Too hot!

Gestern war ein fauler Tag!

Coco und ich waren allein daheim und steckten uns nur noch in den warmen Stunden!

Wenn Tito Stefan für Cocolisa kocht: Rind und Leber, mit Hähnchenschnipfelchen auf Gemüseherzchen! 🥰😀
Dort gibt es keine nervigen Fliegen und der Wind zieht schön durch!

Es ist auch nicht weit vom Tor, also muss sie nichtmal aufstehen, wenn sie jemanden anbellen will! 😀 Wir bremsen sie dabei, obwohl es so gut tut! Sie hat dann eine super Energie! Fühlt sich wichtig und nimmt ihre Aufgabe leidenschaftlich ernst! Aber sie wirkt dabei total süß und wird auch von den Nachbarn geliebt, weil es bei diesem Seelchen keine Agressionen gibt!

Diese Biilder hat mir Petar aus Norwegen geschickt.
Petar ist ein neuer Freund, den ich gestern kennen gelernt hab. Er hat für sein kleines Wohnmobil einen Stellplatz mit Strom, neben dem Krankenhaus.

Man wird sich also immer wieder sehen! Ich bin froh um die Bilder, weil ich hatte gestern beim Laufen gar nichts dabei! 🤸🐕

Zu dritt…

…Wasser holen ist schon was ganz anderes!

Mit Ester hat es immer eine besondere Atmosphäre, Menschen kennen zu lernen! Es gibt viel Begeisterung und für mich ist das eine super klare Sprachschule! Heute war die Aktion super um der Hitze zu entweichen!

Dann kommt gleich Cocoˋs Highlight: Wir lassen das gefüllte Auto im Schatten stehen und spazieren, 15m neben dem Wasserhahn, direlkt in den Wald!

Das Bild des Tages, hat Ester später im Caravan geknipst:

Die neue „Alata“ geht ab!
Moringa auch! Torf Mix Versuch.
Avocado Fuerte.

Bei der Cooperativa hab ich 10€ in drei Töpfe investiert.

Von der kleinsten, praxistauglichen Größe, brauch ich noch viele mehr!

Töpfe sind interessant, wenn man sie auf topfebener Fläche auf Folie, automatisch fluten kann! Es gibt noch mehr gute Gründe, die Botanik damit zu ergänzen…

Manche rote Charapitas produzieren richtig! Hoffentlich sind sie lecker! Langsam träum ich schon von einem extraordinären Chiliöl, oder einer konzentrierten Salsa!

Steht!

Endlich hat wieder ein Baum in den Boden gefunden!

Wenn man bedenkt, was für einen Aufwand ich heute, im Vergleich zu früher betreibe! 😳 Aber es wird sich ganz sicher auszahlen, zumal erfolgreiche Avocados die reinsten Geldbäume sind! Darum will ich sie auch in der Nähe haben und nicht allzu abgelegen im Tal!

Hier befülle ich zum ersten mal, den brandneuen, GöGˋs Wurzelbooster!

Von dieser Seite sieht es viel besser aus! Im Hintergrund steht der Avocado „Fuerte“. Der neue Sockel bekommt bereits eine neue Steinreihe, aus dekorativen Lavasteinen und auch der vordere bekommt noch einen hübschen Abschluß! Damit will ich auch eine dicke Mulchschicht einrahmen. Das soll den Amseln das ausgraben erschweren!
Der neue Baum ging super aus dem Topf und konnte ohne verletzte Wurzeln gesetzt werden. Wenn der bald wächst, sind beide Bäume ziemlich gleich weit.

Hochbeet, nächster Schritt.

Aller Anfang… hier sieht man noch die Steinhäufen rum liegen.

Es kam mir die ganze Zeit größer vor, als der erste Steinkreis, aber ich hatte ja denselben Schlauchring als Schablone! Muss wohl daran liegen, dass ich ständig näher vor dem neuen Sockel stand! 🤦🏼‍♂️😄

So geht wieder Runde für Runde: Legen, Sichern und das Ganze mit Erde füllen. Mindestens acht Schubkarren Erde aus dem Tal hoch schieben und man spürt einfach den ganzen Körper! 😆

Fast alle Steine waren gelegt.

Um die Ecke gibt es noch ein Lager mit Steinen und mit ein paar ausgesuchten Exemplaren geht es auch wieder sprunghaft voran!

Morgen sollte es fertig werden, damit endlich der nächste Baum in den Boden darf!

Bananenshake mit zwei Maracujas. 👌🏼 Mit drei wird er noch besser!

Wasserstoffperoxyd

Eben hatte ich die erste Gelegenheit, mit Bananentoni eine Panama Red zu verköstigen! Er sagte noch, die Frucht sei halb grün, doch dann hättet ihr seine Augen sehen sollen, als er das erste Löffelchen rein schob! 😳😄
Ich gab ihm eine wunderschöne Pflanze in einem großen Topf, den er fest umarmt hielt! 🥰
Wir reden oft über Maracujas, aber jetzt hat er erfahren, was es bedeutet, in Zukunft das Beste vom Besten zu haben!
Ich sagte, da kommt noch besseres, wenn sie nur mal keimen würden!

