Bananenrennen.

Heute hab ich den Sonntag vor gefeiert und fast nichts getan.

Die rote Banane steht am längsten und war mal die größte.

Ärgernis des Tages: Eine fette Eidechse kehrt ständig zu einem Kürbis zurück! Jetzt beisst sie schon in den Stengel.

Überall, wo sie bequem hin kam, fraß sie sogar die alten Blätter.

Darum hab ich gleich vier Pflanzen gesetzt. Die Spitzen hatte ich bereits mit Schwefel bestäubt.

Diese umhüllen ihre Triebe bereits selber. Die Eidechse muss also eine Fresse voll Schwefel haben. Morgen stell ich eine Falle auf, weil das Riesending, anders kann es nicht sein, wird so lange zurück kommen, bis sie in die Nachbarschaft gebracht wurde. Da leben ja massig Eidechsen, aber es sind immer dieselben, die zurück kehren!

Das sind die neuen, runden Kürbisse, auf der Hochebene. Die unten werden ja lang und riesig!

Wie traurig! Ein Biene auf einer komplett abgefressenen Maracuja Blüte. Auch beim Maracuja Baum muss eine Falle her.

Hier haben sie sogar eine winzige Frucht angefressen.
Aber es gibt auch gelungene Kugeln und es duftet wie im Paradies!

👆 Bei Esterˋs Pavillon.

Das Tomatenhaus wird zum Tomatenhimmel!

Einfach Füße hoch und perfekte Zuckertraube Tomaten rein stopfen! 🥰 Bald kommen ergiebige Sorten zum einkochen.

Die Okras haben diesmal riesen Blätter!

Schutt weg, Palmen rein.

Schutt von den Palmen Löcher.

Schutt von dem Hunde – Kacka Wurmloch.

Hier spannte ich eine Schnur, damit ich neue Palmen in die Senke setzen konnte. Die sollen mal auf einer Höhe stehen.

Dann setzte ich endlich „Coco Palmen“ 7 & 8 in den Boden. In Töpfen schob ich diese, wochenlang umher, um die perfekten Plätze zu finden.

Es wird beim hoch und runterlaufen, immer aufregend aussehen! Man könnte immer noch Autos dazwischen parken, oder Hängematten, von jedem Modell, eines Tages, überall verteilen.
Die Verteilung wirkt natürlich und harmonisch.

Hier hatte ich ein warmes Pfannenbrot, mit einem französischen Blaukäse. 🤤 So einfach, so gut!

Mein erster Maracuja Saft.

Da reicht ein Bodendeckel und man bekommt, ein fantastisches Erfrischungsgetränk!

Keine Lust auf Gassi gehen!

Held um halb Sieben!

Freunde, die Tage steh ich so früh auf, dass es noch stockfinster ist! 😀 Wenn das mal keine Disziplin ist!? Grünsaftenergie?

Bimba stolperte vorletzte Nacht über mein Ladekabel und anstatt zu Knipsen, musste ich Laden.
Es geht wieder los mit Schubkarren schubsen! Erst wird Schutt aufgeräumt, dann Steine. Auf Fotos geht das unter, aber heute versuch ich es nochmal.

Mittags helfe ich meiner Ester. Hier übe ich mich im Kochen. Mozarella Sahnesoße, mit Okras und Tomate.
Diesmal kamen die Okras ganz fein durch.
Ein edles Gemüse, das unbedingt frisch sein muss!

Wozu Nudelzeugs kaufen, wenn man Spätzle zaubern kann? 😄🤤😋

Du willst nichts anderes mehr!

Das waren die Worte von Anja, als sie von eingelegten Bananenschalen erzählte.

Also legte ich eine geschnittene Schale, für ein paar Stunden in Soja Soße und stellte sie in den Kühlschrank.
Am Abend, mit etwas Knoblauch gebraten, kam ich zu folgender Erkenntnis: Es geht bei Bananen gar nicht um das pampige Zeugs im Innern! 😳 Man freut sich viel mehr auf die Schalen!
Das ist wirklich so lecker, dass man es nicht glauben kann! Konsistenz, alles, perfekt! Das inspiriert total, zu asiatischen Gemüse Pfannen! Vielleicht mit frischem Ingwer, den Paprikas und weiterem Gemüse.
Das geht natürlich nur mit eigenen Bananen!
Leider sind Anjaˋs leckere Bananen so fett, dass man ganz viel Frucht, für so ein bisschen Schale essen muss! 😂

Da kommen noch viel mehr Verwendungen, die ich mir in Videos von Bananenexperten angehen habe!

