Tomatensorten Archiv.

Um das Sortiment neuer Samen komplett zu probieren und um Samen zu erneuern, hab ich folgende Tomaten ausgesät:

Riesentomate.

Weil es sich um unausprechliche Sorten handelt, beschreibe ich sie mit T1 – T4 und archiviere die Packungsbilder hier.

Ukrainische Italiener. 🤪
Tomat 🧐

Leztere sind die Ketchuptomaten, die ich bereits ernte. Gestern hab ich den ersten, eigenen, zuckerfreien Ketchup Rest, zur Soße verwandelt. Zu einem Burger war das genial! Soßen einkochen, ist auf der Prioritätenliste, ziemlich weit hoch gerutscht!

Yellow Flamenco

Beim Hühnerstall, konnte sich neben der Panama Red, noch eine weitere Sorte durchsetzen. Gestern probierte ich die erste, deutlich kleinere Frucht.

Leider nicht so prall gefüllt, aber sehr süß und lecker! Und doch denkt man im ersten Augenblick: „hä?“ Weil sie schmeckt mal wieder ganz anders! Der Unterschied ist wie von Apfel zu Birne!

Als Referenz musste ich gleich ne Panama Red hinterher schieben! 😄

Super! Fett, prall und traumhaft lecker!

Die ersten zwei Red Flamencos hab ich auch schon entdeckt. 🥳

Das geübte Auge erkennt sie an der Form, in Verbindung mit den streifenförmig angeordneten Pünktchen. Natürlich weiß ich auch, in welchen Büschen meine vier Pflanzen stehen.

Gestern hab ich nochmal Red Flamencos ausgesät, weil die scheinbar ziemlich variieren.

Mein erstes Ketchup

Endlich waren mal zwei Ketchuptomaten auf einmal fertig! 😀 Auf jeden Fall brauchen wir ein Chili und Tomatenhaus, damit wir, wie im Salathaus, rund ums Jahr und vor allem ohne Raupenprobleme anbauen können!

Meine kleinen Knusperpommes hatte ich am Abend versprochen! Also musste schon mehr als ein Esslöffel Ketchup auf den Tisch. Darum mischte ich noch etwas Zuckertraube Tomate dazu.

Zwiebel, Knoblauch, bis zu den Röstaromen angebrutzelt, wenig Paprika Pulver und Salz.

Die Konsiztenz ist genial! Selbst gemischt, ist die Soße total cremig! Ketchup ohne Zucker!? Ist halt ws ganz anderes, aber der erste Wurf wurde total interessant! Es schmeckt etwas nach Lachscreme mit einem ganz leicht rauchigem Touch! 😳😋

Ketchup, naja, müsste ich mal mit Zucker probieren! Aber das wird noch feine Soßen geben! Dazu, muss ich ehrlich sagen, haben meine Lieblingstomaten Zuckertraube, nicht annähernd so gut getaugt!

Also, Tomatenhaus und mehr Sorten von Soßentomaten, weil die kann man einkochen. Mit Paprika und Charapita Tomatensoßen Kompositionen machen wir ein ganz neues Fass auf!

Abschluß

Endlich ist auch der Sockel vom ersten Avocado fertig.

Beide sind schön mit Piniennadeln abgedeckt.

Das wird mal ein richtig schönes Hochbeet, an einem perfekten Platz, für eine kleine Alltagsrunde! Wenn die Bäume wachsen, spenden sie auch noch eine neue Reihe Sichtschutz und Schatten.

Austausch!

Hier liegt ein Busch voller Black Cobra Chilis. Die Lager sind gefüllt mit getrockneten Chilis, mit Chilipaste und Chiliöl. Im Alltag greift man aber eh nur nach einer frischen Frucht und davon stehen noch drei Büsche!

Die meisten waren auch zu trocken zum Verarbeiten, sonst hätte ich sie natürlich verschenkt.
Jetzt ist dieser Teil vom Wurmbeet voller Charapitas! 🥳 Hoffentlich sind sie wirklich viel besser!? 😳😄

Als zweiter Act, flog die letzte Flavicarpa Gigante (oben rechts) raus und wurde durch eine Panama Red ersetzt.

Vorher. (Mit Wurzelbooster!)
Nachher. Fällt auch nach dem späteren auszupfen der alten Fragmente kaum auf.

Nah an der Straße, sind die Erdlöcher, wie unterirdische Blumentöpfe, aus der Steinwüste gehackt. Trotzdem weiten sich die Wurzeln unter dem Mulch über das Erdloch hinaus.

Auch nach zwei Jahren ist die Erde voller Würmer!

