Sand gefüllt.

Mitten auf dem Weg, nervt diese Stelle schon lange! Man läuft so gut und hier macht es „krrrk krrk“ 😀 und der Sand klebt an den Sohlen. Ein ideales Testfeld.

Vorgesiebte Erde wird mit dem Handsieb drauf gepudert. Ein Eimer könnte für einen m² reichen.

Direkt traumhaft! ❤️

Vor dem Vorzelt lag eh Erde und da kann man sogar kehren. ⬇️

Platt wie eine perfekte Lehm Schicht.

So sollen alle Pfade aussehen und das mach ich jetzt zu meiner neuen Motivation!

Daneben ein neuer Test, mit der roten Erde.

⬆️ Mit der roten Erde wird es ja noch besser! ☺️
Das ist es, was für mich rausspringen soll: Als Belohnung für all meine Aufräumerei, bekomme ich jetzt endlich erste Barfuss Pfade. Sie sollen wachsen! Zum Tor, Container und in die Pavillons, bis ich endlich routine Gänge barfuss ablaufen kann.

Das sprang schon am Abend für mich raus. Mein erster Finca Salat mit eigener Avocado.

Meine Mädels durften hier übernachten. 🥰

Konkurrenz belebt das Geschäft! 🥰 Eben, beim Blög Schreiben.