Real Deal!

Hat das lange gedauert, bis ich den ersten Klecks Maracujasoße produzieren konnte! 2 ½ Monate später als gewohnt!

Endlich wieder dieser betörende Duft! So verschiedene Sorten, dass man sie am liebsten einfach aufessen wollte.

Doch da waren noch die kleinen Mangas, die ich jetzt entweder verarbeite, oder vielleicht schon morgen den Würmern geben müsste.

So kam ich zu einem guten Liter Manga Pürree und 200ml. Maracuja Saft. Das reicht gerade für mein Standart Rezept.

Das verschlang fast zwei Stunden Arbeit, weil die Mangas so winzig zum Schälen waren! Trotzdem freue ich mich, dass ich bei der ersten Gelegenheit, gleich das perfekte Rezept auf den Punkt bringen kann!

Dann war da noch der Unkraut Turm, den ich extra für folgende Aktion, mehrmals nachgefüllt hatte:

Folie, weil darunter liegt eh nur Schutt. In diesem hat es die windige Höhle, die bereits seit Jahren eine Ecke im Tal kühlt.

Wurmerde, weil Mist kann man kaum mehr sagen.

Gesättigte Kohle und Erde.

Ständig gießen, damit sch alles setzt. Mehr Wurmerde und dann kam die Komposterde, meines ersten Kompost Haufens, vor vier Jahren. Damals hatte ich nichtmal Würmer, nur Heißrotte.

Vier runde Kürbisse, die es endlich wieder zu kaufen gab.

GöGˋs Rootbooster und Mikrobenjauche, gegen das Heimweh der Würmer. 🥹😀

Vorher.
Nachher.
Vorher.
Nachher.

Da kommt noch weitere Erde als Feuchtigkeitspuffer drauf.
Nach dieser Pflanzung, verteile ich die „neue“ Erde, auf dem Schutt, damit die Palmen final, mit etwas Humus eingeebnet werden.

Hier ist nochmal die andere Sorte im Tal. Die wird bald auf kein Foto mehr passen.

Meine Bimba, mit ihrem Pfützchen, im goldenen Licht. 🥰 Keine Dämmerung! Zu weit vom Zentrum.

Die Sonne verschwindet hinter La Palma.

Hier sah ich eben noch Kaninchen. 👇

Oh, ist das aufregend, für meine kleine Jägerin! Die ist nicht wie Coco! Bimba würde Tiere jagen und fressen, wenn sie könnte!
Jetzt hat sie Stoff zum träumen! 🥰

Pinkertoni. 😄

So heisst jetzt mein neues Avocado Bäumchen.

Eine Pinkerton Spitze, die auf eine Grundlage von Bananentoni gepfropft wurde. Ein echter Pinkertoni ist total unique! 😀

Morgens kam Kräutertom zu Besuch. Ein Meister in Sachen Heilkräuter, Tinkturen, Rezepturen, mit einem unglaublichen Wissen und viel Erfahrung!
Tom hat sich einen kälteverträglichen Mangobaum abgeholt, den ich ihm besorgt hatte. Er nahm auch kiloweise von dem alten Artemisia mit, um eine reine Destillation damit zu machen. Also reinste Tröpfchen und keinen Alkohol Auszug.

Im Gegenzug, brachte er mir Tinkturen, für meine Liebste und diese zwei Tabak Pflanzen.
Nein, ganz sicher nicht zum Rauchen, aber man kann Tinkturen und Spritzmittel machen!
Es geht auch um Deko und Vielfalt! 😄 Warum muss ich bei dem Wort Vielfalt nur an engstirnige Drecksspießer denken? 🙄😎

Am Abend war noch meine liebe Freundin und Nachbarin Anja da.

Anja brachte neben Mini Mangas und ein paar Bananen, eine Menge inspiration mit!