Sie lässt sich total cremig kneten und ist mit keinem Dreck zu vergleichen, den man hier in Küstennähe findet!

Trotzdem mischte ich das Ganze noch mit Torf und gesättigter Pflanzenkohle auf.

Die Edulis Grande wird vielleicht die letzte durchschnittliche Sorte auf der Finca bleiben. Sie ist, meinem Geschmack nach, die beste, die man hierzulande finden kann.

Diese Zone wird vom Bambus, aber auch von den Maracujas selbst, ständig nachgemulcht!

Gestern gab es einen frischen Maracujasirup, mit dem ich einen Kombucha um ca. 15% aufgepeppt habe. Wäre es nicht übergekocht, hätten wir 20% 🙈.

Diese Dosis ist ja fast schon dekadent, aber das ist auch der leckerste Kombucha den wir je hatten! Und wir sind auf dem Gebiet schon ganz schön verwöhnt!
Dabei hatten wir ihn noch nichtmal gekühlt probiert! Jetzt lassen wir erst in den Flaschen Druck aufbauen, bevor er in den Kühlschrank kommt.
Das wird ein Edelschuß, den man teuer in Schnapsgläsern anbieten könnte, weil man bereits von einem Tropfen überwältigt wird! 🤤 Wir brauchen mehr Maracujas! 😀 Mit neuen Sorten stehen wir immer noch ganz am Anfang unserer Entdeckungen!

Schon wieder fertig! 😀

Jetzt aber echt! Komplett gefüllt und mit automatischer Bewässerung!

Auch hier kam eine Verlängerung auf den Wurzelbooster.

Der zweite Baum ist jetzt sogar weiter als der erste, weil er bekam bereits eine dicke Mulchschicht! Schöne Pinien Nadeln, die mir meine liebe Ester gesammelt und mitgebracht hat!

Jetzt liegt der verlängerte Wurzelbooster schön drin und geht mit Verlängerung ca. 1,15 tief, bis in die Mitte unter den Baum.

Man kann immer noch ein paar Lavatropfen, oder Blumentöpfe drauf stellen!

Baum nr.1 wächst ausschließlich mit Automatik super! Es fehlt aber noch die abschließende Steinreihe, bevor der Mulch drauf darf! 🤪

Die Plage der Saison:

Immer noch die Schildlaus! Manchmal sterben ganze Ästchen an den Avocados ab!

Intensives Sprühen mit Neemöl und Kieselgur.

Um es zu vereinfachen, hab ich den großen Avocado ziemlich zurück gestutzt!

Er soll sich aber auch dichter verzweigen, weshalb ich viele Spitzen geschnitten hab.

Der nächste Schub geht gerade los.

Heute: Hühnerstall ausmisten!

Es hatte kaum Fliegen!

Die sind jetzt alle hier! 😄

Eigentlich hab ich die Avocados wegen der Ameisen und der Schldläuse eingeschmiert! Aber naja, ein paar Fliegen mehr mit einer Klappe!

Bokashisoße kam mit Wurmsoße und dem Hühnermist wieder ins Jauchefass. 😋
Rundgang um 12:00 Uhr. Immer noch 25ºC.

Links sind noch zwei Tangos mit Früchten verborgen.

Zwei Red Flamencos und oben stehen noch zwei, die scheinbar später in Blüte gehen.

Die erste Alata klettert aus ihrem Schutzkübel.

Der kleine Nachzögling macht auch schon ernst.
Die Stengel mit ihrem spannenden Profil.

Es ist spannend wie mit den Charapitas und den Flaschentomaten! Es muss immer etwas neues geben!

Daneben die zwei Panama Red beim Erobern! Hoffentlich werden diese Drähte dieses Jahr endlich mit Kugeln gefüllt!

Die zwei Panama Red im Talpavillon dürfen gerne mal den Laden übernehmen!

Der Sockel scheint auch die Granadilla im nächsten Bild mit Feuchtigkeit zu bereichern.
Links: Hawaianische Holzrose, oben: Granadilla und rechts, die Panama Red.

Das mal nur vorab, weil ich vor lauter Arbeit nicht weiß, wann ich wieder zum Schreiben komme! Schöne Arbeit, sollte ich dazu sagen! 🤸☺️

Glocke

Damit nicht jeder in Esterˋs offenes Wohnmobil starren kann, hab ich ihr vorläufig einen Vorhang ans Tor gehängt. Unabhängig davon, denke ich aber schon ewig über einen Sichtschutz für die Zukunft nach, weil es sich mit dem zugewachsenen Zaun, immer heimeliger anfühlt!