Wenige Minuten später brachte er Wasserstoffperoxyd und riet mir ein paar Samen direkt darin zu keimen!

30min. später, versuchte ich dieselben Samen noch anzuschleifen, aber sie waren bereits weich! 😳 Jetzt legte ich noch ein paar frisch angeschliffene dazu! Am 16.August setzte ich bereits angeschliffene Popenovii und Quadrangularis. in neue, abgekochte Saaterde, mit frischem energetisiertem Wasser an und ich halte sie auch im Wohnwagen, wo es keine Trauermücken gibt! Quadrangularis hab ich ja endlich eine Pflanze, aber auf die Königin der Maracujas, Popenovii, warte ich immer noch, seit vielen Jahren!

Finca ist:

Wenn sich einem beim Spaziergang, quer übers Gesicht ein zähes, stabiles Spinnennetz spannt! 😆 Oder, wenn einem auch mal Verwesungsgerüche um die Nase blasen, weil es sowas in der Wildnis auch gibt! 😳 Aber es gibt auch schöne Seiten:

Heute, Bambustriebe stutzen, damit es unten herum schöne Stangen gibt!
Mit einem frisch geschärftem Japanmesser macht das sogar Spaß!

Man muss schon weit weg laufen, wenn man das Ganze auf ein Bild kriegen will!

Die neuen Stangen bohren sich noch höher in den Himmel!

Seht mal, wie der kleine Avocado wächst:

Gestern.
Heute. Dieselben Spitzen!

Avocados neigen fast schon zur Weidenform! Die schnellen Äste bleiben eine lange Zeit weich und lassen sich mit ein paar Stützen in jede Form ziehen!

„Fuerte“.

Auch die Alatas scheinen bereits in ihrem neuen Boden aufzuleben!

Samstag.
Mittwoch.
Und die Charapitas wachsen! 🥳
Eines ist klar: Wenn diese schmecken, dann wartet auch gleich schon der Nachschub!
Die Katzen haben das absolute Paradies!
Heute gibt es eine zweite kleine Bananenstaude und viele sind schon aufgeplatzt! Sie müssen weg, aber die kleinen Dinger sind auch wahnsinnig lecker! 😋

Ein paar Meter weiter oben bekommt man eine ganz andere Realität geboten!

Winter.

Abgesehen von den 24º, um 8:30Uhr, lässt einen der Anblick schon wieder an den Winter denken!

Ich kann gar nicht deutlich genug sagen, wie dankbar ich jeden Morgen bin, hier aufzuwachen!

Die Hühner gurren und Scharren an meiner Seite und ich geh jetzt vor dem zweiten Kaffee eine kleine Fincarunde drehen! 🤸

Tropfen

Von Sonntag bis Mittwoch wurde den Kanaren ein extremes Wetter angekündigt! Calima, Wind und evtl. sogar Gewitterstürme, die hier ganz selten sind. Bei mir tropft es dann auch mal! 😀

GöGś Wurzelbooster, enden nach 1m. in der Mitte. Ca. 30cm unter dem Boden.

Die Arbeit hat sich heute sehr verteilt, aber wenigstens ist das Loch schonmal ebenerdig gefüllt!

In den Ring kommt auch hier wieder ein Steinsockel! Dann werden beide Sockel zu einem Hochbeet verbunden. Ca. 1,50 x 4,50
Dazu kommen viele Ideen, wie ein tiefer Verbindungsgraben, mit Wasserreservoir in der Mitte. Eine obere Pflanzzone mit 2 Wurmbecken und ebenfalls ein Wasserreservoir, dessen Überlauf gleich das Untere nachfüllt, welches beim Überlaufen in beide Baumlöcher sickern soll! Bei Starkregen kann sich dort eine Pfütze ansammeln, die ich gleich da rein leiten werde.
Oben könnte ein Holzgerüst die Avocados stützen, damit ich die Bäumchen gleich zum Flachdach ziehen kann. Für die Pflanzen könnte ich ein Schuzgitter, gegen den Wind, oder bei Bedarf ne ganze Haube in das Holzgestell setzen. Langsam bin ich selber gespannt, welche Ideen sich durchsetzen werden!

Das erste Bäumchen treibt schonmal schön!

Wenn man sie richtig verwöhnt, dann gehen Avocados echt ab und sie können auch riesig werden!

Heute mal Banane, mit Honigmelone und Panama Red Marauja.

Das neue Maracuja Papaya Eis! 🤤 Der Hammer! 😋 Nicht auszudenken, wenn das erste Panama Red, oder Flamenco Eis kommt! Oder ein Granadilla Tango Mix! Mehr Eisformen! Eis, kann man eigentlich immer brauchen! 😀

Die Füllung

Bis auf eine halbe Stunde lang, war es heute wieder herrlich grau:

Direkt nachdem ich das kühle Wetter gelobt hatte, knallte mal für 30min. die Sonne durch, aber am Nachmittag, bis in den Abend hinein hat es sogar gesprühnebelt!

Das erste Drittel wurde hier mit fermentiertem Mist, Holzkohle und Wurmsoße abgedeckt.