Mit meinem Superschäler kann ich auch die kleinen Mangas schälen und es ist so eine Freude, die ersten Mangas zu lutschen! 🤤 Ich tippe auf Manzanillo, von der ich zwei Bäume habe.
Anja brachte mich auch auf die Idee, mein Unkraut zur Tierfinca zu bringen, was zu tonnenweise Mist und jetzt den Piniennadeln führte.
In Kürze werde ich noch mehr neues berichten!

Bimba mag sie auch! 😍

Langsam kann man in meinem Bananenbusch aufrecht rumlaufen.

Die Tobochos fangen an zu wachsen. Mit denen hab ich was ganz anderes vor: Die Ableger werden nicht entfernt, was zu kleineren Ernten führen könnte.
Dafür werden mächtige Gruppen wachsen, die wie Großfamilien, mehrere Generationen umspannen.
Nach dem Motto: Bananen sind die besseren Palmen.

👇 Man kann sie schon riechen!

Es wimmelt nur so von unzähligen Paprikas. Die sind auch hier ziemlich wertvoll!
Das Wurmbeet wird, mit Mikrobenjauche, zum Hochleistunsgärtchen!

Hau rein, hauˋs raus!

Sagte ich mir am Nachmittag, als ich den riesen, durchwurmten Misthaufen untersuchte.

Es riecht wie Waldboden und sieht auch so aus!

Eine Schaufel davon, ist so voller Leben, dass es so manch eine komplette Finca übertrumpfen wird.

Also ziehe ich bei Bäumen, ohne Wurmloch, Gräben und fülle diese mit Mist und Mannschaft.

Inzwischen, kann ich im Überschuß, damit um mich werfen! Ein Traum!

Abdecken und Eingießen. Fertig, bzw. jetzt arbeiten die Würmer.

Das wiederhole ich bei allem was mir wichtig ist.
👆 Der Jauche Test Avocado, ist kaum wieder zu erkennen!

Am Morgen schon das Beil geschärft.

Meine Sorgendattel. Bereits entfernte Seitentriebe, wuchsen wieder nach. 😳 Jetzt muss ich rausfinden, wie tief ich muss, wie tief ich komme und ob es die Arbeit wert ist!?

Mit eine scharfen Beil, macht das fast schon Spaß! Jetzt gewinne ich auch die Zwischenräume, die zum Arbeiten benötigt sind.

Ein Seitentrieb bekommt schon wieder Seitentriebe. 😳 Aber im Zentrum, sehe ich gerade keine Seitentriebe mehr.
Das war ja schon wie eine Krankheit!

Wäre toll, wenn ich sie noch in den Griff bekäme! Dann wären es fünf Palmen auf einmal. Die linken Triebe, könnten einen schönen Bogen über den Weg bilden.
Zur Straße, im Hintergrund, könnte ein breiter Sichtschutz entstehen.

Das ist ein Manga „Osteen“, mit wenig Früchten. 👆
Und das ist der andere, mit vielen kleinen. 👇

Der kleine Keitt, mit 3 Mangas. 👆 Und der größere Keitt, mit vielen Mangas. 👇

Spannend, wie groß die noch werden! Viele Kleine, wären mir fast lieber, aber es kommt ja beides.
Zwei weitere Sorten folgen.

Heute geöffnet! Sie duften intensiv und betörend!

Okra Vorgeschmack, mit Spätzle Power.

Das war so ein herrlich bedeckter Sonntag! 🥰

Die Sonne glüht noch ausreichend durch die Wolken, aber Bimba konnte es auch sichtlich genießen, dass es für sie nicht mehr so brutal heiß ist.

Mami kommt wieder heim und Mini auch.

Pflanzen verwöhnen ist für mich eine schöne Sonntags Beschäftigung.
Hier feuer ich gerade mein neues Pinkerton Avokado Baby an. ♥️

Das Highlight am Abend: Die ersten sechs Okras. Vorerst werde ich sie noch klein ernten, weil die Pflanzen auch klein sind. Würden sie einen Tag zu lange hängen, wären sie viel zu fasrig! Total zart und über Nacht verwandeln sie sich in ein Faserbündel, dass man denken könnte, man schneidet durch ein Seil!