Aber damit hab ich auch meinen lieben Freund Bananentoni quasi aus dem Sichtfeld verloren!

Kult! 🤭 Mit dem alten Stamm vor der Palme, finde ich den Anblick erstklassig und es ist die perfekte Fincatorbimmel!

Damit ich ihn nie mehr verpassen muss, hab ich heute als erstes eine Glocke aufgehängt. Von einer Schnur ausglelöst, klingt sie leicht gedämpft und das ist auch gut so, weil sie bimmelt sonst durch das ganze Tal! 😀
Vor zwei Jahren hab ich beim Umzug viel zurück gelassen, aber an der alten Glocke, von meinem Vater, hab ich jetzt viel Freude!

7:00 Uhr, 25º und vielversprechend grau!

Topf steht!

Den zweiten Sockel konnte ich heute bei schönem Schatten vollenden.

Das wird an Regentagen mal ziemlich bunt aussehen!

Für die letzte Reihe hab ich extra ein paar aussergewöhnliche Akzente ausgesucht und eingebaut.

Abgerundete Lavaropfen.
Mehr solche sonderbaren Formen und Farben.
Aufgeschäumte Lavasteine.
Der Baum richtet sich langsam wieder auf.

Nochmal zu dem kleinen Avocado:

20.August.
Oder so, ebenfalls am 20.August.
21.August.
25. August.

Da macht das natürlich Spaß, wenn man beim Wachsen zusehen kann!

Charapitas. ☺️

Ein Riesentopf, meiner fast schon schwarzen, gebrauchten, Topf Erde, war eine super Grundlage zum aufmischen. Fermentierter Mist, Düngerpellets und u.a. Torf. So wird es immer mehr, bis es letztendlich mit Wurmkulturen im Hochbeet landet.

Hab noch Babies im Kinderzimmer gefunden und heute auf 30 harapitas aufgestockt.
Sie kommen gerne im Dreierpack.
Mega Schlitzohr! 😀

Wir waren in Santa Cruz. Schöne Stadt, warm, Hafen Fähren, Bohrinsel und Riesenschiffe, Atmosphäre, Leben. Erst Pizza dan Crepes:

War super, bei 25º kam ich Abends wieder auf der Finca an.

Happy Sunday!

Heute ist es wieder perfekt! Ein Sommertag mit gelegentlichem Schatten.

Rechts von Javiers Haus sieht man meine Tanks und wie hoch mein Hang geht!
Fast alles, hinter Alejandroˋs Haus, ist meine Finca!

Gleich Morgens mit Coco ins Tal gewandert.

Mein lieber Spätaufsteher sieht noch ganz verschlafen aus! 😀

Gleich um die Ecke schnüffeln wir durch die Wildnins!
Dort lebt ein Kater…
…ich nenne ihn Dolf! 😂

Nach ein paar silbergrauen Tagen, haben wir wieder einen schönen Blick aufs Meer!

Coco auf Bereitschaft.

Und ich gönne mir den Luxus einer ganzen Panama Red auf meine Bananenmilch. Im ersten Jahr gab es nur eine Frucht. Im zweiten Jahr gab es zwei, weil die Ratten und Eidechsen im Tal alles zerstört haben! Heute stehen mindestens 16 Pflanzen und die ersten drei liefern bereits. Inzwischen sind es 3-5 Kugeln am Tag und das war mein sehnlichster Wunsch, weil dieses Geschmackserlebnis wird sich nie abnutzen!

Gerade komme ich aus dem Hühnerstall. Es gibt Futtermix auf Aloe Vera Soße mit Bananenmus! 😋
Allein diese Ecke beschenkt mich heute reich!

Fünf Panama Red und zwei Tage Eier. Die zwei helleren Früchte hab ich am Außenzaun abgenommen. Erstens reifen sie problemlos nach und zweitens, bevor sie geklaut werden! Die erste Riesenfrucht wurde gleich gemopst, als ich im Süden Coco gesucht hab! Ich hätte kein Problem damit ein paar Früchte zu teilen, aber ich weiß um das hohe Suchtpotential! Vor allem will ich die Menschen davor beschützen, in Zukunft in dieser furchtbaren Entbehrung leben zu müssen! 😄

Nachtrag: Es fiel noch eine achte Maracuja vom Busch und hier gibt es die erste Soßentomate:

Sieht geschnitten fast schon aus wie eine Melone.

Super! Das ist natürlich keine Zuckertraube, aber für Tomatensoße werden sie super, weil sie kaum Säure haben. Sie schmecken sehr fein und doch aromatisch!