Ganz unten steckt wieder viel Biomasse, von versamten Holzspänen, alten Wurzeln und Mist, der auch schon auf versamtem Boden lag. Diesmal will ich aber nicht so viel Biomasse, weil ich hier auf eine ganz andere Problematik stoße!

Holzkohle, mit viel Asche, damit der Stickstoff ausgleicht, was der Kohlenstoff weiter unten entzieht!
In die Mitte schütte ich immer kegelförmig eine Schubkarre aus krümeliger Talerde…
…und aussen herum fülle ich die gesiebte Erde von der Hochebene.

Trocken und auf Fotos sieht man den Unterschied kaum, aber es sind Welten!

Vor allem aussen herum spüle ich die staubige Erde mit viel Wasser in alle Löcher, bis das Wasser nicht mehr alles in ein Loch flüchtet!

Zwischen durch machte ich mit Coco eine große Runde, weil wir tagsüber alleine waren.
Manchmal schaut Coco mir interessiert zu und dann fängt sie selber an zu graben! 😀🥰
Sie hat schon einige Palitos und andere Leckereien, wie getrocknete Pansen im Spiel! Dann sucht sie ihre Schätze und gräbt sie an anderer Stelle wieder ein! 🥰
Gestern hat sie ein riesen Stück auf einmal rein gewürgt und musste sich direkt übergeben! ich schwörs, dass Folgendes nicht übertrieben ist: Sie verlor dabei kurz das Gleichgewicht und machte einen perfekten Handstand, mit Hinterbeinen und Schwänzchen, gerade nach Oben, in der Luft! 😳😄

Sie werden noch richtig Freunde! Mein Haruki kommt immer, stößt sie mit der Schulter und stellt ihr dann umgehend ein Bein! 😀

Coco ist ja mit einer Katze aufgewachsen und spielte täglich mit ihr! Das muss mein cooler Kater nur noch verstehen, dass er die Zeichen anders deuten muss und dann macht das der haruto schon bald nach. Es wäre super, wenn sich alle drei gegenseitig unterhalten könnten!
Die Kater haben ja längst kapiert, dass Coco alle anderen Katzen aus der Finca jagt und auch dazwischen geht, wenn sie sich streiten!

Der Ring wird wieder zur Schablone für den Steinring!

In der Dämmerung schubste ich noch ein paar Schubkarren aus dem Tal und siebte noch etwas Dreck, für aussen herum. Hier blubbern nochmal 50l. Wurmsoße, damit die Mikroben schonmal schön einziehen können!
Inzwischen kommen immer neue Ideen zum Gesamtkonzept

Agujero

Der heutige Tag war ein grauer Traum! 😀 Es hat nachmittags sogar mal etwas gesprühnebelt!

Der Anfang war zäh!

Diese kühlen Stunden wollte ich gleich ausnutzen, um ein tieferes Loch für den nächsten Avocadobaum zu graben! Das ist nach fast vier Wochen Pause, auch eine gute Steigerung, um wieder sportlicher zu werden!

Weiter unten war es steinig, aber viel lockerer als beim letzten Loch, das etwa 6m. entfernt war.

Es wurde immer poröser und der Untergrund hat viel bessere Ablaufeigenschaften, als das bei dem letzten Baum der Fall war! Dort war zwischen den Steinen alles rammelvoll mit verdichtetem Sand! Aber das macht nichts, weil die zwei Bäume werden später durch einen tiefen Graben und sehr viel Erde verbunden!

Als wenige Stunden meine beiden Lieben kamen, war ich schon fast fertig! Ester hat uns ein feines Mittagessen zubereitet und dann stand ich schon schultertief in dem Loch!

Unten steckt ein Stemmeisen. Mit dem hebelte ich einen weiteren halben Meter tief größere Steine aus. Nächstes mal rühre ich ganz viel pulvrige Erde zwischen den unteren Schotter. Dann haben die Wurzeln über 2m Tiefe unterhalb dem Hochbeet, das oben aufgebaut wird.
Abgedeckt, damit nachts keine Tiere rein stolpern.

Es kamen viele Bausteine raus, die direkt ins neue Hochbeet wandern werden!

Mit dem restlichen Aushub wuchs unser Parkplatz wieder ein Stück!

Es ist immer genial, wenn man direkt was zum Auffüllen hat! Das Zeugs ist entsorgt und die Zweitbaustelle wird zum Nebeneffekt!

Ich hätte früher nie gedacht, dass man sich derart über solche tiefen Wolken freuen kann!

Dann war es aber endlich Cocotime und wir gingen zum Meer:

Wenn es gefährlich wird, besteht der Tito, also ich, auf eine Leine!
Das Handy beim Knipsen immer kopfüber halten! Dann bekommt man diese tolle Perspektive mit dem Vordergrund!

Ich bin echt froh, dass Coco ein bisschen fetzig aussieht! Das kommt davon, weil wir viele Samen und Knoten rausschneiden mussten! Aber wäre es zu perfekt, dann würde sie vielleicht aussehen, wie ein Omapudel und das verursacht Augenkrebs! 😎