Spätzle sind schon gemacht.

Obwohl ich weiß, das Okras sehr zurückhaltend schmecken, versuche ich mich in Käse Sahnesauce. Der Knoblauch wurde richtig geröstet und bleibt, Dank der Frische, so fein.

Hier dachte ich darüber nach, dass ich vor knapp vier Jahren, auf der Insel, meine ersten Spätzle selber geschabt hab. Eine tolle Option, für spontane Menschen.

Es gibt noch was zu feiern! Ein langjähriger Traum, wird sich die Tage von Deutschland auf den Weg machen. Ein Freund hat mir den Profi Entsafter für mein Weizengras vorgeschlagen. Dieses Modell, weil man optional noch eine Ölpresse anstecken kann!
Moringasamenöl, oder Neemöl, zum Spritzen… Überlegt mal! 🙄😎😀
Ein anderer Freund hat diese gebrauchte Maschine für mich persönlich abgeholt, geprüft und runter gehandelt!
Das ist was fürs Leben und die perfekte Grundlage, um Weizengrassaft Abonnements anzubieten!

Nichts gegen meinen Frühsport, mit der Handpresse. Aber das kostet viel Zeit und sogar meine Messing Modifikation, verschleißt bei diesem Kraftakt!

Gurkenroutine.

Das Beste vorab, ist die Tatsache, dass ich einen dankbaren Abnehmer habe, der mir die gesamte Ernte abkaufen will.

Die letzten vier Stück, bringen getrocknet, 70 Gramm auf die Wage. 👌 100gr. Werden für 20 – 30€ gehandelt, wobei ich eine überdurchschnittliche, sauber entkerne Qualitäte habe. Die Pflanzen sind prächtig und es wachsen noch mehr junge nach. Auch die großen Pflanzen steigern ihren Ertrag, langsam aber gleichmäßig.
Vor allem werden die Früchte riesig und sehen sehr schön aus!

Heute war es zu heiß für große Taten, aber ich kam bereits am Morgen einen Schritt weiter, weil ein Freund, mir alle benötigten Balken, auf das richtige Maß geschnitten hat. 8cm gibts hier nämlich nicht!

Am kühleren Abend begann ich die Avocados richtung Stützen zu gestalten.
Das obere Bild ist ja voll mit schweren Früchten.

Beim Gießen hatte ich eine wundervolle Gesellschaft! 🥰

Stützen.

Doch davor noch die wilde Tomate, die als Tierfutter ungeeignet ist.

Ein blaues Fass, eben vom Müll gerettet, wird zum Fermentieren eingesetzt.

Sicher gut 25kg grüne Tomaten, mit Mikroben aus Zucht und Jauche. Wasser, Deckel drauf.

Deckel war nicht dabei, aber so gehts auch! Es blubbert schon nach Minuten.
Kaum zu glauben, dass das alles in ein paar Wochen zu Erde wird.

Jetzt beginnen die abgefressenen Melonen zu schießen.

Gestern Abend begann ich noch mit den Stützen, für zwei Avocados.
Die Stengel werden in den Boden getrieben und die Winkel sollen verhindern, dass sie ewig tiefer sinken.

In den Steinsockeln hat sich schon zwei mal der Boden gesenkt.

Dann wusste ich, wofür die zwei übrig gebliebene Rohrstücke, mit dem weiblichen Abschnitt gut sind. Verlängerungen für GöGˋs Rootbooster.

Nochmal nachgefüllt und drei Stangen rein gehämmert. Dann in der Dämmerung, Verbindungen geschnitten und geschweißt. Mosquitos! Heute früh um 7 alles fertig gemacht, weil ich das Schweißgerät zurück bringen wollte.

Jetzt kann man die Äste hoch binden, später drauf legen, damit sie sich von dieser Höhe aus breit machen können. Die wachsen ja eh wie Weiden und diese zwei Bäume sollen gar nicht in die Höhe, sondern nur Schatten ausweiten.
Zwischen die Sockel kommt ein Hochbeet und damit weitere Stützen, die beide Bäume verbinden.
Quasi ein Hochbeet, mit Avocado Kappe drauf, damit man schön im Schatten arbeiten kann.